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Jobsuche über eine private Arbeitsvermittlung – Wie funktioniert das?

Längst nicht mehr ist die Arbeitsvermittlung in Deutschland komplett in staatlicher Hand. Private Arbeitsvermittler sind mittlerweile fester Ansprechpartner, wenn es darum geht, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Doch wie funktioniert das?

Punkt 1

Jobverlust: viele Konsequenzen

Wenn eine befristete Stelle ausläuft, die Kündigung droht oder man bereits arbeitslos ist, stellt dies einen großen Einschnitt dar.

Neben finanziellen Einbußen müssen Betroffene auch mit psychosozialen Folgen klarkommen. Vor allem bei langanhaltender Arbeitslosigkeit kann fast immer von einem negativen Einfluss auf die Psyche ausgegangen werden. Dies kann sich nicht nur durch Depressionen, sondern auch anhand psychosomatischer Beschwerden sowie Störungen des Wohlbefindens bemerkbar machen.

Umso wichtiger ist es für die Betroffenen, wieder einen festen Arbeitsplatz zu finden.

Wichtigste Anlaufstelle dabei sind die Arbeitsagenturen und Jobcenter. Allerdings stellen sie nicht mehr die einzige Möglichkeit dar, wenn man eine freie Stelle sucht. Private Dienstleister können Betroffenen ebenfalls dabei helfen, wieder in Arbeit kommen. Aber wie genau funktioniert die private Jobvermittlung? Welche Kosten kommen auf einen zu? Wie steht es mit den Erfolgsaussichten und welche Alternativen gibt es? Darum geht es in diesem Artikel.

Punkt 2

Wie funktioniert die private Jobvermittlung?

Längst nicht mehr liegt die Vermittlung von Jobs allein in der Hand der Arbeitsämter. Private Jobvermittler stellen für viele eine interessante Alternative dar. Sie verfolgen die gleichen Ziele wie Arbeitsagenturen und Jobcenter, helfen ihren Klienten also dabei, einen Job zu finden. Damit sind diese Vermittlungsagenturen eine hilfreiche Schnittstelle zwischen Arbeitgeber und Jobsuchenden.

Charakteristisch für eine private Arbeitsvermittlung ist nicht nur, dass diese einen Kontakt zum potentiellen Arbeitgeber herstellt. Das Angebot ist ziemlich breit gefächert, wobei Klienten die bestmöglichen Chancen darauf erhalten sollen, eine freie Stelle auch zu bekommen. Das kann zum Beispiel bedeuten, die Bewerbungsmappe des Jobsuchenden komplett zu überarbeiten und zu optimieren. Aber auch Vorbereitungen auf einen Termin im Assessment-Center sind möglich. Kurzum: das Portfolio privater Jobvermittler ist darauf ausgerichtet, die Selbstsicherheit des Bewerbers zu stärken und dessen Chancen auf den Traumjob zu erhöhen.

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Wie genau läuft die private Jobvermittlung ab?

  1. Im ersten Schritt muss man sich eine Vermittlungsagentur suchen. Die Auswahl dabei ist ziemlich groß. Während manche Agenturen sich auf bestimmte Branchen spezialisiert haben, gibt es auch Anbieter, welche vielfältige Berufsfelder abdecken.
  2. Im nächsten Schritt sollte ein Termin mit der Agentur vereinbart werden. Wichtig ist, hier gleich die Finanzierung zu klären. Wer keinen Vermittlungsgutschein einlösen kann, hat die Option, die Dienstleistung selbst zu bezahlen.
  3. Hat man sich für einen Arbeitsvermittler entschieden, schickt man diesem zunächst eine klassische Bewerbung,
  4. woraufhin man zu einem persönlichen Gespräch eingeladen wird. Bei diesem können offene Fragen angesprochen und geklärt werden, inwieweit der Betroffene unterstützt werden möchte.

Punkt 3

Diese Dienstleistungen bieten Vermittlungsagenturen an

Um ihren Klienten die größtmöglichen Chancen auf einen Arbeitsplatz gewähren zu können, erstellt die private Arbeitsvermittlung zunächst ein Bewerberprofil. Dieses soll dabei helfen, Jobs zu finden, die zu den Kompetenzen, Fähigkeiten, Stärken, Interessen, Wünschen und Zielen des Bewerbers passen. Anhand von persönlichen Gesprächen, Tests und Analyseverfahren macht sich die Agentur hierfür Schritt für Schritt ein Bild vom Bewerber und kann diesen anschließend gezielt bei seinem Vorhaben unterstützen.

Folgende Leistungen bietet der Jobvermittler dabei an:

  • Stellensuche: Die wichtigste Dienstleistung des Jobvermittlers ist natürlich, für seinen Klienten nach passenden Stellen und Arbeitgebern zu suchen. In der Regel verfügt der Vermittler über mehrere Kontakte zu Betrieben. Es ist aber auch möglich, ein individuelles Stellengesuch zu schalten. So können Sichtweite und Reichweite und damit die Erfolgsaussichten vergrößert werden.
  • Bewerbungsunterlagen: Die Bewerbungsunterlagen sind das Aushängeschild eines jeden Bewerbers, schließlich vermitteln sie dem potentiellen Arbeitgeber einen ersten Eindruck. Deswegen sollten diese Unterlagen stets auf dem neuesten Stand sein. Auch hierbei leistet die Vermittlungsagentur Unterstützung, indem die Bewerbungsmappe überarbeitet und optimiert wird.
  • Vorstellungsgespräch: Es gibt wohl kaum einen Bewerber, der nicht aufgeregt ist, wenn er zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Um die Unsicherheit vor diesem Termin ein Stück weit zu verlieren, ist es sinnvoll, sich auf die ungewohnte Situation vorzubereiten. Probe-Durchläufe mit dem Arbeitsvermittler können dabei helfen, selbstsicher zum Vorstellungsgespräch zu erscheinen. Außerdem kann man Tipps erhalten, wie man diese Herausforderung souverän meistert.
  • Qualifikationen: Viele Jobs stellen Mindestanforderungen an ihre Bewerber. Mangelt es an diesen, verringert dies die Chancen auf eine Jobzusage. Ein guter Arbeitsvermittler zeichnet sich auch dadurch aus, dass er fehlende Qualifikationen seines Schützlings erkennt und diesem dabei hilft, sich diese anzueignen.

Punkt 4

Wie teuer sind Arbeitsvermittler?

Wer bei der Jobsuche professionelle Hilfe in Anspruch nehmen möchte und keinen Vermittlungsgutschein besitzt, muss sich auf Kosten in Höhe von bis zu 2.000 Euro einstellen. Je nach Anbieter kann es hier große Unterschiede geben. Tendenziell sind die Kosten für die Vermittlung Schwerbehinderter und Langzeitarbeitsloser höher als bei Klienten, die erst seit kurzem arbeitssuchend sind. Eine Möglichkeit der Finanzierung: ein Privatkredit.

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Karsten L. ist seit zwei Jahren arbeitslos und bezieht seit geraumer Zeit Hartz 4. Leider hat er es in seiner Jugend versäumt, eine Ausbildung abzuschließen. Auch an der Uni hat er es nur vier Semester ausgehalten. Doch er ist willig, sein Schicksal aktiv in die Hand zu nehmen und hat einen Job als Kurierfahrer in Aussicht. Dafür braucht er aber ein eigenes Auto. Ein Bekannter bietet ihm einen gebrauchten Golf IV für 2.000 Euro an. Doch Karstens Ersparnisse sind durch die Zeit der Arbeitslosigkeit aufgebraucht. Er wäre bereit einen Kredit aufzunehmen, doch das stellt sich als beinahe unmöglich heraus.

Punkt 5

Mit Vermittlungsgutschein zum neuen Job

Sucht man einen Job, ist finanziell meistens nicht gut aufgestellt. Verständlich, dass viele in dieser Situation nicht für die Kosten eines privaten Arbeitsvermittlers aufkommen können. Das müssen sie auch nicht, denn in vielen Fällen gibt es die Möglichkeit, die Dienstleistung eines privaten Arbeitsvermittlers mit einem Vermittlungsgutschein in Anspruch zu nehmen. Mit einem sogenannten AVGS MPAV (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein – Maßnahme private Arbeitsvermittlung) rechnet der Arbeitsvermittler die erbrachten Leistungen direkt mit der Agentur für Arbeit ab. Wer kann den Vermittlungsgutschein erhalten? Sowohl

  • Bezieher von Arbeitslosengeld I und
  • von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) als auch
  • Arbeitssuchende ohne Leistungsbezug

können einen Antrag stellen.

 Punkt 6

Wie sehen die Erfolgsaussichten aus?

Tendenziell können keine Aussagen darüber getroffen werden, ob die Aussichten auf einen Arbeitsplatz mit der Agentur für Arbeit oder mit einer privaten Agentur besser sind. Weil die Provision bei einem privaten Arbeitsvermittler jedoch erst dann fällig wird, wenn der gewünschte Arbeitsplatz zu Stande gekommen ist, besteht seitens der Vermittler eine hohe Motivation, ihre Klienten in Arbeit zu bringen. Ebenso wichtig zu wissen: Nicht wenige Unternehmen melden ihre freien Stellen gar nicht an die Agentur für Arbeit, sondern wenden sich an private Headhunter.

Punkt 7

Worauf bei der Wahl des Arbeitsvermittlers achten?

Möchte man die private Arbeitsvermittlung über die Agentur für Arbeit abrechnen lassen, muss zwingend darauf geachtet werden, dass die Agentur eine entsprechende Zertifizierung besitzt. Aber auch sonst sollte man den Jobvermittler anhand einiger Kriterien auswählen. Bei der Auswahl können folgende Fragen behilflich sein:

  • Welche Dienstleistungen erhalte ich?
  • Wie intensiv sieht die Betreuung aus?
  • Erhalte ich eine realistische Einschätzung meiner Perspektiven?
  • Hat sich die private Arbeitsvermittlung auf eine bestimmte Branche spezialisiert?
  • Haben die Mitarbeiter der Agentur Kenntnisse in Personalwesen und Arbeitsrecht?
  • Welchen Ruf hat der private Jobvermittler bei Bewerbern und Arbeitgebern?

 Punkt 8

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Punkt 9

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