Wer reguliert Bitcoin

Wie wird der Bitcoin reguliert?

Im Gegensatz zu nahezu allen anderen Arten von Geld sind Kryptowährungen derzeit nicht reguliert. Damit das Zahlungsnetzwerk vor einer eventuellen Inflation geschützt ist, wurde seinerzeit von Satoshi Nakamoto die Maximalzahl auf 21 Millionen Bitcoins festgelegt. Diese Beschränkung soll dafür sorgen, dass sich der Bitcoin-Markt durch Angebot und Nachfrage stets selbst reguliert und damit unabhängig von anderen Institutionen bleibt. Ob das jedoch für immer so bleiben wird, lässt sich aus heutiger Sicht nicht vorhersagen. Immer mehr Organisationen und Staaten dürften allerdings etwas dagegen haben...

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Punkt 1

Ist der Bitcoin reguliert?

Der Bitcoin ist aktuell nur durch sich selbst reguliert. Keine Zentralbank oder eine andere Institution hat die Möglichkeit, auf die digitale Währung Einfluss zu nehmen und etwa, wie es bei „normalem“ Geld üblich ist, einfach Scheine und Münzen zu drucken. Somit ist der Bitcoin nicht im klassischen Sinne wie andere Geldarten reguliert, sondern in der Blockchain vor staatlichen Einflüssen und Kursschwankungen durch Erhöhung der Bitcoinanzahl geschützt.

Zur Einführung: Wie funktioniert der Bitcoin?

Wie funktioniert Bitcoin?

Bitcoin: Was du darüber wissen musst

Wie der Bitcoin funktioniert – von Blockchain und Co.

Kryptowährungen und allen voran der Bitcoin sind in aller Munde. Die digitale Währung hat mittlerweile einen sehr hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Doch obwohl die meisten Menschen in der Zwischenzeit wissen, dass es Bitcoins gibt, fragen sie sich: Was ist Bitcoin? Wie funktioniert Bitcoin? Warum gibt es den Bitcoin? Wo kann man Bitcoins kaufen? Was ist eine Blockchain? Die Antworten auf diese Fragen und mehr gibt es in diesem Artikel.

Bitcoin: warum gerade 21 Millionen?

Bitcoin – warum 21 Millionen?

Bitcoin warum 21 Millionen?

Warum gibt es eigentlich 21 Millionen Bitcoin?

Bitcoin – warum 21 Millionen? Diese Frage stellen sich wohl die meisten, wenn sie hören, dass die Anzahl der Bitcoins auf insgesamt 21 Millionen begrenzt ist. Doch was ist überhaupt der Sinn hinter einer Begrenzung und warum hat sich Satoshi Nakamoto genau für diesen Wert entschieden und nicht etwa für 10, 50 oder 100 Millionen?

Punkt 2

Warum ist der Bitcoin nicht reguliert?

Mit dem Bitcoin wollte Satoshi Nakamoto ein Zahlungsmittel auf den Markt bringen, das anders funktioniert als alles, was es bisher gegeben hat. Das Ziel war es unter anderem, einen möglichst hohen Grad an Unabhängigkeit zu erreichen. Und genau diese ist nur dann gegeben, wenn keine externe Organisation oder Institution die Möglichkeit hat, regulierend auf den Kurs des Bitcoins einzugreifen.

Experten wie der Chef der Wiener Börse Christoph Boschan gehen davon aus, dass der Bitcoin nichts mehr wert sein wird, sobald er wie andere Währungen reguliert wird.

Der Wert des Bitcoins ergibt sich aus seiner Sicht ausschließlich durch die vorhandene Deregulierung. Wir sehen noch weitere Wert-Quellen:

Wie entsteht der Wert beim Bitcoin?

Wie entsteht der Wert beim Bitcoin?

wert bitcoin kupfer 564

So entsteht der Wert beim Bitcoin: von Begrenzung, Nachfrage & Co.

Der Bitcoin ist eine digitale Währung ohne realen Pendant. Mittlerweile gibt es Menschen, die durch den Handel mit der Währung reich geworden sind. Immer mehr Internetshops und Firmen akzeptieren Bitcoins als Zahlungsmittel. Doch wie entsteht eigentlich der Wert bei der "digitalen Münze"?

Punkt 3

Deregulierung ist nicht gleichzusetzen mit Steuerfreiheit

Ein häufiges Missverständnis von Bitcoin-Käufern ist, dass sie der Meinung sind, die Deregulierung bedeutet gleichzeitig auch, dass das Finanzamt hier kein wachsames Auge darauf hat und auch keine Steuern auf gewinnbringende Handlungen zu bezahlen sind. Doch wer erfolgreiche mit Kryptowährungen handelt, muss seine Gewinne unter bestimmten Voraussetzungen auch versteuern.

Das ist allerdings nur dann der Fall, wenn die Bitcoins oder anderes digitales Geld weniger als ein Jahr im eigenen Besitz waren. Wer das Geld bereits länger als ein Jahr besitzt, muss keine Steuern dafür bezahlen. Bis zu einem Gewinn von 600 Euro sind die Erträge auch innerhalb des ersten Jahres steuerfrei.

Punkt 4

Welche Chancen und Risiken ergeben sich aus der Deregulierung?

Viele sehen in der Deregulierung des Bitcoins nur Vorteile. Doch das System bietet nicht nur Chancen, sondern es ergeben sich dadurch auch unterschiedliche Risiken.

Vorteile der Nicht-Regulierung

Auf alle Fälle ist es der Deregulierung zu verdanken, dass sich der Bitcoin zu Beginn vor allem im Darknet als beliebtes Zahlungsmittel durchgesetzt hat.

Heutzutage wissen die meisten Käufer jedoch, dass sich der Bitcoin eher weniger als anonymes Zahlungsmittel für illegale Transaktionen eignet. Denn schließlich werden bei jeder Transaktion die Namen des Absenders und des Empfängers gespeichert. Die Namen werden dabei zwar nicht im Klartext angezeigt, doch mit ein wenig technischem Verständnis ist es sehr einfach möglich, die Bitcoin-Adressen echten Personen zuzuordnen.

Deshalb ist man im Darknet mittlerweile dazu übergegangen, die Bezahlungen eher mit anderen Währungen wie Dash oder Monero vorzunehmen, die wesentlich mehr Anonymität bieten.

Das größte Asset von Bitcoin ist nach wie vor der First-Mover-Effekt. Bitcoin war einfach die erste funktionierende Krypto-Währung am Markt, hat immer noch mit Abstand das größte Handelsvolumen und den höchsten Bekanntheitsgrad. Das hilft dabei, die Währung immer mehr aus den dunkeln Ecken des Darknets zu befördern. Mittlerweile denken auch renommierte Unternehmen wie Tesla oder Mastercard laut darüber nach, auf den Bitcoin-Zug aufzuspringen oder haben es bereits getan.

Die Transparenz, die zwar für Transaktionen im Darknet hinderlich ist, bietet eine gute Chance, sich langfristig als seriöses internationales Zahlungsmittel durchzusetzen, bei dem alle Zahlungen stets nachvollzogen werden können.

Seinen größten Wert besitzt Bitcoin jedoch nach wie vor nicht als Zahlungsmittel, sondern als Vermögenswert. Nicht umsonst wird es als „digitales Gold“ bezeichnet. Vor allem jüngere Anleger werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ihr Geld wohl eher in digitale Vermögenswerte investieren als in Gold. Schon allein, weil die Möglichkeiten zum Kauf für sie wesentlich einfacher sind.

Nachteile der Nicht-Regulierung

Die fehlende Regulierung bringt jedoch auch Nachteile und Risiken mit sich. Dazu gehört unter anderem, dass sich der Bitcoin deshalb als Zahlungsmittel nicht verbreitet. Auch wenn die Akzeptanz langsam steigt, trauen sich die Großen wie Amazon oder Alibaba einfach nicht drüber, den Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Durch die Deregulierung gibt es auch keine neutrale Institution, an die man sich beispielsweise bei Betrugsfällen wenden kann. Für die meisten Menschen ist das System einfach zu intransparent, um Vertrauen aufzubauen. Nur die wenigsten können in einfachen Worten erklären, wie das Prinzip der Blockchain funktioniert.

Die Anonymität ist ebenfalls ein großes Risiko. Sollte der Bitcoin crashen oder das System zusammenbrechen, ist es nur sehr schwer möglich, einen Schuldigen dafür auszumachen.

Wie soll die Menschheit einem Zahlungsmittel vertrauen, von dem sie nicht weiß, wer es betreibt?

Anders als beim Girokonto ist es auch nicht möglich, Zahlungen rückgängig zu machen. Eine einmal getätigte Bitcoin-Transaktion ist irreversibel. Der Rechtsweg ist in solchen Fällen nicht sehr erfolgsversprechend, denn dafür fehlen bisher noch die Präzedenzfälle.

Punkt 5

Wird der Bitcoin irgendwann verboten?

Grundsätzlich ist nicht davon auszugehen, dass der Bitcoin irgendwann einmal weltweit verboten sein wird. In einzelnen Staaten wurde der Bitcoin jedoch bereits heute verbannt. Dazu gehört neben Ländern wie Afghanistan, Pakistan und Algerien mit der Republik Mazedonien auch ein europäischer Staat.

Andere Länder wie China, Indien oder Ägypten haben die Erlaubnis zur Nutzung zumindest stark eingeschränkt. Trotz dieser Verbote und Beschränkungen ist allerdings nicht auszuschließen, dass der Bitcoin auch dort zum Einsatz kommt. Aufgrund seiner Dezentralität ist es nahezu unmöglich, die Einhaltung eines lokalen Verbotes oder einer Beschränkung zu kontrollieren.

Ein weltweites Verbot wäre ein Horrorszenario.

Doch die technischen Möglichkeiten, dieses Verbot auch tatsächlich in die Praxis umzusetzen, scheinen für Behörden und Länder nur unter sehr hohem technischem Aufwand umsetzbar zu sein. Dazu muss auch gesagt werden, dass die meisten demokratisch regierten Länder der Erde gar nicht an einem kompletten Verbot interessiert sind.

Die Rufe nach einer Regulierung werden jedoch weltweit und auch innerhalb der Europäischen Union immer lauter.

Punkt 6

Welche Regulierungspläne gibt es für den Bitcoin in Zukunft?

Vor allem vielen Banken ist der Bitcoin ein Dorn im Auge. Sie waren Jahrhunderte praktisch konkurrenzlos, wenn es um den weltweiten Geldverkehr geht. Nun bemerken sie, dass ihnen durch die Kryptowährungen das Zepter langsam, aber stetig aus der Hand genommen wird. Durch die Blockchain werden viele klassische Bankdienstleitungen überflüssig.

Einerseits versuchen die Geldinstitute nun, selbst Kryptowährungen am Markt zu platzieren, um auch hier eine Vormachtstellung zu erlangen, andererseits werden ihre Forderungen an unterschiedliche Institutionen, den Kryptomarkt endlich einer strengen Regulierung zu unterziehen, immer lauter.

Ein traditionelles Mittel der EU im Kampf gegen Korruption und Terrorismus ist das Einfrieren von Vermögen. Durch die Kryptowährungen verlieren diese Sanktionen allerdings deutlich an Effektivität. Deshalb sind die Politiker in Brüssel ebenfalls daran interessiert, hier entsprechend gegenzusteuern. Laut einem Bericht zur Stärkung der strategischen Autonomie in Wirtschaft und Finanzen sollen bereits im Jahr 2022 konkrete Empfehlungen oder sogar ein entsprechender Gesetzesvorschlag zur Regulierung von Kryptowährungen vorgelegt werden.

Auch Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, fordert angesichts der extremen Kursschwankungen von Bitcoin eine Regulierung. Sie sieht den Bitcoin als „ein hochspekulatives Anlageobjekt, bei dem es einige komische Geschäfte und (…) verwerfliche Geldwäscheaktivitäten gegeben hat“. Konkrete Beispiele dafür blieb sie jedoch schuldig. Aus ihrer Sicht müssen die Schlupflöcher auf globaler Ebene geschlossen werden.

Beitrag: Geldwäsche anhand konkreter Beispiele

Geldwäsche anhand konkreter Beispiele

Geldwäsche

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Das Phänomen Geldwäsche existiert, seitdem es staatliche Gesetze und Steuererhebungen gibt. Dahinter steckt immer die Absicht, die wahre Herkunft von Einnahmen durch gesellschaftlich akzeptierte Einkommensarten zu ersetzen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden hohe Anstrengungen und auch Kosten in Kauf genommen. Die konkreten Abläufe des Phänomens Geldwäsche sind komplex, aufgedeckte Fälle lesen sich spannend wie ein Krimi.

Auch die US-Finanzministerin Janet Yellen spricht sich für eine Regulierung von Krypto-Geld aus. Sie hat sich dabei folgendermaßen ausgedrückt: „Ich glaube, dass wir Wege untersuchen müssen, mit denen wir die Nutzung vermindern und sicherstellen können, dass durch diese Kanäle keine Geldwäsche erfolgt.“. Gleichzeitig betonte sie aber auch, dass sie durch die Regulierung zwar schädliche und illegale Aktivitäten mindern, aber auch legitime Aktivitäten fördern möchte.

Die Tendenz geht also in Richtung Regulierung. Bis es jedoch eine weltweite Einigung gibt, können erfahrungsgemäß noch ein paar Jahre oder gar Jahrzehnte vergehen.

Punkt 7

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Wir haben auf Geld-Welten.de zahlreiche Grundlagen zum Bitcoin zusammengestellt. Eine Auswahl:

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Bitcoin weiterhin die Nummer Eins – aktivste Kryptowährungen

Aufgrund nahezu täglich erscheinender Pressemitteilungen ist der Bitcoin in den letzten Jahren zur bekanntesten Kryptowährung aufgestiegen. Jedoch machen andere Digitalwährungen dem Zahlungsmittel die Vormachtstellung streitig. Doch trotz des Wachstums von Litecoin, Dash, Ripple und Co ist das Geld mit dem markanten „B“ auf der Münzoberseite nach wie vor die Nummer Eins auf dem Markt der Kryptos.

Wie Bitcoin kaufen und verkaufen?

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Wie Bitcoin kaufen und verkaufen? So gelingt der Einstieg

Die Kryptowährung Bitcoin ist bereits seit längerer Zeit ein bestimmendes Thema im Internet. Das digitale Zahlungsmittel galt zu seiner Anfangszeit als das absolute Investment der Zukunft mit enorm hohen Gewinnspannen, doch mittlerweile hat sich der anfängliche Trend etabliert. In vielen Ländern dieser Erde ist der Bitcoin bereits ein anerkanntes Zahlungsmittel, sodass der Einstieg in die Kryptowährung für nahezu jeden Menschen mittlerweile interessant sein dürfte.

Die Frage, mit welcher sich jedoch Neueinsteiger beschäftigen sollten, geht in die Richtung des praktischen Ablaufs: Wie kann ich Bitcoins kaufen und verkaufen? Aufbewahren und damit bezahlen? Hier finden Sie die Antworten.

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Doch es gibt noch weitere Kryptowährungen:

Investment in Kryptowährungen - worauf achten?

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Ob Bitcoin, Ethereum oder Litecoin - Kryptowährungen befinden sich in letzter Zeit in aller Munde. Wie führt man ein Investment in der neuen Währung im Dschungel der Angebote richtig durch? Worauf muss zuvor geachtet werden? Damit das eigene Geld hoffentlich nicht verloren geht, haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt.

Der KaratBank Coin: Vorteile der goldwert-unterlegten Kryptowährung im Überblick

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Gold ist eine beliebte Investition, die Ihnen maximale Sicherheit durch den Fokus auf sich verknappende Sachwerte bietet. Andererseits können Sie mit Gold nicht bezahlen und müssen beim Verkauf mit höheren Gebühren rechnen. Kryptowährungen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Wer finanziell flexibel und von geopolitischen Ereignissen unabhängig sein möchte, investiert in Kryptowährungen wie Ethereum. Wie wäre es, wenn Sie die Vorteile aus beiden Investments wählen? Der KaratBank Coin beinhaltet beide Vorzüge und ist ein Investment, das die Sicherheit von Gold und die Flexibilität sowie die hohe Rendite von Ethereum vereint.

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Erläuterungen zu den Kurskapriolen vom Bitcoin

Im Jahre 2010 wurde das erste Mal ein Kurs zwischen Usern eines Bitcoin-Forums ausgehandelt. In der ersten Zeit bewegte sich der Kurs meist unter 10 Dollar für einen Bitcoin. Doch irgendwann stieg der Wert der Bitcoins stark an, um dann wieder abzusacken.

In obiger Grafik ist zu erkennen, wie der Kurs im April 2013 auf sein Maximum von knapp über 260 Dollar "explodierte". Wer zu diesem Zeitpunkt gekauft hatte, musste in den nächsten Wochen mit einem herben Verlust leben. Die digitale Währung sank um über 80 Prozent auf rund 50 Dollar.

Im November desselben Jahres kam es zu einer erneuten "Explosion". Der Kurs stieg auf über 1.000 Dollar je Bitcoin.

Dann kam es zum Konkurs der Bitcoin-Plattform "Mt. Gox" Anfang 2014. In diesem Zuge sackte der Wert wieder auf gut 300 Dollar je Bitcoin ab.

Nach einigem hin und her sehen wir seit Oktober 2015 wieder stark steigende Kurse. Experten machen hierfür die zunehmende Popularität der Währung in den Medien, verschiedene politische Entwicklungen, das mangelnde Vertrauen in etablierte Währungen und die weltweit steigende Akzeptanz zur Inzahlungnahme der Bitcoins verantwortlich. Seit Mai 2017 beobachteten wir Bitcoin-Kurse von über 2.000 Dollar

Doch die Bäume wachsen nicht in den Himmel!

Der erneute Bitcoin-Boom erreichte am 16.12.2017 seinen Höhepunkt: 16.497,34 Euro wurde für einen Bitcoin gezahlt. Ab Dezember 2018 / Anfang 2019 beobachteten wir dann wieder Bitcoin-Kurse unter 3.000 Euro für 1 Bitcoin.

Bis zum Anfang 2020 hatte sich der Wert des Bitcoin wieder auf rund 8.000 € erholt. In 2020 begann eine neue Bitcoin-Kursrallye. Angeheizt vom Einstieg einiger Finanzinvestoren in den Bitcoin und der Ankündigung Paypals, künftig den Kunden zu ermöglichen, mit Bitcoin zu bezahlen, schoss der Kurs von einem Hoch zum nächsten. 

Anfang Januar 2021 kletterte der Kurs auf über 40.000 $ (bzw. über 33.000 €).

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

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