Mit dem Online Shop ins Ausland verkaufen: die Herausforderungen und deren Lösungen

Viele Online-Shops konnten durch die Corona-Krise sehr stark wachsen. Denn zahlreiche Menschen haben sehr viel im Internet bestellt, weil sie nicht in die lokalen Geschäfte gehen konnten oder wollten. Zwar wurden die Shops kurzfristig vor einige Herausforderungen gestellt, weil sie mit einem teilweise stark steigenden Bestellaufkommen umgehen mussten. Doch langfristig wird die große Mehrheit der Online-Shops davon profitieren.

Für einige Shops könnte das der Auslöser sein, um in Zukunft noch weiter zu expandieren. Denn sie wissen nun, dass sie ein höheres Volumen handeln können, als es vor der Krise der Fall war. Einige Shops werden deshalb verstärkt auf Werbung setzen, während sich andere Shopbetreiber für eine Expansion ins Ausland entscheiden, um ihren Umsatz zu steigern. Allerdings ist das mit einigen Herausforderungen verbunden. An dieser Stelle sollen einige der größten Aufgaben aufgezeigt werden, die Shopbetreiber bei der Expansion ins Ausland bewältigen müssen.

Eine kurze Frage an Sie vorab:

Werden Sie mit Ihrem Shop in anderssprachige Länder expandieren?

 

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Punkt 1

Der Aufbau des Shops in Landessprache

Wer seine Produkte auch im Ausland verkaufen möchte, der muss dafür natürlich auch den passenden Shop haben. In einigen Ländern wird es reichen, wenn der eigene Shop auf Deutsch und auf Englisch verfügbar ist. Doch in anderen Ländern wie beispielsweise Frankreich ist es von Vorteil, wenn man auch die jeweilige Landessprache nutzt.

Mit der Übersetzung der Webseite ist es noch nicht getan. Auch der Support sollte dann idealerweise in der jeweiligen Sprache zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus kann es eine echte Herausforderung sein, die Beschreibungen von neuen Produkten stets in verschiedenen Sprachen in den Shop zu stellen. Das sollte man schon im Vorfeld beachten, um von dieser Aufgabe nicht überrollt zu werden.

Punkt 2

Die Zahlungsabwicklung in anderen Währungsräumen

Innerhalb des Euroraums ist die Zahlungsabwicklung kein besonders großes Problem. Mit einer SEPA-Überweisung oder einem Anbieter wie PayPal ist es nicht besonders schwer, Zahlungen ohne hohe Kosten abzuwickeln.

Anders sieht es aus, wenn die Zahlungen aus einem anderen Währungsraum stammen. Dann können relativ hohe Kosten entstehen. Viele Banken nutzen bei der Umrechnung nicht nur einen schlechten Wechselkurs, sondern berechnen auch noch eine zusätzliche Gebühr, wenn es sich nicht um eine SEPA-Überweisung handelt. Aus diesem Grund kann es sich rechnen, wenn Shopbetreiber einen Dienstleister wie Akcenta beauftragen, der sich auf derartige Devisengeschäfte für Unternehmen spezialisiert hat.

Zudem gilt es, sich genau über die jeweils anzuwendende Mehrwertsteuerregelung zu informieren. Diese kann von Land zu Land divergieren.

Video: Tipps vom Steuerberater zum Verkauf im EU-Ausland

Länge: 6 Minuten

Punkt 3

Rechtliche Besonderheiten in anderen Ländern

Wer in anderen Ländern gewerblich Waren oder Dienstleistungen verkauft, der muss sich auch mit den länderspezifischen Besonderheiten auseinandersetzen. Möglicherweise ist die Einfuhr oder der Verkauf von einigen Waren nur dann gestattet, wenn gewisse Auflagen eingehalten werden.

Auch beim Widerrufsrecht kann es einige Abweichungen geben. Zwar gilt innerhalb der Europäischen Union das bekannte Widerrufsrecht von 14 Tagen. Doch in anderen Ländern sieht es anders aus.

Ein weiterer Punkt sind die Kosten für den Zoll und andere Abgaben. Abhängig vom jeweiligen Produkt und dem Wohnsitz des Empfängers, können hier noch weitere Kosten anfallen. Zwar sind diese üblicherweise vom Empfänger zu tragen. Trotzdem kann es bei den Kunden für Unmut sorgen, wenn darauf im Vorfeld nicht hingewiesen wurde.

Darüber hinaus sollte auch beachtet werden, welches Recht bei Differenzen und Mängeln gilt.

Besonders vorsichtig müssen übrigens die Händler sein, die auf Portalen wie eBay oder Amazon verkaufen. Denn dort können die AGB noch einige weitere Verpflichtungen beinhalten. So müssen Verkäufer ihren Kunden stets eine Rücksendeadresse im Heimatland anbieten und noch einige weitere Bedingungen erfüllen.

Punkt 4

Rechnungsstellung im Ausland

Video: So stellen Sie die Rechnung richtig. 

Länge: 4 Minuten

Punkt 5

Mit Amazon innerhalb Europas oder darüber hinaus verkaufen

Länge: 6 Minuten

Punkt 6

Mit eBay international verkaufen

Länge: 4 Minuten

Punkt 7

Dropshipping im Ausland als Alternative / Ergänzung

Video: So gelingt Dropshipping ins Ausland.

Länge: 13 Minuten

 

Unser Artikel zum Thema:

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Dropshipping ist eine Art Geschäftsmodell, das es einem Unternehmen oder Einzelhändler ermöglicht, ohne Vorratshaltung zu arbeiten, ohne dementsprechend ein Lager zu besitzen um seine Produkte zu lagern und ohne die Produkte selbst an seine Kunden zu versenden. Dadurch ist es eine weitere Möglichkeit, online Geld im Internet zu verdienen. Allerdings müssen einige Punkte beim Dropshipping beachtet werden. Als da wären:

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Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

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