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Ein fester Arbeitsvertrag ohne physische Anwesenheit - was vor 10 Jahren noch wie ein Traum klang, könnte in 10 Jahren bereits für die meisten Arbeitnehmer Realität werden.

 
 

Datenwelten

Die Digitalisierung hat immensen Einfluss auf die heutige Arbeitsorganisation und Prozessgestaltung. Immer mehr Arbeitsplätze sind mobiler Art und nicht mehr rein stationär, - zu mindestens in den Branchen, in denen das möglich ist.

In diesem Zusammenhang ist das Management von Daten und Informationen mit dem Ziel, allen Mitarbeitern kompetenzadäquaten Zugang zu gewähren, essentiell.

Aufbruch in eine neue Ära

Für den Arbeitgeber bricht eine neue Ära an. Er muss seinen Mitarbeitern vertrauen, Arbeitsverträge müssen messbare Ziele für die Vergütung der Arbeit außerhalb des Büros enthalten. Doch sind die Mitarbeiter produktiver und kreativer? Wie sieht es mit der Coporate Loyalty aus? Gibt es dann noch einen Teamgeist?

Eine weitere, sensible Frage ist die der Datensicherheit. Wie werden die Daten etwa vor Familienangehörigen geschützt? Darf Clouds vertraut werden?

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Globale Veränderungen

Fakt ist, der technologische Umbruch ist da. Wir sind mittendrin in der Veränderungsphase, wie sie circa jedes viertel Jahrhundert einmal auftritt. Was bringt der technologische Umbruch mit?

Erstens nehmen die Datenmengen unvorstellbare Dimensionen an, das Papier verschwindet fast vollständige aus den Büros. Zweitens geht der Trend weg vom Desktop gestützten arbeiten, hin zu mobilen Lösungen. Damit einhergehend entsteht der dritte Trend, nämlich das Ablegen von Daten in der Cloud, um sie ortsunabhängig zugänglich zu machen.

Neue Organisationsstrukturen

Für viele Unternehmen, gerade kleine und mittelständische Firmen, heißt das, ihre Arbeitsorganisation zu überdenken. Ist eine Buchhaltung vor Ort noch weiter notwendig? Müssen so viele Mitarbeiter acht Stunden am Tag an einem Schreibtisch sitzen? Wie lässt sich Geld einsparen und wie lässt sich der technologische Wandel nutzen, um Umsätze zu steigern beziehungsweise wettbewerbsfähig zu bleiben?

Was genau ist ein Arbeitsplatz in der Cloud?

Einfach formuliert schafft der Arbeitgeber mit einem virtuellen und dynamischen Netzwerk eine Wolke im Internet. Diese stellt das Unternehmen da. Hier sind alle Informationen gespeichert, hier kann je nach Branche und Position unmittelbar Einfluss auf Geschäftsprozesse genommen werden. Auch die Kommunikation mit Kunden gehört dazu. Mit Passwörtern, Hardware und Internetzugang geht es dann durch die Wolkentür und schon ist der Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz - zu jeder Zeit und überall.

Ein Umdenken ist gefragt

Entscheidende Informationen für potentielle Gewinnmaximierung können durch das geschickte Einsetzten von Datenbanken und Managementsystemen besser ausgeschöpft werden. Während bisher mehr als ein Fünftel der Zeit eines einzigen Mitarbeiters dafür verschwendet wurde, nach solchen Informationen zu suchen, kann die Zeit nun effizienter verwendet werden.

Gehen solch erfolgskritische Daten sogar verloren, können hohe Summen an Geld im wahrsten Sinne des Wortes durch die Lappen gehen. Bisher besteht noch eine merkbare Aversion bei kleineren Unternehmen gegen digitale Lösungen für die Datenarchivierung. Diese ist mittlerweile allerdings weitgehend unbegründet. Namenhafte Firmen bieten mittlerweile revisionssichere Produkte an, beispielsweise die vollständige Automatisierung von Arbeitsplätzen in der Cloud. Keine Zeitverzögerungen, weniger Kosten und eine individuelle Implementierungsphase helfen, schnell die Vorteile der digitalen Arbeitszukunft zu nutzen. Die Benutzeroberflächen sind so anwenderfreundlich, dass sich auch ältere Mitarbeiter schnell eingewöhnen können.

Automatisierung nutzen

Es ist zweifellos praktisch, Daten und Informationen automatisiert abzuspeichern und entsprechende Indizes produzieren zu lassen, damit die Recherche schnell und effizient möglich ist. Zudem können alle Geschäftsprozesse miteinander verlinkt werden. Das veraltete: "Die eine Hand weiß nicht, was die andere tut." gehört damit in diesen Bereichen der Vergangenheit an. So beugt ein professionelles Informationsmanagement auch der asymmetrischen Informationsverteilung vor und spart langfristig sehr viel Transaktionskosten ein.

Global arbeiten

Unter diesen Voraussetzungen kann ein zweiter Schritt in Richtung Zukunft getan werden: Die Verlegung der Arbeitsplätze in die Cloud. Sollten Datenschutzbedenken keine Hürde darstellen, kann dieser Schritt zu einer höheren Skalierbarkeit führen. Außerdem erweitert sich der Pool an High-Potentials enorm, da global gesucht werden kann.

In diesem Sinne steht auch der Wandel der Ansprüche der Mitarbeiter. Work-Life-Balance ist Schnee von gestern. Heute geht es darum, von überall arbeiten zu können und nicht das Leben in die Arbeit, sondern die Arbeit in das Leben zu integrieren. Aufgrund von Fachkräftemangel in fast allen Bereichen und nicht mehr nur in den MINT-Branchene, können sich gute Absolventen einfach aussuchen, welcher Arbeitgeber am meisten bietet. Kleine Unternehmen, die keine Anreize und moderne Arbeitsplätze anbieten, werden schon sehr bald ein arges Personalproblem auf erfolgskritischen Positionen bemerken.

Sparmöglichkeiten

Nicht zuletzt steckt hier für die Arbeitgeber ein ganz und gar greifbares Einsparungspotential: Es werden weniger Arbeitsplätze und damit einhergehend auch weniger Betriebskosten benötigt.

Arbeitnehmer bekommen durch die Cloudarbeit mehr Verantwortung - hier können gerade auf dem unteren Hierarchielevel große Personalschulungsbemühungen notwendig sein.

Aber gerade die Digital Natives-Generation weiß diese Freiheit zu schätzen und kann mit der Verantwortung größtenteils (hoffentlich!) natürlich umgehen.

Die Motivation der Mitarbeiter steigt nachweislich, wenn sie mehr Verantwortung übernehmen können und vor allem, wenn Familie und Beruf vereinbar sind.

Fazit

Der 9 to 5 Job, bei dem der Chef seine Mitarbeiterschäfchen hütet, ist out. Die Arbeit in den digitalen Wolken hat begonnen.

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