Wachstumsfonds

Ein Wachstumsfonds ist ein Fonds, der sich dadurch kennzeichnet, dass es zu keinerlei Ausschüttungen von Dividenden oder anderen Erträgen kommt. Das vorrangige Ziel des Wachstumsfonds ist es, das Fondsvermögen und im gleichen Schritt die Anteilszertifikate zu vermehren.

 

Wachstumswert

Der Wachstumswert meint die Aktien eines Unternehmens, das in der Zukunft und auf langfristige Sicht außerordentliche hohe Gewinne verbuchen wird. Als charakteristische Wachstumswerte gelten sowohl Firmen mit innovativen Produkten als auch solche mit einem hohen Aufwand, der in die Entwicklung von Produkten gesteckt wird. In den vergangenen Jahren wiesen vor allem Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie, Telekommunikation und Internet Wachstumswerte auf. Jedoch waren die Wachstumswerte aus diesen Bereichen nicht immer von Anlageerfolg gekrönt.

Währungsanleihe

Unter einer Währungsanleihe versteht man eine Anleihe, die in einer anderen als der Landeswährung des Herausgebers der Anleihe auf den Markt gebracht wird.

Wall-Street

Die New Yorker Straße Wall Street beheimatet die New York Stock Exchange (NYSE). Die NYSE wird aufgrund ihrer Lage häufig als Wall Street bezeichnet und ist seit ihrer Gründung im Jahr 1972 mit Aktien von über 1.700 der größten amerikanischen Aktiengesellschaften die bedeutendste Aktienbörse der Welt.

Wandelanleihe

Als Wandelanleihe wird eine Anleihe bezeichnet, die von Anteilsgesellschaften ausgegeben wird und den Inhaber berechtigt, sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu vorher festgelegten Bedingungen in Aktien eines Unternehmens zu tauschen. Für die Aktiengesellschaften bedeutet der Besitz von Wandelanleihen, dass sie sich auf eine bequeme Art und Weise Kapital beschaffen können, da Wandelanleihen in der Regel niedriger verzinst sind als normale Unternehmensanleihen.

Wandelbare Vorzugsaktie

Unter einer wandelbaren Vorzugsaktie versteht man eine Vorzugsaktie, die die Berechtigung besitzt, in eine Stammaktie umgetauscht zu werden.

Warenbörse

Die Warenbörse ist eine Börse, die für den Handel von Rohstoffen, Nahrungsmitteln und Landwirtschaftsprodukten zuständig ist. Die Geschäftsabwicklung an der Warenbörse kann zum einen über ein sogenanntes Lokogeschäft, d.h., dass das vereinbarte Geschäft sofort erfüllt werden muss und zum anderen über Termingeschäfte an der Warenterminbörse erfolgen.

Wertpapier

Ein Wertpapier bezeichnet eine Urkunde, die zur Verbriefung eines bestimmten Rechtes dient, so wird mittels eines Wertpapiers beispielsweise die Teilhaberschaft an einem Unternehmen verbrieft. Ist man nicht im Besitz dieser Urkunde, so ist auch der Gebrauch dieses Rechtes ausgeschlossen. Als Beispiele für ein Wertpapier gelten zum einen Banknoten und Schecks zum anderen aber auch Anleihen und Aktien.

Wertpapierkennnummer

Die Wertpapierkennnummer, kurz WKN, besteht aus einer sechsstelligen Zahl und dient zur Identifizierung eines jeden Wertpapiers.

Wertpapierpensionsgeschäfte

Wertpapierpensionsgeschäfte gelten als das wichtigste Mittel, um Zentralbankgeld bereitzustellen. Kommt es zur Abwicklung eines Wertpapierpensionsgeschäftes, so erhält die Europäische Zentralbank von Kreditinstituten Wertpapiere. Der Erhalt der Wertpapiere ist jedoch mit einer bestimmten Bedingung verknüpft. Beispielsweise müssen die Verkäufer die Vereinbarung einhalten, dass sie die Wertpapiere gleichzeitig zu einem bestimmten Termin zurückkaufen. Die Wertpapiere, die von dem Wertpapierpensionsgeschäft betroffen sind, müssen entweder am Geregelten Markt oder im Amtlichen Handel notiert sein. Wertpapierpensionsgeschäfte, die den Kreditinstituten angeboten werden, lassen sich in Mengentender und Zinstender unterscheiden.

White Label Fonds

Die Bezeichnung White Label Fonds steht für einen bei einer Fremdfirma aufgelegten Fonds. Für diese Art der Fondsauflegung gibt es verschiedene Gründe. So kann für eine Fondsgesellschaft ein Konflikt entstehen, wenn eine bestimmte Wettbewerbssituation, ein unpassendes Image oder andere strategische Gründe vorliegen, die dazu führen, dass eine Fondsgesellschaft einen jeweiligen Fonds durch eine Tochtergesellschaft oder durch ein Fremdunternehmen zu verkaufen. Das Besondere daran ist, dass der Fonds aber weiterhin in der Verantwortlichkeit der ursprünglichen Gesellschaft bleibt.

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Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

pfeil runter

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