Peter schrieb:
Hallo Tippgeber,
ich kann dir sicherlich keine Antwort geben, die der Weisheits letzter Schluss ist. Aber ich möchte dich in einigen deiner Angaben bestätigen:
- Die Kreditzinsen sind immer noch sehr günstig, der Mietertrag bringt die Kosten der Fremdfinanzierung locker wieder rein
- Der Immobilienmarkt ist im Moment ein Käufermarkt
- Auch ausländische Investoren stecken Ihr Kapital zur Zeit in deutsche Immobilien, weil sie darauf spekulieren, dass Deutschland kurz vor einem zyklischen Aufschwung steht
Einen Bauzinsen-Vergleich findest du zum Beispiel hier:
www.bauen-und-heimwerken.de/tipps-und-hi...ierung/bauzinsen.htm
Zu deinen Befürchtungen bezüglich der demographischen Entwicklung: Hierzu muss ich sagen, dass ich zu diesem Thema, insbesondere hinsichtlich der Auswirkungen, vollkommen konträre Meinungen gehört habe, dass ich mich nicht in der Lage sehe, hier eine klare Tendenz für den Immobilienmarkt abzulesen.
Von daher würde ich schon sagen, dass es einge günstige Zeit ist, um in Immobilien zu investieren. Aber, leider habe ich auch nicht die Weißheit mit Löffeln gefressen 
Zum Thema auch dieser etwas ältere Artikel: http://www.ftd.de/boersen_maerkte/geldanlage/28229.html
Hallo,
ich denke, dass man doch genau hinsehen muss, wo man seine Immobilie kauft. Zum Glück hatten wir hier ja nicht so eine Blase wie in USA oder Spanien, wo sich Hunderttausende, die es sich garnicht leisten konnten, riesige Kredite mit variablen Zinssätzen aufhalsten.
Daher kann man noch getrost hierzulande in Immobilien investieren, besonders, wenn man darin selbst wohnt und man das als wichtigen Baustein für das Alter sieht.
Die Miete, die man ja auch sein Leben lang zahlt, ist dann wenigsten weg im letzten Lebensdrittel.
Aber:
Wer ist Bayern oder Baden-Württemberg in den Ballungsgebieten oder Boomregionen kauft, geht sicher ein kleineres Risiko ein, als jemand der auf dem Land im Osten oder Flächenländern wie Schleswig-Holstein oder Niedersachen investiert.
Da wandern gerade junge Leute zu Massen ab und ganze Regionen vergreisen.
Damit verfallen auch Immobilienpreise.
Daher genau schauen und abwägen.
Eins bleibt sicher: In Zeiten von Inflation und Geldentwertung waren es immer die Grundbesitzer, die mit am besten aus solchen Situationen hervorgingen, so in den 1920er Jahren, so nach der Währungsreform 1948.
Man nennt Immobilien nicht umsonst auch
"Betongold".
