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Das Badezimmer ist neben der Küche der am häufigsten genutzte Raum im Haus. Dementsprechend hoch ist sein Kostenanteil an den Nebenkosten des Hauses. Sowohl bei der Einrichtung und Gestaltung des Bades als auch beim Benutzen des Waschraumes kann viel Geld gespart werden.

 
 

A) Sparen bei Bau und Einrichtung des Badezimmers

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Kaufen Sie nur Qualität, aber vergleichen Sie Preise

Die Preise für Badewanne und Co. sind schwer zu bewerten. Leider gibt es keine Testberichte, auf die man beim Kauf sein Urteil stützen könnte. Darum sollten Sie mindestens drei Badewannen-Verkaufsstellen aufsuchen und deren Preise und Argumente miteinander vergleichen. Ergänzend können Sie eine Recherche im Internet durchführen, Badewannen, Waschbecken und Toiletten gibt es sogar bei Amazon.

Zudem bekommen Sie bei der Recherche ein Gefühl dafür, was bei den einzelnen Badeinrichtungsgegenständen wichtig ist und wie teuer eine qualitativ hochwertige Armatur, ein Waschbecken oder eine Duschkabine ausfallen darf.

Im Zweifel würden wir allerdings immer die (etwas) teurere Markenware einem No-Name-Produkt mit unbekannter Qualität vorziehen.

Weitere Preistipps

  • Achten Sie auf die Preisunterschiede bei Form und Farbe. So sind rechteckige Wannen günstiger als runde, weiße Keramik billiger als solche in Farbe.
  • Wie in fast allen Konsumbereichen gilt auch im Bad: Neueste Trends sind unnötig teuer. Das Auslaufdesign vom letzten Jahr zum halben Preis sollte ihre wohlwollende Aufmerksamkeit bekommen.
  • Klären Sie mit Ihrem Handwerker im Vorhinein, ob er auch Fremdprodukte einbaut. Der Eigenverkauf ist für viele Betriebe eine signifikante Einnahmequelle.
  • Wer schlau ist, schaut schon einige Monate vor dem Kauf immer mal wieder auf Sonderangebotsseiten für Badzubehör. Denn der beste Kauf ist doch die qualitativ hochwertige Ware mit erfreulichem Preisnachlass :-)

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Bringen Sie Eigenleistung ein

Fliesen abklopfen, alte Tapeten entfernen, Malerarbeiten – mit ein wenig Muskelkraft lässt sich beim Bau oder der Renovierung des Bades viel Geld sparen.

Allerdings sollten Sie sensible Arbeiten den Profis überlassen. Am Ende sehen die Fliesen dann einfach besser aus, hält die Badewanne länger dicht und das Waschbecken hält es aus, wenn sich der Teenager darauf abstützt. Zudem bringen gute Handwerker eigene Ideen ein, welche Kosten senken, Funktionalitäten erhöhen oder einfach nur das Bad schöner machen. Zudem lassen sich Handwerkerarbeiten zu einem gewissen Teil von der Steuer absetzen.

Der Preisvergleich gilt natürlich auch für die Handwerkerkosten. Zwei oder drei Angebote sollten schon miteinander verglichen werden.

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Sparen Sie Fliesenkosten

Die Fliesen sind ein großer Kostenfaktor im Bad. Die Preise reichen von 15 Euro bis weit über 100 Euro pro Quadratmeter allein für das Material. Hinzu kommen die Handwerkerkosten. Wenn die Wunschfliese im hohen Preissegment angesiedelt ist, sollte man ein wenig rechts oder links schauen. Wer sich beim Design flexibel zeigt, kann viel Geld sparen.

Zudem werden Badezimmer heutzutage oft nicht mehr vollflächig verfliest. Vielen reicht der Bereich um die Badewanne/Dusche und vielleicht noch der Fußboden, wenn kein Alternativbelag in Frage kommt. Alles andere kann auch verputzt und gestrichen werden.

 

B) Sparen beim Betrieb des Badezimmers

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Heldenhaft duschen

Wasser und Heizenergie sind die Hauptkostenfaktoren des Badezimmerbetriebes. Wer zügig duscht, beim Einseifen die Brause abstellt und vielleicht sogar einen Teil des Duschbetriebes im Kaltmodus aushält, der ist ein Held des Alltags und darf sich auf lange Sicht erklecklicher Ersparnisse erfreuen.

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Stoßlüften statt Dauerkipp

Nach dem Duschen oder Baden muss die Feuchtigkeit raus aus dem Badezimmer. Schnell. Ansonsten setzen sich Schimmelsporen an die Wände. Vor allem im Winter sollte dies mittels Stoßlüften erfolgen, in der kalten Jahreszeit reichen meist gute fünf Minuten. Mehr Lüftungstipps in diesem Beitrag

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Wassersparutensilien einbauen

  • Ein Wassersparduschkopf kann den Wasserverbrauch beim Duschen um die Hälfte reduzieren.

  • Ein Strahlregler reduziert den Wasserverbrauch beim Händewaschen.

  • Der Toilettenstopp bzw. WC Wasserstopp ist auch vom Laien rasch eingebaut und schon spült die Toilette nur solange man den Drücker drückt.

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Kleinvieh, das auch Geld frisst

  • Energiesparlicht
    Im Bad sollten heutzutage nur noch LED-Lampen zum Einsatz kommen. Diese verbrauchen bei gleicher Lichtausbeute nur noch einen Bruchteil an Strom im Vergleich zu den klassischen Glühbirnen.
  • Die Waschmaschine nur gefüllt betreiben
    Meist ist es so, dass eine Waschmaschine dann die volle Kapazität erreicht hat, wenn eine Hand noch hochkant zwischen Trommel und Waschladung passt. So gefüllt ist die Wäsche am energieeffizientesten.
    Auch niedrigere Temperaturen sparen beim Wäsche waschen gutes Geld. So benötigt es nur selten ein Waschprogramm bei 95°.

Obligatorisch sei noch erwähnt, dass man ein energie- und wassersparendes Gerät der alten Verbrauchsschleuder bevorzugen möge. Vor allem dann, wenn das alte Gerät die Altersgrenze von 15 Jahren überschritten hat.

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