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Barrierefreiheit ist ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft – zu Recht! Wer seine eigenen vier Wände alters- und/oder rollstuhlgerecht einrichtet, blickt damit bestens aufgestellt in seine Zukunft. Mit einer barrierefreien Einrichtung schafft man sich selbst Sicherheit für den Ruhestand und legt sein Geld sinnvoll an. Denn: Der Wohnraum ist begrenzt und wird zunehmend teurer. Hinzu kommt der demographische Wandel – wir werden älter und benötigen spezifische Lösungen.

 

Altersgerechte Einrichtung 

Um seine Bleibe fit für die Zukunft zu machen, muss man sich eines vor Auge halten: Alle Räume, alle Funktionen sollen mühelos zugänglich sein.

Das betrifft bereits den Zugang zum Haus, anstelle von Treppen macht eine zusätzliche Rampe Sinn.

 

 
 

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Die Türen im Haus sollten breit genug sein, um im Falle auch mit einem Rollstuhl bequem hindurch zu passen. In engen Räumen empfehlen sich moderne Schiebetüren aus Glas, damit jederzeit Hilfe Zugang erhalten könnte und damit Personen im Rollstuhl die Tür einwandfrei nutzen können.

Beim Ausbau des Treppenhauses sind Handläufe Pflicht. Zusätzlich kann darauf geachtet werden, dass individuelle Anpassungen wie etwa der Treppenlift integriert werden können.

Stolperfallen und unnütze Stufen sind tabu – der Boden sollte schön eben sein.

Auch bei den einzelnen Räumen gilt einiges zu beachten. In der Küche sollte zum Beispiel der Backofen auf Bauchhöhe seinen Platz finden, so lässt er sich leichter bedienen. Hochschränke sollten dagegen gemieden werde, allerdings lassen sich solche Maßnahmen auch im Nachhinein prima ergänzen. Viel wichtiger dagegen ist die barrierefreie Einrichtung des Badezimmers. 

 

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Badeinrichtung: chic und komfortabel

Ist das Badezimmer einmal gestaltet, lässt die Renovierung gerne 20 Jahre auf sich warten. Daher sollte bereits im Zuge des Neu- oder Umbaus die barrierefreie Badeinrichtung Thema sein. Dafür sind mindestens diese Faktoren zu beachten:

  • Bodengleiche Dusche: Ein großzügiger Duschbereich ermöglicht den barrierefreien Zugang und sieht zudem elegant aus.
  • Erhöhtes WC: Um das Hinsetzen und Aufstehen auch im steigenden Alter so bequem wie möglich zu gestalten, gibt es zum Beispiel bei calmwaters erhöhte WCs.
  • Niedrige Badewanne: Eine Wanne mit niedrigem Rand macht den Zugang zum erholsamen Schaumbad leichter und passt obendrein hervorragend in moderne Badezimmer.
  • Unterfahrbares Waschbecken: Die schmale Waschtisch-Lösung ermöglicht ein komfortables Waschen, ohne sich die Knie am Siphon zu stoßen. Da wandhängende Waschbecken eher kostengünstig und dabei schnell montiert sind, können Interessierte diese Umbaumaßnahme auch erst im Nachhinein treffen.
  • Einhandmischer: Die Bedienung der Badarmaturen gestaltet sich mit einem Hebel leichter als bei Zweigriff-Wasserhähnen.

 

Finanztipp: Fördergeld

Wer den Umbau seines Eigenheims in Richtung Barrierefreiheit mithilfe der KfW Bank finanziert, freut sich auf einen saftigen Zuschuss. Die KfW Bank unterstützt altersgerechte Umbaumaßnahmen mit einem Zuschuss von 12,5 Prozent auf die förderfähigen Kosten. Für einen Kredit der Höchstsumme von 50.000 Euro macht das 6.250 Euro extra – ein hübscher Bonus für das eigene Sparschwein.

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