Rendite einer GeldanlageUnter dem Begriff Rendite versteht man den jährlichen Ertrag einer Geldanlage. Dieser Ertrag ergibt sich aus dem eingesetzten Kapital in Prozent. Das eingesetzte Kapital wird entweder durch laufende Zinsen, durch Mieten oder Dividenden aufgestockt.

Zinsen erhält der Anleger, wenn er Anleihen erwirbt oder spart. Mieten werden durch die Vermietung von Immobilien eingenommen. Entscheidet sich der Anleger für den Erwerb von Aktien, so wird das eingesetzte Kapital durch Dividenden erhöht. Die zusätzlichen Einnahmen, die durch Zinsen, Mieten oder Dividenden erzielt werden, sind zumeist mit Gebühren verbunden. So fallen beispielsweise bei der Verwaltung von Wertpapieren durch eine Bank Depotgebühren an. Auch die Vermietung von Immobilien bringt Gebühren mit sich, so muss der Vermieter beispielsweise die Verwaltungs- und Instandhaltungskosten seiner vermieteten Immobilie, die nicht auf den Mieter zu übertragen sind, aus eigener Tasche begleichen. Werden die anfallenden Gebühren von den zusätzlichen Einnahmen (Zinsen, Mieten, oder Dividenden) abzogen, ergibt sich der Reinertrag einer Geldanlage.

 
 

Anhand des Reinertrages lässt sich die laufende Rendite bestimmen. Dazu muss der jährliche Reinertrag vorliegen. Dieser in Prozent des Kapitaleinsatzes angegeben, ergibt die laufende Rendite. Eine Steigerung der durchschnittlichen laufenden Rendite kann durch Zinsen, die ein jährliches Wachstum mit sich bringen, erreicht werden.

Nominalzins

Die laufende Nominalzins, den Kaufkurs und die Kaufnebenkosten, charakterisiert. Der Nominalzins ist ein Zinssatz, der bei der Zugrundelegung des jeweiligen Nennwerts eines Wertpapiers zustande kommt. Der Nominalzins passt sich der laufenden Rendite an, so kann mit einem hohen Nominalzins auch eine hohe laufende Rendite erreicht werden. Im Zusammenhang mit der laufenden Bundesanleihen erwähnenswert. Die Bundesschatzbriefe werden nicht an der Börse gehandelt, aus diesem Grund sind sie keinerlei Kursschwankungen ausgesetzt. Aufgrund der fehlenden Kursschwankungen bei Erwerb der Bundesschatzbriefe wird die laufende Rendite nicht durch Risikofaktoren beeinflusst. Der Vorteil der Bundesschatzbriefe ist, dass sie bereits ein Jahr nach der Ausgabe zum Verkauf freigegeben werden können. Die laufende Rendite der Bundesschatzbriefe ist mit der Basisrendite gleichzusetzen. Diese entspricht wiederum der Bruttorendite.

Wer sich detaillierte Informationen über die Umlaufrendite beschaffen will, sollte sich die größte deutsche Wirtschafts- und Finanzzeitung, das Handelsblatt, zur Hand nehmen. Dort wird nicht nur über Politik und Wirtschaft berichtet, sondern auch über Märkte und Unternehmen, zudem verfügt das Handelsblatt über eine informative Finanz- und Anlegerzeitung. Die durchschnittliche Umlaufrendite gibt das Handelsblatt für alle Bundesanleihen, die sich im Umlauf befinden und über eine Restlaufzeit von mindestens drei Jahren verfügen, an. Selbstverständlich sind dem Handelsblatt auch Informationen über andere Arten von Renditen zu entnehmen, wie beispielsweise über die Basisrendite.

Berechnungen

Die jeweilige günstigste Rendite lässt sich anhand von verschiedenen Berechnungen herausfinden. So ist es zum einen möglich Renditeberechnungen auf der Grundlage von exakten finanzmathematischen Berechnungen durchzuführen, zum anderen besteht aber auch die Möglichkeit anhand von Näherungsrechnungen Überlegungen zur Rendite zu vertiefen, was zumeist völlig ausreichend ist. Vergleicht man die Näherungsrechnungen und die exakten finanzmathematischen Berechnungen, so fallen drei wesentliche Unterschiede auf. Sie sind sowohl bei der Restlaufzeit als auch beim Rückzahlungsgewinn bzw. beim Rückzahlungsverlust und bei den Zinsterminen zu finden. Hinsichtlich der Restlaufzeit in Jahren beruht die Näherungsrechnung auf der Grundlage von vollen Jahren, die exakte finanzmathematische Berechnung berücksichtigt hingegen auch Monate und Tage. Des Weiteren ist der Rückzahlungsgewinn bzw.- verlust, der am Ende der Laufzeit fällig wird, bei der exakten finanzmathematischen Berechnung durch eine sogenannte Abzinsung auf einen jährlichen Betrag geprägt, dieser wird wiederum in Prozent der Anschaffungskosten angegeben. Dagegen taucht bei der Näherungsrechnung keine Abzinsung auf, aus diesem Grund scheint der jährliche Rückzahlungsgewinn bzw. -verlust in der Näherungsrechnung höher zu sein. Da bei der Näherungsrechnung jedoch weder der Kaufkurs noch der Anschaffungskurs berücksichtigt wird, gleichen sich in diesem Fall die exakte finanzmathematische Berechnung und die Näherungsrechnung aus. Ein weiterer Unterschied hinsichtlich der Berechnung der Rendite stellen die Zinstermine dar. Während die Näherungsrechnung von jährlichen Zinszahlungen am Jahresende ausgeht, nimmt die finanzmathematische Berechnung auch halbjährliche Zinszahlungen in ihre Rechnung auf.

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