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Ein Broker ist im Grunde genommen nur ein Dienstleister, der für die Abwicklung von Wertpapierordern von Anlegern zuständig ist. Ein Broker arbeitet immer auf Rechnung des Kunden, d. h. er führt für seine Klienten den Kauf und Verkauf von Wertpapiergeschäften durch. Dazu führt der Kunde beim Broker ein Depot bzw. ein Wertpapierkonto. Die Unterschiede zwischen den Brokern liegen unter anderem im Umfang der gehandelten Wertpapiere und den Kosten, die für die unterschiedlichen Wertpapierarten (ETF, Aktien, Devisen, Rohstoffe ...) anfallen.

 
 

Inhalt: Welche Broker gibt es?

Prinzipiell gilt: Es gibt nicht den Broker für alle Anlageziele. Jeder Anleger muss für seine bevorzugten Wertpapiere den passenden Broker finden.

Punkt 1

Aufgaben eines Brokers

Der Kauf und Verkauf von Wertpapieren im Kundenauftrag an der jeweiligen Börse wird Brokerage genannt. Für seine Vermittlungsdienste nimmt er eine Vermittlungsgebühr, Courtage oder ebenfalls Brokerage genannt. Bei (Online-)Depots spricht man im meist nur von "Gebühren".

Darüber hinaus werden manche Broker beratend tätig. Sie geben Marktanalysen heraus und gehen manchmal so weit, konkrete Werte zu empfehlen. Im Falle mancher Robo-Advisor geschieht das im Rahmen ihrer Broker-Tätigkeit regelbasiert. Sogar maschinell veranlasste Käufe und Verkäufe sind heutzutage möglich.

Punkt 2

Welcher Broker ist der Richtige?

Das hängt vor allem von Ihrem gewünschten Anlageobjekt ab. Normale Aktien- oder Anleihekäufe können von jedem Broker bzw. Depotanbieter bedient werden. Hier unterscheiden sich die Anbieter vornehmlich in Sachen Kosten (im Form von Jahresgebühren und konkreter Ordergebühren) und Serviceangebot.

Schon beim Anlegen in Fonds und ETF wird es etwas kniffliger. Nicht jeder Broker führt jeden Fonds. Darüber hinaus gibt es bei dem einen Depotanbieter diese Fonds ohne Ausgabeaufschlag, bei anderen Anbietern jene. Genauso verhält es sich mit Sparplänen auf die jeweiligen Fonds.

Komplizierter wird es, wenn die Anlage oder Spekulation in Devisen und Rohstoffmärkte geplant ist. Hier unterscheiden sich die Broker in zahlreichen relevanten Punkten wie verwendete Handelssoftware, Mindestanlagesummen und natürlich Kosten.

Tipp: Demokonto

Viele Broker bieten ein sogenanntes Demokonto an. Hier registriert sich der Anleger kostenfrei und kann dann virtuell ohne weitere Kosten oder Risiken die Handelsplattform bzw. das Depot des Brokers/der Bank ausprobieren.

Punkt 3

Welcher Broker eignet sich besonders für ETF?

Sogenannte Indexfonds oder ETF werden fast immer über die Börse erworben. Bei den meisten ETF wird neben einer geringen jährlichen Gebühr kein Ausgabeaufschlag erhoben. Natürlich entstehen auch diesen Fonds bei der konkreten Anlage Kosten in Form von Orderprovision, Maklercourtage oder anderer Transaktionskosten.

Zu den normalen ETF-Kosten (die wie gesagt meist sehr gering sind) kommen die Sparplan-Gebühren des jeweiligen Brokers. Diese unterscheiden sich von ETF zu ETF deutlich.

Welcher Broker für ETF am günstigsten ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Zur Zeit (Stand Juni 2019) hat flatex* die meisten kostenlosen ETF-Sparpläne im Angebot. 820 ETFs sind als Sparplan verfügbar, 345 davon kostenlos. Allerdings hat flatex durch die Einführung von Negativzinsen auf ungenutzte Guthaben ansehensschädlich auf sich aufmerksam gemacht.

Weitere Anbieter mit vielen kostenlosen ETF-Sparplänen:

  • Consorsbank* (229),
  • Sparkasse Broker* (157) und
  • Comdirect* (170 kostenlose Sparpläne).

Hinweis: Die Gebühren können bei jedem Broker jederzeit "angepasst" werden.

Depotanbieter für ETF im Vergleich

  • Unser Tipp: Wenn Sie vor allem die Geldanlage in ETF planen, sollten Sie einen Broker wählen, der ETF-Sparpläne (oder zumindest die von Ihnen gewünschten ETF) zu günstigen Gebühren ohne Ausgabeaufschlag anbietet. Momentan heben sich hier flatex* (trotz Negativzins bei Spareinlagen) und die Onvista-Bank* hervor.

    Tipp 2: Wenn Sie Girokonto, Tagesgeld und Depot bei einer Bank konzentrieren wollen, heben sich momentan comdirect*, DKB*, ING-DiBa  und consorsbank* mit günstigen Konditionen hervor.

    Weiterer Hinweis: Die unten aufgeführten Orderpreise gelten unter Umständen nicht für Ihren Wunsch-ETF. Die genauen Gebühren für ihren Wunschfonds beim jeweiligen Onlinedepot sollten Sie deshalb vorab recherchieren.

    Weiterer Hinweis: Bei unseren gesammelten Fonds-Tipps listen wir oft auf, bei welchen Anbietern Sie günstig per Sparplan in den jeweiligen Fonds investieren können.

Punkt 4

Was macht einen guten Devisenbroker aus?

Achten Sie bei der Auswahl von einem Forex Broker Vergleich auf folgende Punkte im Angebot des Brokers:

  • Der Broker muss seriös sein! Das ist der wichtigste Punkt.
  • Der Broker unterliegt einer Finanzaufsicht und ist Mitglied einer Einlagensicherung.
  • Er bietet attraktive Gebühren (bei CFDs auf Indizes oder Rohstoffe sind die Transaktionskosten bereits im Spread enthalten).
  • Es ist ein hoher Hebel möglich.
  • Der Broker bietet attraktive Spreads (Geld-Brief-Spanne). Umso enger der Spread, desto höher die Chance auf einen raschen Gewinn.
  • Mir liegt die Handelssoftare des Brokers (siehe: Welche Broker arbeiten mit Metatrader?)
  • Schnelle, hochaktuelle Realtime-Kurse
  • Marktinformationen – aktuell und relevant
  • Höchste Datensicherheit und Verschlüsselungstechnik
  • Performantes System und schnelle Anbindung an das Internet zur Vermeidung von Zeitverzögerungen beim Traden
  • Das Handelssystem ist hochstabil
  • Das Handelssystem ist auch mobil verfügbar (Mobile App)
  • Folgende Orderzusätze sind möglich: Trailing-Stops, Take-Profit-Orders, Stop-Loss-Orders, Limit-Orders
    Eventuell interessant: Handeln aus einem Chart heraus

Punkt 5

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Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

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