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Wie den Gasverbrauch senken? Mit diesen 12 Tipps zum Miniverbrauch

Die Energiekosten für Gas können ganz schön teuer sein – so haben Verbraucher fast jedes Jahr mit höheren Zahlungen zu rechnen. Für eine satte Nachzahlung ist nur nicht der Verbrauch in einem Haushalt verantwortlich, sondern auch die Gasbetreiber selbst.

Durch die Energiewende in Deutschland haben immer mehr Gasbetreiber auf eine grüne Produktion von Gas gesetzt. Dies schont die Umwelt, bedeutet für Verbraucher aber oftmals höhere Beitragszahlungen.

Um die Rechnung für Gas möglichst gering zu halten, ist es deshalb am sinnvollsten, überall den Gasverbrauch zu senken, wo es geht. Aus diesem Grund haben wir für Sie neun praktische Tipps zusammengestellt, um bei der nächsten Gasrechnung viel Geld einzusparen.

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1. Gasanbieter vergleichen

Wer lange bei ein und demselben Gasanbieter unter Vertrag steht, sollte einen Vergleich bei anderen Gasbetreibern wagen. Dafür gibt es im Internet eine Reihe von verschiedenen Vergleichsportalen, die Ihnen ganz bequem helfen können den günstigsten Tarif zu finden.

Auch bei der Ummeldung des Gasanbieters greift Ihnen ein Vergleichsportal kräftig unter die Arme. Ist der neue Tarif zu günstigeren Konditionen erst einmal gefunden, meldet der neue Gasanbieter den alten Vertrag ganz einfach ab. Dabei bekommen Sie ganz bequem die neuen vertraglichen Konditionen und die Abmeldungsbestätigung auf dem Postweg oder per Mail.

Gasvergleich Check24

1.1. Gasvergleich von Check 24

Gasvergleich Verivox

1.2. Gasvergleich von Verivox

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2. Die richtige Heiztemperatur einstellen

Wenn man dauerhaft mit einer zu hohen Temperatur heizt, geht dies langfristig ans Geld bzw. an den Gasverbrauch. Spätestens bei der Jahresabrechnung erwartet so Verbraucher eine hohe Nachzahlung.

Vor allem Hausbesitzer, die mit einem Thermostat die Temperatur im ganzen Haus regeln, können immense Kosten verursachen. So empfiehlt es sich eine Raumtemperatur von 18 (Schlafzimmer) bis maximal 23 Grad Celsius (warmes Badezimmer) einzustellen.

Für das Warmwasser empfiehlt Stiftung Warentest 60 Grad als optimale Temperatur.

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3. Türen schließen und wenig benutzte Räume seltener aufheizen

Gerade im Winter möchte man das Haus oder die Wohnung in einer gemütlich, warmen Atmosphäre aufheizen. Ein ganz simpler Tipp, um nicht unnötig heizen zu müssen, ist die Türen der Haupträume zu schließen. Denn eine offene Tür im Wohnzimmer oder im Küchenbereich sorgt auch für einen aufgeheizten Flur und verbraucht mehr Energie, als eigentlich notwendig.

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4. Auf Urlaubsreisen Gas abstellen

Im Urlaub sollte man die komplette Gastherme abstellen, um zu verhindern, dass sich automatische Thermostate einschalten und die Wohnung oder das Haus während Ihrer Abwesenheit aufheizen. Dies gilt natürlich nur zu den Jahreszeiten, in denen keine Wasserleitungen in der Immobilie einfrieren können.

Wenn Sie bereits über eine Gastherme mit Ferienschaltung/-programm verfügen, sollten Sie besser dies anwählen, und nicht die Therme komplett abschalten.

Auch Freunde oder die Familie können sich während des Aufenthalts im Urlaub darum kümmern, dass Heizungen nicht unnötig angeschaltet bleiben. Vor der Reise empfiehlt es sich in jedem Fall, alle Heizkörper auf das Sternchen zu drehen oder halt - bei warmer Witterung - das Gas komplett abzustellen.

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5. Programmierbarer Gastherme für konstante Temperatur

Ein programmierbare Gastherme kann mittelfristig eine sehr kosteneffiziente Anschaffung darstellen. Denn es wird nicht nur eine konstante Temperatur eingestellt, sondern auch eine maximale Raumtemperatur. Sobald sich die Räumlichkeiten in einer Wohnung oder einem Haus auf eine bestimmte Temperatur aufheizen, stellt sich die Gastherme automatisch ab. So wird neben Energie auch noch viel Geld eingespart.

5.1. Gasverbrauch ermitteln / ein Gefühl für den Verbrauch bekommen

Der Gasverbrauch wird auf der Jahresrechnung in kWh angegeben, am Gaszähler in Kubikmeter m3.

Der Brennwert gibt an, wie viel kWh in einem Kubikmeter Gas stecken.

Der Wert kann sich von Jahr zu Jahr ändern. Bezahlt wird nicht in Kubikmeter-Verbrauch, sondern in kWh-Verbrauch – also nur die Energie, die tatsächlich im Gas steckt.

Wer ein Gefühl für den Gasverbrauch bekommen möchte, der hänge eine Liste neben den Gaszähler und trage darauf einmal im Monat den Zählerstand ein. So erkennt man an der Differenz sehr deutlich, wie Wetterlage, Besucher, Heizverhalten usw. sich im Gasverbrauch niederschlagen.

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6. Heizungen regelmäßig entlüften

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7. Türen und Fenster abdichten

Spüren Sie einen Luftzug durch Fenster- und Türritzen? Dann haben Sie hier großes Gas-Sparpotenzial.

Die Lösung: Füllen Sie eventuelle Fenster- und Türspalten mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen. Beides ist für wenig Geld im Baumarkt zu haben.

Das How-To zeigt dieser Film:

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8. Richtig Lüften

Das stundenlang geöffnete Kippfenster gilt in der kalten Jahreszeit als höchst ineffizient. Besser Sie lüften jeweils für kurze Zeit mit weit geöffneten Fenstern

Im Sommer kann das Stoßlüften eine halbe Stunde lang drei- bis viermal pro Tag erfolgen. Und jeweils nach dem Duschen im Bad oder nach dem Kochen in der Küche. In den kalten Wintermonaten sollte man das Stoßlüften dann auf circa fünf Minuten beschränken. 

Weitere Lüftungstipps im Video:

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9. Die Heizung optimieren

Sie können noch mehr tun:

  • Isolierung: Wenn die Heizungsrohre weite Teile des Kellers erwärmen, sollten Sie die Heizungsrohre isolieren.
  • Thermostate: Elektronische Thermostate können die Raumtemperatur zeitlich regeln.
  • Heizungspumpe: Ist bei Ihnen noch eine Heizungspumpe mit 100 Watt Energieverbrauch eingebaut? Moderne Pumpen brauchen nur noch 20 bis 30 Watt. Dies spart zwar kein Gas, schont aber Ihren Strom-Geldbeutel.
  • Wartung: Eine regelmäßig gewartetes Heizungssystem kommt ihren Diensten effizienter nach und hilft ebenfalls beim Gasverbrauch senken.
  • Austausch: Die letzte Möglichkeit liegt im Austausch der Heizungsanlage gegen ein modernes Gasthermensystem mit Niedrigverbrauch.

Diese und weitere Tipps im Video anschaulich erläutert:

Punkt 10

10. Heizkörper frei halten

Lagern Sie keine Gegenstände oder Kleidung auf der Heizung. Schon eine dicke Staubschicht auf den Heizlamellen erhöht die Heizkosten. Auch um die Heizkörper herum sollte es luftig zugehen. Zugestellte und vollgepackte Heizkörper verbrauchen leicht über zehn Prozent mehr Heizenergie.

Tipp: Wer mehr tun möchte, kann alubeschichtete Dämmmatten (Baumarkt) hinter den Heizkörpern an einer (Außen-)Wand anbringen. So strahlt die Wärmeenergie zurück in den Raum und erwärmt weniger die Welt hinter der Wand.

Punkt 11

11. Jalousien, Rollos und Gardinen schließen

Wer Rolläden und Vorhänge über Nacht verschließt, vermindert den Wärmeverlust nach draußen. Das kann in einem 4-Personen Haushalt rund 50 Euro Heizkosten pro Jahr sparen.

Punkt 12

12. Smart Heizen

Wer in neueste Technik investiert kann mit dem Smartphone per App sparen. So reagiert die Heizung ganz automatisch, wenn der Besitzer sich dem Haus nähert. Auch die aktuelle Wetterlage kann in die Berücksichtigung der Heizregulierung einbezogen werden. Derartig kompetent eingestellte Smart-Home-Technik kann den Gasverbrauch deutlich senken und so Hausbesitzern leicht einige hundert Euro pro Jahr an Heizkosten sparen.

13. Weiterlesen

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