Bitcoin: Was du darüber wissen musst

Wie der Bitcoin funktioniert – von Blockchain und Co.

Kryptowährungen und allen voran der Bitcoin sind in aller Munde. Die digitale Währung hat mittlerweile einen sehr hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Doch obwohl die meisten Menschen in der Zwischenzeit wissen, dass es Bitcoins gibt, fragen sie sich: Was ist Bitcoin? Wie funktioniert Bitcoin? Warum gibt es den Bitcoin? Wo kann man Bitcoins kaufen? Was ist eine Blockchain? Die Antworten auf diese Fragen und mehr gibt es in diesem Artikel.

Eine Frage vorab:

Besitzen Sie Bitcoin?

 

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Punkt 1

Warum gibt es Bitcoins?

Grundsätzlich werden Menschen aus zwei Gründen aktiv.

  • Entweder sie haben große Probleme oder
  • sie haben große Träume.

Auch der Bitcoin ist ursprünglich deshalb entstanden, weil es ein großes Problem gab.

Der Ursprung des Wortes

Bitcoin ist ein Begriff, der sich aus dem Wort für die kleinste digitale Einheit (Bit) und dem englischen Wort für Münze (Coin) zusammensetzt. Bitcoin, kur BTC, heißt also übersetzt "kleinste digitale Münze". Laut Duden ist sowohl der männliche als auch der weibliche Artikel möglich. 

Jeder kennt dieses Problem: Wenn jemand im Internet eine Transaktion durchführen möchte, ist er in der Regel auf einen Vermittler angewiesen. Das wird beispielsweise besonders deutlich, wenn ein gekaufter Artikel in einem Online-Shop bezahlt werden soll. In den meisten Shops stehen dafür unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten wie PayPal, Klarna, Banküberweisung oder Zahlung mit Kreditkarte zur Verfügung.

Bei allen vorhandenen Möglichkeiten läuft die Zahlung nach dem gleichen Schema ab. Der Käufer überweist das Geld an einen Vermittler. Dieser Vermittler gibt das Geld in weiterer Folge an den Verkäufer weiter. Mit diesem Prozess sind jedoch zwei unangenehme Begleiterscheinungen verbunden:

  • Es kostet Zeit: Der Vermittler bearbeitet die Zahlungsvorgänge nur innerhalb seiner Betriebsstunden. Deshalb verzögern sich beispielsweise Überweisungen über die Bank an den Wochenenden.
  • Es kostet Geld: Die Vermittler übernehmen ihre Tätigkeit nicht aus purer Nächstenliebe, sondern wollen damit selbst Geld verdienen. Deshalb verlangen sie für ihre Dienstleistungen Gebühren. Das führt entweder dazu, dass die Produkte oder Dienstleistungen entsprechend teurer für Endkunden angeboten werden müssen oder der Unternehmer auf einen Teil seiner Marge verzichten muss.
  • Der Zahlungsdienstleister erfährt, was ich kaufe. Die Transaktion verläuft nicht anonym.

Das erklärte Ziel von Bitcoin war deshalb, eine Alternative zu unserem „normalen“ Geld zu schaffen, dass von den Zentralbanken auf der Welt ausgegeben wird.

Es sollte eine Technologie geschaffen werden, die es ermöglicht, Geld von einer Stelle zu einer anderen Stelle zu übermitteln, ohne dass dafür ein Vermittler erforderlich ist.

Punkt 2

Seit wann gibt es Bitcoins und wer hat sie erfunden?

Im Oktober 2008 entstand das Whitepaper für den Bitcoin. Als Erfinder gilt Satoshi Nakamoto. Dabei handelt es sich allerdings um keine echte Person, sondern um ein Pseudonym. Welche Person oder Personengruppe dahintersteckt, ist bis heute nicht bekannt, auch wenn immer wieder Vermutungen auftauchten oder unterschiedliche Personen die Identität für sich beansprucht haben.

So behauptete beispielsweise das Magazin Newsweek im März 2014, der Kalifornier Dorian Satoshi Nakamoto sei der Erfinder. Der dementierte das allerdings umgehend. Ein australischer Unternehmer behauptete Anfang 2016, der Erfinder der Kryptowährung zu sein. Auch der IT-Forensiker Dave Kleiman und der amerikanische Software-Entwickler Hal Finney werden immer wieder als Erfinder genannt. Beide sind jedoch mittlerweile verstorben.

Beitrag: Wer erfand den Bitcoin?

Wann entstand Bitcoin?

wer erfand Bitcoin

Wann entstand der Bitcoin und wer erfand ihn? Eine Spurensuche

Wer der Entstehungsgeschichte des Bitcoins ein wenig näher auf den Grund gehen möchte und sich fragt „Wann entstand Bitcoin?“, wird schnell feststellen, dass es sich hierbei um eine Welt voller Mythen und Geheimnisse handelt. Obwohl es ein paar bestätigte Fakten gibt, die eindeutig belegbar sind, existieren zahlreiche Storys rund um die Gründung der ersten Kryptowährung. Die Spur führt dabei nicht bloß in das Gründungsjahr 2008, sondern noch viel weiter zurück.

Und was ist nun Bitcoin?

Wer sich die Frage „Was ist Bitcoin“ stellt, findet die Antwort in dem Whitepaper. Denn dort wird die Technologie, die hinter der Kryptowährung steckt, genau beschrieben.

Kryptowährung? Das bedeutet einfach, dass Bitcoin moderne Methoden der Verschlüsselung nutzt. Man spricht in diesem Zusammenhang von Kryptographie. 

Doch zurück zum Whitepaper. Dies beinhaltet zwei essenzielle Elemente:

  • Es gibt keine zentrale Stelle, bei der die Kontostände überwacht werden können.
  • Die Transaktionen werden so durchgeführt, dass alle Teilnehmer der Richtigkeit vertrauen können.

Um diese Elemente in die Praxis umsetzen zu können, wurde das Konzept der Blockchain entwickelt.

Bitcoin-Nachahmer 

Neben Bitcoin gibt es mittlerweile mehr als 3.000 Kryptowährungen. Ethereum, Ripple und Co. liegen jedoch in ihrer Marktkapitalisierung weit hinter dem Marktführer Bitcoin. 

Wie entsteht der Wert beim Bitcoin?

Wie entsteht der Wert beim Bitcoin?

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So entsteht der Wert beim Bitcoin: von Begrenzung, Nachfrage & Co.

Der Bitcoin ist eine digitale Währung ohne realen Pendant. Mittlerweile gibt es Menschen, die durch den Handel mit der Währung reich geworden sind. Immer mehr Internetshops und Firmen akzeptieren Bitcoins als Zahlungsmittel. Doch wie entsteht eigentlich der Wert bei der "digitalen Münze"?

Punkt 3

bitcoin blockchain kette 1000

Was ist eine Blockchain und wie funktioniert sie?

Wer eine Antwort auf die Frage „Wie funktioniert Bitcoin?“ erhalten möchte, der muss zunächst einmal verstehen, was eine Blockchain ist und nach welchen Prinzipien sie funktioniert.

Das Ziel: kein zentrales Bitcoin-Verzeichnis

Schon vor dem Bitcoin gab es unterschiedliche Bestrebungen, eine Währung zu entwickeln, die ohne zentrale Server funktionieren sollte, wo die "Bitcoin-Kontostände" der jeweiligen Besitzer verzeichnet werden. In der Fachsprache ist hier von einer sogenannten „Peer-to-Peer-Währung“ die Rede. Das Wort „Peer“ lässt sich in diesem Fall am besten durch „Kollege“ oder „Gleichgestellter“ übersetzen.

Es geht also grundsätzlich darum, Geld unter Kollegen auszutauschen.

Das Grundproblem: die Möglichkeit des Betruges

Dabei stießen die Entwickler jedoch immer wieder auf das gleiche Problem: Wenn nicht die komplette Historie der Zahlungen auf einem Server gespeichert ist, sondern auf vielen unterschiedlichen Computern verteilt ist (in der Fachsprache ist hier von sogenannten „Knoten“ oder „Knotenpunkten“ die Rede), dann ist es auch sehr einfach möglich, eine gefälschte Zahlungshistorie zu verbreiten.

Wie sollten anonyme Nutzer unter diesen Voraussetzungen Vertrauen zu so einem System aufbauen? Die Erfindung war deshalb zum Scheitern verurteilt, bis schließlich besagter Satoshi Nakamoto auf die Idee der Blockchain kam.

Die Lösung: Blockchain

Die Blockchain wird zwar immer im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Bitcoin erwähnt, grundsätzlich handelt es sich dabei aber um eine eigene Technologie, die sich für viele unterschiedliche Anwendungen einsetzen lässt. Die erste umgesetzte Anwendungsmöglichkeit war eben die freie Peer-to-Peer-Währung Bitcoin. Vereinfacht:

Blockchain ist die Technologie, Bitcoin die Anwendung.

Doch wie funktioniert diese Blockchain nun genau? Um das Prinzip dahinter zu verstehen, hilft der Vergleich mit einem einfachen Gruppenchat anhand des folgenden Beispiels:

  • Sven, Lisa und Mike haben sich über WhatsApp für 15 Uhr im Park verabredet.
  • Diese Information ist nach dem Absenden auf jedem Smartphone im Chatverlauf gespeichert.
  • Mike muss noch etwas Wichtiges erledigen und möchte sich nun jedoch erst um 16 Uhr treffen.
  • Dazu ist es jedoch erforderlich, Sven und Lisa davon in Kenntnis zu setzen, denn die ursprünglichen Informationen können nachträglich im Chatverlauf nicht verändert werden.

Das ist auch das Grundprinzip der Blockchain. Auch hier werden die Informationen im Verlauf gespeichert:

  • Jede Information bildet dabei einen Block. Für diesen Block wird ein sogenannter „Hash“ berechnet. Dabei handelt es sich um einen digitalen Fingerabdruck, der einzigartig ist.
  • Zusätzlich enthält der Block auch den Hash des vorherigen Blocks. Über die Hashes werden die Blöcke miteinander zu einer Kette verbunden.
  • Genauso wie bei einem Chatverlauf können auch hier die Informationen nachträglich nicht mehr verändert werden.
  • Würde sich eine Information ändern, dann verändert dies auch den Hash. Das führt dazu, dass die Kette auseinanderbrechen würde.

Mike, Sven und Lisa müssen mit ihrer Planung in diesem Fall wieder von vorne beginnen. Im Chat ist das kein Problem. Mike stellt einfach eine neue Anfrage, die von Sven und Lisa entweder bestätigt oder abgelehnt wird. In der Blockchain ist das allerdings nicht so einfach.

  • Denn diese wird über ein dezentrales Netzwerk verwaltet, dem grundsätzlich jeder beitreten kann, egal ob über Handy, Computer oder spezielle USB-Sticks.
  • Jedes Mitglied hat dabei eine Kopie der kompletten Blockchain auf seinem Computer (Knoten).
  • Ein neuer Block wird erst dann zur Blockchain hinzugefügt, wenn er von allen Knoten im Netz überprüft und bestätigt wurde. Dies geschieht über ein verteiltes Konsens-System namens Mining (Schürfen).
  • Genau das macht die Blockchain so sicher: Jeder kontrolliert jeden!
  • Die Kontrolle über die Richtigkeit übernimmt in diesem Fall also keine externe Stelle in Form einer Bank oder einer realen Person, sondern die Blockchain. Die Sicherheit wird, wie oben bereits beschrieben, durch Kryptographie sichergestellt.

Neben Währungen lässt sich mit der Blockchain-Technologie noch viel mehr machen. Sie kann zum Beispiel für die folgenden Anwendungen eingesetzt werden:

  • Lückenlose Speicherung von Lieferketten (zum Beispiel zur Überwachung der Kühlkette von Medikamenten)
  • Dezentrale Speicherung von Patienteninformationen
  • Organisation von sicheren Wahlen
  • Verfolgung von Rechten an geistigem Eigentum

Wer die Möglichkeiten erst einmal durchschaut hat, erkennt schnell eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen und damit das volle Potenzial der Blockchain.

Details zum Bitcoin-Schürfen (Halving und Co.)

Bitcoin-Teilung: wann?

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Wann kommt es zur Teilung vom Bitcoin? Das Halving im Detail erläutert

Immer wieder ist in den Medien von der Teilung des Bitcoins zu lesen. Damit ist (meist) jedoch nicht gemeint, dass sich die Kryptowährung irgendwann in zwei unterschiedliche Währungen wie etwa Bitcoin A und Bitcoin B aufspalten wird. Oder dass der jeder vorhandene Bitcoin in zwei oder mehr Bitcoin aufgeteilt wird, bei einer Aktie würde man von Splitting sprechen. So etwas ist nicht geplant!

Die Teilung, in der Fachsprache unter dem sogenannten „Halving“ bekannt, liegt vielmehr in der DNA der Kryptowährung und ist deshalb so normal wie etwa die Häutung einer Schlange in der Natur.

Punkt 4

Wie funktioniert Bitcoin genau: Wo kann man ihn kaufen?

Wichtig ist zunächst zu wissen, dass es keine physische Form des Bitcoins gibt. Es handelt sich dabei also um keine Münze oder um einen Geldschein, den man wie anderes Geld einfach in eine Geldtasche stecken kann.

Der Bitcoin existiert ausschließlich in digitaler bzw. virtueller Form.

Er muss auch nicht als Ganzes gekauft werden, sondern es ist auch möglich, eine Teilmenge eines Bitcoins zu erwerben, z. B. Millibitcoins. 

Um die digitale Währung zu kaufen, ist es erforderlich, sich zunächst auf einem entsprechenden Marktplatz wie beispielsweise bitcoin.de, Kraken oder Binance zu registrieren und in der Regel ein Konto zu erstellen. Auf diesen Seiten können Bitcoins und auch andere ausgewählte Kryptowährungen von anderen Usern gekauft und auch wieder an diese verkauft werden.

Mittlerweile gibt es Tradingsysteme wie Bitcoin Era, mit denen man Bitcoin völlig automatisiert handeln kann.

Mittlerweile sind die Möglichkeiten, Bitcoins zu erwerben, vielfältig geworden. Es gibt diverse Anbieter und beispielsweise auch Börsen, die ähnlich wie Aktienmärkte funktionieren.

Erwirbt man digitales Geld, wandert es zunächst in die digitale Geldbörse auf dem jeweiligen Marktplatz, der sogenannten Wallet. Von dort aus kann das Geld auch in eine externe Wallet übertragen werden. Das ist empfehlenswert, weil diese in der Regel einen besseren Schutz bieten, sodass die Bitcoins nicht einfach geklaut werden können.

Jede Wallet enthält einen persönlichen Code, eine Art Kontonummer

Schritt-für-Schritt: Wie kaufe ich Bitcoin?

Bitcoin kaufen

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Bitcoin kaufen – wie geht das, wo geht das, was beachten?

Kryptowährungen wie Bitcoin finden große Beachtung in der täglichen Berichterstattung. Vor allem dann, wenn sich wieder einmal ein größerer Investor dazu entschließt, sein Geld in Bitcoin zu investieren oder es zu sprunghaften Veränderungen im Kursverlauf kommt. Doch wie man genau Bitcoin kaufen kann, ist vielen immer noch unbekannt. Dabei gestaltet sich der Kauf sehr einfach, wenn dabei ein paar Grundregeln beachtet werden.

Beitrag: Bitcoin – wo lagern?

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Bitcoin – wo lagern? Die Unterschiede der Wallets erläutert

Was mache ich nur mit meinen Bitcoins, nachdem ich sie gekauft habe? Genau wie „echtes“ Geld müssen schließlich auch die Kryptowährungen irgendwo aufbewahrt werden. Unsere „normalen“ Münzen und Scheine bewahren wir meistens in einer Geldtasche auf. Der englische Begriff dafür lautet „Walllet“. Und genau das bringt uns der Antwort auf die Frage „Bitcoin wo lagern?“ schon sehr nahe: Die Bitcoins werden nämlich einfach in einer Wallet gelagert. Für diese Wallet gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Transaktionen mit Bitcoin

Eine Transaktion bedeutet im Fall von Bitcoin, dass Beträge zwischen Bitcoin-Wallets ausgetauscht werden und dies anschließend in der Blockchain eingetragen wird. Die digitalen Geldbörsen besitzen dafür einen einen privaten Schlüssel, auch Seed genannt. Der Transfer der Beträge wird damit digital signiert, d. h. es wird der mathematische Beweis erbracht, dass die Transaktion von der richtigen Person ausgegangen ist. 

Bestätigt wird die Transaktion dann innerhalb von 10-20min durch den oben beschriebenen Prozess des Minings. Teilweise kann die Bestätigung auch länger dauern.

Bitcoins sind begrenzt

Um die Währung vor Inflation zu schützen, hat der Erfinder Satoshi Nakamoto die absolut mögliche Menge an Bitcoins auf 21 Millionen begrenzt. Im November 2020 lag die Menge laut Finanztip bei rund 18,5 Millionen. 

Bitcoin: warum gerade 21 Millionen?

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Warum gibt es eigentlich 21 Millionen Bitcoin? Hintergründe zur Begrenzung

Bitcoin – warum 21 Millionen? Diese Frage stellen sich wohl die meisten, wenn sie hören, dass die Anzahl der Bitcoins (BTC) auf insgesamt 21 Millionen begrenzt ist. Doch was ist überhaupt der Sinn hinter einer Begrenzung und warum hat sich Satoshi Nakamoto genau für diesen Wert entschieden und nicht etwa für 10, 50 oder 100 Millionen?

Bitcoin als Zahlungsmittel

Grundsätzlich akzeptieren bisher noch recht wenige Unternehmen, Restaurants o. Ä. Bitcoin als Zahlungsmittel. Einige tun es jedoch: 

  • Seit Oktober 2020 hat der Bezahldienst Paypal in den USA Bitcoin als Zahlungsmittel eingeführt. 
  • Der Lieferdienst Liferando und einige Läden, Cafés und Kneipen akzeptieren mittlerweile die Kryptowährung. 
  • An diversen Stellen kann man mit Bitcoin Spenden verteilen, z. B. für Wikipedia oder Mozilla, den Betreiber von Firefox. 
  • Nachdem Tesla im Februar 2021 Bitcoins im Wert von 1,5 Milliarden Dollar kaufte, wird man möglicherweise auch zeitnah beim Kauf seines E-Auto mit der Kryptowährung bezahlen können. 

Beitrag: Wer akzeptiert alles den Bitcoin?

Wer akzeptiert Bitcoin?

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Wer akzeptiert alles Bitcoin? Von großen und kleinen Firmen

Eine wichtige Frage, die sich viele im Zusammenhang mit der Digitalwährung Bitcoin stellen, ist jene nach der Akzeptanz: Wo kann man mit Bitcoin bezahlen? Wer akzeptiert Bitcoin? Das sind wohl die häufigsten Fragen, die dabei an Suchmaschinen wie Google oder Bing gestellt werden. Und auch wenn viele noch immer der Meinung sind, dass es sich beim Bitcoin aktuell ausschließlich um eine Spekulationswährung handelt, wird die Anzahl der Akzeptanzstellen immer größer. Grund genug, sich die Möglichkeiten ein wenig genauer anzusehen.  

Punkt 5

Bitcoin Kursverlauf

Der Bitcoin neigt zu Extremen im Kursverlauf:

Aktueller Bitcoin-Wechselkurs zum Euro

Anzahl der Transaktionen mit Bitcoin pro Monat

BTC number of transactions per month
Anzahl der Transaktionen mit Bitcoin pro Monat

Totale Menge an Bitcoin im Umlauf

Total-bitcoins
Totale Menge an Bitcoin im Umlauf

Total-bitcoins Die Prognose für die nächsten Jahre Insti, Prognose: Total bitcoins over time, CC BY 3.0

Volatilität vom Bitcoin: sinkend

BTCvolatility

Volatilität vom Bitcoin-Kurs

Die anteilige Marktkapitaliserung der Kryptowährungen mit tagesaktueller Währung in Dollar:

Bereitgestellt von Investing.com

Erläuterungen zu den Kurskapriolen vom Bitcoin

Im Jahre 2010 wurde das erste Mal ein Kurs zwischen Usern eines Bitcoin-Forums ausgehandelt. In der ersten Zeit bewegte sich der Kurs meist unter 10 Dollar für einen Bitcoin. Doch irgendwann stieg der Wert der Bitcoins stark an, um dann wieder abzusacken.

In obiger Grafik ist zu erkennen, wie der Kurs im April 2013 auf sein Maximum von knapp über 260 Dollar "explodierte". Wer zu diesem Zeitpunkt gekauft hatte, musste in den nächsten Wochen mit einem herben Verlust leben. Die digitale Währung sank um über 80 Prozent auf rund 50 Dollar.

Im November desselben Jahres kam es zu einer erneuten "Explosion". Der Kurs stieg auf über 1.000 Dollar je Bitcoin.

Dann kam es zum Konkurs der Bitcoin-Plattform "Mt. Gox" Anfang 2014. In diesem Zuge sackte der Wert wieder auf gut 300 Dollar je Bitcoin ab.

Nach einigem hin und her sehen wir seit Oktober 2015 wieder stark steigende Kurse. Experten machen hierfür die zunehmende Popularität der Währung in den Medien, verschiedene politische Entwicklungen, das mangelnde Vertrauen in etablierte Währungen und die weltweit steigende Akzeptanz zur Inzahlungnahme der Bitcoins verantwortlich. Seit Mai 2017 beobachteten wir Bitcoin-Kurse von über 2.000 Dollar

Doch die Bäume wachsen nicht in den Himmel!

Der erneute Bitcoin-Boom erreichte am 16.12.2017 seinen Höhepunkt: 16.497,34 Euro wurde für einen Bitcoin gezahlt. Ab Dezember 2018 / Anfang 2019 beobachteten wir dann wieder Bitcoin-Kurse unter 3.000 Euro für 1 Bitcoin.

Bis zum Anfang 2020 hatte sich der Wert des Bitcoin wieder auf rund 8.000 € erholt. Der Schlusskurs lag am Tag des dritten Bitcoin-Halvings (11. Mai 2020) bei 7.979,33 Euro, dann begann eine neue Bitcoin-Kursrallye. Angeheizt vom Einstieg einiger Finanzinvestoren in den Bitcoin und der Ankündigung Paypals, künftig den Kunden zu ermöglichen, mit Bitcoin zu bezahlen, schoss der Kurs von einem Hoch zum nächsten. 

Anfang Januar 2021 kletterte der Kurs auf über 40.000 $ (bzw. über 33.000 €). Am 21. Februar 21 erreichte er ein Hoch bei knapp 48.000 € – hier wirkte sich der Bitcoin-Einstieg von Elon Musk mit 1,5 Milliarden $ aus sowie dessen Ankündigung, bei Tesla künftig Bitcoin als Bezahlung zu akzeptieren.

Analyse: Warum steigt der Bitcoin?

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Warum steigt der Bitcoin? Die Treiber des Preises & Gefahren

Wer regelmäßig die Kurse des Bitcoins verfolgt, ist bereits an die heftigen Kursschwankungen der Währung gewöhnt. Experten sprechen in diesem Fall von einer hohen Volatilität. Allerdings ist diese in den letzten Jahren stetig gesunken. Der Bitcoin Kurs hingegen knackte im Februar 2021 die 40.000 Euro Marke.

Doch was steckt eigentlich genau dahinter, wenn der Kurs des Bitcoins wieder einmal sprunghaft ansteigt? Handelt es sich dabei nur um eine nicht steuerbare Laune oder gibt es wirklich jedes Mal triftige Gründe, die den Preis dermaßen in die Höhe treiben? 

Analyse: Bitcoin – wann verkaufen?

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Bitcoin wann verkaufen? Vom Finden des richtigen Ausstiegszeitpunktes

Wer einmal vom Bitcoin-Fieber gefangen ist, dem lässt es meistens so schnell nicht mehr los. Die meisten Besitzer von Bitcoin kennen wahrscheinlich das Phänomen, dass sie mehrmals am Tag den aktuellen Kurs checken. Die allesentscheidende Frage lautet: Wann soll ich mich wieder von meinem Krypto-Geld trennen? So viel sei schon vorneweg verraten: Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Doch es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich zumindest einer Antwort anzunähern.

 

Bitcoin und Risiko

Der Kauf und der Handel mit Bitcoin ist mit hohen Verlustrisiken verbunden. Denn die virtuelle Währung hat keinerlei realen Wert. Nicht nur die  britische Finanzmarktaufsichtsbehörde FCA warnt Anleger vor einem möglichen Totalverlust. Dieses Risiko sollten allen bewusst sein, die sich auf das Geschäft mit dem Bitcoin einlassen. 

Punkt 6

Leserumfrage zur Funktionsweise des Bitcoin

Haben Sie verstanden, wie der Bitcoin funktioniert?

 

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Wurde nicht alles geklärt? Bitte geben Sie uns einen kurzen Hinweis:

Was ist Ihnen beim Bitcoin unklar geblieben?

 

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Punkt 7

Mehr zur Funktionsweise vom Bitcoin auf Youtube

Video: Bitcoins Erklärung: In nur 12 Min. Bitcoin verstehen!

Video: Bitcoins - Was man wirklich wissen muss | Harald Lesch

Länge: 9 Minuten

Video: Wie kann man in Bitcoin investieren? | Finanzfluss

Länge: 16 Minuten

Punkt 8

Leserumfrage zum weiteren Kursverlauf vom Bitcoin

Bitcoin: Ihre Prognose – wo wird der Bitcoin-Preis 2030 stehen?

 

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Haben Sie etwas an diesem Beitrag nicht verstanden oder zu ergänzen bzw. zu korrigieren?

Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet.

 

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Punkt 5

Mehr Interessantes rund um Bitcoin und Co.

 

Wir haben auf Geld-Welten.de zahlreiche Grundlagen zum Bitcoin zusammengestellt. Eine Auswahl:

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