Neues Steuermodell für Unternehmen?

Gemeinsam mit dem Heidelberger Steuerkreis hat das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI Essen) ein neuartiges Modell zur Unternehmensbesteuerung entwickelt. Die sogenannte „Zinsbereinigende Gewinnsteuer“ beinhaltet das Ziel Unternehmensgewinne über die Zeit nur einmalig zu belasten, auf die Weise soll die momentane Mehrfachbelastung beseitigt werden. Die Umsetzung des Konzeptes könnte schrittweise erfolgen, so dass zu schnelle Veränderungen faktisch ausblieben. Des Weiteren ließe sich die Reformierung des Steuerrechtes je nach Steueraufkommen anpassen.

Die Reformierung des Steuerrechtes war in den letzten Monaten häufig Gegenstand öffentlicher Diskussionen. Dabei sind zwei Konzepte besonders in den Mittelpunkt der Diskussion getreten. Zum einen das einer „Allgemeinen Unternehmenssteuer“ der Stiftung Marktwirtschaft und zum anderen das der „Dualen Einkommenssteuer“ des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Diese Konzepte erhalten nun „Konkurrenz“ von der "Zinsbereinigten Gewinnsteuer", die vom "Heidelberger Steuerkreis" der Alfred Weber-Gesellschaft und vom RWI Essen präsentiert wird. Der Vorteil des neuen Steuermodell besteht darin, dass eine Umsetzung relativ zeitnah und ohne größeren Verwaltungsaufwand erfolgen könnte



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