Social Trading liegt im TrendSchon seit Bestehen des Internets wimmelt es im Netz von Tipps zu allen Anlageformen. Mit Aufkommen der sozialen Netzwerke und der Techniken des Web 2.0 werden diese Anlagetipps immer persönlicher und schneller verfügbar. Mittlerweile bieten Social-Trading-Plattformen sogar die Möglichkeit, die Handelsstrategien der eigenen Star-Anlegergurus automatisch nachzubilden. Hier lauern Risiken.

Sozial liegt im Trend

Der Meinungsaustausch über soziale Netzwerke hat sich seit Jahren etabliert. Kaum jemand Internetaffines, der nicht das eine oder andere Posting in die Weiten des www entlässt. Da liegt der Gedanke zum Social Trading nahe, das sogenannte Copy-Trading nur der nächste Schritt. Neben dem (semi-)automatischen Kopieren der Handelsstrategien erfolgreicher Player gehört dazu die Diskussion über deren Strategien oder die Abgabe eigener Anlageempfehlungen.

Chancen

Per Social-Trading können begrenzt informierte Privatanleger Handelsstrategien nachahmen, die bisher Marktplayern vorbehalten war, die über wesentlich mehr Zeit und Ressourcen verfügen. Die Diskussionsmöglichkeit auf den Plattformen fördert die Informationsverbreitung in hoher Geschwindigkeit und bietet dem Interessierten die Möglichkeit zu steilen Lernkurven am Markt. Wenn man sich auf das Copy- bzw. Mirror-Trading einlässt, spart man viel Zeit bei der persönlichen Geldanlage.

Die großen Player am Markt

"Soziale" - Anteile bieten nahezu alle Handelsplattformen im Internet, das fängt ja schon mit dem Angebot eines Forums an. Doch konsequente Social Trading Anbieter gehen entscheidende Schritte weiter. Mittlerweile hat sich eine Handvoll führender Portale herauskristallisiert:

  • ayondo.com
  • currensee.com
  • sharewise.com
  • etoro.com
  • wikifolio.com
  • zulutrade.com

Risiken

Das unreflexive oder sogar automatische Nachahmen von Anderen birgt natürlich auch Risiken. So kann ein Trader die letzten Monate ein glückliches Händchen gehabt haben und greift ab nun, just zu dem Zeitpunkt, wo Sie einsteigen, ständig zu Underperformern. Eigenständige Gehirnbemühung bleibt weiterhin vorteilhaft. Es könnte nämlich sogar sein, dass ein sehr beliebtes Vorbild seine Marktmacht missbraucht und Trends in die von ihm gewünschte Richtung beeinflusst.

Checkliste Startempfehlungen Social Trading

  • Beginnen Sie bei der Traderauswahl auf einem Markt, den Sie verstehen. So können Sie die Vorgehensweise des Traders, z.B. im Hinblick auf das Risiko, einschätzen.
  • Bevorzugen Sie langfristig erfolgreiche Trader.
  • Social Trading ist aktives Anlegen - überprüfen Sie immer wieder Ihre Strategien.
  • Sie können mehreren erfolgreichen Tradern folgen, jeweils nur einen Teilbetrag setzen, das senkt das Risiko.
  • Auch beim Social Trading sollten Sie dort, wo es möglich ist, das Risiko z.B. in Form von Stopp-Loss-Ordern minimieren.

Und Sie?
Haben Sie schon Erfahrungen mit Social-Trading gemacht? Oder haben Sie weitere Fragen? Bitte schildern Sie diese doch in den Kommentaren unten. Dankeschön!

Videos zum Thema Social Trading

Nicht ganz werbefrei aber grundlegend informativ zum Social Trading:

Auch der folgende Beitrag nennt Chancen und empfiehlt Vorsichtsmaßnahmen:

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