GeldkugelEin Aktiendepots einzurichten ist eine schnell erledigte Angelegenheit. Zuerst muss man aber entscheiden bei welchem Anbieter das Depot eröffnet wird. Will man das bekannte Angebot der eigenen Hausbank nutzen, geht man einfach diesen Weg. Eine interessante Alternative stellt die Wahl eines Online-Brokers oder einer Direktbank dar. Hierfür steht eine riesige Pallete an nationalen und internationalen Anbietern zur Verfügung.  

Welche Faktoren muss ich berücksichtigen?

Es ist bei der Auswahl des Aktiendepots wichtig die eigenen Ziele gut zu kennen.

  • Nur das Nötigste
    Wenn man vorhat wenig zu traden und auf Wertpapiersparpläne setzt, sollte die Auswahl auf jenes Depot mit den niedrigsten Fixkosten fallen.
  • Vieltrader
    Ist der Plan selber höchst aktiv zu handeln, dann stehen die direkten Trading-Kosten ganz oben.

 
 

Wiese mit 500 Euro Scheinen

Depoteinrichtung

Sobald also der Entschluss mittels Depot Vergleich gefallen ist, müssen nur mehr die Formalien erledigt werden. Dies sollte auch nicht länger als ein paar Werkstage dauern. Bei der eigenen Hausbank geht dies naturgemäß schneller, da sie die notwendigen Unterlagen zumeist schon bereit hat.

Aber auch bei einem Online Depot dauert die Einrichtung nur unwesentlich länger. Dazu wird aber das Post-Ident-Verfahren verwendet mit dem die personenbezogenen Daten des Depot-Inhabers geprüft werden. Auch hier ist aber wichtig sich gut vor Augen zu führen, welche Ziele man verfolgt, denn bei der Einrichtung wird gleich auch das jeweilige Konto in eine bestimmte Risikoklasse eingestuft.

 

Die Struktur

Studien zeigen, dass eine gut durchdachte Portfoliostruktur, welche in Einklang mit den eigenen Anlagezielen ist und die zu niedrigen Kosten umgesetzt wird, die langfristig beste Strategie ist, um attraktive Erträge zu erzielen.

 

Verrechnungskonto

Gleichzeitig mit der Eröffnung des Aktiendepots muss auch ein Verrechnungskonto auf den Namen des Depotinhaber aufgemacht werden. Dieses wird für diverse Zwecke, wie die Abbuchung von Gebühren, für Gutschriften oder Ein- bzw. Auszahlungen verwendet. Ähnlich wie bei einem Bankkonto müssen Transaktionen auf dem Aktiendepot mit TAN-Nummern bestätigt werden, die man mit der Errichtung des Kontos erhält.    

Sicherheit

Sicherheit durch richtige Wahl des  Anbieter

Bei der Auswahl des Anbieters ist immens wichtig auf dessen Sitz zu achten. Den bei Schwierigkeiten oder gar einer Insolvenz des Brokers, ist es ein Vorteil, wenn deutsches oder EU Recht gilt. Wird der Broker durch die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BAFIN) oder durch die britische Financial Conduct Authority (FCA) kontrolliert, bedeutet dies ein wesentlich höheres Maß an Sicherheit für den Anleger, als wenn sich der Sitz beispielsweise in einer Steueroase befindet. 

Die Wertpapiere des Kunden und auch seine Gelder werden bei der depotführenden Bank verwahrt, sodass sie auch im extrem unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz nicht gefährdet sind. Aus juristischer Sicht ist man damit also der Inhaber der erworbenen Wertpapiere, wodurch sie im Fall einer Insolvenz an den Kunden ausgehändigt werden müssen.

Ein weiteres Sicherheitsnetz ist durch die Mindestabsicherung für Einlagen in Deutschland von 100.000 Euro pro Kunden und Konto gegeben. Diese gelten sowohl für Hausbank als auch für Online Banken und Online Broker. So unterliegt beispielsweise CMC Markets als CFD Broker der FCA und muss somit eine Absicherung der Kundengelder bis zu einer Höhe von 50.000 GBP gewährleisten. Auf der anderen Seite gilt ebenso: Verluste mit CFDs können Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen und ist damit riskanter als der Handle mit normalen Aktien.

 

Fazit

Die Eröffnung eines Aktiendepot oder ein Depotwechsel sind in der Regel unkompliziert und schnell erledigt. Wichtig hierfür ist aber vor Beginn die eigenen Ziele genau zu kennen und zu definieren. Mit einer klugen Strukturierung des eigenen Portfolios und der Auswahl eines kostengünstigen Brokers legen Sie die Basis zur Erzielung von langfristig überdurchschnittlichen Renditen.

 

Vergleich Online-Depot Anbieter

Unser Tipp: Wenn Sie vor allem die Geldanlage in ETF planen, sollten Sie einen Broker wählen, der ETF-Sparpläne (oder zumindest die von Ihnen gewünschten ETF) zu günstigen Gebühren ohne Ausgabeaufschlag anbietet. Momentan heben sich hier flatex* (trotz Negativzins bei Spareinlagen) und die Onvista-Bank* hervor.

Weiterer Hinweis: Bei unseren gesammelten Fonds-Tipps listen wir oft auf, bei welchen Anbietern Sie günstig per Sparplan in den jeweiligen Fonds investieren können.

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