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3 Ebenen, um sich ein Studium zu finanzieren

Jetzt ist es soweit. Man hat den richtigen Studienplatz gefunden und konnte (wenn nötig) eine bezahlbare Wohnung / WG ergattern. Also steht einem erfolgreichen Lernen nichts mehr im Wege? Vielleicht höchstens noch die Kleinigkeit mit dem lieben Geld...

Wie finanziert man denn nun alles? Können die Eltern, Großeltern, andere Verwandte großzügig unterstützen? Darauf kann man sich nicht verlassen und ist vielen Familien leider auch nicht immer möglich. Die Fachbücher, Semester-, Sozial- und Verwaltungsbeiträge und Miete für eine eigene Wohnung, sowie weitere Lebenshaltungskosten, müssen nun trotzdem irgendwie bezahlt werden. Schade wäre es, wenn nun alles zu scheitern droht.

 
 

Zum Glück gibt es dann doch mehrere Möglichkeiten, unabhängig von den Eltern und Verwandten, alles unter einen Hut zu bekommen und wegen der fehlenden Finanzen nicht aufgeben zu müssen. Sicher wird man trotzdem ums Haushalten nicht herumkommen und es empfiehlt sich, seine Ausgaben neben dem Lernen genau im Blick zu behalten.

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Ebene 1: Wie und wo kann man im Studium sparen?

Einem zu gute kommen da sicherlich auch die Vergünstigungen für Schüler und Studenten. Diese sollte man natürlich kennen um sie nutzen zu können - möglicherweise kann hierbei auch eine entsprechende App helfen. Denn da kann massig und immer wiederkehrend gespart werden.

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Studenten-Spar-Beispiele:

  • Günstig wohnen über Wohnheime des Deutschen Studentenwerks.
  • Ab dem 25. Lebensjahr - oder wenn man schon vorher nebenbei zu viel verdient - ist man nicht mehr über die Familienversicherung mitversichert. Aber Krankenkassen bieten einen günstigen Versicherungstarif für Studierende an. Somit bezahlt man wesentlich weniger als Normalversicherte. Allerdings ist der Zeitraum begrenzt.
  • Einige Geldinstitute bieten extra für Studenten günstige Konditionen (besonders für die Einrichtung eines Girokontos) an.
  • Bei einigen Hochschulen gibt es ein Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr des jeweiligen Verkehrsverbundes erheblich günstiger. Das Ticket dafür erhält man dann direkt von der Hochschule.
    Rabatte für Studierende kann man auch bei der BahnCard erhalten.
  • Telefonieren kann für Studierende sowohl im Festnetz- als auch im Mobilfunkbereich günstiger werden. Die Anbieter haben hierfür besondere Angebote. Manchmal ist dann auch schon der vergünstigte Internetanschluss dabei. Es lohnt sich, hier nachzuhaken.
  • Sogar bei der Kultur muss nicht verzichtet werden. Zum Beispiel bei Museen, Sehenswürdigkeiten, Theater / Oper oder sogar im Schwimmbad, gibt es häufig Studenten-Eintrittspreise. Daher sollte der Studentenausweis immer griffbereit sein, damit man den Nachweis erbringen kann.

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Ebene 2: Das Studium finanzieren

Woher bekommt man aber jetzt unabhängig von der Familie das nötige Geld? Neben der finanziellen Unterstützung durch die Eltern, BAföG und die Möglichkeit eines Studentenjobs / Nebenjobs gibt es den Kredit für Studenten.

Hierbei kann ihnen die Seite Kredit für Studenten hilfreich sein. Denn auch bei Krediten für Studierende gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Der Kredit, der von normalen Banken vergeben wird. Passt vor allem bei der Finanzierung von einmaligen Ausgaben.
  • Der Studienkredit der KfW um hauptsächlich die laufenden Kosten des Studiums abdecken zu können.
  • Der Kredit von privat. Die Alternative zum Ratenkredit der Bank

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Ebene 3: Möglichkeiten, sich etwas im Studium dazu zu verdienen

Natürlich sollte man auch keinesfalls Optionen unter den Tisch fallen lassen, selbst aktiv zu werden und über verschiedenen Nebentätigkeiten ein (zusätzliches) Einkommen zu erzielen.

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Beispiele für Zuverdienste im Studium:

  • Die Aufnahme eine Nebenjobs - beispielsweise Zeitungen austragen, Arbeiten in einer Bar, oder ähnlich. Studenten bringen oftmals den Vorteil mit sich, zeitlich relativ flexibel für solche Nebentätigkeiten zu sein.
  • Jobs die man im Homoffice erledigen kann - beispielsweise Bloggen, Texten, andere digitale Arbeiten.
  • Oder sich einfach mit cleveren Geldanlagen / Investments beschäftigen, etwa über solche Broker. Daytrading und Co ist möglicherweise gerade für Studenten interessant, die sich auf einen wirtschaftlich ausgerichteten Studiengang eingeschrieben haben. Allerdings sollte man sich damit schon sehr, sehr gut auskennen, ansonsten zahlt man erst einmal Lehrgeld.

 

Fazit

Als Student sollte man sich also nicht entmutigen lassen, wenn das Geld für ein Studium erst einmal nicht sofort vorhanden sein sollte. Wie vorhergehend beschrieben, finden sich unterschiedliche Möglichkeiten Geld zu sparen oder Möglichkeiten an Geld zu kommen, damit der Traum vom Studium und somit der Weg zum Wunschberuf auch wahr werden kann.

 

Videobeiträge über die Finanzierung des Studiums

Einführung

5 Wege, ein Studium zu finanzieren:

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