Die Deutschen werden immer mobiler. Wie die Avis Autovermietung in einer aktuellen Umfrage herausgefunden hat, lässt die Beliebtheit des langen Jahresurlaubs, den man einmal im Jahr nimmt, stetig ab. Kurzurlaube, die mehrmals im Jahr gebucht werden hingegen, erfreuen sich hingegen steigender Beliebtheit. Um am Urlaubsort flexibel und mobil zu sein, bietet sich eine Prepaid-Kreditkarte an, die auch ohne Schufa-Auskunft vergeben wird.

Auto mieten mit Prepaid-Kreditkarte

Auch wenn sich die jeweilige Reisedauer verändert, ist der jährliche Urlaub den Deutschen immer noch sehr wichtig. Etwa ein Drittel der Befragten wollen in diesem Jahr aber häufiger verreisen als 2011. Besonders Städtereise sind hier für die Urlauber attraktiv. Kultur, Shopping, Land und Leute lassen sich bei einer Städtereise in relativ kurzer Zeit erkunden. Voraussetzung ist allerdings, dass man mobil ist. Natürlich kann man für Fahrten innerhalb der Stadt die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen; wem es hier aber zu voll oder schmutzig ist, ist gut beraten, mit einem Leihauto Stadt und Umgebung zu erkunden. Wer im Ausland ein Auto mieten möchte, sollte sich an die großen und bekannten Anbieter halten, da bei kleinen Vermietungen teilweise mit unsicheren Autos gerechnet werden muss.

 
 

Bei vielen Autovermietungen ist eine Kreditkarte notwendig, um ein Auto mieten zu können. Seit einigen Jahren jedoch gibt es Prepaid-Kreditkarten, die von vielen Vermietungen akzeptiert werden. Diese sind besonders für junge Menschen interessant oder für solche, die einen negativen Schufa-Eintrag haben. Besonders mit einem negativen Schufa-Eintrag ist es sehr schwer, eine herkömmliche Kreditkarte zu bekommen (siehe dazu auch: So funktioniert ein Kredit ohne Schufa). Da die Prepaid-Modelle auf Guthabenbasis funktionieren, gehen die Banken hier kein Risiko ein.

Um ein Auto im Urlaub zu mieten, muss man vorher ausreichend Geld auf seine Prepaid-Kreditkarte transferiert haben. Nicht vergessen sollte man hierbei den Betrag für die Kaution. Ist hierfür nicht genug Geld auf der Karte vorhanden, wird es unmöglich sein, ein Auto zu mieten. Mit der aufgeladenen Karte geht man zur Autovermietung und wählt das Auto seiner Wahl. Der nächste Schritt ist identisch wie bei den klassischen Kreditkarten: Der Rechnungsbetrag wird abgebucht und die Kaution blockiert. Durch die Blockade wird sichergestellt, dass der Karteninhaber den Betrag nicht an anderer Stelle ausgeben kann; gleichzeitig ist er aber noch auf dem Konto des Inhabers. Wird das Leihauto nach Ablauf der Frist wieder unversehrt zurückgegeben, wird die Blockade aufgehoben und das Geld steht frei zur Verfügung. Besteht hingegen Grund zur Beanstandung, kann die Autovermietung den Betrag abbuchen.

Teilweise hohe Nutzungsgebühren

Prepaid-Kreditkarten gibt es mittlerweile von vielen Banken sowohl für Privatleute als auch für Geschäftsreisende. Auch Jugendliche können sie beantragen; der Vorteil ist hier, dass die klassische Schuldenfalle durch das notwendige Guthaben umgangen werden kann. Die Konditionen von Kreditkartenanbietern lassen sich einfach vergleichen. Ein Vergleich sollte unbedingt erfolgen, da mit der Nutzung solcher Karten teilweise relativ hohe Kosten verbunden sind. Es gibt Prepaidkarten, die bereits für 20 Euro jährlich zu erstehen sind; allerdings sind auch 70 Euro oder mehr keine Seltenheit. Hinzu kommt, dass das Guthaben von den Banken meistens nicht verzinst wird. Einige Banken bieten zwar Guthabenzinsen an, mit etwa einem Prozent lohnt sich das Angebot kaum, um damit andere Kosten auszugleichen.

Neben den jährlichen Gebühren kommen auf den Kartenbesitzer bei Benutzung weitere Kosten hinzu. Hebt man Geld von seiner Karte an einem Geldautomaten ab, werden entweder prozentuale oder feste Beträge fällig. Besonders wenn häufig kleinere Beträge abgehobenwerden, wie man es im Urlaub gerne macht, um nicht allzu viel Bargeld in der Tasche zu haben, können so relativ hohe Nutzungsgebühren entstehen.

Kreditkartenkonditionen Juni 2017

Siehe auch:

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