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Von allen möglichen Geldanlageformen wie Aktien, Fonds, ETFs, Tagesgeld oder Festgeld hat man schon einmal etwas gehört. Nun aber rückt eine weitere Anlageform, die bisher eigentlich nur unter Insidern und Anlageexperten vertreten war, immer weiter ins Blickfeld der Menschen. Die Rede ist vom sogenannten Forex-Trading. Was Forex-Trading eigentlich ist und was dabei vor allem hinsichtlich der Gebühren zu beachten ist, das beschreibt dieser Beitrag genauer.

 
 

Der Handel mit den Währungen

Jeder von uns hat es unbewusst schon einmal getan – Die Rede ist von Forex-Trading. Forex ist die Kurzform von "Foreign Exchance" und das heißt übersetzt wiederum so viel wie Devisen. Es handelt sich also um Devisenhandel.

Wenn wir schreiben, dass jeder von uns das schon einmal unbewusst gemacht hat, werden viele denken, dass das nicht so ist. Devisenhandel ist jedoch nichts anderes als der Austausch von Währungen. Wenn wir in den Urlaub fliegen und eine andere Währung als den Euro brauchen, tauschen wir den Euro beispielsweise in Dollar. Nach dem Urlaub tauschen wir Überreste wiederum zurück.

Menschen, die Forex-Trading betreiben, machen genau das im großen Stile; aber nicht, weil sie in den Urlaub fahren, sondern weil sie Gewinne erhoffen. Forex-Trading ist die spekulative Geldanlage für besonders risikofreudige Anleger. Allgemeine Infos zum Thema Geldanlage lassen sich übrigens hier auf unserer Seite finden.

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Erfahrungen sammeln und Forex-Trader werden

Um überhaupt in den globalen Devisenhandel einzusteigen, muss man sich zunächst auf einer von mittlerweile dutzenden Handelsplattformen im Internet anmelden. In den meisten Fällen besteht die Möglichkeit, zunächst ein Demokonto mit einer virtuellen Geldsumme zu eröffnen, um die Prozesse beim Forex-Trading zu verstehen und zu schauen, inwiefern sich bestimmte Aktionen auswirken.

Die Handelsplattform IG bietet beispielsweise solch ein Forex Demokonto an. Da es sich beim Forex-Trading um eine sehr spekulative Geldanlage geht, ist sie auch mit einem erhöhten Risiko verbunden, worüber sich Anleger im Klaren sein sollten. Betreibt man den Devisenhandel jedoch gewinnbringend, sind auch weitaus bessere Gewinne als bei den herkömmlichen Geldanlagen drin.

Das Risiko kennen

Devisentrading gehört nicht zu den Geldanlagen, die wir mit Gelassenheit assoziieren. Dies liegt unter anderem an Risiko der Nachschusspflicht, über das Sie sich im klaren sein müssen.

  • Machen Sie sich auf jeden Fall mit dem Hebeleffekt vertraut.
  • Grenzen Sie Ihr Risiko unbedingt mit dem Setzen eines Stop-Loss ein.

 

 

Was ist beim Forex-Trading allgemein zu beachten?

Um am globalen Devisenhandel teilnehmen zu können, braucht es nicht nur eine Registrierung bei einem Broker, sondern auch ein bereits vorher eingerichtete Depotkonto bei einer Bank. Hier wird das Geld aufbewahrt, welches investiert werden kann.

Zu beachten sind die Gebührenmodelle und Transaktionskosten, die bei Direktbanken meist niedriger sind als bei Filialbanken.

Den Broker sollte man ebenfalls mit einem Blick auf die Gebühren auswählen. Alles, was man von den erstandenen Gewinnen wieder abgeben muss, ist angesichts dessen, dass hohe Gewinne ohnehin schon schwierig zu erreichen sind, ärgerlich.

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Außerdem unterliegen Gewinne aus Forex-Trading als Kapitalertrag der deutschen Abgeltungssteuer. Grundsätzlich muss man also mindestens mit einem Abzug von 25% der Erträge rechnen. Mit einem Freistellungsauftrag sind Gewinne bis hin zu 801 Euro pro Jahr pro Person aber immerhin steuerfrei.

Forex-Trading ist eine interessante und hoch spekulative Geldanlageform, die – so glauben es die Experten – in Zukunft noch weitaus mehr Beachtung finden wird. Auch wenn man mit erhöhtem Risiko spielt, ist der Devisenhandel für den Anleger eine Überlegung wert, der einigermaßen hohe Summen investieren kann und sich mit Wechselkursen genauer auseinandersetzen möchte.

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

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