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Eine sichere Geldanlage mit einer guten Verzinsung, die dennoch jederzeit auch kurzfristig verfügbar ist? Genau das will Tagesgeld sein. Avisiertes Kundenziel sind die Sparer, die täglich über ihre Einlagen verfügen können. Damit ist das Tagesgeldkonto genau richtig für alle, die zwischen den monatlichen Zahlungsterminen ihr Geld lukrativ „parken“ möchten.

Doch was muss ich Bezug auf die Sicherheit meiner Einlagen beim Tagesgeldkonto beachten und wer zahlt mir die besten Zinsen?

Geld verdienen mit dem Tagesgeld - sicher und bequem

Geschützte Einlagen bei jederzeitiger Verfügbarkeit versprechen die Tagesgeldanlagen der Banken und Finanzanbieter. Die Vorteile des Tagesgeldes liegen damit auf der Hand, doch bei der Auswahl des richtigen Anbieters sollte genau hingeschaut werden.

Der Wechsel zwischen den Anbietern ist nicht schwierig: Tagesgeldkonto online einrichten und schon können die freien Beträge zwischen dem Kontokorrentkonto, das die Zahlungsein- und –ausgänge verwaltet, und dem Tagesgeldkonto transferiert werden – ganz einfach und per Mausklick.

So schnell, wie das Geld auf das Tagesgeldkonto überwiesen wird, so einfach gestaltet sich auch der Zugriff, wenn es auf dem Girokonto bei der Hausbank gebraucht wird. In Minutenschnelle verfügt der Tagesgeldsparer über seine Einlagen, für die der Finanzanbieter – sofern gewünscht – auch gleichzeitig die Steuererklärung und die zudem gesetzlich abgesichert sind.

 

Aktuelle Zinsen für Tagesgeld - Juni 2019

Tagesgeld-Vergleich

Die Top Tagesgeld-Angebote in unserem Vergleich:

 
 

 

Dauerhaft gute Tagesgeldangebote

Quelle: Ein Mix aus Finanztipp-Tagesgeldseite sowie Finanztest 10/2018. Alle Angaben ohne Gewähr. Stand:  16. Oktober 2018

Tipp für mehr Gelassenheit

So Sie bereit sind, mehrfach pro Jahr Ihr Tagesgeld von einem Anbieter zum anderen umzuschichten, achten Sie vor allem auf die Zinssätze für Neukunden. Wenn Sie sich hingegen diese "Hektik" ersparen möchten, finden Sie hier eine Liste von dauerhaft guten Tagesgeldangeboten.

Mit Einschränkung:

1 = Diese Banken bieten keinen Freistellungsauftrag an. Zinserträge müssen darum selbst versteuert werden.

 

Sicher ist sicher – Tagesgeld und Einlagensicherung

Bei den Angeboten für das Tagesgeld unterscheiden sich: 

  • Banken, die eine gesetzliche Einlagensicherung gewährleisten (100.000 Euro pro Kunde)
  • spezielle Angebote mit erweiterter Einlagensicherung für den deutschen Markt (Milliardeneinlagen)
  • regionale Anbieter.

Um in den Genuss der Einlagensicherung zu kommen, lohnt ein Blick in das Kleingedruckte des jeweiligen Finanzanbieters, denn die gesetzliche Einlagensicherung ist nur für Banken aus dem europäischen Raum vorgeschrieben. Doch auch deutsche Banken mit einer ausländischen Mutter – eine deutsche Bankenlizenz vorausgesetzt – sichert den Sparern ihre Einlagen gesetzlich ab.

 

Welcher Einlagensicherung sollte ich trauen?

Achten Sie auf die Wirtschaftskraft des jeweiligen Landes, das im Notfall für die Einlagensicherung gerade stehen muss. Finanztest und Stiftung Warentest raten dazu, nur dort anzulegen, wo die Einlagensicherung in einem Land sitzt, das von großen Ratingagenturen eine Top-Bewertung in Sachen Wirtschaftskraft besitzt.

Auf einer relativ sicheren Seite stehen Sie mit der deutschen Einlagensicherung. Auch die Länder:

Frankreich, Niederlande, Österreich, Luxemburg,
Belgien, Schweden, Frankreich und Großbritannien 

bieten eine Wirtschaftsleistung, die vermutlich im Falle einer größeren Insolvenz problemlos eine Staatshilfe möglich macht.

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Sicherheitsbewusste Anleger sollten Zinsangebote mit Einlagensicherungsländern aus

Malta, Zypern, Bulgarien, Griechenland,
Tschechien, Slowakei, Italien, Portugal,
Estland, Lettland, Polen oder Kroatien

meiden, da diese Länder im Falle einer größeren Krise schnell überfordert sein könnten.

Dies zeigt sich auch in Ratingbewertungen des Landes, die im Falle von Fitsch u.E. zumindest AA+ betragen sollte. Weitere Informationen zur Einlagensicherung.

Hinweis zur Versteuerung von Zinserträgen

Ein Teil der Anbieter mit Sitz im EU-Ausland haben weder Anschrift noch Niederlassung in Deutschland. Dadurch unterliegen sie oftmals nicht den Auflagen zum Steuerabzug, wie es deutsche Banken tun. Auf der anderen Seite können Sie als Anleger diesen Banken keine Freistellungsaufträge erteilen, diese Banken zahlen Fest- oder Tagesgeldzinsen ohne Abzug aus. Sie als Anleger müssen diese Erträge dann selbst in der Steuererklärung mit dem Finanzamt versteuern.


Tagesgeld und Steuern

Die vom Staat erhobene Abgeltungssteuer auf die Kapitalerträge wird von der Bank automatisch an das Finanzamt abgeführt. 25 Prozent der Zinserträge gehen damit an den Staat, doch Anleger mit einem Steuersatz von weniger als 25 Prozent können sich die überzahlten Beträge vom Finanzamt erstatten lassen.

Wer sich beim Finanzamt gleich eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung besorgt – sofern die Zinseinkünfte unter den Freibeträgen liegen – kann die Abgeltungssteuer auch im Rahmen der jährlichen Steuererklärung in voller Höhe selbst abführen. Damit ist der Sparer mit seinem Tagesgeldkonto auch steuerrechtlich auf der sicheren Seite.

 

 

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

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