Geringe Belastung durch Mehrwertsteuer-Erhöhung
Nimmt man die Modellrechnungen des Prof. Dr. Joachim Tanski, Professor für Steuerlehre und Rechnungswesen an der Fachhochschule Brandenburg zu Grunde, so stellt sich heraus, dass die Auswirkungen der Mehrwertsteuer-Erhöhung bei Privatpersonen weitaus geringer ausfallen als angenommen.
Die Modellrechnungen des Professors Dr. Joachim Tanski machen deutlich, dass ein Arbeitnehmer mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 1500 Euro lediglich eine Mehrbelastung von 8 Euro im Monat verbuchen muss. Ein Bruttoeinkommen von monatlich 5000 Euro beschert einem Arbeitnehmer nach den Modellrechnungen des Professors18 Euro Mehrbelastung.
Begründet wird diese gering ausfallende Belastung mit denen in die Berechnungen einbezogenen unterschiedlichen Mehrwertsteuer bzw. Umsatzsteuersätzen. Demnach werden beispielsweise Mieten gar nicht besteuert, außerdem werden Dinge wie Lebensmittel mit dem ermäßigten Satz von 7 Prozent besteuert.
Schlussendlich belegen diese Berechnungen, dass ein Geringverdiener durch die Mehrwertsteuer-Erhöhung weniger belastet wird als es in öffentlichen Diskussionen dargestellt wurde.
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