Günstiger mieten: Tipps zum Geld sparen beim Anmieten eines Büros

Du suchst für dein Start-up ein Büro oder willst in eine andere Stadt expandieren? Diese Suche kann eine Herausforderung sein. Wir haben 5 Tipps gesammelt, die das Anmieten eines Büros vergünstigen können.

Büro-Team

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Die folgenden 5 Tipps stammen von SKEPP, einem führenden Anbieter zum  Büro mieten in München.

Punkt 1

1. #1 Plane Dein Budget!

Wer ein Büro mieten will, muss dabei vor allem das nötige Geld im Auge behalten. Das Budget für eine Büromiete hängt ein wenig von der Branche ab, doch pauschal betrachtet sollte es zehn Prozent des Gesamtumsatzes nicht überschreiten. In einigen Branchen sind es zwei bis drei Prozent. Auch mit kleinem Budget lässt sich ein geeignetes Büro finden, das zumindest die Basics mitbringt. Dazu gehört die Infrastruktur mit Toilette, leistungsfähigem Internet und halbwegs guter Verkehrsanbindung. Bei viel Kundenverkehr können Parkplätze sehr wichtig sein.

1.1. Video: Homeoffice oder externes Büro?

Länge: 11 Minuten

Punkt 2

2. #2 Büro mieten am Beispiel München

Die Standortbestimmung ist ein entscheidender Aspekt beim Anmieten eines Büros. Nun gibt es in Deutschland sehr viele bestens geeignete Städte für Dein Business: München gehört zweifellos dazu. Wenn es um das Thema Geld geht, gilt die bayerische Landeshauptstadt zwar als teuer, was ihre Büromieten einschließt. Doch es muss nicht die Münchner Innenstadt sein, in der Du mit Deinem Geschäft startest. Wähle einen Außenbezirk oder sogar (wenn es Dein Geschäftsmodell zulässt) ein Gewerbegebiet, wo Du für vergleichsweise wenig Geld ein Büro mieten kannst.

Auch wenn Büros in München teuer sind: Du kannst im boomenden Bayern viel verdienen und von dort aus auch expandieren. Eine Münchner Büroadresse ist für Dein Geschäft ein erstklassiges Aushängeschild. Für die Standortbestimmung musst Du Dich auch für die Verkehrsanbindung und das Umfeld interessieren.

Punkt 3

3. #3 Konzept für die perfekte Lage bei kleinem Budget

Es gibt Konzepte, die Dir auch mit einem kleinen Budget die perfekte Lage und ein angemessen großes Büro verschaffen. Ein sehr wichtiges dieser Konzepte ist das Business-Center. Das ist ein Bürohaus, in welchem sich mehrere Professionals das Büro und damit auch die anfallenden Kosten teilen. Sie sitzen natürlich nicht (oder nur höchst selten) in einem Raum zusammen. Doch die Büromiete ergibt sich auch aus diversen Nebenkosten und Dienstleistungen des Bürohauses, die man sich teilen kann. In diesen Business-Center kannst Du Dir einen Büroraum und sogar einen flexiblen oder festen Arbeitsplatz mieten. Das Büro ist fix und fertig möbliert. Schneller und günstiger kommst Du nicht zu einer Niederlassung! Zu den Dienstleistungen kann eine Rezeptionistin gehören, die Deine Post und Deine Anrufe entgegennimmt. Gleichzeitig bist Du in einem Business-Center mit anderen Unternehmern vernetzt. Auch das kann ein großer Vorteil sein.

3.1. Video: Virtuelles Büro? Das Folgende sollte man wissen

Länge: 21 Minuten

Punkt 4

4. #4 Planung Deiner Quadratmeterzahl

Wie groß muss Dein Büro sein? Kalkuliere pro MitarbeiterIn rund sieben Quadratmeter ein. Diese Zahl kann variieren. Manchmal kommen vier Beschäftigte auf 20 Quadratmetern gut zurecht, manchmal fühlt sich jemand eher auf zehn Quadratmetern (oder mehr) wohl bei der Arbeit. Wir empfehlen bis zu 12 Quadratmeter als Richtlinie. Entscheide auch nach Deinem eigenen Komfortgefühl. Natürlich spielt bei dieser Entscheidung auch die Höhe der Miete eine Rolle.

Punkt 5

5. #5 Steuern sparen mit Deinem eigenen Büro

Du setzt die Büromiete natürlich von der Steuer ab. Hinzu kommen diese steuerwirksamen Nebenkosten:

  • Strom
  • Heizung
  • Wasser
  • Mietnebenkosten (Müllabfuhr, Schornsteinfeger, Parkplatz etc.)
  • Versicherung
  • Kosten für Reparaturen
  • Einrichtung

Beachte, dass das Finanzamt nur ein echtes Büro vollständig steuerlich anerkennt. Das häusliche Arbeitszimmer wird in anderer Weise steuerlich behandelt. Die Entlastung ist dabei geringer.

5.1. Video: Das darf man als Kleinunternehmer alles absetzen

Länge: 5 Minuten

Die Umsatzgrenze für Kleinunternehmer wurde seit dem 1.1.2020 von 17.500€ auf 22.000€ angehoben!

Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter Bödeker hat Volkswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit seinem Berufseinstieg im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich und bei einem Kapitalanlageunternehmen (für geschlossene Fonds) ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten.

https://www.geld-welten.de

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