Hallo zusammen,
die Anlage in Gold lässt sich nicht in einem Satz abhandeln. Geldanlage in Gold war schon immer etwas besonderes und hat neben den rein monetären Ertragswertaussichten auch eine nicht zu unterschätzende psychologische Komponente: Mit Gold fühlt man sich einfach wohlhabender, abgesicherter. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise kommt zusätzlich die Rolle des Goldes als Krisenanlage zur Anwendung.
Alles positiv also, wenn da nicht der im historischen Vergleich recht hohe Goldkurs von über 1.100 Dollar die Feinunze wäre (eine Feinunze wiegt 31,1 Gramm). Ich halte es für durchaus möglich, ja sogar wahrscheinlich, dass wir in absehbarer Zeit wieder Goldkurse so um die 600 Dollar pro Feinunze sehen.
Wenn man negativ in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung gestimmt ist und eine Verschärferung der Krise erwartet - oder gar die Pleite von einigen größeren Ländern - könnte es dennoch sinnvoll sein, einen gewissen Anteil seines Ersparten in Gold anzulegen. Ich bin eher positiv veranlagt - gehe also nicht von größeren Zusammenbrüchen aus und halte den jetztigen Goldpreis nur aus dem Hintergrund weitverbreiteter Ängste erklärbar. Legen sich diese, wird der Goldpreis wieder sinken, eventuell drastisch.
Hat sich der Goldpreis wieder auf einem attraktiven Niveau angesiedelt halte ich eine Depotbeimischung aber für sinnvoll. Doch es gibt große Unterschiede in den verschiedenen Möglichkeiten, sich am Gold zu beteiligen - von der Goldmünze bis zum Hebelzertifikat auf Goldminenaktien. Ich habe auf meiner Seite einige Möglichkeiten zusammen getragen:
www.info-welten.de/geldanlagen/geld-in-gold-anlegen.htm
Aber einige Goldmünzen befinden sich auch in meinem Besitz und ich muss sagen: Ein gutes Gefühl
