Senor Ewaldo schrieb:
Die massive Aufblähung der Geldmenge (die FED veröffentlicht deswegen die Geldmenge M3 schon länger nicht mehr) hat natürlich eine massive Geldentwertung zur Folge, sobald sie in den Medien und unter den Marktteilnehmern verstärkt thematisiert werden. Nur wenn das Geldmengenwachstum mit dem Wirtschaftswachstum prozentuell korreliert, kann man auf die Geldwertstabilität vertrauen, was schon seit dem Mr. Bubble (= Greenspan) nicht mehr der Fall ist.
Was tun:
a)
Für Gold ist der Zug längst abgefahren, die Goldblase ist bereits viel zu groß geworden.
b)
Immobilien haben trotz dem Gerede von der Immobilienkrise in den meisten europ. Ländern
keine zu starke Blase miterlebt.
Daher Anlegerwohnungen (1 bis 2 Zimmer) kaufen
und vermieten.
c)
Maximal 1/3 würde ich noch in Bargeld halten und wenn der große Geldentwertungsrun losgeht,
rasch vom Spabuch in Blue Chip Aktien umschichten, denn trotz niedrigster Kurse kommen die nach der Krise wieder.
Nicht zu vergessen, 1947 fand nachkriegsbedingt eine Währungreform statt, wo das Geld per Gesetz ab einem bestimmten Stichtag nur mehr 1/3 wert war.
Und was noch anzumerken wäre ist, dass inzwischen sogar die Reporter in den öffentlich-rechtlichen Medien die Inflation für spätestens 2010 vorhersagen.
Ich kenne jemanden, der jetzt - für alle Fälle - für ein halbes Jahr Lebensmittel im Keller eingelagert hat.
Man soll nun Lebensmittel noch günstig bunkern, bevor die Geldentwertung kommt.
Manche gehen dann doch etwas zu weit.