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Wenn Sie Anleihen, Zertifikate oder Fonds in Ihre Geldanlage mit aufnehmen möchten, benötigen Sie ein Depot. Dieses können Sie entweder bei Ihrer Hausbank eröffnen oder Sie entscheiden sich für ein Online-Depot. Dies überzeugt durch niedrigere Kosten und eventuellen Einsparungen beim Kauf von Fonds oder Anleihen. Dafür verzichten Sie auf einen Ansprechpartner vor Ort. Ist das attraktiv für Sie?

Lesen Sie hier die vier Schritte zur Eröffnung eines Online-Depots und was Sie dabei beachten sollten.

Vorab: Brauchen Sie persönliche Beratung?

Bei einem Online-Depot handeln Sie Ihre Aktien entweder über eine Internet-Eingabemaske oder per Telefon. Bei den meisten Online-Banken dürfen Sie nicht auf eine Beratung am Telefon hoffen. Aber diese ist auch bei den Fillialbanken nicht immer so objektiv, wie man es sich eigentlich wünschen würde.

So eröffnen Sie Ihr Online-Depot

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Schritt 1: Bank auswählen

Grundlagen

Sie können die Wahl Ihres Online-Depots allein von den Kosten abhängig machen. Hier auf Geld-Welten.de finden Sie dafür einen Vergleich verschiedener Depot-Anbieter. Aber es gibt eine Vielzahl an Unterschieden bei den Depotanbietern. Unter anderen führen nicht alle dieselben Fonds, haben unterschiedliche Ausgabeaufschläge oder bieten bestimmte Anlagearten gar nicht an.

Unser Vorschlag: Entscheiden Sie zunächst, welche Anlagen Sie tätigen möchten und vergleichen Sie mit diesen Werten die Kosten bei den unterschiedlichen Banken. Je nach Ihrem Investitionsbereichen können Limitgebühren, Grundgebühren, Ordergebühren etc. hinzukommen.

Ein Kriterium könnte auch sein, dass die Online-Depot-Bank gleichzeitig ein attraktives Tagesgeldkonto anbietet. Sie sparen sich dann ein Konto, vereinfachen Ihre Geldanlage. Das ist sicherlich ein paar Euro Mehrkosten (für Depotgebühren) pro Jahr wert.

 
 

Depot-Tipps

Online als Ergänzung
Sie möchten bei Ihrer Hausbank bleiben? Kein Problem, lassen Sie sich einfach zusätzlich für das Online-Depot freischalten. So können Sie die Order kostenvergünstigt über das Internet absenden.

Jährliche Fixkosten
Online-Depots werden oft ohne Verwahrkosten geführt - ein entscheidender Vorteil gegenüber vielen "normalen" Depots.

Pauschale Orderkosten
Manche Online-Banken bieten einen Pauschalsatz für eine Order an. Das ist ein großer Vorteil, wenn Sie viel handeln wollen. Allerdings sollten die restlichen Kosten des Depots deswegen nicht ärgerlich hoch sein.

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Schritt 2: Online-Depotantrag herunterladen

Diesen füllen Sie natürlich entsprechend aus. Dazu gehört auch:

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Schritt 3: Meine Risikoklasse festlegen

Sie erhalten einen Fragebogen, aufgrund dessen Sie die Bank in Risikogruppen einteilt. Die Krux: Wenn Sie keine Ahnung vom Börsenhandel haben und das auch alles so eintragen, werden Sie nicht für den Kauf von allen Wertpapieren freigeschaltet. Hier müssen Sie Ihren Weg aus Vorsicht und Wertpapier-Handelsmöglichkeiten finden.

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Schritt 4: Identitätsnachweis erbringen

Sie müssen nun mit den Unterlagen und Ihrem Personalausweis zu einer Post gehen. Dort bestätigt der Postbeamte Ihre Identität und leitet die Unterlagen der Bank zu.

Jetzt müssen Sie nur noch warten, bis Sie die Handelsunterlagen (mit Pins und Tans) von Ihrer Bank zurück erhalten, um mit dem ersten Kauf von Wertpapieren beginnen  zu können.

Das war es schon!

Weiterführende Informationen

Zusatztipp

Möchten Sie Neu-Emissionen von Aktien zeichnen? Dann wählen Sie beim Depotwechsel eine Bank, die viele Aktien „an den Markt“ bringt. Ihre Zuteilungschancen sind dort oft höher.

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