Hallo zusammen!
Wie sicher sind Lebensversicherungen wirklich? Kommt nun der Crash der Lebensversicherungen auf uns zu?
Zum Thema Lebensversicherungen habe ich neulich einen interessanten Artikel eines "Insiders" gelesen. Hier meine eigene Einschätzung dazu. Würde gerne diesen doch sehr düsteren Ausblick zur Diskussion stellen
Im Klartext bedeuten die Ausführungen des Verfassers: Das Lebensversicherungs-System der in Deutschland ist de facto bankrott, nur daß - wegen der Ablaufzeiten und weil ja die "Kunden" immer noch weiter einzahlen - dieser Effekt in der Zeit weit nach hinten verschoben wird.
Was der Verf. nicht erwähnt: Diese katastrophale Zustände wurden erst möglich durch die zahllosen "Finanzmarktmodernisierungsgesetze".
Noch in der Vorwende-"BRD" mit ihrer stringenten Bundesbankaufsicht und dem Herrhausenschen` Industriebankenmodell wäre dies völlig undenkbar gewesen.
Diese (FMMG) bezweckten m.E. von vornherein die Plünderung des Westdeutschen Separatstaates im Interesse der de facto schon 1989 bankrotten Garantiemächte (bzw. der Hochfinanz), waren aber für unsere politische Eliten (neben persönlicher Bereicherung, dies darf man als evident unterstellen) deswegen verlockend, weil auf diese Weise eben die spätestens seit der Wiedervereinigung zusehends absurder werdende "Finanzpolitik" des Staates (Schulden inkl. Zinsen inkl. weiterer Schulden) mittelfristig (aus der Sicht der Mitte der 90er Jahre) noch stabilisierbar schien.
Tatsächlich wurde allerdings mit jeder spekulativen Trickserei die Finanzkatastrophen-Lawine nur noch größer.
Nu` ist sie losgebrochen und geht zu Tal - sie wird alle Friedwälder, Sicherungszäune etc. hinwegfegen und auch durch Sprengungen ("Notenbankinterventionen" etc.) nur kurzfristig aufgehalten werden, selbst wenn sie dabei zuweilen (wie momentan) etwas außer Sicht kommt und scheinbar gestoppt scheint - ein Finanz-Galtür.
Wobei ich vermute, daß die Auslösung gezielt erfolgte.
Wir erwarten also:
- Das Platzen der Staatsanleihenblase (das endgültige Amargeddon)
und im Gefolge
- weitere, dramatische Aktienmarktkorrekturen, hochschnellende Privatinsolvenzen (zumal der "Häuslebauer", die Deutsche Bank schätzt, wie ich gerade heute las, daß in den USA bis Ende 2011 48% aller Hausbesitzer aufgeben müssen, eine ungeheure Zahl), natürlich auch steil ansteigende Firmeninsolvenzen (dies gab heute die an und für sich konservative Bundesbank bekannt !) und eben "Kolletralschäden" wie LV-ZUsammenbrüche etc., und damit - natürlich - ein weiteres Bankensterben.
Bin einmal gespannt, wie es hier in 2-3 Jahren aussieht. Nach meiner Überzeugung (die ja auch schon die "Medien" und "Beobachter" den zu Konsumenten mutierten "Bürgern" insinuieren) wird nach der Wahl der längst überfällige Kassensturz kommen - und der wird auf (technischen) Staatsbankrott lauten.
Ich möchte aktuell kein Familienvater sein mit einer Haushypothek im Nacken - nicht wirklich einmal mehr als Beamter, denn auch die wird der Sog eines Zusammenbruchs mit in den Strudel reißen, wenn auch wahrscheinlich auf einem immer noch existiell abgesicherten Niveau.
Aber für Espakarten reichts` dann auch nicht mehr, das sollte klar sein.
Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt sein Geld in wichtige Dinge wie Treibstoff und lang haltende Lebensmittel zu investieren.
Immerhin häufen sich ja nun sogar schon medien- und staatsseitig die "Ratschläge", Vorräte anzulegen.
Hab den Beitrag hier gefunden:
www.mmnews.de/index.php/200901312143/MM-...nsider-Pakt-aus.html