admin schrieb:
Nun ja, die NY-Times ist nun nicht gerade eine Quelle, mit der ich eine mühevolle Recherche assoziiere. Im Gegenteil: Offener kann man es doch nicht diskutieren. Ein großer Vorzug des freiheitlichen Systems Amerika, bzw. der westlichen Welt übrigens. Insbesondere gegenüber totalitären Staaten, Einparteiensystemen oder glaubensgeführten Ländern.
Von daher heisse ich deine Worte
Dass dieses kriminelle Volk kein Interesse an einer Einschränkung des pervertierten globalen Finanzkasinos haben, liegt auf der Hand.
auch nicht für gut. Dies ist für mich zu einseitig und, schlimmer noch, undifferenziert beleidigend. Wenn es bei diesem Tonfall bleibt klinke ich mich aus der Diskussion aus. Denn damit möchte ich nichts zu tun haben.
Soll nicht heissen, dass man nicht Ross und Reiter nennt. Es gibt viele Probleme mit amerikanischen Institutionen in der Welt. Natürlicdh auch Verbrechen.
Aber wir haben Amerika bzw. dem amerikanischen Werten viel zu verdanken. Viele Amerikaner kämpfen für das Gute in der Welt. Ich bin froh solch ein Bollwerk gegen militante Gottesstaaten im Hintergrund zu haben. In solchen Ländern wären diese Diskussionen übrigens gar nicht erlaubt...
Wenn sich also der Ton hier nicht mässigt bzw. die Anschuldigungen konkret bleiben bin ich weg.
admin schrieb:
Nun ja, die NY-Times ist nun nicht gerade eine Quelle, mit der ich eine mühevolle Recherche assoziiere. Im Gegenteil: Offener kann man es doch nicht diskutieren. Ein großer Vorzug des freiheitlichen Systems Amerika, bzw. der westlichen Welt übrigens. Insbesondere gegenüber totalitären Staaten, Einparteiensystemen oder glaubensgeführten Ländern.
Von daher heisse ich deine Worte
Dass dieses kriminelle Volk kein Interesse an einer Einschränkung des pervertierten globalen Finanzkasinos haben, liegt auf der Hand.
auch nicht für gut. Dies ist für mich zu einseitig und, schlimmer noch, undifferenziert beleidigend. Wenn es bei diesem Tonfall bleibt klinke ich mich aus der Diskussion aus. Denn damit möchte ich nichts zu tun haben.
Soll nicht heissen, dass man nicht Ross und Reiter nennt. Es gibt viele Probleme mit amerikanischen Institutionen in der Welt. Natürlicdh auch Verbrechen.
Aber wir haben Amerika bzw. dem amerikanischen Werten viel zu verdanken. Viele Amerikaner kämpfen für das Gute in der Welt. Ich bin froh solch ein Bollwerk gegen militante Gottesstaaten im Hintergrund zu haben. In solchen Ländern wären diese Diskussionen übrigens gar nicht erlaubt...
Wenn sich also der Ton hier nicht mässigt bzw. die Anschuldigungen konkret bleiben bin ich weg.
Moin,
noch ein weiterer Aspekt. Das Problem in den USA ist weniger die Bevölkerung sondern mehr eine Oligarchenclique, die die politische Macht massiv unterwandert hat und hauptsächlich Lobbyinteressen verfolgt. Dazu gehören auch Manipulation der Medien.
So haben z.B. der Einfluss verschiedener politischer und Wirtschaftslobbys in den USA (und darunter fallen auch internationale Presseagenturen, aus denen sich viele hiesige Publikationen bedienen) den Tod von wahrscheinlich 1 Million Iraker zu verantworten (in Folge des auf Lügen über Massenvernichtungswaffen basierenden Einmarsches der USA in das Zweistromland).
Und aktuelles Beispiel, dass - wenn es um die eigenen wirtschaftlichen Interessen geht - die USA auch keine Rücksicht auf Verbündete nehmen, zeigt der skandalöse Verlauf der Ausschreibung eines Milliardenauftrags für die US-Luftwaffe, auf den sich auch Airbus bewarb und nun entnervt wegen unfairer Wettbewerbsbedingungen zurückzog (da brauch ich keine Internetseiten zu zitieren, das ging die Tage auch durch unsere Medien).
Dann: aktuelles Beispiel der Falschdarstellung (ich unterstelle aus Kriegspropaganda-Gründen):
Die lautstark gefeierte Offensive in der "Großstadt" Marjah in Afghanistan, entpuppt sich als die "ruhmreiche" Eroberung von ein paar Quadratkilometer Farmland.
original.antiwar.com/porter/2010/03/08/f...n-of-marjah-as-city/
Quelle für die Opferzahlen im Irak:
lancet, renommiertes medizinisches britisches Fachblatt.
Man muss sich das mal vorstellen, da kommt eine ausländische Macht in dein Land, bombt alles kurz und klein, verursacht absolutes Chaos, dass 1/4 der Bevölkerung vertrieben oder getötet wird und dann bringen diese Leute noch eigene Marionetten mit, die man dann durch pseudodemokratische Wahlen legitimieren will. Und außerdem erzählen diese Leute, dass sie nur Gutes im Schilde führen, deinem Land Demokratie und Menschenrechte bringen wollen, die Frauen befreien und du reibst du anschließend verwundert die Augen, warum ausgerechnet dein Land, das vorher enger Verbündeter dieser ausländischen war, nun gerade diese "Ehre" zuteil wurde. Und die siehst, dass dein Land etwas hat, was der andere unbedingt haben will (in diesem Fall Öl).
Lieber admin, das Problem mit unserer tollen westlichen Zivilisation ist nicht, dass - wenn du drinnen bist es dir super geht - sondern, wenn du außen vor bist und merkst, dass es diese Zivilisation im Grunde garnicht ehrlich meint, mit dem was sie propagiert, sondern alle außerhalb ihres Kreises als Lieferanten und Rohstoffquellen betrachtet, die man ggfs auch mit Krieg überziehen kann, wenn du nicht spurst.
Für jemanden in Afghanistan, Pakistan, Irak oder früher Vietnam und dem Rest der Welt ist es ohne Bedeutung, wenn seine Familie von einer Bombe oder Rakete vernichtet wird, ob diese Rakete demokratisch war.
Es sind nicht "die" die zu uns kriegerisch kommen, sondern wir führen in "deren" Ländern Krieg.
Das ist das Problem, die Doppelmoral, die immer mehr Leute dort und hier wahrnehmen und ablehnen!
Aber ich werde mich bemühen nicht polemisch zu sein, sondern meine Ausführungen immer zu belegen.