Bitcoin – wo lagern? Die Unterschiede der Wallets erläutert

Was mache ich nur mit meinen Bitcoins, nachdem ich sie gekauft habe? Wo lagere ich Bitcoins? Genau wie „echtes“ Geld müssen schließlich auch die Kryptowährungen irgendwo aufbewahrt werden. Unsere „normalen“ Münzen und Scheine bewahren wir meistens in einer Geldtasche auf. Der englische Begriff dafür lautet „Walllet“. Und genau das bringt uns der Antwort auf die Frage „Bitcoin wo lagern?“ schon sehr nahe: Die Bitcoins werden nämlich einfach in einer Wallet gelagert. Für diese Wallet gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Bitcoin – wo lagern?

Inhalt: Bitcoin – wo lagern?

Besitzen Sie Bitcoin?

 

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Die bisherigen Stimmen:

Ja 328 Stimmen
Nein, werde ich (vermutlich) auch nie 119 Stimmen
Nein, ich werde mir aber Bitcoin zulegen 86 Stimmen
Nein 74 Stimmen

Punkt 1

1. Wie funktioniert eine Wallet?

In der Praxis hat die digitale Wallet nichts mit einer herkömmlichen Geldbörse gemeinsam.

Genau genommen handelt es sich dabei auch um keine Geldbörse, denn in Wirklichkeit werden darin nicht die Kryptowährungen aufbewahrt, sondern lediglich die sogenannten „Private Keys“ bzw. die Passphrase, mit der die Schlüssel generiert werden.

"Wallet = Digitaler Schlüsselbund" wäre deshalb wohl die passendere Bezeichnung.

Mit Anlage der Wallet wird ein Userkonto erstellt. Dieses Konto besteht aus einem sogenannten „Public Key“ und einem „privaten bzw. private Key“. Der Public Key ist in etwa vergleichbar mit der Kontonummer des Girokontos und kann daher bedenkenlos weitergegeben werden. Das ist auch notwendig, damit jemand auf die Wallet Bitcoins „einzahlen“ kann.

Der Private Key ist hingegen mit dem PIN der EC-Karte vergleichbar und sollte auch ähnlich vertrauensvoll behandelt werden. Er wird immer bei der Erstinbetriebnahme einer Wallet erstellt und für jede Transaktion im BTC-Netzwerk benötigt, die mit der Wallet durchgeführt werden sollen.

Eine Wallet kann in den meisten Fällen nicht nur Bitcoins, sondern viele unterschiedliche Kryptowährungen verwalten.

Damit nicht für jede Währung ein eigener Private Key erstellt und gemerkt werden muss, gibt es auch die Möglichkeit, stattdessen einen sogenannten „Seed“ zu erzeugen. Dabei handelt es sich also mehr oder weniger um den Universal PIN der Wallet.

1.1. Video: Wie funktioniert eine Wallet?

Länge: 10 Minuten

Youtube-Video

Mit Klick auf dem Button wird eine Verbindung zu Youtube hergestellt und die bei Youtube üblichen Daten erhoben und Cookies gesetzt.

Zur Einführung: Wie funktioniert der Bitcoin?

Wie der Bitcoin funktioniert – von Blockchain und Co.

Kryptowährungen und allen voran der Bitcoin sind in aller Munde. Die digitale Währung hat mittlerweile einen sehr hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Doch obwohl die meisten Menschen in der Zwischenzeit wissen, dass es Bitcoins gibt, fragen sie sich: Was ist Bitcoin? Wie funktioniert Bitcoin? Warum gibt es den Bitcoin? Wo kann man Bitcoins kaufen? Was ist eine Blockchain?

Alle Antworten zur Funktionsweise des Bitcoin ► Erfindung des Bitcoins ► Blockchain ► Mining/Schürfen ► Handel mit Bitcoin ► Aufbewahren/Wallet

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Wie entsteht der Wert beim Bitcoin?

wert bitcoin kupfer 564

So entsteht der Wert beim Bitcoin: von Begrenzung, Nachfrage & Co.

Der Bitcoin ist eine digitale Währung ohne realen Pendant. Mittlerweile gibt es Menschen, die durch den Handel mit der Währung reich geworden sind. Immer mehr Internetshops und Firmen akzeptieren Bitcoins als Zahlungsmittel. Doch wie entsteht eigentlich der Wert bei der "digitalen Münze"?

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Beitrag: Wird der Bitcoin reguliert?

Wer reguliert Bitcoin? Wie wird der Bitcoin reguliert?

Im Gegensatz zu nahezu allen anderen Arten von Geld sind Kryptowährungen derzeit nicht reguliert. Damit das Zahlungsnetzwerk vor einer eventuellen Inflation geschützt ist, wurde seinerzeit von Satoshi Nakamoto die Maximalzahl auf 21 Millionen Bitcoins festgelegt. Diese Beschränkung soll dafür sorgen, dass sich der Bitcoin-Markt durch Angebot und Nachfrage stets selbst reguliert und damit unabhängig von anderen Institutionen bleibt. Ob das jedoch für immer so bleiben wird, lässt sich aus heutiger Sicht nicht vorhersagen. Immer mehr Organisationen und Staaten dürften allerdings etwas dagegen haben...

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Punkt 2

2. Hot Storage vs. Cold Storage

Grundsätzlich wird bei den Krypto-Wallets zwischen zwei unterschiedlichen Speichermethoden unterschieden:

  • Hot Storage bzw. Online Wallets
  • Cold Storage bzw. Offline Wallets

Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Wallets mit einem Hot Storage ständig mit dem Internet verbunden sind, während Wallets mit einem Cold Storage nur für Transaktionen mit dem Netz verbunden werden müssen. Als sicherer gilt in Expertenkreisen die Cold Storage Variante, denn der Hot Storage Speicher bietet durch die dauerhafte Verbindung zum Internet eine große Angriffsfläche für Hacker.

Die Online Wallets sind also eher für die Aufbewahrung von kleineren Beträgen geeignet und ideal, um schnell mit unterschiedlichen Kryptowährungen spekulieren zu können. Wer jedoch jemals größere Krypto-Beträge aufbewahren möchte, sollte das zur Sicherheit unbedingt mit einer Offline Wallet machen.

Punkt 3

Aktueller Bitcoin-Wechselkurs zum Dollar

3. Welche unterschiedlichen Wallets gibt es?

Insgesamt gibt es fünf unterschiedliche Arten von Wallets:

  • Hardware Wallets
  • Paper Wallets
  • Mobile und Desktop Wallets
  • Online Wallets
  • Trading Wallets

Bei den beiden Erstgenannten handelt es sich um Wallets mit einem Cold Storage, die restlichen drei Walletarten funktionieren hingegen mit einem Hot Storage. Um zu verstehen, was hinter den einzelnen Begriffen steckt, sehen wir uns die einzelnen Arten nun im Detail an:

Punkt 4

4. Hardware Wallets

Die Hardware Wallet kommt einer echten Geldbörse noch am nächsten. Denn dabei handelt es sich tatsächlich um einen physischen Gegenstand. Sie gilt als eine sehr sichere Form zur Aufbewahrung der eigenen Bitcoins und sieht in etwa aus wie ein herkömmlicher USB-Stick.

Um die Wallet in Betrieb zu setzen, muss sie an der USB-Schnittstelle mit dem Computer verbunden und zusätzlich ein PIN eingegeben werden. Ist die Wallet nicht angeschlossen, besteht auch keine Gefahr, dass jemand anderer auf die Bitcoins zugreifen kann. Auch wenn die Wallet verloren geht oder gestohlen wird, kann niemand auf die Bitcoins zugreifen, der den PIN nicht kennt. Nach dreimaliger Falscheingabe wird die Wallet einfach gesperrt.

Das größte Sicherheitsrisiko bei der Hardware Wallet besteht beim Kauf. Es empfiehlt sich, auf bekannte Hersteller wie Ledger oder Trezor zu vertrauen, da hier die Sicherheit besteht, dass die Software der Wallet nicht manipuliert wurde.

Genau deshalb ist auch vom Kauf über Drittanbieter oder dem Erwerb einer gebrauchten Wallet unbedingt abzuraten.

Vorteile

Nachteile

Hohe Sicherheit

Hohe Anschaffungskosten

Eignet sich als Geschenk

Umständlich in der Bedienung

Für die Aufbewahrung von großen Beträgen geeignet

Gefahr, dass die Wallet verlorengeht


Die Auswahl an Hardware Wallets ist riesig. Einige Anbieter werben beispielsweise mit Steelwallets, die besonders robust sind und z. B. vor Feuer schützen sollen. Die Einstiegspreise für gute Wallets liegen bei etwa 40 bis 50 Euro. Aktuelle Angebote:



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Wer sind die großen Bitcoin-Eigentümer?

Wer besitzt alles Bitcoin? Die großen Wallets vorgestellt

Der Bitcoin stellt seit Jahren seine Qualität als lukratives Spekulationsobjekt unter Beweis. Das digitale Gold hat im Laufe der Jahre schon viele Investoren reich gemacht. Zugegeben, es sind schon gute Nerven erforderlich, wenn die Kurse innerhalb kürzester Zeit wieder einmal bedrohlich abfallen. Doch langfristig gehören bis jetzt sehr viele Anleger zu den Gewinnern.

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Punkt 5

5. Paper Wallets

Bei einer Paper Wallet handelt es sich einfach um ein Stück Papier, auf dem sowohl der Public Key als auch der Private Key bzw. Seed notiert wird. Genauso wie bei der Hardware Wallet handelt es sich also um eine Offline Wallet und deshalb grundsätzlich um eine sichere Variante, da keine dauerhafte Verbindung zum Internet besteht. Allerdings ist es wichtig, die Paper Wallet an einem sicheren Ort wie beispielsweise einem Safe aufzubewahren.

Obwohl das alles sehr einfach klingt, ist die Paper Wallet für Anfänger nicht gut geeignet. Das liegt daran, dass der Private Key auf einem Computer erstellt werden muss, der offline ist. Die Wallet sollte in weiterer Folge auch vor Beschädigungen durch Feuer oder Wasser geschützt werden.

Sie eignet sich allerdings hervorragend, um größerer Beträge zu speichern. Die Durchführung von Transaktionen ist hingegen umständlich.

Vorteile

Nachteile

Hohe Sicherheit

Einrichtung für Anfänger kompliziert

Keine Anschaffungskosten

Transaktionen nur sehr umständlich möglich

Für die Aufbewahrung von großen Beträgen geeignet

 

Punkt 6

6. Mobile Wallets, Desktop Wallets und Online Wallets

Mittlerweile gibt es auch schon sehr sichere Arten von Hot Storage Wallets als App für das Smartphone (Mobile Wallets) oder den Computer (Desktop Wallets). Hier wird einfach eine Software auf dem jeweiligen Endgerät installiert, mit der die Kryptowährungen verwaltet werden können. Bei den Online bzw. Web Wallets übernimmt eine Drittpartei die Verwaltung der Keys und man ist weniger an ein einzelnes Gerät gebunden.

Da hier eine ständige Verbindung zum Internet besteht, ist die Sicherheit jedoch wesentlich geringer als bei Hardware und Paper Wallets. Deshalb eignen sich diese Wallets primär für kleinere Beträge. Einige Hot Wallets bieten jedoch auch die Möglichkeit zur Verbindung mit Cold Wallets. Somit lassen sich durch die Verwendung unterschiedlicher Wallets auch alle Vorteile der jeweiligen Variante miteinander vereinen.

Als sicherste Desktop Wallet gilt unter Experten Ledger Live, weitere Desktop Wallets sind beispielsweise Exodus oder Neon Wallet. Eine bekannte Mobile Wallet ist beispielsweise Coinomi.

Vorteile

Nachteile

Einfache Durchführung von Transaktionen

Niedrige Sicherheit

Keine Anschaffungskosten

Teilweise hohe Gebühren für Transaktionen

Keine eigene Hardware erforderlich

 

Punkt 7

7. Trading Wallets

Bei den Trading Wallets handelt es sich um jene Geldbörsen, die kostenlos auf der Plattform zur Verfügung gestellt werden. Wer beispielsweise auf einer Handelsplattform wie bitcoin.de Bitcoins kauft, erhält dort auch seine persönliche Wallet, in der er sein Krytogeld aufbewahren kann.

Das ist sehr praktisch und unkompliziert, allerdings auch die unsicherste Methode zur Aufbewahrung der Bitcoins. Große Summen bzw. Vermögen sollten deshalb langfristig auf eine Hardware Wallet zur dauerhaften Aufbewahrung transferiert werden.

Wer seine Bitcoins trotz des hohen Sicherheitsrisikos dennoch in der Trading Wallet belassen möchte, sollte zumindest eine 2-Faktor-Authentifizierung für den Login einrichten. Damit ist ausgeschlossen, dass sich Nutzer mit nur einem Endgerät in den Account einloggen können. Beim Login wird hierfür beispielsweise eine SMS mit einem Code an das Mobiltelefon geschickt, der in weiterer Folge in das Login-Formular eingegeben werden muss.

Als moderne Variante sind mittlerweile auch Apps wie der Google Authenticator verfügbar, die für entsprechende Anwendungen Codes für den Login generieren.

Vorteile

Nachteile

Einfache Handhabung

Sehr unsicher (plattformabhängig)

Keine Anschaffungskosten

 

Keine eigene Hardware erforderlich

 

Punkt 8

8. 3 wichtige Tipps für Anfänger

An der Frage "Bitcoin - wo lagern?" wird man als BTC-Besitzer nicht vorbeikommen. Um vor allem als Anfänger keine Fehler zu machen und den Verlust seiner Kryptos zu riskieren, sollten unbedingt die folgenden drei Tipps befolgt werden:

  • Tipp 1: Die Bitcoins nach dem Kauf nicht auf den Kryptobörsen bzw. Tauschbörsen liegen lassen.
  • Tipp 2: Ein Hardware Wallet eines bekannten Herstellers kaufen, umgehend einrichten und die Beträge von der Trading Wallet schnellstmöglich dorthin transferieren.
  • Tipp 3: Den Private Key bzw. den Seed sicher aufbewahren. Idealerweise offline an zwei unterschiedlichen Orten, damit es im Schadensfall einen Ersatz gibt. Keinesfalls in Online Notizbüchern speichern. Das Passwort sollte außerdem möglichst komplex sein. 

Kryptowährungen und Risiko

Der Kauf und der Handel mit Bitcoin & Co. ist mit hohen Verlustrisiken verbunden. Denn die virtuelle Währung hat keinerlei realen oder inneren Wert. Nicht nur die britische Finanzmarktaufsichtsbehörde FCA warnt Anleger vor einem möglichen Totalverlust. Dieses Risikos sollten allen bewusst sein, die sich auf das Geschäft mit einer Kryptowährung einlassen.

Geld-Welten-Rat: Wir raten vom Handel mit Kryptowährungen ganz allgemein ab. Der Markt ist undurchsichtig, wird von großen Playern stark beeinflusst und ist einer gewissen Willkür unterworfen. Niemand kann auch genau sagen, welche Kryptowährung sich durchsetzt bzw. wie lange diese attraktiv und nachgefragt ist.

Betrug vorbeugen: Wenn Sie auf einer Handelsplattform mit Bitcoin handeln wollen, sollten Sie dies nur auf Plattformen tun, die staatlich, z. B. von der Bafin, geprüft sind. Hier finden sich allgemeine Erläuterungen der Bafin zum Thema und hier eine aktuelle Warnmeldung. Vor allem bei Handelsplattformen im Ausland kann es Ihnen passieren, dass ihr eingezahltes Geld nie wieder auftaucht.

Vorsicht vor großen Versprechungen auf Trading-Plattformen!

Dubiose Trading-Plattformen werben im Internet und den sozialen Netzwerken mit einfachen und schnellen Gewinnen beim Handel mit Kryptowährungen. Sie versprechen das schnelle Geld durch ihre (natürlich auf einem cleveren Algorythmus beruhenden) Empfehlungen. Mithilfe eines „persönlichen Beraters“ wird man erst beim Traden eingewiesen, dann unter Druck gesetzt und letztlich um sein Geld gebracht. Mehr dazu unter: vzhh.de/themen/finanzen/vorsicht-vor-trading-plattformen

Besser eine eigene Wallet

Wer mit Kryptowährungen handelt oder damit bezahlen will, braucht eine eigene Wallet. Eine eigene Wallet ist dabei in unseren Augen sicherer als die Verwahrung auf einem Sammelkonto. Wählen Sie also eine Handelsplattform, die eigene Wallets ermöglicht.

Punkt 9

9. Leserumfrage zum weiteren Kursverlauf vom Bitcoin

Bitcoin: Ihre Prognose – wo wird der Bitcoin-Preis 2030 stehen?

 

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Die bisherigen Stimmen:

100.000 – 250.000 € 158 Stimmen
500.000 – 1. Million € 131 Stimmen
250.000 – 500.000 € 125 Stimmen
Über 1 Million € 115 Stimmen
50.000 – 100.000 € 87 Stimmen
Weniger als 1.000 € 60 Stimmen
25.000 – 50.000 € 27 Stimmen
1.000 – 5.000 € 13 Stimmen
5.000 – 10.000 € 10 Stimmen
10.000 – 25.000 € 9 Stimmen

Gibt es eine Frage zum Beitrag, etwas zu ergänzen oder vielleicht sogar zu korrigieren?

Fehlt etwas im Beitrag? ... Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet. Vielen Dank!

 

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Punkt 10

10. Mehr aus der Bitcoin-Welt (Einführung, Kurse, Tipps, Prognose ...)

Aktueller Bitcoin-Wechselkurs zum Dollar

Anzahl der Transaktionen mit Bitcoin pro Monat

BTC number of transactions per month
Anzahl der Transaktionen mit Bitcoin pro Monat

Totale Menge an Bitcoin im Umlauf

Total-bitcoins
Totale Menge an Bitcoin im Umlauf

Total-bitcoins Die Prognose für die nächsten Jahre Insti, Prognose: Total bitcoins over time, CC BY 3.0

Volatilität vom Bitcoin: sinkend

BTCvolatility

Volatilität vom Bitcoin-Kurs

Die anteilige Marktkapitaliserung der Kryptowährungen mit tagesaktueller Währung in Dollar:

Bereitgestellt von Investing.com

Wir haben auf Geld-Welten.de zahlreiche Grundlagen zum Bitcoin zusammengestellt. Eine Auswahl:

bitcoin thema 250

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Interessanterweise reagierte der Markt in der Vergangenheit stets mit Preissteigerungen auf diese Halving-Zeitpunkte.

Inhalt: Der Termin für das nächste Halving ► Womit lassen sich die Kurssprünge beim Halving erklären? ► Tabelle mit allen Halvings ► Gründe für das Halving ► Mining erklärt ► Leserumfrage

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Kryptowährung und Steuer

Die folgende Tabelle enthält die wichtigsten Steuerregeln für Kryptowährungen. Entscheidend ist, ob man "echte" Krypto-Token handelt oder nur Kryptowertpapiere ohne Auslieferungsanspruch auf echte Token.

  Krypto-Token oder Kryptowertpapiere mit Auslieferungsanspruch* Kryptowertpapiere (ETP)
Gewinn zu versteuern? Ja, aber Spekulationsfrist 1 Jahr, darüber bleiben Gewinne steuerfrei Ja
Typ Abgeltungssteuer Steuer auf private Veräußerungsgeschäfte
Einkommenssteuergesetz §23 EStG §20, §32d EStG
Freibetrag Freigrenze 600 €/Jahr Normaler Sparerfreibetrag
Ablauf der Besteuerung Angabe der zu versteuernden Gewinne in der Steuererklärung Laufende Verrechnung von Gewinnen und Verlusten, wenn das Depot bei einer inländischen Bank geführt wird
* Die Wertpapiere müssen einen Auslieferungsanspruch auf "echte" Krypto-Token verbriefen.
Alle Angaben ohne Gewähr

Erläuterungen zu den Kurskapriolen vom Bitcoin

Im Jahre 2010 wurde das erste Mal ein Kurs zwischen Usern eines Bitcoin-Forums ausgehandelt. In der ersten Zeit bewegte sich der Kurs meist unter 10 Dollar für einen Bitcoin. Doch irgendwann stieg der Wert der Bitcoins stark an, um dann wieder abzusacken.

In Kurschart ist zu erkennen, wie der Kurs im April 2013 auf sein Maximum von knapp über 260 Dollar "explodierte". Wer zu diesem Zeitpunkt gekauft hatte, musste in den nächsten Wochen mit einem herben Verlust leben. Die digitale Währung sank um über 80 Prozent auf rund 50 Dollar.

Im November desselben Jahres kam es zu einer erneuten "Explosion". Der Kurs stieg auf über 1.000 Dollar je Bitcoin.

Dann kam es zum Konkurs der Bitcoin-Plattform "Mt. Gox" Anfang 2014. In diesem Zuge sackte der Wert wieder auf gut 300 Dollar je Bitcoin ab.

Nach einigem hin und her sehen wir seit Oktober 2015 wieder stark steigende Kurse. Experten machen hierfür die zunehmende Popularität der Währung in den Medien, verschiedene politische Entwicklungen, das mangelnde Vertrauen in etablierte Währungen und die weltweit steigende Akzeptanz zur Inzahlungnahme der Bitcoins verantwortlich. Seit Mai 2017 beobachteten wir Bitcoin-Kurse von über 2.000 Dollar

Doch die Bäume wachsen nicht in den Himmel!

Der erneute Bitcoin-Boom erreichte am 16.12.2017 seinen Höhepunkt: 16.497,34 Euro wurde für einen Bitcoin gezahlt. Ab Dezember 2018 / Anfang 2019 beobachteten wir dann wieder Bitcoin-Kurse unter 3.000 Euro für 1 Bitcoin.

Bis zum Anfang 2020 hatte sich der Wert des Bitcoin wieder auf rund 8.000 € erholt. Der Schlusskurs lag am Tag des dritten Bitcoin-Halvings (11. Mai 2020) bei 7.979,33 Euro, dann begann eine neue Bitcoin-Kursrallye. Angeheizt vom Einstieg einiger Finanzinvestoren in den Bitcoin und der Ankündigung Paypals, künftig den Kunden zu ermöglichen, mit Bitcoin zu bezahlen, schoss der Kurs von einem Hoch zum nächsten. 

Anfang Januar 2021 kletterte der Kurs auf über 40.000 $ (bzw. über 33.000 €). Am 21. Februar 21 erreichte er ein Hoch bei knapp 48.000 € – hier wirkte sich der Bitcoin-Einstieg von Elon Musk mit 1,5 Milliarden $ aus sowie dessen Ankündigung, bei Tesla künftig Bitcoin als Bezahlung zu akzeptieren. Der offizielle Höchstkurs des Bitcoins wurde am 14. April 2021 erreicht: 64.748,91 Dollar. Der darauf folgende Sinkflug des Kurses wird vornehmlich den kritischen Äußerungen von Elon Musk zur Ökobilanz des Bitcoins zugeschrieben.

Im Juni 2021 kam dann der nächste Schlag für den Bitcoin: China geht gegen Bitcoin-Miner vor. In 2019 war das Land für 75% der Rechenleistung des Bitcoin-Minings verantwortlich. In der Folge sank der Bitcoin-Kurs weiter.

Davon unberührt kletterte der Bitcoin am 20. Oktober 2021 auf über 66.000 $ - ein neues Allzeithoch. Die Begründungen lauteten nach wie vor:

  • Bitcoin steht für die Zukunft des Finanzsystems
  • Bitcoin sind knapp
  • Bitcoin sind bekannt

Seitdem ist der Kurs wieder deutlich zurück gegangen. Nach einem Kurs-Minimum von knapp 17.000 $ Ende 2022 rappelte sich der Kurs aber wieder auf und konnte sich in 2023 zurück auf über 40.000 $ erholen.

Anfang 2024 sehen wir sogar wieder Kurse deutlich über 50.000 $. Der Grund: Vor allem die Genehmigung des ersten Bitcoin-ETF. Diese ist für die USA erfolgt. In der EU bleiben diese ETF vorerst verboten, da hier bei ETF ein Minimum an Streuung gefordert wird. Andere Kryptowährungen außer Bitcoin wurden aber nicht zugelassen. Der Kurs kletterte sogar über 73.000 $ im März, sackte dann aber wieder ab.

Analyse: Warum steigt der Bitcoin?

Warum steigt der Bitcoin? Die Treiber des Preises & Gefahren

Wer regelmäßig die Kurse des Bitcoins verfolgt, ist bereits an die heftigen Kursschwankungen der Währung gewöhnt. Experten sprechen in diesem Fall von einer hohen Volatilität. Allerdings ist diese in den letzten Jahren stetig gesunken. Der Bitcoin Kurs hingegen knackte im Februar 2021 die 40.000 Euro Marke und im April wurde ein Höchststand mit über 64.000 $ je Bitcoin erreicht. Seitdem hat sich der Kurs deutlich verbilligt.

Doch was steckt eigentlich genau dahinter, wenn der Kurs des Bitcoins wieder einmal sprunghaft ansteigt? Handelt es sich dabei nur um eine nicht steuerbare Laune oder gibt es wirklich jedes Mal triftige Gründe, die den Preis dermaßen in die Höhe treiben? 

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Analyse: Bitcoin – wann verkaufen?

Bitcoin wann verkaufen? Vom Finden des richtigen Ausstiegszeitpunktes

Wer einmal vom Bitcoin-Fieber gefangen ist, dem lässt es meistens so schnell nicht mehr los. Die meisten Besitzer von Bitcoin kennen wahrscheinlich das Phänomen, dass sie mehrmals am Tag den aktuellen Kurs checken. Die allesentscheidende Frage lautet: Wann soll ich mich wieder von meinem Krypto-Geld trennen? So viel sei schon vorneweg verraten: Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Doch es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich zumindest einer Antwort anzunähern.

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Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter Bödeker hat Volkswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit seinem Berufseinstieg im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich und bei einem Kapitalanlageunternehmen (für geschlossene Fonds) ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten.

https://www.geld-welten.de

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