Inhalt

Punkt 1

Einlesen

Lesen Sie sich zunächst über den Devisenhandel ein. Erste Anlaufstellen sind Seiten wie https://de.wikipedia.org/wiki/Devisenmarkt oder http://www.finanzen.net/devisen/wissen/.

Danach beschäftigen Sie sich mit dem Fachvokabular und schauen sich - so sie mögen - die Videos an. Damit wären Sie dann bereit, sich eine (erste) Handelsplattform auszuwählen.

Punkt 2

Fachvokabular

  • Major
    Ein Major-Währungspaar sind die am häufigsten gehandelten Währungspaare der Welt, z.b. Euro/US-Dollar
  • Minor
    Gering gehandelte Währungspaare nennen sich Minor-Währungspaare. Noch seltener werden sogenannte "Exotische Währungspaare" gehandelt.
  • Lots
    Diese Währungspaare werden in sogenannten Lots gehandelt. Ein Lot entspricht 100.000 Einheiten einer Währung, es werden auch Bruchteile dieser Standardgröße angeboten.
  • Margin
    Das sogenannte Margin ist die Sicherheitsleistung, die der Kleinanleger einzahlen muss, um ein Lot (oder eine entsprechende kleinere Stückelung) zu handeln. Oft sind dies nur 1 Prozent des eingesetzten Kapitals. Per sogenanntem Margin-Call kann der Broker diese Rate verändern, z.B. bei unruhigen Marktbedingungen, was zu Zwangsverkäufen führen kann.
  • Pips
    Ein Pip gibt die Veränderung des Wechselkurses eines Währungspaares an. Es steht für Percentage in Point und sie beziehen sich auf die letzte Stelle, in welcher der Kurs angegeben wird, meist die vierte Nachkommastelle.
  • Spread
    Unterschied zwischen Kaufs- und Verkaufskurs.
  • Handelszeiten
    Zu Uhrzeiten, wenn beide Märkte eines Währungspaares gleichzeitig geöffnet sind, kommt es zu höherer Volatilität, was gut oder schlecht sein kann. In Europa sind die Märkte zwischen 8 Uhr und 18 Uhr geöffnet (jeweils MEZ), in Amerika von 14 Uhr bis 21 Uhr und in Tokio, Singapur und Hongkong von 1 Uhr nachts bis 9 Uhr morgens.

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Punkt 3

Video - Dokumentationen zum Devisenmarkt

Punkt 4

Trader Erfahrungsberichte

Punkt 5

Das Risiko kennen

Devisentrading gehört nicht zu den Geldanlagen, die wir mit Gelassenheit assoziieren. Dies liegt unter anderem an Risiko der Nachschusspflicht, über das Sie sich im klaren sein müssen.

  • Machen Sie sich auf jeden Fall mit dem Hebeleffekt vertraut.
  • Grenzen Sie Ihr Risiko unbedingt mit dem Setzen eines Stop-Loss ein.

Punkt 6

deviden bulle 700

Die Handelsplattform kennenlernen

Als nächstes suche man sich einen sogenannen Forex-Broker. Die verwendete Börsensoftware sollte auch ein Entscheidungskriterium sein, siehe Börsensoftware für Privatanleger und Anfänger. Hier wird ein Depot eröffnet, mit dem dann gehandelt werden kann. Dabei achte man auf

  • renommierten Anbieter
  • geringe Mindesteinzahlung (Margin)
  • übersichtliche Handelsplattform
  • Möglichkeit eines kostenlosen Demokontos

Punkt 7

Mit dem kostenlosen Demokonto vertraut machen

"Spielen" Sie zunächst ein wenig herum und lernen Sie die Funktionalitäten des Demokontos kennen.

Punkt 8

Grundsätzliche Einsteiger-Handelsregeln kennenlernen

Zunächst sollte mit dem kostenlosen Demokonto eine potentiell erfolgreiche Handelsstrategie erprobt werden. Und zwar ausführlich. Viele Trader stürzen sich zu früh ins Live-Geschäft und müssen die daraus folgenden Erfahrungen teuer bezahlen. Folgende Tipps haben sich in der Vergangenheit bewährt:

Mit kleinen Summen und "großen" ’Währungen starten

Dollar, Euro und Pfund sind die empfohlenen "Einstiegswährungen". Ihre Schwankungen sind geringer als die von Exotenwährungen, der Markt ist breit, ein Handel findet immer statt. Beginnen Sie dennoch zunächst mit verhältnismäßig kleinen Summen für Ihre ersten Trades.

Streuen

Wie bei allen Geldanlagen gilt auch hier: Streuen Sie Ihre Anlage. Setzen Sie möglichst nicht mehr als 15 bis 20 Prozent auf eine Position.

Ausreichender Margin

Damit Sie nicht sofort bei jeder kleinen Kursschwankung ausgestoppt werden, achten Sie auf ein ausreichendes Margin. Im Demokonto bekommen Sie ein Gefühl für die optimale Höhe.

Punkt 9

devisen kugel 2 700

Handelsstrategien entwickeln und ausprobieren

Um überhaupt auf einen Kursverlauf setzen zu können, müssen Sie, so Sie sich nicht völlig auf andere verlassen wollen, eine eigene Meinung, sprich Prognose des Kursverlaufs, entwickeln. Doch wie soll mir das als Privatmensch möglich sein?

Szenarien entwickeln

Ein Tipp besteht darin, in Szenarien zu denken: Wenn dies oder jenes passiert, wird das auf den Markt diese oder jene Auswirkung haben. Sie können hierfür die gesamte Spielwiese der technischen und fundamentalen Analysetechniken zu Rate ziehen. Auch Social Trading wird immer öfter genutzt. Eine gute Einführung findet sich zum Beispiel auf www.forexhandel.org/strategien, Video-Tutorials zu den Strategien finden sich auf: www.avatrade.de/education/video-tutorial

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Backtesting

Haben Sie ein solches Strategie-Szenario entwickelt, testen Sie es mithilfe von Daten aus der Vergangenheit. Zeitgleich probieren Sie diese Strategie in Ihrem Demokonto.

Punkt 10

Live handeln

Wenn sich Ihre Strategie bewährt, Sie sich über Risiko und Chancen im klaren sind und Sie ein Gefühl für das Handeln bekommen haben, können Sie mit dem ersten Live-Trade beginnen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und: Bleiben Sie unemotional, besonders wenn Verluste oder Gewinne eintreten. Eine Grundregel an der Börse bewährt sich auch (meist ;-) ) im Devisenhandel:

Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen, Stop-Loss nachziehen.

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

pfeil runter

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