Geld Geschichte
Geschichtliches zum Geld
Die Anfänge Tauschwirtschaft
Menschen möchten Ihre Güter untereinander austauschen. Gibst du mir eine Kuh gebe ich dir 2 Ziegen. Aber wie viele Hühner macht das? Oder wie viel Reis, Schmuck oder wie viel Kühe brauche ich, damit dir ein Haus baue? Oder: Ich stelle diesen Monat viel Käse her, möchte mir damit aber im Laufe des Jahres verschiedene andere Sachen kaufen. Den Käse muss ich schnell verkaufen aber ich möchte noch nicht gleich alles in andere Güter eintauschen.
Warum gibt es Geld?
Ausgehend von diesen Fragen begann sich ein Zwischentauschstoff einzuführen das Geld. Natürlich war es noch nicht das Geld, wie wir es heute kennen. Am Anfang bestand das Geld aus Zwischentauschgütern, die allgemein als wertvoll, nützlich oder schön angesehen wurden. Diese Güter sollten die Funktionen des Geldes übernehmen, dazu weiter unten mehr.
Die Geldentwicklung
Früher waren in allen Kulturen das Naturalgeld bzw. Warengeld verbreitet. Es handelte sich um Muscheln, schöne Kleider, Steingeld, Schmuck, Rinder, Kamele, Ziegen, Felle, Dolche, Steine, Salz und vieles mehr. Alle diese Dinge hatten aber Nachteile für Ihre Funktionieren als Zahlungsmittel: Sie waren entweder zu schwer zu transportieren, schwierig im Wert abzuschätzen, verderblich oder einfach vom Tauschpartner nicht gewollt.
Heutige Geldarten
Der nächste Schritt war die Schaffung von Papiergeld. Es handelte sich um Wertpapiere, mit denen der Besitzer vom Herausgeber des jeweiligen Papiergeldes eine auf dem Schein festgelegte Menge an Münzen verlangen konnte. 1483 schaffte Spanien das erste europäische Papiergeld aufgrund der zu knappen Münzmenge, die nicht mehr für das wirtschaftliche Handeln im Lande ausreichte. Die Annahme als Zahlungsmittel war für jedermann vorgeschrieben.
So entstanden auch die ersten Banken: Besitzer von Münzen konnten diese bei Banken einzahlen und erhielten eine Quittung zurück, die eine andere Bank in einer anderen Stadt oder einem anderen Land verpflichteten, eine entsprechende Menge an Münzen an den Besitzer auszuzahlen. Diese Quittungen hießen Noten, daher der Name Banknote.
Die Vorteile der Banknoten waren deutlich: Sie waren leicht zu transportieren, gut zu verstecken und schützen die fahrenden Händler auch vor Raub wenn die Banknoten nur vom jeweiligen Besitzer eingelöst werden konnten.
Im Laufe der Zeit erhielten nur noch staatliche Bank das Recht zur Herausgabe von Banknoten, heutzutage gibt es meist nur noch eine Zentralbank pro Land.
Buchgeld
Als nächstes kamen dann die heute weit verbreiteten Bankkonten. Das dort vorhandene Geld muss auf Sicht, jederzeit auf Verlangen des Inhabers von den Banken in Bargeld ausgezahlt werden (daher Sichtguthaben). Dieses Buchgeld (früher wurde es in Büchern notiert) ist die Grundlage des heutigen bargeldlosen Zahlungsverkehrs.
- Geschrieben von Administrator
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