ft bild charts mm 564

Forex steht für Foreign-Exchange-Market und ist ein Synonym für den internationalen Devisenmarkt, an dem jeden Tag viele Billionen Dollar hin und her geschoben werden. Der größte Markt der Welt!

Es gehört von der Ausstattung her nicht viel dazu, um am Forex mitzutraden. Allerdings sollte man wissen, worauf man sich einlässt und wie man eine eigene Strategie findet. Wir zeigen, wie der perfekte Einstieg in den Forex gelingt (auch wenn dies natürlich keine Garantie auf Gewinn darstellt).

 1

Schritt 1: Das Fachvokabular kennen

Machen Sie sich im ersten Schritt mit den wichtigsten Fachbegriffen des Forex-Marktes vertraut. Diese lauten:

  • Währungspaar
    Man handelt im Forex immer ein Währungspaar, z.B EUR/Pfund.

  • Lots
    Diese Währungspaare werden in Lots gehandelt. Ein Lot meint bei normalen Kontrakten 100.000 Einheiten der vorderen Währung, der Basis. Beim Währungspaar EUR/Pfund steht 1 Lot für 100.000 Euro.
    Keine Angst: Bei vielen Brokern müssen nur Bruchteile dieser Summe gehandelt werden. Es gibt Mini-Lots zu 10.000 Einheiten oder Micro-Lots zu 1.000 Einheiten.

  • Major
    Es geht beim Forex ja um Devisen. Sogenannte Major-Währungspaare sind die am stärksten gehandelten Währungspaare der Welt, vorneweg Euro/US-Dollar.

  • Minor
    Es liegt nahe: Minor meint geringfügig gehandelte Währungspaare. Noch nicht ganz „Exoten“, aber durchaus Märkte mit potentiellen Liquiditätsrisiken.

  • Margin
    Margin ist diee Sicherheitsleistung, die ein Anleger zum Start des Trades einbringen muss, um die entsprechende Lot(-Stückelung) zu handeln. Eine übliche Höhe ist 1 Prozent des zum Trade eingesetzten Devisenkapitals.

  • Margin Call
    Broker können in schwierigen Phasen per Margin-Call den Margin verändern. Ein Margin Call ist beim kreditfinanzierten Devisengeschäft die Aufforderung des Brokers, weiteres Kapital nachzuschießen. Ein Margin-Call folgt meist einer für den Trader negativen Kursentwicklung, wodurch die zuvor hinterlegte Sicherheitsleistung überschritten hat oder dieses Ereignis kurz bevor steht. Hieraus kann ein Zwangsverkauf resultieren.

  • Pips
    Ein Pip (Percentage in Point) bezeichnet im Forex die Veränderung des Wechselkurses eines Währungspaares. Das Pip bezieht sich auf die letzte Stelle, in welcher der Währungskurs notiert wird, meist die vierte Stelle hinter dem Komma. Umgerechnet in Lot-Einheiten kann eine die Veränderung um einen Pip leicht 50.- Euro Verlust oder Gewinn ausmachen.

  • Spread
    Der Spread gibt die Differenz aus Kaufkurs eines Währungspaares und dessen Verkaufskurs an. Manchmal wird diese in Pip angegeben.


Risiko im Forex

Devisenhandel gehört zu den Hochrisiko-Geldanlagen. Es kann mehr als das eingesetzte Kapital an Verlust entstehen, Stichwort: Nachschusspflicht. Sie sollten sich in jedem mit dem Hebeleffekt vertraut machen. Das Setzen von Stop-Loss ist eine unverzichtbare Pflicht.

2

Lauschen Sie den alten Hasen

Wenn Sie das Fachvokabular verstehen, informieren Sie sich über die Erfahrungen langjähriger Trader im Forex. Dies kann per Video (wie im Folgenden) geschehen oder über einschlägige Erfahrungsberichte

Erfahrungen im Forex-Trading

Video: Erfahrungen im Forex-Trading

 

 
 

haende geld ball h3 564

3

Eröffnen Sie ein kostenloses Demokonto

Nun sind Sie ein wenig im Bilde, worauf es bei Forex-Trading ankommt. Damit ist es an der Zeit, in die Praxis einzusteigen.

Nein, noch nicht mit realem Geld. Wir üben zunächst theoretisch.

Wohl nahezu jeder Forex-Broker bietet ein kostenloses Demokonto an. Der ideale Einstieg in die Welt des Forex! Sie lernen die Märkte kennen, die Indikatoren, verstehen die Forex-Nachrichten immer besser und lernen die verwendet Software bedienen.

Wir empfehlen gerne, bei drei Brokern mit unterschiedlichen Handelsplattformen ein Demokonto zu eröffnen. So bekommt man ein Gespür für die Unterschiede in den Angeboten und findet leichter die optimale Kombination, die für einen selbst am besten passt.

4

Entwickeln Sie eine eigene Handelsstrategie

Wenn Sie sich in Ihrem Demokonto gemütlich eingerichtet haben, können Sie erste Handelsstrategien (z.B. von Experten auf youtube) austesten. Spielen Sie mit Indikatoren herum und nehmen Sie die Möglichkeit des Backtestings (Anwendung einer Strategie bei historischen Daten) wahr.

Haben Sie einen erfolgversprechenden Ansatz gefunden, der in der Vergangenheit für ordentlich Gewinn gesorgt hätte? Dann sind Sie soweit, echtes Geld ins Spiel zu bringen.

5

Beherzigen Sie goldene Trader-Regeln

Auch wenn Ihre ersten Trades erfolgreich ausfallen und sich Ihr Konto stetig füllt: Bleiben Sie klug! Es gibt einige goldene Regeln, die sich im Forex bewährt haben:

  • Starten Sie mit kleinen Summen und Major-Währungspaaren.
  • Setzen Sie nicht Ihr komplettes Kapital in einen Trade.
  • Achten Sie auf ausreichend Margin (dass Sie nicht ausgestoppt oder nachschusspflichtig werden).

Teilen macht Freude:

Der Beitrag ist eingeordnet unter: