Wie der Fachverband »Forum nachhaltige Geldanlagen« (FNG) mitteilte, ist der Markt für nachhaltige Geldanlagen in 2012 um 11 Prozent auf 63 Milliarden Euro gewachsen. Dazu zählt der Verband aber jede Geldanlage, die nur ein Kriterium dieses Bereiches (Hintergründe habe ich unter »Ethische Geldanlage« und »Ethikfonds« beschrieben) erfüllt. Vor allem Aktien der Hersteller von Kriegsmaterial werden immer unbeliebter.

Unter nachhaltige Geldanlagen subsumiert der FNG alle Investments, die einer ökologische Ausrichtung dienen, einen »Best-in-Class-Ansatz« verfolgen oder halt bestimmte Kapitalanlagen (Nahrungsmittelspekulation, Waffenproduktion, Atomkraft, Glücksspiel, Tabakproduktion, Pornografie ...) ausschließen. Doch es ist nicht nur der öffentliche Druck, der hier Wirkung auf die Anleger zeigt. Ökofonds konnten in den vergangenen Jahren überdurchschnittliche Gewinne erzielen, sodass auch Renditejäger auf den Zug aufspringen.

Erwähnenswert ist noch, dass sich schwarze Schafe in der Branche tummeln und damit auch bei diesen Geldanlagen eine sorgfältige Prüfung durch Sie als Anleger sinnvoll bleibt.

Siehe auch: Alternative Investments: Grünes Geld liegt im Trend

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Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

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