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Ist der Verkehrsrechtsschutz sinnvoll oder nicht? Ratgeber und Vergleich

Ist der Verkehrsrechtsschutz nun sinnvoll oder nicht? Das hängt davon ab ...

Wovon genau und welche Empfehlungen wir für einen klugen Abschluss gesammelt haben, zeigt unser Artikel mit aktuellem Anbieter-Vergleich. 

 
 

Prinzipiell eine gute Entscheidung

2014 nahm die Polizei über 2 Millionen Unfälle auf deutschen Straßen auf, gut 300.000 Menschen kamen zu Schaden. Theoretisch kann bei jedem dieser Unfälle ein Rechtsstreit drohen.

Allerdings ist der Verkehrsrechtsschutz kein wirklicher GAU im Leben und ein Rechtsstreit kann zumeist selbst bezahlt werden, auch wenn (zunächst) mehrere tausend Euro Kosten entstehen. Nicht schön, aber kein Weltuntergang. Von daher gehört eine Verkehrsrechtsschutzversicherung nicht zu den unbedingt notwendigen Versicherungen, die man haben muss.

Auf der anderen Seite kostet Verkehrsrechtsschutz nur einige Euro im Monat. Sie können sich ohne die Kosten fürchten zu müssen einen Anwalt nehmen und fühlen sich dadurch gegenüber großen Versicherungsunternehmen (wenn diese im Falle eines Falles nicht zahlen wollen) nicht so machtlos. Sollte es vor Gericht um eine Rente gehen, entstehen Kosten in Höhe von über 10.000 Euro. Wer mit dieser Versicherung ein besseres Gefühl hat, sollte sie also abschließen.

Gut zu wissen

Selbstbehalt
Wenn Sie 150.- Euro pro Jahr Selbstbehalt auf sich nehmen, werden einige Versicherungen deutlich günstiger. Wägen Sie ab.

Erst vor Gericht
Manche Versicherungen zahlen erst, wenn ein Rechtsstreit vor Gericht landet. Oft benötigt man aber bereits vorher einen Anwalt zur Beratung.

Tipp: Prüfen Sie die Familienversicherung, besonders, wenn Ihre Kinder eigene Fahrzeuge besitzen.

Anwaltswechsel
Ein zweiter Anwalt bei Wechsel wird nicht bezahlt.

Wartezeiten
Manche Versicherungen zahlen erst nach einigen Monaten Versicherungsschutz.

Rauswurf möglich
Wenn Sie die Versicherung zweimal pro Jahr nutzen, können viele Versicherer den Vertrag vorzeitig kündigen.

 

Mögliche Versicherungsnehmer

Autofahrer, Fußgänger, Fahrgäste in Bus, Bahn, Taxi und Flugzeug sowie Radfahrer. Auch Personen ohne eigenes Fahrzeug (z.B. beim Carsharing) können sich versichern lassen.

Was wird gezahlt?

Die Kosten des eigenen und (ev.) des gegnerischen Anwalts, Gerichtskosten, gerichtliche Gutachten. Dabei ist die gesetzliche Vergütung maßgeblich. Verlangt Ihr Anwalt ein höheres Honorar, müssen Sie die Differenz aus dem eigenen Geldbeutel bezahlen.

Versicherungsgegenstand

Die angebotenen Versicherungen unterscheiden sich vor allem darin, welche Fahrzeuge und wie viele Personen mitversichert sind. Üblicherweise ist alles versichert, was mit Schadenersatz und Schmerzensgeld zu tun hat. Manche auch bei Problemen mit dem Autokauf, der Mietwagenfirma oder der Werkstatt, das nennt sich dann Rechtsschutz in Vertrags- und Sachenrecht. Zumeist auch Verteidigung bei zu schnellem Fahren.

Gelassenheits-Rat

Wer viel mit dem Auto unterwegs ist und keine generelle Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat, kann eine Verkehrsrechtsschutzversicherung ohne Reue abschließen. Der Schutz ist relativ günstig: Das beste Angebot in Finanztest 2/2015 (Deurag, Note 1,4) kostet ohne Selbstbehalt nur 93,- Euro pro Jahr.

Verkehrsrechtsschutz im Vergleich

Bitte wählen Sie beim untenstehenden Anbietervergleich nur "Verkehr" an und vergleichen Sie dann die Tarife mit und ohne Selbstbehalt. Wenn Sie einen weitergehenden Vergleich wünschen, finden Sie unten bei "Weitere Informationen" entsprechende Links.

Weitere Informationen

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