Wer reguliert Bitcoin

Wer reguliert Bitcoin? Wie wird der Bitcoin reguliert?

Im Gegensatz zu nahezu allen anderen Arten von Geld sind Kryptowährungen derzeit nicht reguliert. Damit das Zahlungsnetzwerk vor einer eventuellen Inflation geschützt ist, wurde seinerzeit von Satoshi Nakamoto die Maximalzahl auf 21 Millionen Bitcoins festgelegt. Diese Beschränkung soll dafür sorgen, dass sich der Bitcoin-Markt durch Angebot und Nachfrage stets selbst reguliert und damit unabhängig von anderen Institutionen bleibt. Ob das jedoch für immer so bleiben wird, lässt sich aus heutiger Sicht nicht vorhersagen. Immer mehr Organisationen und Staaten dürften allerdings etwas dagegen haben...

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Punkt 1

Ist der Bitcoin reguliert und wenn ja, wer reguliert Bitcoin?

Die Frage '"Wer reguliert Bitcoin?' ist schnell beantwortet: Der Bitcoin ist aktuell nur durch sich selbst reguliert. Keine Zentralbank oder eine andere Institution hat die Möglichkeit, auf die digitale Währung Einfluss zu nehmen und etwa, wie es bei „normalem“ Geld üblich ist, einfach Scheine und Münzen zu drucken. Somit ist der Bitcoin nicht im klassischen Sinne wie andere Geldarten reguliert, sondern in der Blockchain vor staatlichen Einflüssen und Kursschwankungen durch Erhöhung der Bitcoinanzahl geschützt.

Zur Einführung: Wie funktioniert der Bitcoin?

Wie funktioniert Bitcoin?

Bitcoin: Was du darüber wissen musst

Wie der Bitcoin funktioniert – von Blockchain und Co.

Kryptowährungen und allen voran der Bitcoin sind in aller Munde. Die digitale Währung hat mittlerweile einen sehr hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Doch obwohl die meisten Menschen in der Zwischenzeit wissen, dass es Bitcoins gibt, fragen sie sich: Was ist Bitcoin? Wie funktioniert Bitcoin? Warum gibt es den Bitcoin? Wo kann man Bitcoins kaufen? Was ist eine Blockchain?

Alle Antworten zur Funktionsweise des Bitcoin ► Erfindung des Bitcoins ► Blockchain ► Mining/Schürfen ► Handel mit Bitcoin ► Aufbewahren/Wallet

Bitcoin: warum gerade 21 Millionen?

Bitcoin – warum 21 Millionen?

Bitcoin warum 21 Millionen?

Warum gibt es eigentlich 21 Millionen Bitcoin? Hintergründe zur Begrenzung

Bitcoin – warum 21 Millionen? Diese Frage stellen sich wohl die meisten, wenn sie hören, dass die Anzahl der Bitcoins (BTC) auf insgesamt 21 Millionen begrenzt ist. Doch was ist überhaupt der Sinn hinter einer Begrenzung und warum hat sich Satoshi Nakamoto genau für diesen Wert entschieden und nicht etwa für 10, 50 oder 100 Millionen?

Punkt 2

Warum ist der Bitcoin (grundsätzlich betrachtet) nicht reguliert?

Mit dem Bitcoin wollte Satoshi Nakamoto ein Zahlungsmittel auf den Markt bringen, das anders funktioniert als alles, was es bisher gegeben hat. Das Ziel war es unter anderem, einen möglichst hohen Grad an Unabhängigkeit zu erreichen. Und genau diese ist nur dann gegeben, wenn keine externe Organisation oder Institution die Möglichkeit hat, regulierend auf den Kurs des Bitcoins einzugreifen.

Experten wie der Chef der Wiener Börse Christoph Boschan gehen davon aus, dass der Bitcoin nichts mehr wert sein wird, sobald er wie andere Währungen reguliert wird.

Der Wert des Bitcoins ergibt sich aus seiner Sicht ausschließlich durch die vorhandene Deregulierung. Wir sehen noch weitere Wert-Quellen:

Wie entsteht der Wert beim Bitcoin?

Wie entsteht der Wert beim Bitcoin?

wert bitcoin kupfer 564

So entsteht der Wert beim Bitcoin: von Begrenzung, Nachfrage & Co.

Der Bitcoin ist eine digitale Währung ohne realen Pendant. Mittlerweile gibt es Menschen, die durch den Handel mit der Währung reich geworden sind. Immer mehr Internetshops und Firmen akzeptieren Bitcoins als Zahlungsmittel. Doch wie entsteht eigentlich der Wert bei der "digitalen Münze"?

Punkt 3

Deregulierung ist nicht gleichzusetzen mit Steuerfreiheit

Ein häufiges Missverständnis von Bitcoin-Käufern ist, dass sie der Meinung sind, die Deregulierung bedeutet gleichzeitig auch, dass das Finanzamt hier kein wachsames Auge darauf hat und auch keine Steuern auf gewinnbringende Handlungen zu bezahlen sind. Doch wer erfolgreiche mit Kryptowährungen handelt, muss seine Gewinne unter bestimmten Voraussetzungen auch versteuern.

Das ist allerdings nur dann der Fall, wenn die Bitcoins oder anderes digitales Geld weniger als ein Jahr im eigenen Besitz waren. Wer das Geld bereits länger als ein Jahr besitzt, muss keine Steuern dafür bezahlen. Bis zu einem Gewinn von 600 Euro sind die Erträge auch innerhalb des ersten Jahres steuerfrei.

Punkt 4

Welche Chancen und Risiken ergeben sich aus der Deregulierung?

Viele sehen in der Deregulierung des Bitcoins nur Vorteile. Doch das System bietet nicht nur Chancen, sondern es ergeben sich dadurch auch unterschiedliche Risiken.

Vorteile der Nicht-Regulierung

Auf alle Fälle ist es der Deregulierung zu verdanken, dass sich der Bitcoin zu Beginn vor allem im Darknet als beliebtes Zahlungsmittel durchgesetzt hat.

Heutzutage wissen die meisten Käufer jedoch, dass sich der Bitcoin eher weniger als anonymes Zahlungsmittel für illegale Transaktionen eignet. Denn schließlich werden bei jeder Transaktion die Namen des Absenders und des Empfängers gespeichert. Die Namen werden dabei zwar nicht im Klartext angezeigt, doch mit ein wenig technischem Verständnis ist es sehr einfach möglich, die Bitcoin-Adressen echten Personen zuzuordnen.

Deshalb ist man im Darknet mittlerweile dazu übergegangen, die Bezahlungen eher mit anderen Währungen wie Dash oder Monero vorzunehmen, die wesentlich mehr Anonymität bieten.

Das größte Asset von Bitcoin ist nach wie vor der First-Mover-Effekt. Bitcoin war einfach die erste funktionierende Krypto-Währung am Markt, hat immer noch mit Abstand das größte Handelsvolumen und den höchsten Bekanntheitsgrad. Das hilft dabei, die Währung immer mehr aus den dunkeln Ecken des Darknets zu befördern. Mittlerweile denken auch renommierte Unternehmen wie Tesla oder Mastercard laut darüber nach, auf den Bitcoin-Zug aufzuspringen oder haben es bereits getan.

Die Transparenz, die zwar für Transaktionen im Darknet hinderlich ist, bietet eine gute Chance, sich langfristig als seriöses internationales Zahlungsmittel durchzusetzen, bei dem alle Zahlungen stets nachvollzogen werden können.

Seinen größten Wert besitzt Bitcoin jedoch nach wie vor nicht als Zahlungsmittel, sondern als Vermögenswert. Nicht umsonst wird es als „digitales Gold“ bezeichnet. Vor allem jüngere Anleger werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ihr Geld wohl eher in digitale Vermögenswerte investieren als in Gold. Schon allein, weil die Möglichkeiten zum Kauf für sie wesentlich einfacher sind.

Kryptowährungen und Risiko

Der Kauf und der Handel mit Bitcoin & Co. ist mit hohen Verlustrisiken verbunden. Denn die virtuelle Währung hat keinerlei realen Wert. Nicht nur die  britische Finanzmarktaufsichtsbehörde FCA warnt Anleger vor einem möglichen Totalverlust. Dieses Risiko sollten allen bewusst sein, die sich auf das Geschäft mit einer Kryptowährung einlassen.

Betrug vorbeugen: Wenn Sie auf einer Handelsplattform mit Bitcoin handeln wollen, sollten Sie dies nur auf Platformen tun, die staatlich, z. b. von der Bafin, geprüft sind. Hier finden sich allgemeine Erläuterungen der Bafin zum Thema und hier eine aktuelle Warnmeldung. Vor allem bei Handelsplattformen im Ausland kann es Ihnen passieren, dass ihr eingezahltes Geld nie wieder auftaucht.

Nachteile der Nicht-Regulierung

Die fehlende Regulierung bringt jedoch auch Nachteile und Risiken mit sich. Dazu gehört unter anderem, dass sich der Bitcoin deshalb als Zahlungsmittel nicht verbreitet. Auch wenn die Akzeptanz langsam steigt, trauen sich die Großen wie Amazon oder Alibaba einfach nicht drüber, den Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Durch die Deregulierung gibt es auch keine neutrale Institution, an die man sich beispielsweise bei Betrugsfällen wenden kann. Für die meisten Menschen ist das System einfach zu intransparent, um Vertrauen aufzubauen. Nur die wenigsten können in einfachen Worten erklären, wie das Prinzip der Blockchain funktioniert.

Die Anonymität ist ebenfalls ein großes Risiko. Sollte der Bitcoin crashen oder das System zusammenbrechen, ist es nur sehr schwer möglich, einen Schuldigen dafür auszumachen.

Wie soll die Menschheit einem Zahlungsmittel vertrauen, von dem sie nicht weiß, wer es betreibt?

Anders als beim Girokonto ist es auch nicht möglich, Zahlungen rückgängig zu machen. Eine einmal getätigte Bitcoin-Transaktion ist irreversibel. Der Rechtsweg ist in solchen Fällen nicht sehr erfolgsversprechend, denn dafür fehlen bisher noch die Präzedenzfälle.

Sind Bitcoins bald eine Alternative zu anderen Zahlungsmitteln?

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Punkt 5

Wird der Bitcoin irgendwann verboten?

Grundsätzlich ist nicht davon auszugehen, dass der Bitcoin irgendwann einmal weltweit verboten sein wird. In einzelnen Staaten wurde der Bitcoin jedoch bereits heute verbannt. Dazu gehört neben Ländern wie Afghanistan, Pakistan und Algerien mit der Republik Mazedonien auch ein europäischer Staat.

Andere Länder wie China, Indien oder Ägypten haben die Erlaubnis zur Nutzung zumindest stark eingeschränkt. Trotz dieser Verbote und Beschränkungen ist allerdings nicht auszuschließen, dass der Bitcoin auch dort zum Einsatz kommt. Aufgrund seiner Dezentralität ist es nahezu unmöglich, die Einhaltung eines lokalen Verbotes oder einer Beschränkung zu kontrollieren. Momentan gilt: Die Staaten wollen den Bitcoin nicht verbieten, sie wollen nur Missbrauch unter Zuhilfenahme von Bitcoin unterbinden. Darum die Einschränkungen/Verbote.

Ein weltweites Verbot wäre ein Horrorszenario.

Doch die technischen Möglichkeiten, dieses Verbot auch tatsächlich in die Praxis umzusetzen, scheinen für Behörden und Länder nur unter sehr hohem technischem Aufwand umsetzbar zu sein. Dazu muss auch gesagt werden, dass die meisten demokratisch regierten Länder der Erde gar nicht an einem kompletten Verbot interessiert sind.

Die Rufe nach einer Regulierung werden jedoch weltweit und auch innerhalb der Europäischen Union immer lauter.

Siehe auch:

Beitrag: Wird es ein Ende vom Bitcoin geben?

Wann endet Bitcoin?

Wann endet Bitcoin?

Wird der Bitcoin ein Ende haben? Wenn ja: wann könnte das sein?

Die digitale Währung Bitcoin gibt es erst seit 2009. Doch schon jetzt gibt es die ersten Diskussionen darüber, ob es nicht irgendwann einmal mit der ersten Kryptowährung vorbei sein könnte. Viele Laien, aber auch Experten diskutieren über Fragen wie „Wann endet Bitcoin?“ oder „Wie lange wird sich der Bitcoin halten?“.

Eindeutige Antworten darauf gibt es keine. Es existieren jedoch viele unterschiedliche Szenarien, die Einfluss darauf haben könnten, ob der Bitcoin langfristig überlebt.

Wer einen Experten zu diesem Thema hören möchte, der schaue sich das folgende, sehr lehrreiches Video zu den Kursturbulenzen bei den Kryptowährungen an:

Video: Bitcoin, Musk & Co - was steckt hinter dem Auf und Ab am Krypto-Markt?

Länge: 24 Minuten

Punkt 6

Welche Regulierungspläne gibt es für den Bitcoin in Zukunft?

Vor allem vielen Banken ist der Bitcoin ein Dorn im Auge. Sie waren Jahrhunderte praktisch konkurrenzlos, wenn es um den weltweiten Geldverkehr geht. Nun bemerken sie, dass ihnen durch die Kryptowährungen das Zepter langsam, aber stetig aus der Hand genommen wird. Durch die Blockchain werden viele klassische Bankdienstleitungen überflüssig.

Einerseits versuchen die Geldinstitute nun, selbst Kryptowährungen am Markt zu platzieren, um auch hier eine Vormachtstellung zu erlangen, andererseits werden ihre Forderungen an unterschiedliche Institutionen, den Kryptomarkt endlich einer strengen Regulierung zu unterziehen, immer lauter.

Kann man den Bitcoin überhaupt regulieren?

Staaten können den Bitcoin im Prinzip nur an einer einzigen Stelle regulieren: Wenn der Bitcoin-Wert auf das allgemein anerkannte Finanzsystem trifft. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn BTC-Besitzer Steuern zahlen müssen und dafür einen Teil ihrer Bitcoins in "echtes" Geld umwandeln müssen. Eine weitere Möglichkeit für den Staat wäre, die Bitcoin-Verwahrer zu regulieren und diesen gewisse Auflagen zu stellen. 

Ein Eingriff in das BTC-Netzwerk selbst würde sich als äußerst schwierig erweisen. Verbote würden vermutlich nur zu Ausweichbewegungen führen. Bei nationalen Verboten z. B. würde das System einfach über das Ausland weiterlaufen.  

Ein traditionelles Mittel der EU im Kampf gegen Korruption und Terrorismus ist das Einfrieren von Vermögen. Durch die Kryptowährungen verlieren diese Sanktionen allerdings deutlich an Effektivität. Deshalb sind die Politiker in Brüssel ebenfalls daran interessiert, hier entsprechend gegenzusteuern. Laut einem Bericht zur Stärkung der strategischen Autonomie in Wirtschaft und Finanzen sollen bereits im Jahr 2022 konkrete Empfehlungen oder sogar ein entsprechender Gesetzesvorschlag zur Regulierung von Kryptowährungen vorgelegt werden.

Wer sind die großen Bitcoin-Eigentümer?

Wer besitzt Bitcoin?

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Wer besitzt alles Bitcoin? Die großen Wallets vorgestellt

Der Bitcoin stellt seit Jahren seine Qualität als lukratives Spekulationsobjekt unter Beweis. Das digitale Gold hat im Laufe der Jahre schon viele Investoren reich gemacht. Zugegeben, es sind schon gute Nerven erforderlich, wenn die Kurse innerhalb kürzester Zeit wieder einmal bedrohlich abfallen. Doch langfristig gehören bis jetzt sehr viele Anleger zu den Gewinnern.

Während es bei vielen Kleinanlegern dabei jedoch oftmals um überschaubare Zugewinne geht, wurden ein paar Superreiche durch ihren großen Bitcoin-Bestand noch superreicher. Doch wer besitzt Bitcoin? Auch wenn es in den meisten Fällen nur unbestätigte Gerüchte sind, dürften vor allem die folgenden Personen zu den Krypto-Millionären zählen.

Bereits 2017 tat die EU einen ersten Schritt, als sie die Anti-Geldwäsche-Gesetze auf Plattformen mit virtuellen Währungen und Anbieter von Treuhand-Konten erweiterte. Diese müssen fortan verstärkt ihre Kunden kontrollieren und auch verifizieren. Deutschland hat mit Kryptoverwahrgesetz und dem geplanten elektronischen Wertpapiergesetz ebenfalls schon erste Schritte eingeleitet. 

Des weiteren haben auch die Europäische Bankenaufsichtsbehörde EBA und die deutsche Finanzdienstleitungsaufsicht BaFin schon zu Bitcoin und Kryptowährungen Stellung bezogen und warnen teilweise vor der Investition in Bitcoin. Die BaFin definiert BTC und andere Kryptowährungen zwar "nur " als sogenannte Kryptowerte, sprich elektronische Werte. Trotzdem haben die offiziellen Aufsichtsbehörden ein zunehmendes Interesse an Bitcoin und Co. 

Auch Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, fordert angesichts der extremen Kursschwankungen von Bitcoin eine Regulierung. Sie sieht den Bitcoin als „ein hochspekulatives Anlageobjekt, bei dem es einige komische Geschäfte und (…) verwerfliche Geldwäscheaktivitäten gegeben hat“. Konkrete Beispiele dafür blieb sie jedoch schuldig. Aus ihrer Sicht müssen die Schlupflöcher auf globaler Ebene geschlossen werden, was jedoch eher unrealistisch erscheint. 

Beitrag: Geldwäsche anhand konkreter Beispiele

Geldwäsche anhand konkreter Beispiele

Geldwäsche

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Das Phänomen Geldwäsche existiert, seitdem es staatliche Gesetze und Steuererhebungen gibt. Dahinter steckt immer die Absicht, die wahre Herkunft von Einnahmen durch gesellschaftlich akzeptierte Einkommensarten zu ersetzen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden hohe Anstrengungen und auch Kosten in Kauf genommen. Die konkreten Abläufe des Phänomens Geldwäsche sind komplex, aufgedeckte Fälle lesen sich spannend wie ein Krimi.

Auch die US-Finanzministerin Janet Yellen spricht sich für eine Regulierung von Krypto-Geld aus. Sie hat sich dabei folgendermaßen ausgedrückt: „Ich glaube, dass wir Wege untersuchen müssen, mit denen wir die Nutzung vermindern und sicherstellen können, dass durch diese Kanäle keine Geldwäsche erfolgt.“ Gleichzeitig betonte sie aber auch, dass sie durch die Regulierung zwar schädliche und illegale Aktivitäten mindern, aber auch legitime Aktivitäten fördern will.

Regulierungen können nämlich auch im Interesse der Krypto- und Blockchain-Unternehmen sein, da dadurch Rahmenbedingungen und eine gewisse Rechtssicherheit geschaffen werden. Ein Staat mit entsprechenden Regulierungen könnte also sogar besonders attraktiv für die Unternehmen werden und regulatorische Gesetze könnten sich als Standortvorteil erweisen. 

Die Tendenz geht also in Richtung Regulierung. Bis es jedoch eine weltweite Einigung gibt, können erfahrungsgemäß noch ein paar Jahre oder gar Jahrzehnte vergehen.

Bitcoin: Ihre Prognose – wo wird der Bitcoin-Preis 2030 stehen?

 

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Punkt 7

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Und während es viele profitversprechende Aktien, Anleihen oder ETFs gibt, hat die Kryptowährung Bitcoin ein ganz eigenes Flair. Die dezentrale und digitale Währung hat in den Anfangsjahren viele Menschen durch Traden reich gemacht. Gerade im Jahr 2017/2018, als der Wert von Bitcoin die 20.000 $ Marke überschritten hat, wurden Menschen über Nacht zu Millionären. Ist so etwas auch heute noch möglich – reich werden mit Bitcoin?

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Erläuterungen zu den Kurskapriolen vom Bitcoin

Im Jahre 2010 wurde das erste Mal ein Kurs zwischen Usern eines Bitcoin-Forums ausgehandelt. In der ersten Zeit bewegte sich der Kurs meist unter 10 Dollar für einen Bitcoin. Doch irgendwann stieg der Wert der Bitcoins stark an, um dann wieder abzusacken.

In Kurschart ist zu erkennen, wie der Kurs im April 2013 auf sein Maximum von knapp über 260 Dollar "explodierte". Wer zu diesem Zeitpunkt gekauft hatte, musste in den nächsten Wochen mit einem herben Verlust leben. Die digitale Währung sank um über 80 Prozent auf rund 50 Dollar.

Im November desselben Jahres kam es zu einer erneuten "Explosion". Der Kurs stieg auf über 1.000 Dollar je Bitcoin.

Dann kam es zum Konkurs der Bitcoin-Plattform "Mt. Gox" Anfang 2014. In diesem Zuge sackte der Wert wieder auf gut 300 Dollar je Bitcoin ab.

Nach einigem hin und her sehen wir seit Oktober 2015 wieder stark steigende Kurse. Experten machen hierfür die zunehmende Popularität der Währung in den Medien, verschiedene politische Entwicklungen, das mangelnde Vertrauen in etablierte Währungen und die weltweit steigende Akzeptanz zur Inzahlungnahme der Bitcoins verantwortlich. Seit Mai 2017 beobachteten wir Bitcoin-Kurse von über 2.000 Dollar

Doch die Bäume wachsen nicht in den Himmel!

Der erneute Bitcoin-Boom erreichte am 16.12.2017 seinen Höhepunkt: 16.497,34 Euro wurde für einen Bitcoin gezahlt. Ab Dezember 2018 / Anfang 2019 beobachteten wir dann wieder Bitcoin-Kurse unter 3.000 Euro für 1 Bitcoin.

Bis zum Anfang 2020 hatte sich der Wert des Bitcoin wieder auf rund 8.000 € erholt. Der Schlusskurs lag am Tag des dritten Bitcoin-Halvings (11. Mai 2020) bei 7.979,33 Euro, dann begann eine neue Bitcoin-Kursrallye. Angeheizt vom Einstieg einiger Finanzinvestoren in den Bitcoin und der Ankündigung Paypals, künftig den Kunden zu ermöglichen, mit Bitcoin zu bezahlen, schoss der Kurs von einem Hoch zum nächsten. 

Anfang Januar 2021 kletterte der Kurs auf über 40.000 $ (bzw. über 33.000 €). Am 21. Februar 21 erreichte er ein Hoch bei knapp 48.000 € – hier wirkte sich der Bitcoin-Einstieg von Elon Musk mit 1,5 Milliarden $ aus sowie dessen Ankündigung, bei Tesla künftig Bitcoin als Bezahlung zu akzeptieren. Der offizielle Höchstkurs des Bitcoins wurde am 14. April 2021 erreicht: 64.748,91 Dollar. Der darauf folgende Sinkflug des Kurses wird vornehmlich den kritischen Äußerungen von Elon Musk zur Ökobilanz des Bitcoins zugeschrieben.

Im Juni 2021 kam dann der nächste Schlag für den Bitcoin: China geht gegen Bitcoin-Miner vor. In 2019 war das Land für 75% der Rechenleistung des Bitcoin-Minings verantwortlich. In der Folge sank der Bitcoin-Kurs weiter.

Analyse: Warum steigt der Bitcoin?

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Warum steigt der Bitcoin? Die Treiber des Preises & Gefahren

Wer regelmäßig die Kurse des Bitcoins verfolgt, ist bereits an die heftigen Kursschwankungen der Währung gewöhnt. Experten sprechen in diesem Fall von einer hohen Volatilität. Allerdings ist diese in den letzten Jahren stetig gesunken. Der Bitcoin Kurs hingegen knackte im Februar 2021 die 40.000 Euro Marke und im April wurde ein Höchststand mit über 64.000 $ je Bitcoin erreicht.

Doch was steckt eigentlich genau dahinter, wenn der Kurs des Bitcoins wieder einmal sprunghaft ansteigt? Handelt es sich dabei nur um eine nicht steuerbare Laune oder gibt es wirklich jedes Mal triftige Gründe, die den Preis dermaßen in die Höhe treiben? 

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Wer einmal vom Bitcoin-Fieber gefangen ist, dem lässt es meistens so schnell nicht mehr los. Die meisten Besitzer von Bitcoin kennen wahrscheinlich das Phänomen, dass sie mehrmals am Tag den aktuellen Kurs checken. Die allesentscheidende Frage lautet: Wann soll ich mich wieder von meinem Krypto-Geld trennen? So viel sei schon vorneweg verraten: Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Doch es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich zumindest einer Antwort anzunähern.

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

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