Pari-Kurs

Als Pari-Kurs bezeichnet man den Ausgabekurs einer Aktie, wenn sowohl der Nennwert als auch der Kurswert übereinstimmen. Unterschieden wird beim Pari-Kurs zwischen über pari und unter pari. Während über pari die Lage des Kurswertes über dem Nennwert bezeichnet, liegt der Kurswert bei unter pari unter dem Nennwert.

 

Parität

Mit dem Begriff Parität wird das Verhältnis zweier Währungen bezogen auf ihren Austausch bezeichnet. Verwendet man den Begriff am Börsenmarkt, so gibt die Parität Auskunft über einen ausländischen Wertpapierkurs, der an der jeweiligen Heimatbörse notiert und umgerechnet wird und sodann in der inländischen Währung angezeigt wird.

Partizipationsschein

Ein Partizipationsschein stellt ein Wertpapier dar, das sich dadurch auszeichnet, dass es zwar Vermögensrechte besitzt, jedoch nicht mit Mitgliedschaftsrechten an einer Aktiengesellschaft ausgestattet ist. Die Partizipationsscheine gelten als eine Form der Beteiligung an Schweizer Aktiengesellschaften und sind mit den deutschen Genussscheinen zu vergleichen. Des Weiteren geben die Partizipationsscheine den Unternehmen die Möglichkeit, sich vor einer Übernahme zu schützen.

Performance-Index

Ein Performance-Index ist ein Index, der im Unterschied zum Preis-Index die Dividendenzahlungen der in ihm enthaltenen Unternehmen umfasst. Aus diesem Grund gibt der Performance-Index die Möglichkeit eine vollständige Wertentwicklung eines Portfolios zu erhalten, beispielsweise die des DAX.

Pfandbrief

Unter einem Pfandbrief versteht man eine bestimmte Form der Anleihe. Sie spezialisiert sich auf die Deckung von Grundstücken und Immobilien. Aufgrund dieser Spezialisierung gelten Pfandbriefe als eine relativ sichere Form der Anlage. Für die Emission der Pfandbriefe sind private Hypothekenbanken zuständig.

Plusankündigung

Unter einer Plusankündigung versteht man einen Kurszusatz, der für die Signalisierung einer positiven Veränderung eines Wertpapierkurses zuständig ist.
Die Plusankündigung kommt zum Einsatz, wenn der Wertpapierkurs bei Wandelanleihen, Aktien, Optionsscheinen und Optionsanleihen möglicherweise um mindestens fünf Prozent nach oben steigt. Die Signalisierung einer Steigerung von mindestens zehn Prozent geht mit einer Doppelplusankündigung einher.

Portfolio

Ein Portfolio oder ein Portefeuille spiegelt den gesamten Bestand von Wertpapieren, die sich im Besitz eines Kunden oder eines Investmentfonds befinden, wider. Portfolios dienen dem Zweck der Risikostreuung.

Primärmarkt

Unter dem Primärmarkt versteht man den Markt, an dem Wertpapiere erstmalig herausgegeben werden. Die Wertpapiere, die am Primärmarkt ausgegeben wurden, sind am Sekundärmarkt (auch Umlaufmarkt genannt, entspricht dem allgemeinen Börsenhandel) zum weiteren Handel zugelassen.

Probleme mit dem Geld

Wenn die Menschen über Probleme mit dem Geld nachdenken, fallen Ihnen meist 2 Dinge ein: Welche Probleme es mit sich bringt, kein Geld zu haben oder was manche Leute für Geld bereit sind zu tun. Bei beiden steht Geld natürlich nur als Stellvertreter für dessen realwirtschaftliche Kaufkraft, wenige nur haben wie Dagobert Duck solch großes Vergnügen daran, das Geld um seiner selbst willen zu lieben.
Aber es treten mit dem Geld ganz andere Probleme auf: Zum einen kann man es fälschen. Das wurde schon vor langer Zeit mit dem Naturalgeld gemacht. Damals waren Muscheln als Zahlungsmittel beliebt. Da hat man diese einfach aus Baumaterialien nachgeahmt. Heutzutage versucht man durch immer ausgeklügeltere Geldscheine den Fälschern das Handwerk zu legen ? es scheint aber immer noch zu klappen.
Zum anderen treten Probleme auf, wenn der Staat zu Deckung seines Geldbedarfs einfach die Notenpressen anwirft und damit seine Ausgaben finanziert. Anfänglich klappt dies ganz gut ? dann aber bemerken die Bürger den Betrug und als Folge davon wird das Geld immer weniger wert. Zu leiden haben wir allem die Sparer darunter ? Kontenguthaben oder Bargeld kann völlig wertlos werden. Von daher wird hin und wieder geraten, für die Altersvorsorge in nicht so inflationsanfällige Güter wie Häuser oder Aktien zu investieren.

Prozentnotierung

Bei der Prozentnotierung wird der Kurs in Prozent vom Nominalwert des Wertpapiers angegeben. Diese Art der Kursangabe steht im Unterschied zur Stücknotierung und ist beispielsweise für Anleihen die gängige Art der Kursangabe.

Put-Option

Eine Verkaufsoption wird als Put-Option bezeichnet. Der Käufer einer Put-Option ist zum Kauf eines bestimmten Basiswertes entweder innerhalb eines bestimmten Zeitraumes oder an einem bestimmten Zeitpunkt berechtigt. Man unterscheidet hier zwischen amerikanischen Optionen (Kauf innerhalb eines bestimmten Zeitraumes) und europäischen Optionen (Kauf an einem bestimmten Zeitpunkt). Sowohl der Preis als auch die Menge des zum Verkauf stehenden Basiswertes wird im Voraus festgelegt. Im Gegensatz zum Käufer ist der Verkäufer einer Put-Option dazu verpflichtet, den Basiswert tatsächlich abzunehmen. Um diese Verpflichtung einzuhalten, erhält er eine Optionsprämie vom Käufer der Option.

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

pfeil runter

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