Auto Kosten Geldbündel

So reduziert man die Kosten für das Auto

Für viele Menschen spielt das eigene Auto eine enorm wichtige Rolle. Sie erhalten dadurch enorm viel Flexibilität. Und gerade in Zeiten des Corona-Virus bevorzugen viele Menschen das Auto als Verkehrsmittel. Denn es bietet ihnen deutlich mehr Sicherheit, als eine Fahrt mit dem ÖPNV. Allerdings muss man sich auch immer wieder fragen, ob man wirklich so viel Geld für ein Auto ausgeben möchte. Denn schon ein Kleinwagen verursacht relativ hohe Kosten und der Wertverlust spielt ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Kalkulation der Gesamtkosten eines Autos. Glücklicherweise gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um die monatlichen Kosten für ein Auto zu reduzieren. In diesem Artikel soll gezeigt werden, wie man rund um das Auto dauerhaft Geld sparen kann.

Punkt 1

Eine Finanzierung muss nicht teuer sein

Immer mehr Menschen finanzieren oder leasen ihr neues Auto, anstatt es bar zu bezahlen. Das liegt vor allem daran, dass die Preise für Neuwagen immer weiter steigen und es deshalb kaum noch möglich ist, überhaupt so viel Geld für ein Fahrzeug aufzubringen. Aus diesem Grund muss eine Form der Finanzierung genutzt werden.

Viele Menschen schließen die Finanzierung direkt über ihren Autohändler ab. Dann können sie beispielsweise von einer 0%-Finanzierung bei der Herstellerbank profitieren. Das klingt erst einmal sehr verlockend.

Doch in der Praxis wird sich das einfach dahingehend auswirken, dass ein geringerer Rabatt auf das Fahrzeug gewährt wird. Man spart also (eventuell) nicht wirklich Geld, indem man sich für solch eine Aktion entscheidet.

In solchen Fällen kann es günstiger sein, sich an einer anderen Stelle einen Kredit zu suchen. So hat man Einfluss auf die Zinsen und kann beim Verhandeln über den Fahrzeugpreis wirklich Geld sparen. Bei MoreBanker findet man in einem übersichtlichen Vergleich eine Bank zum Geld leihen für das Auto. Auch wenn man bereits ein vermeintlich gutes Angebot vom Autohändler oder von der Hausbank hat, sollte man noch einmal einen Vergleich durchführen. Denn nur so kann man maximal sparen.

Mehr zum Thema Auto-Finanzierung:

Wie läuft eine Auto-Finanzierung ab?

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Wie läuft eine Auto-Finanzierung ab? Der Autokredit Vergleich

Die meisten Neuwagen- und Gebrauchtkäufer bezahlen das neue (neu-gebrauchte) Auto nicht bar. In der Regel wird ein Teil des Kaufpreises finanziert. Dies ist bei guter Bonität problemlos möglich und bringt manchmal sogar weitere Vorteile wie eine Gebrauchtwagengarantie oder kostenlose Inspektionen mit sich.

Auto-Finanzierung ist nicht gleich Auto-Finanzierung. Dem interessierten Käufer stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Wir stellen die drei wichtigsten Finanzierungsmodelle vor und nennen Vor- und Nachteile der jeweiligen Finanzierungsart.

Punkt 2

Günstiger versichern

Wenn man erst einmal eine Finanzierung abgeschlossen hat oder die Entscheidung für einen bestimmten Leasingvertrag gefallen ist, dann kann man an den monatlichen Kosten nicht mehr besonders viel ändern. Anders sieht es beispielsweise bei der Autoversicherung aus. Diese kann man üblicherweise bis Ende November zum Jahresende kündigen oder wechseln. Der Aufwand ist wirklich überschaubar, doch die Ersparnis kann mehrere hundert Euro pro Jahr betragen.

Alles Wichtige zur Wahl der Autoversicherung:

Kfz-Versicherung: Was ist wichtig?

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Kfz-Versicherung: 17 wichtige Punkte & 15 Tipps zum Sparen

Diebstahl oder Unfall: Ein Schaden mit oder durch das Auto kann teuer werden. Dafür gibt es die Kfz-Haftpflichtversicherung. Sie ist eine Pflichtversicherung für den Autobesitzer. Sie deckt die Schäden am fremden Fahrzeug sowie dadurch entstehende Personenschäden ab, wenn Sie schuldhaft einen Unfall verursacht haben. Die eigenen Schäden am Fahrzeug müssen selbst getragen werden.

Wir zeigen: Günstig aber doch gut versichern. Mit kaum bekannten Spartipps, einem Versicherungsvergleich und Wechselinformationen. Einzeln aufgegliedert in Kfz-Haftpflichtversicherung, Teilkasko und Vollkasko.

Punkt 3

Werkstätten vergleichen

Weiteres Einsparpotential gibt es beispielsweise bei den Kosten für Wartungen und Inspektionen. Wenn das Auto nicht mehr im Garantiezeitraum ist und Kulanz im Fall der Fälle unwahrscheinlich ist, dann kann man auch in eine freie Werkstatt gehen. Falls man Wert auf ein gepflegtes Scheckheft vom Vertragshändler legt, dann sollte man trotzdem unterschiedliche Werkstätten vergleichen.

Punkt 4

Günstiger Tanken

Wenn man die Kosten für das Benzin oder den Benzinverbrauch reduziert, dann wird man das direkt im Portemonnaie bemerken. Man kann beispielsweise eine App nutzen, um immer die günstigste Tankstelle in der Nähe zu finden. Mehr dazu in folgendem Artikel:

Geld sparen beim Tanken

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Das Bundeskartellamt hat die Preise an knapp 15.000 Tankstellen in Deutschland verfolgt. Dabei entstanden die folgenden Tipps zum Sparem beim Tanken:

  1. Man tanke zwischen 18 und 20 Uhr, egal an welchem Tag.
  2. Eine einmal im Vergleich günstige Tankstelle bleibt dies üblicherweise auch.

Spritverbrauch senken

Mit einer Veränderung des eigenen Fahrstils kann man den Spritverbrauch reduzieren und ebenfalls Geld sparen. Schon durch das richtige Verhalten im Stau kann ein Pendler seine Kosten erheblich reduzieren. Mehr dazu gibt es in diesem Artikel von Neckar Chronik, der sich explizit mit dem richtigen Verhalten im Stau beschäftigt.

Punkt 5

KFZ-Versicherung FAQ

Warum gibt es den Termin 30. November?

Oftmals enden die Versicherungsjahre in den Verträgen am 31.12. und haben eine Kündigungsfrist von einem Monat. Darum werden besonders viele Verträge im November gekündigt und neu abgeschlossen. Versicherer bieten in dieser Zeit übrigens besonders günstige Wechselkonditionen an.

Wann habe ich ein Sonderkündigungsrecht?

Immer wenn Ihr Versicherer einen Schaden reguliert oder die Preise erhöht.

Achtung: Manche Versicherer verstecken Preiserhöhungen, wenn sich die Typen- oder Regionalklasse verändert. Hier muss dann auf den sogenannten Vergleichsbeitrag in der Abrechnung geachtet werden. Ist dieser niedriger, liegt eine versteckte Preiserhöhung vor und Sie haben ein Sonderkündigungsrecht.

Wie sollte ich kündigen?

 Immer schriftlich, Fax oder E-Mail sind zu unzuverlässig. Und immer erst, wenn der Vertrag mit der neuen Versicherung in trockenen Tüchern ist.

Lohnt sich immer ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter?

Ja, wenn das neue Angebot auch wirklich günstiger ist als das der alten Versicherung und gleiche oder bessere Leistungen bietet. Und zwar unabhängig von Wechselboni oder anderen Anreizen, die nur einmalig oder befristet gelten.

Welche Versicherer sind günstig?

In den letzten Jahren taten sich vor allem

  • Cosmos
  • HUK/HUK24
  • VHV
  • R+V24 und
  • WGV

mit guten und günstigen Tarifen hervor.

Aber: Kein Versicherer bietet für alle Lebensumstände das beste Angebot. Sie müssen also stets die individuellen Umstände (Kilometerleistung, wie viele Fahrer ...) vergleichen. Manche Tarife sind nur deswegen billiger, weil sie weniger Leistungen enthalten.

Zudem bieten einige Versicherer Kombirabatte: Wer dort auch Rechtsschutz und Privathaftpflicht versichert, bekommt Prozente auf die Gesamtkosten gutgeschrieben. Dann sieht die Rentabilitätsrechnung wieder ganz anders aus ...

Welche Merkmale kennzeichnen einen guten Vertrag?

  1. Mindestens 12 Monate Neupreis-Erstattung bei Totalschaden.
  2. Verzicht der Versicherung auf Einspruch bei grober Fahrlässigkeit.
  3. Absicherung bei Marderbiss samt Folgeschäden daraus.
  4. Nicht nur Haarwild, alle Schäden durch Tiere sollten abgedeckt sein.
  5. Mallorca-Police sollte enthalten sein: Die heimische KFZ-Versicherung gleicht eventuell zu geringe Deckungssummen bei einer Mietwagen-Versicherung aus.
  6. Sehr gute Versicherungen haben auch einen Rabattschutz, der eine Zurückstufung nach einem Unfall verhindert.

Bringt es etwas, lange bei einem Versicherer zu bleiben?

Eventuell ja. Wer viele Jahre beim selben Versicherer bleibt, kann im strittigen Schadensfall eher auf Kulanz hoffen.

Und: Je geringer ihre momentane Einstufung ist, umso weniger lohnt sich ein günstigerer Tarif bei einer anderen Versicherung.

Welche Alternativen habe ich zum Wechsel des Versicherers?

Prüfen Sie, ob sich Ihre Versicherungsumstände geändert haben. Fährt vielleicht das mitversicherte Kind gar nicht mit Ihrem PKW? Haben Sie mittlerweile eine Garage? Oder fahren Sie viel weniger Kilometer als früher? All dies und noch einige mehr kann sich vergünstigend auswirken.

Alternativ oder ergänzend können Sie „probehalber“ ein Vergleichsangebot bei einer günstigeren Versicherung einholen und dieses Ihrem Versicherungsvertreter verbunden mit der Frage: „Können wir hier etwas machen?“ vorlegen. Nicht selten eröffnet sich dann plötzlich die Möglichkeit zu einer Senkung Ihres Tarifes bzw. zur Anpassung der Leistung auf ein höheres Niveau.

Welcher Tarifmerkmale bringen welchen Rabatt?

Typische Reduktionen auf den Versicherungsbeitrag sind:

  • Wenige Kilometer: bis zu 20 % Ersparnis
  • Zahlweise jährlich: bis zu 10 % Ersparnis
  • Einzelfahrer: bis zu 50 % Ersparnis
  • Werkstattbindung: bis zu 10 % Ersparnis
  • Garage oder abgeschlossenes Carport: bis zu 3 % Ersparnis
  • Eigene Immobilie: bis zu 3 % Ersparnis
  • Beruflich tätig: bis zu 10 % Ersparnis
  • Telematik-Tarif: bis zu 30 % Ersparnis

Wer bewusst falsche Angaben macht, muss mit einem Strafgeld (bis zu einem Jahresbeitrag) rechnen.

Haftpflicht, Teil- oder Vollkasko?

  • Die Haftpflicht zahlt (nur) die Schäden des Unfallgegners.
  • Die Teilkasko zahlt einige Schäden am eigenen Wagen, die z. B. durch Glasbruch, Diebstahl oder Sturm entstehen.
  • Die Vollkasko enthält die Teilkasko und zahlt alle Schäden am eigenen Fahrzeug, auch bei selbst verschuldetem Unfall und Vandalismus (abhängig vom Zeitwert).
    Wie lange lohnt sich eine Vollkasko? Das ist individuell unterschiedlich, abhängig von Einstufung, Versicherungstarif und Restwert des Fahrzeuges.

Was hat es mit Regional- und Typklasse auf sich?

  • Einstufung Regionalklasse
    Je nach Region in Deutschland kommt es zu mehr oder weniger (Wild-)Unfällen, werden Fahrzeuge häufiger gestohlen oder fallen Sturm- und Hagelschäden an. Aus all diesen Werten wird ein Index errechnet, aus dem sich dann die sogenannte Regionalklasse ergibt. In Regionen mit weniger Schäden fallen die Versicherungsbeiträge günstiger aus.
  • Einstufung Typenklasse
    Für jedes Automodell wird die Schadens- und Unfallbilanz berechnet und die jeweiligen Reparaturkosten ermittelt. Aus diesen Kosten berechnet sich die Typenklasse.

Typ- und Regionalklasse werden jedes Jahr neu berechnet.

Lohnt sich ein Pay-as-you-drive-Tarif?

Versicherungstarife, die abhängig von den gefahrenen Kilometern abgerechnet werden, lohnen sich laut Verivox vornehmlich für Wenigfahrer bis 5.000 Kilometer pro Jahr.

Corona bedingt bin ich viel weniger gefahren ...

Melden Sie Ihrer Versicherung die geringere Kilometerleistung. Manche Versicherer zahlen sogar rückwirkend Prämie zurück.

Wie vermeide ich eine schadensbedingte Rückstufung?

Bei manchen Versicherern gibt es einen Schutz gegen Rückstufung. Ansonsten sollten kleinere Schäden selbst bezahlt werden. Sie können auch einen Schaden innerhalb von sechs Monaten „zurückkaufen“, um Ihre Einstufung zu behalten.

Ein Wechsel der Versicherung schützt übrigens nicht vor einer Rückstufung, die Versicherer tauschen sich nämlich untereinander aus.

Kann ich meinen SF-Rabatt übertragen?

Ja, denn dieser gehört Ihnen. Sie können ihn z. B. an Ihr Kind, Ihren Enkel oder auch Ihr Patenkind abtreten. Davon bleibt der Versicherungsvertrag für ein weiteres Fahrzeug, das Ihnen gehört, unberührt.

Wenn Sie den Rabatt von Ihrem Dienstwagen übernehmen wollen, müssen Sie das am Anfang mit der Dienstwagenversicherung so abstimmen, damit diese Ihre Daten entsprechend pflegt.

Soll ich einen Telematik-Tarif nutzen?

Bei einem Telematik-Tarif wird mit einer App die Fahrweise gemessen und an den Versicherer gemeldet. Ziel ist es, zurückhaltendes, vorausschauendes und vorsichtiges Fahren mit günstigeren Tarifen zu belohnen.

Dafür werden u.a.

  • Beschleunigung
  • Bremsverhalten
  • Kurvenquerbeschleunigung
  • Geschwindigkeit

gemessen.

Auch Bestrafungen sind möglich. Manche Versicherer gehen für die normale Prämie ohne Telematik von einem bestimmten Score-Wert aus. Fährt man „schlechter“, muss man draufzahlen.

Momentan wird diese Möglichkeit selten genutzt, doch manche Experten gehen davon aus, dass Telematik-Tarifen die Zukunft gehört. Bei Toyota gibt es sogar schon eine Hybrid-Versicherung, die häufiges Fahren im E-Modus mit einer Ersparnis von bis zu 20 % belohnt.

Datenschutz
Bei einem Telematik-Tarif werden persönliche Daten über das Internet an den Versicherer versendet (z. B. auch Fahrstrecke, Aufenthaltsdauer ...). All diese Daten werden über das Internet über viele Knotenpunkte übertragen. Theoretisch können Hacker an jedem Knotenpunkt die Daten abfangen und ggf. entschlüsseln.

Unsere Einschätzung zum Telematik-Tarif: Bedingt sinnvoll. Vor allem Fahranfänger können bis zu 30 Prozent sparen.

 

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Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

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