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Psychologie im Trading klug nutzen: Die Verhaltensweisen des Traders

Trading erfährt zunehmend mehr Aufmerksamkeit, auch von Privatpersonen. Prinzipiell gilt es dabei mit Aktien oder anderen Assets an der Börse oder entsprechenden Handelsplätzen zu handeln. Die Macht der Psychologie auf das Trading-Verhalten ist den wenigsten Einsteigern jedoch bewusst, sie verwechseln Trading oftmals mit Glücksspiel. Doch Gewinn und Verlust hängen beim Trading stark mit den persönlichen Verhaltensweisen der Trader zusammen. Trading Psychologie spielt eine größere Rolle für erfolgreiches traden als man gemeinhin vermuten könnte.

Kennen Sie Ihre Psyche?

Beobachten Sie Ihre Gedanken und Emotionen? Legen Sie sich selbst Rechenschaft darüber ab, warum Sie gerade jetzt so handeln oder entscheiden?

 

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Punkt 1

Warum ein Handelsplan so wichtig ist

Insbesondere Anfänger unterschätzen den Einfluss ihrer Emotionen auf das Trading-Verhalten. Gerade bei spekulativen Geschäften liegen Freude und Enttäuschung, Gier und Zufriedenheit oft nah beieinander.

Um schädliche Auswirkungen der eigenen Emotionen auf das Trading-Verhalten zu vermeiden, gilt es sich strikt an einen Trading-Plan zu halten. Mit einem solchen Plan kann effektiv verhindert werden, dass Emotionen einen zu impulsiven Handlungen verleiten sowie, dass Logik und der rationale Verstand ausgeschaltet werden.

Weiterhin hilft ein Handelsplan dabei, sich voll und ganz auf seine Strategie zu fokussieren. Wenn bestimmte Positionen nur dann geöffnet oder geschlossen werden, wenn ein im Handelsplan festgehaltenes Signal ausgelöst wird, haben die Emotionen keine Chance voreilige Schlussfolgerungen zu ziehen.

Punkt 2

Trading ist kein Glücksspiel

Langjährige Trader hingegen wissen längst, dass Emotionen wie Angst, Ungeduld und Gier beim Handeln fehl am Platz sind. Um seine Emotionen in den Griff zu bekommen, ist ein hohes Maß an Selbstdisziplin notwendig.

In erster Linie geht es auch darum, sein eigenes Verhalten zu reflektieren. Es gilt sich darauf zu konzentrieren, das Trading das ist, was es ist – ein Geschäft und kein Glücksspiel.

Erfahrene Trader nutzen einen detaillierten Handelsplan und erstellen eine Strategie für jeden einzelnen Trade, an welche sie sich strikt halten.

Zu erfolgreichem Trading gehört auch, mit Verlusten umgehen zu können. Anstatt hier die Emotionen auszuschöpfen oder gar wütend zu werden versuchen Profis aus ihren Verlusten zu lernen. Sie vermeiden es denselben Fehler noch einmal zu begehen, optimieren ihre Strategie und halten nach alternativen Handelsmöglichkeiten Ausschau.

„So viel Mangel an Psychologie, an einfachstem Verständnis für den Menschen ist verhängnisvoll.“

Kurt Tucholsky (1890 - 1935), Schriftsteller

Punkt 3

Hoffnung, Angst und Gier

Die typischen Emotionen, die Trader erleben bewegen sich zwischen Hoffnung, Angst und Gier.

  1. Hoffnung, dass die Trades erfolgreich werden,
  2. Angst einen Verlust zu erleiden und die
  3. Gier, welche nach einer erfolgreichen Phase beispielsweise dazu verleitet zu viel Risiko einzugehen.

Rationalität ist eines der obersten Gebote beim Traden, egal um welche Form des Tradens es sich handelt.

Emotionen sind fast immer hinderlich, um erfolgreich und analytisch zu traden. Wer beispielsweise hofft, dass eine bestimmte Position trotz sinkender Kurse noch rechtzeitig die Kurve bekommt, wartet unter Umständen so lange, dass die Höhe des Verlustes bei frühzeitigem Einlenken begrenzt werden hätte können.

Verluste sollten demnach stets so früh wie Möglich begrenzt werden.

Angst vor Verlusten ist beim Traden ebenfalls hinderlich. Erfolgreiche Trader müssen in der Lage sein, Verluste hinzunehmen und die Strategie anzupassen. Gier verleitet stark dazu, den eigenen Handelsplan und die gewählte Strategie voreilig und unüberlegt über den Haufen zu werfen.

Punkt 4

Psychologische Trading-Tipps für Einsteiger

1) Trading Tagebuch führen

Für Anfänger empfiehlt es sich ein Trading Tagebuch zu führen. Nicht nur das Protokollieren von gewinnen und Verlusten ist wichtig um den Überblick zu behalten, gerade die Emotionen und Gedanken vor, während und nach einem Trade sind wichtig festzuhalten. An diesen Notizen können sich Anfänger dann orientieren, die Gedanken analysieren und auswerten. Wenn ein solches Tagebuch über mehrere Monate geführt wird, lassen sich Verhaltensmuster erkennen und das eigene Trading-Verhalten kann optimiert werden.

2) Risikomanagement und Strategie festlegen

Ein einzelner Trader hat keinerlei Einfluss auf das Marktgeschehen. Somit bleibt nur das Risiko möglichst unter Kontrolle zu behalten, sowie die eigenen Emotionen zu kontrollieren. Mit einem effektiven Risikomanagement lassen sich die Risiken weitgehend minimieren, dazu gehören beispielsweise Limits pro Trades oder auch Stipp-Loss-Order.

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3) Stetig dazulernen

Heute ist es sehr leicht auf spezifisches Wissen zuzugreifen. Sowohl Videos, Webinare, Artikel oder Social-Media-Gruppen ermöglichen es unkompliziert sein Wissen in Bezug auf Trading zu erweitern. Jedoch sollte man stets auch darauf achten, sein Wissen nicht zu überfrachten und Informationen auch wirklich zu begreifen, anstatt sie nur zur Kenntnis zu nehmen.

Weitergehende Informationen für Einsteiger finden sich unter folgendem Link zum Thema Traden lernen.

 

 Punkt 5

Lernkurve endet nie

Handelsmärkte bewegen sich selten nach gleichen Mustern, sie sind ständig in Bewegung und laufenden Veränderungen unterworfen. Streng genommen endet die Lernkurve von Tradern also niemals.

Auch wird es keinen Trader geben, der eine Gewinnquote von 100 Prozent vorweisen kann, Verluste gehören zum Traden dazu. Zwar sollte es selbstverständlich sein, nur auf solche Positionen zu setzen, von deren Potenzial man überzeugt ist, dennoch darf niemals ausgeblendet werden, dass man auch verlustreiche Trades tätigen wird. Zwischenzeitliche Verluste sind Teil des Geschäfts und sollten sich daher nicht auf die Emotionen auswirken.

Wer langfristig erfolgreich traden möchte, benötigt Disziplin, solide Strategien und Nervenstärke.

Punkt 6

Bücher zur Psychologie im Trading



Punkt 7

Videos zur Trading Psychologie

Video 1: Händlerausbildung Teil II: Trading-Psychologie

Länge: 37 Minuten

Video 2: Einführung in die Trading-Psychologie

Video 2: Einführung in die Trading-Psychologie 

Länge: 30 Minuten

Video 3: Mentale Hürden beim ersten Trade

Video 3: Mentale Hürden beim ersten Trade

Länge: 6 Minuten

Video 4: So hilft psychologisches Wissen beim Traden

Video 4: So hilft psychologisches Wissen beim Traden

Länge: 3 Minuten

 

Punkt 8

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