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Seit einigen Jahren haben auch in Deutschland Privatpersonen die Möglichkeit sich am Crowdfunding zu beteiligen. Als Crowdinvesting bezeichnet man eine spezielle Form des Crowdfundings, bei dem eine Menge an Personen (Crowd) in ein Unternehmen oder ein Projekt investiert. Das Prinzip ist simpel: Viele teilen sich das Risiko und potenziellen Erfolg. Dabei stehen völlig unterschiedliche Modelle zur Verfügung. Ist diese Form des Investments auch für Kleinanleger interessant?

Punkt 1

Welche (innovativen) Möglichkeiten gibt es?

Kleinanleger beteiligen sich mit relativ kleinen Beträgen an einem Unternehmen oder Projekt, durch die Größe der Crowd kommen mitunter hohe Beträge zusammen. Dies stellt für viele Anleger durchaus auch eine mögliche Alternative zum Aktien-Investment dar.

Häufig nutzen Start-ups diese Form der Finanzierung, um die anfänglichen finanziellen Mittel zu beschaffen. Im Gegenzug bekommen die einzelnen Investoren Firmenanteile, Dividenden oder vergleichbare Vergütungen. Somit kann Crowdinvesting also durchaus vorteilhaft für Investoren und Unternehmensgründern sein.

Bedingung ist natürlich, dass das Unternehmen auch wächst und die Anfangszeit übersteht. Geht das Unternehmen pleite oder scheitert das Projekt, gehen alle Seiten leer aus. Nicht selten müssen hochgelobte Start-ups nach wenigen Jahren Insolvenz anmelden, weil sich ihr Geschäftsmodell nicht durchgesetzt hat. Wichtig ist zumindest, dass man sich mehr als "ungefähr vorstellen" kann, worin man investiert.

Werden Sie im Rahmen von Crowdinvesting ein Teil Ihres Geldes anlegen?

 

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Start-ups

Junge Unternehmen bedienen sich wie bereits erwähnt häufig dieser Finanzierungsform. Viele davon entstammen der IT-Branche. Zwar ist diese Branche nach wie vor sehr erfolgreich und gerade hier werden viele Innovationen gemacht, dennoch gibt es sicherlich mehr Unternehmen, die scheitern, als solche, die sich am Markt etablieren können.

Wenn man sich nicht auf dem Markt auskennt, sollte man höchstens investieren, um eine Idee zu fördern, nicht mit ernsthaften Gewinnabsichten. Energiewende-Projekte und alles was damit zu tun hat, werden immer wichtiger und der Markt ist heiß umkämpft. Hier könnten sich auch in Zukunft noch innovative Unternehmen etablieren.

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Immobilien

Auch fernab von IT- und Start-up-Szene machen sich Anbieter das Crowdinvesting zunutze. So kann man beispielsweise über dasselbe Prinzip auch in Immobilien investieren. Gerade für Kleinanleger kann diese Möglichkeit interessant sein, beispielsweise, wenn das Kapital nicht ausreicht, um selber Immobilien zu kaufen. Bislang ging dies nur über langfristige Kapitalbindungen in Form von Immobilienfonds. Crowdinvesting in Immobilien ist mit wenig Aufwand aber gewissen Risiken verbunden. 

Die Zeitschrift Capital mahnt:

"Auf Immobilien spezialisierte Crowdinvesting-Plattformen werben mit hohen Renditen und geringem Kapitaleinsatz. Im schlimmsten Fall droht Anlegern allerdings der Totalverlust."

Beitrag: 6 Möglichkeiten, in Immobilien zu investieren

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6 Möglichkeiten, in Immobilien zu investieren

Immobilien sind eine beliebte Geldanlage. Sie stehen für Wertstabilität, Sicherheit und regelmäßige Rendite. Dem Anleger stehen für eine Immobilieninvestition viele Wege offen. Nicht immer und nicht für jeden ist die jeweilige Investitionsart geeignet. Wir beleuchten 6 Möglichkeiten, in Immobilien zu investieren und nennen die jeweiligen Vor- und Nachteile.

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Der amerikanische Ökonom John Exter hat die nach ihm benannte umgekehrte Pyramide entwickelt. Alle Anlagen sind in Risikoklassen aufgeteilt. Grafisch hat er diese in einer umgekehrten Pyramide dargestellt. Das größte Risiko finden Sie oben, in der ganzen Breite. Die größte Breite oben steht für "weltweit mit dem höchsten Nominalvolumen". Die Anlagen mit dem niedrigsten Risiko gemäß Exters Einschätzung finden sich unten.

Wenn Sie über Chancen und Risiken der verschiedenen Investmentmöglichkeiten nachdenken, hilft die Exter-Pyramide.  Wir erläutern die Zusammenhänge und geben Tipps zu den jeweiligen Anlageklassen.

Filmprojekte

Auch Filmprojekte finanzieren sich immer öfter durch private Investoren. So kommen teilweise auch sehr interessante Projekte und das nicht nur im Avantgarde Bereich zustande. Prominentes Beispiel ist der Kinofilm der deutschen Serie Stromberg. Dieser wurde von etwa 3000 Kleinanlegern finanziert und wurde zum vollen Erfolg - 17 % Rendite konnten die Anleger am Ende erzielen.

Punkt 2

Fazit

Crowdinvesting eignet sich prinzipiell für jeden, der sich für die Sache in die er investieren will interessiert. Wer sich jedoch eine sichere Geldanlage erhofft, sollte die Projekte einer sehr genauen Begutachtung unterziehen. Vielleicht kennt man jemanden, der im fraglichen Unternehmen arbeitet oder vertraut auf die Einschätzung eines Fachmannes. Kostspielige Due-Diligence-Prüfungen dürften bei Privatanleger-Investitionen selten lohnen.

Immobilienpreise sind in den letzten Jahren in den deutschen Ballungsräumen konstant nach oben geklettert, andere Bereiche sind weniger sicher. Es lohnt sich die einzelnen Plattformen im Netz zu durchstöbern und nur dann zu investieren, wenn einem die Erfolgsaussichten vielversprechend und plausibel erscheinen. Blindes investieren war immer und bleibt auch in Zukunft ein Glücksspiel.

Geld-Welten Crowdinvesting-Risikohinweise

  • Risikobewusstsein
    Crowdinvesting ist risikoreicher als viele andere Geldanlagen. Bei jedem der Crowdfunding-Investments ist ein Totalverlust der Einzahlung möglich. Sie sollten von daher Ihr Investment über mehrere Projekte streuen. Selbst ein Totalverlust aller Projekte sollte Sie nicht in finanzielle Schwierigkeiten bringen.
  • Fristenbewusstsein
    Sie binden Ihr Geld in Unternehmen oder Projekten oft für mehrere Jahre, haben aber keinerlei Mitspracherecht an diesen Unternehmungen.
  • Selbstverantwortungsbewusstsein
    Die Crowdfunding-Plattformen suchen für Sie nicht die Perlen aus den Anlageangeboten heraus. Sie müssen sich selbst mit den Projekten auseinandersetzen und eine eigene Einschätzung treffen.

Risikoeinstufung Crowdfunding bzw. Crowdinvesting

Das Investitionsmodell sieht in der Regel vor, dass Sie beim Crowdfunding bzw. Crowdinvesting den kreditsuchenden Unternehmen oder (seltener) Privatpersonen Ihr Geld über eine Onlineplattform in Form eines Nachrangdarlehens zur Verfügung stellen. Sie haben bei der jeweiligen Geschäftstätigkeit kein Mitspracherecht, werden manchmal sogar nicht über den Verlauf des Geschäftes gehalten und gehen meist auch im Falle einer Insolvenz leer aus. Auch ein vorzeitiger Ausstieg ist meist nicht möglich. 

Einstufung von Geld-Welten.de: Crowdfunding bzw. Crowdinvesting eignete sich nicht für risikoscheue Anleger. Ein Totalverlust ist immer möglich. Investieren Sie hier also nur einen kleinen, verschmerzbaren Teil Ihres Vermögens.

Punkt 3

Videobeiträge zum Crowdinvesting

Punkt 4 

Aktuelle Investitionsangebote

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Punkt 5

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Wer ein wenig Vermögen angespart hat und sein Geld vernünftig anlegen möchte, denkt dabei meistens an Anlageformen wie Festgeld, Aktien oder Gold. Doch der Markt bietet daneben noch eine Vielfalt an weiteren Möglichkeiten, sein Geld anzulegen, die den meisten unbekannt sind. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Es kommt ganz darauf an, wie viel man investieren möchte und wie hoch das Risiko dabei sein soll. Wir haben uns fünf interessante Möglichkeiten angesehen, sein Geld zu investieren.

Wie sich mit Crowdinvesting als Kleinanleger Geld verdienen lässt

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Crowdinvesting – Schwarmfinanzierung wird zunehmend interessant für Kleinanleger und Investoren

Crowdinvesting ist eine Art des Investments, welches zunehmend mehr Anleger für sich gewinnen kann. Aufgrund fehlender Anreize in klassische Anlageformen wie Festgeldkonten, Bausparverträge oder gar Lebensversicherungen zu investieren, bietet Crowdinvesting auch Investoren mit einem kleineren Budget die Option in vielversprechende Immobilienprojekte oder auch Neugründungen von Unternehmen zu investieren, ohne dass man sich hier zu sehr mit dem Einzelfall befassen muss.

Koordiniert wird das mittels spezieller Internetplattformen. Sie bringen Investoren und Kapital-Suchende zusammen.

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Renditechancen in Zeiten des Niedrigzinses: Crowdinvesting für Immobilien

Crowdfunding oder Crowdinvesting ist heutzutage ein Schlagwort unter Anlegern und besonders gut im Immobiliensektor angekommen. Obwohl es noch in den Kinderschuhen steckt, verändert Immobilien-Crowdinvesting schnell die Art und Weise, wie Menschen Immobilien finden und in sie investieren.

Diese Verschiebung hat nicht nur den Investoren, sondern auch den Immobilienunternehmen und dem gesamten Immobilienmarkt Vorteile gebracht. Dieses schnelle Wachstum bedeutet allerdings auch, dass interessierte Investoren einige wichtige Überlegungen anstellen müssen, wenn sie eine Plattform wählen, um ihr Kapital anzulegen.

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

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