Im Mai 2014 ändern sich die Berechnungsgrundlagen für die Berücksichtigung von Erziehungszeiten. Eventuell machen (auch für Freiberufler) freiwillige Beiträge bei der Rentenversicherung Sinn. Auf die folgenden Punkte sollten Sie jetzt achten.

Rennte aus Erziehungszeiten

Auch ohne je versicherungspflichtig beschäftigt zu sein, ist es möglich, allein aufgrund von Erziehungszeiten eine gesetzliche Rente zu beziehen, auch, wenn Sie vorzeitig in Rente gehen möchten. Dabei unterscheiden sich die Regelungen für Kinder, die vor 1992 geboren sind und solchen, die ab diesem Jahr zu Welt gekommen sind. Eltern von Letzteren werden bei der Rente besser gestellt.

Für alle gilt: Sie müssen sich selbst um die Berücksichtigung dieser Erziehungszeiten kümmern. Füllen Sie die Bescheide der Rentenversicherung sorgfältig aus, sodass Ihnen keine Berücksichtigungszeit entgeht. Sollten Sie bisher keinen Bescheid erhalten haben, fordern Sie diesen unter 0800 10004800 an und beantragen Sie eine Kontenklärung.

Freiberufler und andere Selbstständige

Aus den obigen ergibt sich eventuell auch ein Anspruch auf gesetzliche Rente für diejenigen, die nicht über ein Angestelltenverhältnis Beiträge in die gesetzliche Rentenkasse abführen. Auch hier gilt der Aufruf zur Kontenklärung. Eventuell macht es auch für dann auch für Sie Sinn ...

... freiwillige Beiträge einzuzahlen

Wenn Sie trotz Kindererziehung nicht die notwendige Mindestversicherungszeit für den Anspruch auf eine gesetzliche Rente erreichen, können Sie die fehlende Zeit durch freiwillige Beiträge auffüllen. Das macht zumeist Sinn, zumeist kurz vor dem Rentenalter. Es gilt aber nicht, wenn Sie bis zur Rente die fehlende Beitragszeit durch eine sozialversicherungspflichtige Anstellung ohnehin ausgleichen werden.

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SWR-Beitrag: Der Umgang mit der Kontenklärung

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Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

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