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Wieviel für das Alter vorsorgen?
(1 Leser) (1) Gast
Die Anlage für den Altersruhestand hat eigene Regeln. Hier können alle Fragen diesbezüglich diskutiert werden.
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THEMA: Wieviel für das Alter vorsorgen?

Wieviel für das Alter vorsorgen? #233

  • Torsten
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Wenn man die 30 überschritten hat (bei einigen von uns auch früher) beginnt man sich geistig mit der Rente zu beschäftigen. Erst mehr im Hinterkopf und so nebenher, man verfolgt die Diskussionen in den Medien, alles ist aber noch weit weg.
Je älter man dann wird, je mehr lastet das Thema auf der Seele: Muss ich privat vorsorgen? Sicherlich, wenn man nicht gerade auf eine große Erbschaft hoffen kann. Aber wieviel muss es denn sein? Jetzt, mit knapp 40, kann ich der Frage nicht mehr ausweichen

Aw: Wieviel für das Alter vorsorgen? #234

  • Peter
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Hallo Torsten,
ganz grundlegend hängt die Höhe der benötigten privaten Versorgung von deiner „Versorgungslücke“ ab. Diese mußt du kennen. Zur Berechnung dieser Versorgungslücke muss deine vermutlichen Rentenansprüche aus deiner Rentenversicherung samt sämtlicher sonstiger Einnahmen im Alter mit deinem Geldbedarf vergleichen.
Die Stiftung Warentest stellt zur Berechnung der Rentenlücke auch ein kostenloses Programm zur Verfügung: www.test.de/rentenluecke.
In der Regel geht man davon aus, dass du zur Rente so 75-80% deiner letzten Nettoeinnahmen benötigst, um deinen Lebensstandard zu halten. 20-25% deiner jetzigen Ausgaben sind nämlich durch deinen Beruf bedingt - im Schnitt. Hier kannst du aber selbst deine Zahlen einsetzen.
Und nu?
Tja, wenn du dann deine Versorgungslücke berechnet hast geht es ans Schließen – sprich: die richtige Altersanlage heraus zu finden. Als erstes fallen einem da Rentenversicherungen und Lebensversicherungen ein. Diese haben aber mehrere Nachteil: Die hohen Kosten bei Abschluss, die niedrige garantierte Rente, der große Verlust, wenn man die Einzahlungen einmal nicht fortsetzen kann.
Auf jeden Fall würde ich Riester und Rürup nutzen.
Wenn du unter 40 bist rate ich zum Fondssparen. Suche dir hier mittels unabhängiger Testinstitute langjährig erfolgreiche und breit streuende Fonds aus. Versuche, diese über einen günstigen Anbieter zu kaufen, das hebt die Rendite.
Die Höhe der notwendigen Ersparniss ist abhängig von der zu erzielenden Rendite – hier kannst du den folgenden Rechner nutzen: www.info-welten.de/Rechentools/Altersrente-Rechner.htm. Ein Tipp: Gehe nicht von utopischen Renditeerwartungen aus, rechne eher konserativ.
Streuen
Ein weiterer wichtiger Tipp: Setze nicht alles auf eine Karte. Streue, wenn möglich, in mehrere Anlageformen: Hier ein bisschen Riester, dann das eigene Heim, dann Fonds, im Alter dann mehr in festverzinsliche Anlagen.
Inflation
Noch ein Tipp für die, welche noch einen weiten Weg zur Rente haben. Hier kann durchaus mal eine Zeit mit hoher Inflation bis zum Ruhestand eintreten. Gekniffen sind dann all die, welche ausschließlich auf monetäre Investments (ohne einen Sachwert als Grundlage) gesetzt haben: Lebensversicherung, Sparbuch, normale Rentenversicherung etc. Es freuen sich die, welche mehr in Sachinvestments investiert sind: Aktien, Fonds, Grundstücke, Häuser.
Regelmäßige Beschäftigung
Und zum Schluss: Die Zeitschrift Finanztest empfiehlt, sich alle paar Jahre mit seiner Rente auseinanderzusetzen. Dann kann man Fonds umschichten, Erwartungen anpassen etc. Das rentiert sich.

Aw: Wieviel für das Alter vorsorgen? #1111

  • ChimiShanga
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Ich hab leider nichts extra um für das Alter vorzusorgen da ich Kredite abbezahlen muss aber generell ist es wohl am sinnvollsten man schließt eine Lebensversicherung ab die man dann in Anspruch nehmen kann und den Rest den man übrig hat investiert man in Immobilien oder Spart das Geld auf dem Konto.

Ich würde jedenfalls nichts mit Risiko eingehen.

Aw: Wieviel für das Alter vorsorgen? #1217

  • Beate70
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Hallo,
ich bin der Meinung das als Altersvorsorge die Riesterrente doch noch mit das beste Produkt ist. Ich habe vor Jahren einen Banksparplan abgeschlossen und zahle dort die gesetzlich geforderten 4% meines Einkomens ein. Damit erhalte ich dann den Zuschuss vom Staat. Man bekommt nirgendwo anders was vom Staat geschenkt als wie bei der Riesterrente. Ich kann den Abschluß eines Riestervertrages nur empfehlen. Es lohnt sich fürs Alter.

Bruttorendite - Nettorendite - mal gerechnet.... #1249

  • Ben Leeson
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Geht man mal davon aus, dass man noch jung und gesund ist, dann sollte man als erstes...

...die Wahl der Anlageform überlegen. Das, was wir von unseren Eltern kennen, wird in der Regel gerne als Grundlage für die eigene Entscheidung genommen, da die herkömmlichen Anlageformen das Image haben, sicher und seriös zu sein.

Rendite, welche Verzinsung bekomme ich für mein angelegtes Kapital?

Genügen die Renditenaussichten dieser Produkte?


Inflation:

Was nützt mir der beste Ertrag, wenn die Inflation mein Geld stetig aufzehrt. Der Kaufkraftverlust des Geldes beeinflusst die Rendite einer Kapitalanlage negativ!

Preisentwicklung von 1975 bis 2000 (Werte in Euro umgerechnet)


Angaben in Euro
Tageszeitung
1975: 0,12 / 2000: 0,60 = 6,6 % Inflation
Briefporto
1975: 0,11 / 2000: 0,55 = 6,6 % Inflation
1 Liter Normalbenzin
1975: 0,42 / 2000: 0,99 = 3,5 % Inflation
Kännchen Kaffee
1975: 0,75 / 2000: 4,50 = 7,4 % Inflation
Haarschnitt
1975: 3,00 / 2000:21,00 = 8,1 % Inflation
Luxushotel
1975:35,00 / 2000:245,00 = 8,1 % Inflation
Miete (2 Zimmer Wohnung)
1975: 95,00/ 2000:475,00 = 6,6 % Inflation
Mercedes 200 D
1975:5.400,00 / 2000: 27.000,00 = 6,0 % Inflation


Allgemein kann von durchschnittlich 3% Inflation jährlich ausgegangen werden. ; offiziell, wenn man die alten Berechnungsformeln von früher zu grunde legen würde, dann müßte man eine viel höhere Inflation ausweisen) Tatsächlich haben viele Konsumgüter, die wir täglich brauchen, wesentlich höhere Teuerungsraten.


Fazit: Von der erwirtschafteten Rendite der Anlage müssen mindestens 3% p.a. in Abzug gebracht werden.


Steuer
Sämtliche Kapitalanlagen unterliegen entweder der Einkommen- oder der Abgeltungssteuer.

Somit müssen ca. 30% an Steuern berücksichtigt werden.

Rechnen Sie mal nach:

Erklärung: Von der Bruttorendite angenommen 8% p.a.
a) die Inflation abziehen 8% - 3% = 5%
sowie
b) die Steuer berücksichtigen 5% - 2,4% (30% von 8%) = 2,6%
Somit verbleiben aus 8% Bruttorendite lediglich 2,6% Nettorendite.


Wir müssen zusammenfassen, dass der Ertrag einer Anlage erst nach Abzug von Steuer und Inflation realistisch betrachtet werden kann!


Rendite nach Inflation und Steuer

Welche Nettorendite verbleibt nach Berücksichtigung der
Inflation und Steuer?


Bruttorendite:-Inflation(3%) -Steuer(30%)= Nettorendite
____2%________3%_________0,6%______-1,6%
____3%________3%_________0,9%______-0,9%
____4%________3%_________1,2%______-0,2%
____6%________3%_________1,8%_______1,2%
____8%________3%_________2,4%_______2,6%
____10%_______3%_________3,0%_______4,0%
____12%_______3%_________3,6%_______5,4%
____14%_______3%_________4,2%_______6,8%



Diese Zahlen sollen nur zum Nachdenken anregen.


Fällt Ihnen da etwas auf?

Jetzt vergleichen Sie mal Ihre Nettoergebnisse, die Sie mit Ihren Anlagen getätigt haben, mit den Wünschen, die Sie sich davon kaufen wollen.

Man sollte es auf jeden Fall streuen, wobei Sie mehr Wert auf Sachwerte legen sollten, da diese wertbeständig und ein ausgezeichneter Schutz gegen den Kaufkraftverlust der Währungen sind (Edelmetalle, Seltene Erden Strategische Metalle, Beteiligungen - Aktien ausgewählter Substanzwerte und Immobilien)


Ein Wort zu Gold:

Sie zahlen keine Steuern (keine Mehrwertsteuer, keine Abgeltungssteuer und keine Einkommenssteuer - nach einem Jahr Haltezeit) und die Rendite bei Gold lag in den letzten 40 Jahren im Durchschnitt bei 9 % (netto).
Kamena Capital - Berlin
www.Kamena-Capital.de
Tel.: 0049 30 - 330 22 986

Langjährige und kompetente Händler von
Devisen, Aktien und Futures.
Intensive und persönliche Betreuung im Handel von
Edelmetallen, Strategischen Metallen und Seltenen Erden!
Letzte Änderung: von Ben Leeson.

Hyperinflation #1279

  • Toro Negro
In den letzten Wochen wurde durch die Gewerkschaften lautstark gefordert, dass sie am Aufschwung beteiligt werden wollen.

Dummerweise gestehen jetzt selbst jene, die noch vor wenigen Wochen den angeblichen Aufschwung bejubelt haben, genau das Gegenteil ein.

Auf uns rollt eine Inflationslawine zu. Die Bürger, die unbedingt an etwas teilhaben wollen, müssen jetzt wohl nicht mehr lange betteln.

Wir werden ganz sicher beteiligt werden – an Verlusten. Das Manager Magazin warnt uns schon einmal unter der Schlagzeile »20 Prozent auf alles«.

Merkwürdigerweise wollen alle Menschen sofort an einem Aufschwung beteiligt werden.

Aber keiner will am Abschwung teilhaben. In Großbritannien sind 52 Prozent der Menschen bereit, gegen die hohen Ölpreise zu demonstrieren.

Nicht nur auf Großbritannien rollt wegen der explodierenden Ölpreise eine Pleitewelle zu. Und nicht nur in Großbritannien fahren schon jetzt immer mehr Autofahrer nach dem Tanken einfach ohne zu bezahlen davon.

Die britische Regierung bereitet die Bevölkerung gerade schonend darauf vor, dass sich Benzin-, Diesel- und Heizölpreise in kurzer Zeit verdoppeln könnten.

Denn die Welle der schlechten Nachrichten reißt einfach nicht ab: Die Norweger haben in diesem Jahr trotz vieler Bohrungen nicht eine neue Energie-Lagerstätte gefunden.

Die Saudis verbrauchen – wie gerade bekannt wurde – immer mehr von dem Öl, das sie nun angeblich zusätzlich fördern, selbst.

Und die USA erwägen, wegen des explodierenden Ölpreises ihre strategischen Ölreserven anzutasten (was nicht oft vorkommt).

Deutsche Mieter und Hausbesitzer müsse allein für den zurückliegenden Winter bis zu 400 Euro an Heizkosten nachzahlen. Dabei war der Ölpreis da noch gar nicht so hoch, was heißt:

Das Schlimmste kommt jetzt erst noch. Das Leben wird in Deutschland jetzt schnell teurer werden. Deutsche Banken warnen vor der Inflation.

DAs habe ich einer Zeitung entnommen. Was können wir da tun?

Wieviel für das Alter vorsorgen? #1280

  • Sabine D.
Das Leben wird in Deutschland jetzt schnell teurer werden. Deutsche Banken warnen vor der Inflation.

Ist das so? Na gut, man merkt das schon, aber was bedeutet das für mich?
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