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Eventuell können sich für Sie die folgenden Steuertipps zum Jahresende 2017 auszahlen:

1) Berufliche Ausgaben in dieses Jahr vorziehen

So sparen Sie bereits in der kommenden Steuererklärung hierauf die Einkommenssteuer. Besonders empfehlenswert ist dieser Schritt vor allem dann, wenn in 2017 vermutlich mehr verdient wird als in 2018.

Die Möglichkeiten sind vielfältig, eventuell kann eine Ausgabe in 2017 auch bloss angezahlt werden. Die Ausgabe zählt dann für 2017.

 
 

2) Lohnt sich eine Bündelung von Sonderausgaben?

Außergewöhnliche Belastungen führen bis zu einem einkommensabhängigen Betrag nicht zu einer Steuerminderung. Wenn dieser überschritten wird, dann schon.

So Sie in 2017 hohe Ausgaben für Unwetterschäden, Kuren, Brillen etc. hatten, sollten Sie eventuell offene Rechnungen in 2017 voll bezahlen, um den Eigenanteil zu überschreiten.

Beispiel: Eine Zahnbehandlung kann komplett in 2017 bezahlt werden oder in 2 Raten – einer in 2017 und einer in 2018. Je nach Höhe des Eigenanteiles kann die volle Bezahlung in 2017 zu einer Steuerminderung führen, die Aufteilung nicht.

 

3) Handwerkerausgaben zum Jahreswechsel geplant?

Schöpfen Sie Ihre Abzugsmöglichkeiten für Handwerkerleistungen im Haushalt (maximal 6.000 Euro pro Jahr für Lohnkosten, Maschinenkosten und Fahrtkosten). Materialkosten zählen nicht. 20 Prozent dieser Ausgaben mindern die Steuerschuld.

Sie können auch Handwerksleistungen aus 2018 bereits jetzt anzahlen. Für das Finanzamt zählt immer der Zeitpunkt der Auszahlung.

 

4) Hochzeit in Sicht?

Wenn Sie noch im Dezember heiraten, können Sie für das komplette Jahr 2017 den Splitting-Vorteil nutzen.

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