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Wohin mit dem Kleingeld? 4 erprobte Empfehlungen

Im Laufe der Zeit beulen die kleinen Kupfermünzen unser Portemonnaie derart aus, als würden wir darin eine Wassermelone verstecken. Viele leeren ihre Geldbörse regelmäßig aus und verstauen das Kleingeld in Tupperdosen oder Einmachgläsern. Irgendwann, wenn das dritte Behältnis bis zum Rande gefüllt auf Leerung drängt, fragt man sich: Wohin bloß mit diesen Kleingeldmengen?

Keine Sorge: Wir haben 4 Tipps gesammelt, wie Sie das Kleingeld wieder zu Großgeld wandeln oder es – zur Karmastärkung – einem guten Zweck zugutekommen lassen.

 
 

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Teilweise kostenpflichtig: In der Filialbank einreichen

Viele Filialen haben mittlerweile Münzzählautomaten, die mit den Kleingeld-Einmachgläsern gefüttert werden können. Das Guthaben landet prompt auf dem eigenen Konto.

Sollten diese Automaten bei Ihrer Bank fehlen (vorher per Anruf klären), können Sie es dort trotzdem umtauschen. Allerdings verlangen die Banken das Geld häufig in gerollter Form oder als Safebag eingereicht. 

Achtung: Manche Banken nehmen Gebühren für Einzahlungen, die 50 Münzen übersteigen. Bitte vorher erkundigen.

So funktioniert ein Münzzähl-und-Einzahlungs-Automat bei der Commerzbank:

 

Dem Wirt das Einmachglas mit Kleingeld auf den Tresen leeren?

Das funktioniert leider nicht. Maximal 50 Münzen müssen Einzelhandel, Tankstellen, Kneipen oder Restaurants pro Bargeldzahlung annehmen. Ebenso müssen Banken nur 50 Geldstücke in Bargeld umwandeln, darüber hinausgehende Beträge wandern – bei der eigenen Bank – auf das Konto.

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Gratis gegen Bares umtauschen: Deutsche Bundesbank

In 35 Filialen der Deutschen Bundesbank wird jede Euro-Münze (auch DM-Münzen) angenommen und in andere Münzen oder Scheine umgetauscht. Kostenlos und unbegrenzt! Sie müssen sich allerdings ausweisen.

Tipp: Gehen Sie nicht zu Stoßzeiten, ansonsten müssen Sie noch einmal wiederkommen, um Ihr Großgeld zu erhalten. Hier finden Sie eine Aufstellung der Fillialen der Deutschen Bundesbank.

Humor: So geht es auch!

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Ein Mann bestellt in einer Kneipe ein Bier. Der Wirt verlangt 2 Euro 70. Der Mann zählt 27 10-Cent Münzen ab und schmeißt das Kleingeld auf die Theke. Die Hälfte fällt hinter den Tresen. Der Wirt ist zwar sauer, sammelt aber das Kleingeld grummelnd ein.

Tags drauf kommt der Mann erneut in die Kneipe und bestellt wieder ein Bier. Wieder verlangt der Wirt 2 Euro 70. Diesmal legt der Mann einen 5-Euro Schein auf den Tresen.

"Hab ich dich, Bürschen", denkt sich der Wirt, zählt 23 10-Cent Münzen ab und pfeffert diese auf den Tisch. Wie durch Zufall fällt wie gestern die Hälfte der Münzen auf den Boden.

Der Mann schaut auf die Münzen auf der Erde, überlegt kurz, legt dann 40 Cent vor den Wirt und sagt: "Noch ein Bier!"

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Spendendosen füllen

Bei Budni, Rosssman und Co. finden sich die kleinen bunten Dosen mit dem Schlitz darüber. Scheuen Sie sich nicht, diese mit Ihrem Kupfergeld zu füllen. Die Hilfsorganisationen haben keine Probleme damit, das Hartgeld umzutauschen. Beispielsweise "erntet" das Deutsche Kinderhilfswerk über das Jahr 1,35 Millionen Euro an Kleingeld, ein Viertel davon fällt auf 1- und 2-Cent-Münzen. Weitere seriöse Abnehmer Ihrer Spenden finden sich auf dzi.de.

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Runden Sie auf

In vielen Märkten gibt es mittlerweile die Aktion "Deutschland rundet auf". Beispielsweise beteiligen sich Kaufland, Penny und Netto daran. Sie müssen an der Kasse nur Bescheid geben, dass Sie aufrunden wollen, schon kommt der Differenzbetrag dem jeweiligen Hilfsprojekt zugute. Einfacher geht es nicht.

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