Schritt 3: Geld im Alltag richtig händeln


Entspannter Geldumgang durch erprobtes VorgehenNun erweitern wir die Grundlagen aus Kapitel 1 „Grundprinzipien“ um den Umgang mit dem Geld im Alltag. Das Ziel des ersten Kapitels war, mit den persönlichen Einnahmen auszukommen und darüber hinaus Ansparungen für Konsumwünsche und das Alter zu ermöglichen. Wir verfeinern in diesem Kapitel zunächst den Umgang mit den Einnahmen und den laufenden Geld-Aktivitäten. Dies dient als Vorbereitung für die nächsten Kapitel, die der Geldanlage gewidmet sind.

Das erste Ziel lautet, dass Sie im Alltag stets liquide sind. Ihr Girokonto ist im Plus, Sie besitzen Rücklagen für notwendige Anschaffungen und händeln die Ansparungen zeitschonend bei gleichzeitiger Verzinsung. Die Rendite steht noch nicht im Fokus. Und doch: Die Deutschen verschenken Milliarden an Zinsen. Von daher schauen wir mal, was wir dagegen tun können.

Weniger ist mehr. Wie viele Konten braucht der Mensch? Geld von einem Konto zum anderen zu transferieren ist zwar heutzutage relativ bequem möglich, kostet aber doch Zeit. Und die wollen wir ja sparen. Darum reduzieren wir die Anzahl der Konten, Depots etc. auf ein sinnvolles Minimum. Wer weiß beispielsweise schon, wo er welchen Freibetrag eingetragen hat?

Wir starten mit dem Girokonto, besprechen kurzfristige Anlagemöglichkeiten und gehen dann tiefer in das Thema „Sparen“.

Girokonto: nie überziehen

Girokonto: Nicht zuviel und nicht zuwenigImmer etwas Bargeld auf dem Girokonto - das gibt Sicherheit und Spielraum in allen Lebenslagen.

Grundregel Nummer 1 lautet: Überziehen Sie Ihr Girokonto nicht. Das ist teuer und verdirbt den meisten Menschen die Laune.

Grundregel Nummer 2: Lassen Sie nicht zuviel Geld auf dem Giro liegen. Schichten Sie lieber auf Tagesgeld oder Festgeld um – dazu kommen wir später. Es sei denn, Sie erwischen ein Girokonto mit attraktiver Verzinsung.

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Besser als nichts: Sparbuch oder Sparkonto

Auf dem Sparbuch wächst das Geldbäumchen nur langsamDas Sparbuch ist sicher. Von daher ist es neben dem Tagesgeld eine gute Möglichkeit, Geld "zwischenzuparken", z.B. für Ansparungen auf Konsumgüter oder um sich eine finanziellen Puffer zu schaffen.

Im Neue-Markt-Boom zog es viele an die Börse, diese kehren nun reumütig zurück. Dennoch bleibt ein Nachteil des Sparbuches oder Sparkontos: Es wird meist nur niedrig verzinst. Aber geben Sie sich nicht mit dem ersten Niedrigzinsangebot zufrieden. Banken zeigen sich in der Regel kreativ, wenn sie nachhaken. Insbesondere, wenn Sie mit Guthaben über 10.000 Euro locken können.

Sie dürfen in der Regel 2.000 Euro monatlich abheben. Darüber hinaus haben Sie drei Monate Kündigungszeit. Falls Sie das Geld vorher benötigen, müssen Sie Vorschusszinsen bezahlen.

Weiteres, dass Sie wissen sollten:

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Was ist Tagesgeld?

Auf einem Tagesgeldkonto wächst das Geld schon etwas schnellerBeim Tagesgeld legen Sie Ersparnisse ohne terminliche Bindung auf einem Tagesgeldkonto an. Sie erhalten mehr Zinsen als auf dem Girokonto, können aber täglich über Ihr Geld verfügen. Die Bezeichnungen für ein Tagesgeldkonto variieren: Geldmarktkonto, Pluskonto, Abrufkonto. Bei einigen Banken ist ein Tagesgeldkonto schon in einem Girokonto enthalten, entsprechende Zinsen gibt es dort auf Ihre Giroeinlagen. Zumeist wird aber über ein Tagesgeldkonto kein Zahlungsverkehr abgewickelt.

Beurteilung: Ein Tagesgeldkonto ist der ideale Parkplatz von Ersparnissen, von denen Sie noch nicht genau wissen, wann Sie diese benötigen. Es eignet sich auch für Ansparungen auf Konsumwünsche. Für längerfristige Anlagen gibt es aber bessere Verzinsungsmöglichkeiten – dazu später mehr.

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Banksparpläne

Ihr Geld wächst mit Banksparplänen ähnlich wie mit dem TagesgeldBanksparpläne können eine überlegenswerte Alternative zwischen Tagesgeldanlage und Festgeldkonto sein. Leider gibt es viele Angebotsdifferenzierungen, Zusatzboni und ähnliches, welche die Beurteilung und den Vergleich verschiedener Angebote erschweren oder gar unmöglich machen. Oftmals zeigt sich, dass am Ende wesentlich weniger herauskommt, als durch die Werbung suggeriert wird.

Aber einige Tipps können Sie beachten: Legen Sie nicht über 5 Jahre an, der Zinsgewinn ist gering und sie verlieren zu viel Entscheidungsspielraum. Denn bei höheren Zinsen am Markt werden Sie nicht beteiligt.

Achten Sie auf:

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Festgeld

Beim Festgeld wächst Ihr Geld am schnellsten unter den kurzfristigen AnlageformenUnter Festgeld bzw. Termingeld (manchmal auch Festgeldkonto oder Termingeldkonto genannt) versteht man ein Sparguthaben bei einem Kreditinstitut, für das eine feste Laufzeit und eine feste Verzinsung vereinbart werden. In der Regel ist die Verzinsung umso höher, je länger Sie Ihr Geld festlegen und je höher der Anlagebetrag ist.

Übliche Anlagezeiträume sind 1, 2, 3, 6 oder 12 Monate. Die Zinsen orientieren sich an den Interbankenzinsen und werden meist mit einem gewissen Abschlag an die Kunden weitergegeben. Des Öfteren wird eine Mindesteinlagesumme im Bereich von 2.500 bis 10.000 Euro verlangt.

Auch das Festgeld ist eher eine Zwischenlösung für Geld, von dem sie noch nicht wissen, wann sie es benötigen. Wenn Sie sicher sind, dass Sie dieses Geld nicht benötigen, wählen Sie lieber eine längerfristige Anlage mit höheren Zinsen.

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Einen Puffer schaffen

Ein finanzieller Puffer schafft ein Gefühl der SicherheitWenn Sie unserem Kurs bis hierher gefolgt sind, haben Sie sich eine Übersicht über Ihre finanzielle Lage verschafft, ihre persönlichen Risiken abgesichert (Welche Versicherung?) und erste Schritte zur Optimierung Ihres Geldverhaltens im Alltag getätigt.

Bevor wir zu den konkreten Spartipps kommen, möchte ich in diesem Beitrag die Vorteile eines finanziellen Puffers schmackhaft machen. Denn gerade für Ihre „gefühlte finanzielle Situation“ leistet ein Geldpuffer unschätzbare Dienste.

Das subjektive Wohlempfinden ist hilfreich für Ihren finanziellen Erfolg. Und dieser persönliche Gemütszustand wird positiv unterstützt durch das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle über das Leben.

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Wie Geld sparen?

Geld sparen durch kluges PlanenDie meisten von uns verfügen über ein fixes Einkommen. Ziel des Geld-Welten-Kurses ist es, aus diesem das Beste herauszuholen. Wie in Kapitel 1 „Sparziele festlegen“ erläutert, gehört zur finanziellen Gesundung das vorsorgliche Sparen für kommende Ausgaben sowie für das Alter. Doch wie soll ich das dafür notwendige Geld sparen?

Ausgehend von ihrem Einkommen bleibt da nur die Möglichkeit, die Ausgabenseite zu reduzieren. Lesen Sie hier, welche Potentiale bei Ihren Ausgaben schlummern – Geld, das Sie ohne Einbuße an Leistung zur freien Verfügung haben.

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Wichtige Hinweise / Disclaimer

Alle Inhalte dieser Website dienen nur zur Information und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Versicherungen dar. Trotz größter Sorgfalt kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Genauigkeit oder Vollständigkeit der hier dargestellten Informationen übernommen werden. Sie sollen eigene Entscheidungen aufgrund eines fundierten Wissens und eigener Recherchen treffen können - das ist mein Ziel mit diesen Artikeln.

Außerdem möchte ich Sie an dieser Stelle im Sinne der Finanzanalyseverordnung ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich selbst mitunter im Besitz von hier besprochenen Basiswerten, Wertpapieren oder Finanzprodukten bin, oder eventuell noch vorhabe, diese zu erwerben, und deshalb möglicherweise ein Interessenkonflikt bestehen könnte.

 

 

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