kredit 2018 zins zu 564

Der Kreditmarkt profitierte zuletzt in besonderer Weise von den niedrigen Zinsen. Die aktuelle Politik führte zu einem klaren Rückgang der Kosten einer Fremdfinanzierung. Dies nahmen wiederum viele Unternehmen und Privatpersonen zum Anlass, um neue Investitionen zu tätigen. Wer besonders viel Wert auf das richtige Timing legt, stellt sich nun die Frage, ob 2018 mit einem weiteren Rückgang der Kreditkosten zu rechnen ist.

 

 
 

Gute Zeiten für Kreditnehmer

Generell zeigt bereits ein kurzer Blick auf den vorherrschenden Leitzins, dass die Gunst der Stunde für die Aufnahme eines Kredits gekommen ist. Denn die Vorgabe der EZB liegt bei historisch niedrigen 0,0 Prozent, die sich stark auf den gesamten Kreditsektor auswirken.

Wer nun einen Kredit aufnehmen möchte, kann zudem auf eine erweiterte Auswahl an unterschiedlichen Anbietern zurückgreifen. Denn nicht mehr nur die Hausbanken sind dazu in der Lage, Fremdfinanzierungen zu gewähren.  Parallel ist es bei vielen Online-Banken möglich, in den Genuss günstiger Angebote zu kommen. Wer die passende Übersicht über alle Finanzierungsangebote gewonnen hat, kann somit eine durchdachte und gut überlegte - günstige! - Entscheidung im eigenen Sinne treffen.

Keine Senkung mehr möglich?

Die Mehrheit der Experten geht derweil nicht davon aus, dass sich eine weitere Preisreduktion auf dem Gebiet der Kredite einstellt. Stattdessen sei inzwischen ein Plateau erreicht, an dem diese Entwicklung ihren Wendepunkt finden könnte.

Viele Kreditnehmer hegen ähnliche Befürchtungen und wappnen sich aus diesem Grund gegen die Zinswende. Besonders bei hohen Darlehenssummen mit langen Laufzeiten ist es möglich, das Instrument der Zinsbindung in Form von Forward-Darlehen in Anspruch zu nehmen. Damit hat der Kreditgeber für einen festgelegten Zeitraum keine Möglichkeit mehr, die Zinsen zu erhöhen. Somit bleibt die Chance bestehen, einen festen Plan zur persönlichen Finanzierung auch für die mittelfristige Zukunft aufzustellen.

Vorausschau auf die Zinswende

Andererseits wird die Europäische Zentralbank eines Tages dazu gezwungen sein, die Zinsen wieder zu erhöhen. Ansonsten besteht die Gefahr der Blasenbildung an den Märkten, die bis zu einem Crash der Börsen führen könnte. Dies gilt weiterhin, obwohl die These seit Jahren im Raum steht.

Von dieser Kehrtwende würden wiederum klassische Sparer profitieren. Sie hätten von nun an die Gelegenheit, wieder mit klassischen Anlagen eine ansehnliche Rendite zu erzielen. Momentan steht hierfür nur die Anlage in Aktienfonds (genauer: ETF) für die meisten Menschen zur Verfügung. 

Noch scheiden sich jedoch selbst unter den Finanzexperten die Geister, wann dieser Moment eintreten wird. Momentan erkennen wir keine Zeichen, dass wir zumindest bis zum Ende des Jahres 2019  mit diesem Umschwung konfrontiert werden, der nicht nur einen starken Einfluss auf die aktuelle Situation des Kreditmarkts hätte, sondern in der Folge weitere Sektoren betreffen würde.

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