Wo den Bitcoin kaufen? Schritt-für-Schritt Anleitung, seriöse Verkaufsstellen, Tipps & Tricks

Wo kauft man Bitcoin? Kryptowährungen wie Bitcoin finden große Beachtung in der täglichen Berichterstattung. Vor allem dann, wenn sich wieder einmal ein größerer Investor dazu entschließt, sein Geld in Bitcoin zu investieren oder es zu sprunghaften Veränderungen im Kursverlauf kommt. Doch wie man genau Bitcoin kaufen kann, ist vielen immer noch unbekannt. Dabei gestaltet sich der Kauf sehr einfach, wenn dabei ein paar Grundregeln beachtet werden.

Wo man hierzulande überall Bitcoin kaufen kann und was man dabei beachten sollte ► Schritt-für-Schritt Anleitung ► Online Marktplätze ► am Automaten ► die richtige Wallet ► Finger weg von ...

Bitcoin kaufen

Kurz zusammengefasst

  • 🔐 Sicherheit beim Kauf
    Bitcoin-Käufe sollten nie überstürzt erfolgen. Die Wahl einer seriösen Plattform und der Einsatz sicherer Wallets schützen vor Gebührenfallen und Hackerangriffen.
  • 🌐 Online-Marktplätze
    Plattformen wie Bison, bitcoin.de, Coinbase oder Bitpanda ermöglichen den Kauf von echten Bitcoins. Sie unterscheiden sich in Sprache, Gebühren, Benutzerfreundlichkeit und Angebotspalette.
  • 📲 Schritt-für-Schritt-Anleitung
    Die Registrierung und Verifizierung auf Plattformen dauert etwa 15 Minuten. Der Kauf erfolgt über Angebotsannahme, Überweisung und abschließende Bestätigung – oft mit rund 1 % Transaktionsgebühr.
  • 👜 Eigene Wallets
    Zwar lassen sich Coins auf der Plattform-Wallet speichern, eine persönliche Wallet ist jedoch sicherer. Anbieter wie Ledger oder Blockchain bieten zusätzliche Schutzmechanismen.
  • 🏧 Bitcoin am Automaten
    In Deutschland gibt es eine begrenzte Anzahl an Automaten (meist mit Limits bis 500 €), die hohe Gebühren von bis zu 5 % verlangen. Die Nutzung erfolgt anonym und erfordert eine eigene Wallet-App.
  • 📉 Risiken & Warnungen
    Bitcoin ist volatil und spekulativ, ohne inneren Wert. Die Plattform warnt vor unseriösen Anbietern, CFD-Handel und überzogenen Gewinnversprechen.
  • ⚖️ Steuern & Regulierung
    Gewinne aus dem Verkauf innerhalb von 12 Monaten sind steuerpflichtig. In Deutschland greift eine Freigrenze von 600 €, Anbieter unterliegen der BaFin-Aufsicht.

Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.

Punkt 1

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

Das Kaufen von Bitcoin ist keine Sache, die so schnell, schnell nebenbei erledigt werden sollte. Es handelt sich dabei zwar um keine Raketenwissenschaft, dennoch sollten die entsprechenden Tools und Anbieter sorgfältig ausgewählt werden. Denn das spart in weiterer Folge unnötig hohe Gebühren, die beim Kauf entstehen können und sorgt dafür, dass das Kryptogeld auch vor Hackerangriffen sicher ist.

Es gibt viele unterschiedliche Arten, zu Bitcoins zu kommen. Zu den populärsten Möglichkeiten zählen dabei die folgenden beiden:

  • Bitcoin auf einem Online Marktplatz kaufen
  • Bitcoin beim Automaten kaufen

Zur Einführung: Wie funktioniert der Bitcoin?

Wie funktioniert der Bitcoin?

Bitcoin: Was du darüber wissen musst

Wie der Bitcoin funktioniert – von Blockchain und Co.

Bitcoin – für viele ein Begriff, der zwischen Faszination und Fragezeichen pendelt. Was steckt hinter dieser digitalen Währung, die ohne Banken auskommt und dennoch weltweit gehandelt wird? Dieser Artikel nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Grundlagen von Bitcoin: von der Entstehungsgeschichte über die technische Funktionsweise bis hin zu aktuellen Entwicklungen wie dem Lightning-Netzwerk. Verständlich erklärt und auf dem neuesten Stand – ideal für alle, die mehr über die Welt der Kryptowährungen erfahren möchten, denn es gibt Antworten auf Fragen wie: Was ist der Bitcoin? Wie funktioniert der Bitcoin? Warum gibt es den Bitcoin? Wo kann man Bitcoins kaufen? Was ist eine Blockchain? ...

Im Artikel: Alle Antworten zur Funktionsweise des Bitcoin ► Erfindung des Bitcoins ► Blockchain ► Mining/Schürfen ► Handel mit Bitcoin ► Aufbewahren/Wallet

Hier weiterlesen: Wie funktioniert der Bitcoin?


Punkt 2

Bitcoin kaufen auf einem Online Marktplatz

Eine sehr einfache und komfortable Möglichkeit, um als Anfänger Bitcoin zu kaufen, ist der Erwerb über einen Online Marktplatz. Diese werden in der Fachsprache auch als Kryptobörse oder Online Kryptoplattform bezeichnet. Hier gibt es nicht nur Coins vom Bitcoin zu kaufen, sondern je nach Anbieter weitere unterschiedliche Kryptowährungen wie beispielsweise Ethereum, Litecoin, Ripple oder Stellar.

Bitcoin Handelsplattformen (Stand: Mai 2026)

Wer Bitcoin kaufen möchte, kann dafür spezialisierte Krypto-Börsen, Krypto-Broker oder einige Neobroker nutzen. Die Anbieter unterscheiden sich deutlich bei Gebühren, Regulierung, Bedienbarkeit, Verwahrung und der Frage, ob gekaufte Bitcoin auf eine eigene Wallet übertragen werden können.

Wichtig ist: Für einen langfristigen Bitcoin-Kauf sollte nicht nur der Preis zählen. Entscheidend sind vor allem:

  • Handelt es sich um echte Bitcoin oder nur um Zertifikate, ETPs, CFDs oder andere abgeleitete Produkte?
  • Können die gekauften Bitcoin auf Wunsch auf eine eigene Wallet übertragen werden?
  • Wie transparent sind Gebühren, Spreads und Verwahrkosten?
  • Unterliegt der Anbieter einer nachvollziehbaren Regulierung in Deutschland oder der EU?
  • Wie einfach ist die Bedienung für Einsteigerinnen und Einsteiger?

Finanztip empfahl im aktuellen Vergleich zum Bitcoin-Kauf vor allem Bitvavo, Finst und Bison als empfehlenswerte Anbieter. Coinbase, Trade Republic und Kraken wurden ebenfalls geprüft, erhielten aber keine Finanztip-Empfehlung.

Bison

Bison ist die Krypto-App der Börse Stuttgart. Handelspartner ist die EUWAX AG, eine Tochtergesellschaft der Boerse Stuttgart GmbH. Die gekauften Kryptowährungen werden treuhänderisch von der Boerse Stuttgart Digital Custody GmbH verwahrt.

Bison erhebt keine klassische Handelsgebühr, sondern verdient über den Spread, also über die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Die Börse Stuttgart beschreibt dieses Modell ausdrücklich so; aktuelle Vergleichsdaten nennen für Bison einen Spread von etwa 1,25 Prozent, wobei dieser je nach Marktlage und Transaktionsvolumen variieren kann.

Ein wichtiger Vorteil: Bei Bison können gekaufte Bitcoin auf Wunsch auf eine eigene Wallet ausgezahlt werden. Damit eignet sich die App auch für Anlegerinnen und Anleger, die ihre Bitcoin später selbst verwahren möchten.

Bitvavo

Bitvavo ist eine niederländische Krypto-Plattform und zählt bei Finanztip aktuell zu den empfehlenswerten Anbietern für den Bitcoin-Kauf. Finanztip hebt Bitvavo als kostengünstige Plattform mit größerem Leistungsumfang hervor.

Für deutsche Anlegerinnen und Anleger ist Bitvavo vor allem dann interessant, wenn sie eine spezialisierte europäische Kryptobörse suchen und Wert auf vergleichsweise niedrige Kosten legen. Vor der Nutzung sollte geprüft werden, welche Funktionen für Deutschland verfügbar sind, insbesondere bei Einzahlung, Auszahlung, Wallet-Transfer und steuerlicher Dokumentation.

Finst

Finst ist ebenfalls ein Anbieter, der im aktuellen Finanztip-Vergleich gut abgeschnitten hat. Finanztip zählt Finst zusammen mit Bitvavo und Bison zu den empfehlenswerten Plattformen für den Bitcoin-Kauf.

Finst kann vor allem für Nutzerinnen und Nutzer interessant sein, die eine spezialisierte Krypto-Plattform mit günstiger Kostenstruktur suchen. Auch hier gilt: Vor der Anmeldung sollten Regulierung, verfügbare Coins, Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten sowie die Möglichkeit zur Übertragung auf eine eigene Wallet geprüft werden.

bitcoin.de

bitcoin.de ist ein deutscher Bitcoin- und Krypto-Marktplatz mit Sitz in Herford. Die Bitcoin Deutschland AG nennt als Adresse Nordstraße 14, 32051 Herford. Die Plattform gehört zu den älteren deutschen Anbietern im Kryptobereich.

Anders als viele App-Broker ist bitcoin.de eher als Marktplatz bzw. Vermittlungsplattform einzuordnen. Für Nutzerinnen und Nutzer kann das seriös und nachvollziehbar sein, wirkt aber weniger „glatt“ und komfortabel als moderne Krypto-Apps.

Bitpanda

Bitpanda ist ein österreichischer Krypto- und Investment-Broker mit Sitz in Wien. Das Unternehmen bietet neben Kryptowährungen auch weitere Anlageklassen an.

Für die aktuelle Einordnung wichtig: Bitpanda erhielt im Januar 2025 eine MiCAR-Lizenz der BaFin. Damit kann das Unternehmen Kryptodienstleistungen auf Basis der europäischen Kryptoregulierung MiCAR in der EU anbieten.

Die frühere Formulierung, Bitpanda sei „Europas schnellster und günstigster Bitcoin-Händler“, sollte gestrichen werden. Sie klingt werblich, ist schwer belastbar und passt nicht zu einem neutralen Ratgebertext.

Coinbase

Coinbase ist eine große internationale Krypto-Plattform mit deutscher Benutzeroberfläche. Die Plattform ist besonders bekannt, weil sie international stark verbreitet ist und hinter ihr ein börsennotiertes US-Unternehmen steht.

Für Deutschland relevant: Die Coinbase Germany GmbH erhielt 2021 von der BaFin die Erlaubnis für das Kryptoverwahrgeschäft.

Coinbase kann für Einsteigerinnen und Einsteiger geeignet sein, sollte aber nicht pauschal als „optimal“ bezeichnet werden. Gebühren, Spreads, Wallet-Funktionen und steuerliche Auswertungen sollten vor der Nutzung mit Alternativen verglichen werden.

justTRADE

justTRADE ist ein deutscher Neobroker, über den auch echte Kryptowerte gehandelt werden können. Laut Anbieter werden die Kryptowerte in Deutschland bei der Tangany GmbH verwahrt; als Kondition nennt justTRADE eine Orderprovision von 0,125 Prozent zuzüglich Handelsplatzspread.

Für langfristige Bitcoin-Anleger ist jedoch wichtig: Wer seine Bitcoin selbst auf einer eigenen Wallet verwahren möchte, sollte genau prüfen, ob dies bei justTRADE möglich ist. Aktuelle Vergleichsdaten weisen darauf hin, dass eine Auszahlung auf eine eigene Wallet bei justTRADE nicht vorgesehen ist.

finanzen.net ZERO

finanzen.net ZERO bietet den Handel mit echten Kryptowährungen an. Nach Anbieterangaben werden die Kryptowährungen bei der Tangany GmbH, einem von der BaFin beaufsichtigten deutschen Anbieter, verwahrt.

Auch hier gilt: Für Anlegerinnen und Anleger, die Bitcoin langfristig selbst verwahren möchten, ist nicht nur entscheidend, ob „echte Kryptos“ gekauft werden. Entscheidend ist zusätzlich, ob eine Übertragung auf eine eigene Wallet möglich und praktisch vorgesehen ist.

eToro

eToro ist eine internationale Multi-Asset-Plattform, über die unter anderem Kryptowährungen gehandelt werden können. Bei eToro sollte besonders genau geprüft werden, ob es sich im konkreten Fall um echte Kryptowährungen oder um andere Produktformen handelt und ob eine Übertragung in eine Wallet möglich ist.

eToro beschreibt selbst, dass nur bestimmte unterstützte Krypto-Assets in eine eToro-Krypto-Wallet übertragen werden können. Außerdem gelten Einschränkungen nach Asset, Positionstyp und Land.

Kraken

Kraken ist eine international bekannte Kryptobörse mit großem Funktionsumfang. Finanztip hat Kraken im Februar 2026 nachträglich geprüft, spricht aber keine Empfehlung aus.

Kraken kann für erfahrenere Nutzerinnen und Nutzer interessant sein, die eine internationale Kryptobörse mit vielen Funktionen suchen. Für Einsteigerinnen und Einsteiger sind Bedienung, steuerliche Dokumentation und regulatorische Einordnung sorgfältig zu prüfen.

Binance

Binance gehört international zu den größten Kryptobörsen. Für deutsche Anlegerinnen und Anleger sollte der Anbieter jedoch nicht kommentarlos in einer Empfehlungsliste stehen.

Binance zog 2023 den Antrag auf eine deutsche Kryptoverwahrlizenz bei der BaFin zurück.

Das bedeutet nicht automatisch, dass deutsche Nutzer Binance nicht verwenden können. Es bedeutet aber: Die regulatorische Einordnung ist komplexer als bei Anbietern mit klarer deutscher oder europäischer Zulassung. In einem seriösen Ratgeber sollte Binance deshalb mit einem entsprechenden Hinweis versehen werden.

BTC Direct

BTC Direct ist ein europäischer Anbieter, über den Kryptowährungen wie Bitcoin gekauft werden können. Der Dienst richtet sich eher an Nutzerinnen und Nutzer, die Kryptowährungen direkt kaufen und anschließend verwahren oder übertragen möchten.

Vor der Nutzung sollten Gebühren, Wechselkurse, Zahlungsmethoden, Wallet-Transfer und regulatorische Einordnung geprüft werden. Gerade bei Direktkauf-Anbietern können Kosten und Spreads je nach Zahlungsmethode spürbar voneinander abweichen.

Worauf Anleger beim Vergleich achten sollten

Beim Vergleich von Bitcoin-Handelsplattformen sind vor allem diese Punkte wichtig:

  • Echte Bitcoin statt Ersatzprodukte
    Wer Bitcoin langfristig halten möchte, sollte prüfen, ob tatsächlich echte Bitcoin gekauft werden. Bei manchen Brokern oder Finanzprodukten wird nur die Kursentwicklung abgebildet.
  • Auszahlung auf eigene Wallet
    Für langfristige Selbstverwahrung ist entscheidend, ob Bitcoin auf eine eigene Wallet übertragen werden können. Das ist nicht bei allen Brokern möglich.
  • Gebühren und Spread
    Viele Anbieter werben mit „0 Euro Ordergebühr“. Trotzdem entstehen Kosten, etwa über Spreads, Wechselkurse oder Auszahlungsgebühren. Deshalb sollten immer die Gesamtkosten betrachtet werden.
  • Regulierung und Verwahrung
    Bei europäischen und deutschen Anbietern ist zu prüfen, wer die Kryptowerte verwahrt und unter welcher Aufsicht der Anbieter steht. Die EU-Regulierung MiCAR spielt dabei inzwischen eine zentrale Rolle.
  • Bedienbarkeit und Steuerunterlagen
    Für Einsteigerinnen und Einsteiger sind einfache Bedienung, klare Transaktionsübersichten und brauchbare Steuerunterlagen wichtig. Gerade bei vielen Käufen, Verkäufen oder Sparplänen kann die Dokumentation später entscheidend werden.

Kompakte Anbieterübersicht

AnbieterEinordnungBesonderheit
Bison Krypto-App der Börse Stuttgart Spread-Modell, eigene Wallet-Auszahlung möglich
Bitvavo Europäische Kryptobörse Von Finanztip aktuell empfohlen
Finst Europäische Krypto-Plattform Von Finanztip aktuell empfohlen
bitcoin.de Deutscher Krypto-Marktplatz Sitz in Herford, eher klassischer Marktplatz
Bitpanda Österreichischer Krypto- und Investment-Broker MiCAR-Lizenz der BaFin
Coinbase Internationale Kryptoplattform Coinbase Germany mit BaFin-Erlaubnis für Kryptoverwahrung
justTRADE Deutscher Neobroker Echte Kryptowerte, aber Wallet-Auszahlung kritisch prüfen
finanzen.net ZERO Deutscher Neobroker Echte Kryptowährungen, Verwahrung bei Tangany
eToro Multi-Asset-Plattform Wallet-Transfer nur eingeschränkt und abhängig von Bedingungen
Kraken Internationale Kryptobörse Großer Funktionsumfang, keine Finanztip-Empfehlung
Binance Internationale Kryptobörse Regulatorische Einordnung für Deutschland besonders prüfen
BTC Direct Europäischer Direktkauf-Anbieter Kosten und Wallet-Transfer genau prüfen

Fazit

Für Einsteigerinnen und Einsteiger in Deutschland sind vor allem Anbieter interessant, die echte Bitcoin, transparente Kosten, nachvollziehbare Verwahrung und eine klare europäische oder deutsche Regulierung bieten. Wer Bitcoin langfristig halten möchte, sollte zusätzlich darauf achten, ob eine Auszahlung auf eine eigene Wallet möglich ist.

Nach aktuellem Stand werden von Finanztip besonders Bitvavo, Finst und Bison hervorgehoben. Bison punktet durch die Nähe zur Börse Stuttgart und die Möglichkeit, Bitcoin auf eine eigene Wallet auszuzahlen. Neobroker wie justTRADE oder finanzen.net ZERO können bequem sein, sollten aber besonders im Hinblick auf Selbstverwahrung und Wallet-Transfer geprüft werden.

Welchen Bitcoin-Marktplatz können Sie aufgrund persönlicher Erfahrung empfehlen?

 

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Oder einen anderen Marktplatz?

Welchen Marktplatz (Website) für Bitcoin und andere Kryptowährungen können Sie noch empfehlen?

Welchen Marktplatz (oder Wechselstube, Wallet-Anbieter) für Bitcoin, Ripple & Co. haben Sie zudem bereits erfolgreich genutzt und können diesen als seriös weiterempfehlen?

 

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Antwort 1
Coinbase

Manchmal steht eine Bank hinter der Website, oft sind es aber auch einfach Geschäfte zwischen Privatpersonen. Das Funktionsprinzip ist dabei immer sehr ähnlich. Die Plattformen unterscheiden sich vor allem dadurch, welche Kryptowährungen genau erworben können und wie hoch die Gebühren dafür sind.

Punkt 3

Bitcoin online kaufen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Für den Kauf von Bitcoin auf bitcoin.de (es funktioniert bei den anderen Anbietern sehr ähnlich) sind beispielsweise die folgenden Schritte erforderlich:

  1. Zunächst ist es erforderlich, sich durch Klick auf „Registrieren“ auf der Plattform einen Account anzulegen. Dies ist in der Regel jedoch recht einfach und dauert meist nicht länger als 15 Minuten. 
  2. Um in weiterer Folge Bitcoin kaufen zu können, muss der Account mit einer Handynummer, einem Bankkonto und einer E-Mail-Adresse verifiziert werden. Manchmal muss man auch noch einen Fragebogen ausfüllen. Danach ist es möglich, Bitcoin im Wert von bis zu 2.500 Euro zu kaufen und zu verkaufen. Für Transaktionen mit größerem Handelsvolumen muss der Account über ein Video-Ident-Verfahren verifiziert werden.
  3. Durch einen Klick auf den Menüpunkt „Marktplatz“ erscheint die entsprechende Seite zum Kauf von Bitcoin. Der angezeigte Kurs auf der Seite wird alle paar Sekunden aktualisiert.
  4. Nun kann der gewünschte Einkaufspreis oder die gewünschte Anzahl an Bitcoin in das entsprechende Feld eingegeben werden. Sie kaufen in der Regel keine ganzen Bitcoins (ein Bitcoin ist mehrere tausend Euro wert), sondern nur Teile von Bitcoins. Man sollte also aufpassen, welchen Wert man eingibt und im Zweifelsfall genau auf die Nachkommastellen schauen. 
  5. Stehen aktuell Angebote von Verkäufern zur Verfügung (und das ist eigentlich so gut wie immer der Fall), werden diese nun angezeigt. Auch hier erfolgt eine ständige Aktualisierung.. 
  6. Entspricht ein Angebot den eigenen Vorstellungen, wird der Kaufvorgang durch einen Klick auf „Kaufen“ gestartet. 
  7. Auf einer neuen Seite erscheinen nun alle Details zum Angebot und zum Verkäufer. Sobald in weiterer Folge auf „Jetzt kaufen“ geklickt wird, werden die Überweisungsdaten des Verkäufers übermittelt.
  8. Um die Transaktion abzuschließen, muss die Überweisung des Euro-Betrages auf das Konto des Verkäufers innerhalb von 60 Minuten vorgenommen und bei bitcoin.de bestätigt werden. Für die Überweisung gibt es in der Regel mehrere Möglichkeiten, z. B. PayPal oder Kreditkarte.  
  9. Wenn das Geld auf dem Konto des Verkäufers eingeht, wird das ebenfalls auf bitcoin.de bestätigt. Damit ist der Kauf aus rechtlicher Sicht abgeschlossen.
  10. Sobald die Transaktion beendet ist, wird die erworbene Menge an Bitcoin auf der Startseite von bitcoin.de unter „Meine Guthaben“ angezeigt. Dies sollte nach der Transaktion unbedingt geprüft werden. 

Für die Transaktion verrechnet bitcoin.de eine Gebühr von einem Prozent, die auf den Käufer und Verkäufer aufgeteilt und automatisch von der erworbenen Menge an Bitcoin abgezogen wird.

Wer also auf bitcoin.de einen Bitcoin erwirbt, erhält in der Praxis nur 0,99 Bitcoin.

Das Guthaben wird auf einer sogenannten „Wallet“ auf bitcoin.de zwischengelagert. Ein Wallet ist nichts anderes als eine Geldbörse für Kryptowährungen.

Video: Bitcoins auf einem Marktplatz kaufen

Video: Wie und wo man Bitcoins & alle Kryptowährungen kaufen kann - Schritt-für-Schritt Anleitung

Länge: 14 Minuten

Youtube-Video

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Die eigene Wallet

Grundsätzlich ist es möglich, die Bitcoins in der Wallet von bitcoin.de aufbewahrt zu lassen. Noch mehr Sicherheit bietet allerdings eine persönliche Wallet. Zu den bekanntesten Wallet-Anbietern gehören hier beispielsweise Cryptology, Blockchain und Ledger. Mit einer persönlichen Wallet ist es in weiterer Folge auch möglich, Kryptogeld mit anderen Usern zu tauschen und zu empfangen. Wichtig für die Wallet ist ein starkes Passwort (privater Schlüssel). Mehr zur Auswahl der richtigen Wallet in folgendem Artikel:

Beitrag: Wo und wie kann ich Bitcoin aufbewahren?

Bitcoin – wo lagern?

Bitcoin – wo lagern?

Bitcoin – wo lagern? Die Unterschiede der Wallets erläutert

Was mache ich nur mit meinen Bitcoins, nachdem ich sie gekauft habe? Wo lagere ich Bitcoins? Genau wie „echtes“ Geld müssen schließlich auch die Kryptowährungen irgendwo aufbewahrt werden. Unsere „normalen“ Münzen und Scheine bewahren wir meistens in einer Geldtasche auf. Der englische Begriff dafür lautet „Walllet“. Und genau das bringt uns der Antwort auf die Frage „Bitcoin wo lagern?“ schon sehr nahe: Die Bitcoins werden nämlich einfach in einer Wallet gelagert. Für diese Wallet gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Hier weiterlesen: Bitcoin – wo lagern?


Geld-Welten-Tipp 1: Risikofrei üben mit dem Demomodus

Wer Anfänger ist und das Handeln mit Bitcoin zunächst ohne Risiko ausprobieren möchte, hat bei einigen Websites die Möglichkeit, dies zu tun. Dafür wählt man beispielsweise beim Registrieren auf einigen Websites den Kontomodus "Demomodus". Anschließend kann man anfangen zu kaufen und das ohne echten Einsatz. Um das Ganze möglichst realistisch zu machen, werden die realen Kurse und Kursentwicklungen genutzt. Diese Art des Ausprobierens hilft einem unter Umständen dabei, später auf dem realen Markt zurechtzukommen. 

Geld-Welten-Tipp 2: Steuerrechtlich informieren

Wenn man Bitcoins innerhalb von 12 Monaten gewinnbringend verkauft, ist dies unter Umständen als privates Veräußerungsgeschäft steuerpflichtig, wobei es in Deutschland eine Freigrenze von 600 Euro gibt. Bevor man also in den Handel einsteigt, sollte man sich auch diesbezüglich informieren. 

Besitzen Sie Bitcoin?

 

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Die bisherigen Stimmen:

Ja 409 Stimmen
Nein, werde ich (vermutlich) auch nie 158 Stimmen
Nein, ich werde mir aber Bitcoin zulegen 112 Stimmen
Nein 98 Stimmen

Punkt 4

bitcoin am automaten 1000

Bitcoin kaufen beim Automaten

In Österreich und der Schweiz gibt es bereits ein sehr gutes Netz an Automaten, an denen es möglich ist, Bitcoin zu kaufen. In Deutschland war sich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hingegen lange Zeit nicht sicher, ob der Automatenhandel auch in Deutschland eine gute Idee ist.

Mittlerweile hat man sich aber auch dort durchgerungen, den Bitcoin-Kauf über Automaten zuzulassen. So gibt es zwar deutschlandweit aktuell erst rund 50 Automaten, das Netz wächst nun aber stetig und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis man auch hierzulande zum Spitzenreiter USA mit derzeit über 2.000 Automaten aufschließen kann.

Der Kauf von Bitcoin am Automaten erfolgt ohne Angabe von Identitätsdaten. Deshalb liegt die Höchstgrenze für den Kauf je nach Betreiber bei etwa 250 bis 500 Euro. Mittlerweile ist auch eine Generation an Automaten im Umlauf, bei denen es möglich ist, sich sein Bitcoin-Guthaben in Euro auszahlen zu lassen.

Um Bitcoin am Automaten kaufen zu können, wird eine eigene Wallet benötigt, siehe oben. Die entsprechende App dazu sollte ebenfalls auf dem Smartphone installiert sein.

Beitrag zu Wallets: Wo und wie kann ich Bitcoin aufbewahren?

Bitcoin – wo lagern?

Bitcoin – wo lagern?

Bitcoin – wo lagern? Die Unterschiede der Wallets erläutert

Was mache ich nur mit meinen Bitcoins, nachdem ich sie gekauft habe? Wo lagere ich Bitcoins? Genau wie „echtes“ Geld müssen schließlich auch die Kryptowährungen irgendwo aufbewahrt werden. Unsere „normalen“ Münzen und Scheine bewahren wir meistens in einer Geldtasche auf. Der englische Begriff dafür lautet „Walllet“. Und genau das bringt uns der Antwort auf die Frage „Bitcoin wo lagern?“ schon sehr nahe: Die Bitcoins werden nämlich einfach in einer Wallet gelagert. Für diese Wallet gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Hier weiterlesen: Bitcoin – wo lagern?


Bitcoin-Kauf am Automaten: Schritt-für-Schritt

Es sind verschiedene Automaten im Umlauf, bei denen sich die Vorgehensweise jeweils ein wenig unterscheiden kann, doch grundsätzlich erfolgt der Kauf von Bitcoin beim Automaten in den folgenden Schritten:

  1. Zunächst wird am Automaten die Option „Bitcoin kaufen“ ausgewählt. Daraufhin wird der aktuelle Wechselkurs am Bildschirm angezeigt.
  2. Jede Wallet hat einen eigenen QR-Code. Um diesen anzuzeigen, muss die Wallet am Smartphone geöffnet und die Option „Empfangen“ ausgewählt werden.
  3. Dieser QR-Code muss nun vor die Kamera des Automaten gehalten werden. Daraufhin wird die persönliche Bitcoin-Adresse am Bildschirm des Automaten angezeigt.
  4. Nun kann einfach die gewünschte Menge an Bargeld über den Geldschlitz in den Automaten eingeführt werden. Nach Einzug jedes Geldscheins wird die entsprechende Menge an Bitcoin angezeigt, die für den insgesamt eingeschobenen Betrag erworben werden kann.
  5. Um die Transaktion abzuschließen, wird auf dem Bildschirm des Automaten die Option „Kauf bestätigen“ (Die Wortwahl kann auch geringfügig anders ausfallen) ausgewählt.
  6. Innerhalb weniger Sekunden steht die gewünschte Menge an Bitcoin in der eigenen Wallet zur Verfügung.

Der Vorgang im Video:

Youtube-Video

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Der Kauf am Automaten ist also einfach und komfortabel. Das lassen sich die Betreiber jedoch auch etwas kosten. Denn im Vergleich zum Erwerb von Bitcoin über eine Online Plattform sind die Gebühren hier wesentlich höher. Je nach Betreiber variieren sie zwar ein wenig, grundsätzlich muss allerdings mit etwa fünf Prozent kalkuliert werden.

Wer also Bitcoin für 1.000 Euro kaufen möchte, zahlt am Automaten Gebühren in der Höhe von rund 50 Euro, während bei den großen Online Marktplätzen nur rund 5 bis 10 Euro fällig werden. Bei einem einmaligen Kauf fällt das nicht so ins Gewicht, wer jedoch regelmäßig Bitcoin kauft und auch wieder verkauft, sollte diesen Aspekt auf keinen Fall aus den Augen verlieren.

Die Bitcoin-Automaten in Deutschland


Scrollen Sie in die Karte hinein oder bewegen Sie die Karte, um einen Bitcoin-Automaten in Ihrer Nähe zu finden. Mit einem Klick auf den Standort erfahren Sie die genaue Adresse, Öffnungszeiten etc.

Es gibt darüber noch weitere Möglichkeiten, Bitcoins "offline" zu erwerben. Man kann über Plattformen wie Bitcoin-Treff.de Händler aus der Umgebung vermittelt bekommen und von diesen direkt kaufen. Solche Tauschplätze sind jedoch mit Vorsicht zu betrachten. 

Video: Bitcoins auf einem Marktplatz kaufen

Video: Wie und wo man Bitcoins & alle Kryptowährungen kaufen kann - Schritt-für-Schritt Anleitung

Länge: 14 Minuten

Youtube-Video

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Video: Wo Bitcoin kaufen? - Tipps & Empfehlungen für Einsteiger

Länge: 11 Minuten

Youtube-Video

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Kryptowährungen und Risiko

Der Kauf und der Handel mit Bitcoin & Co. ist mit hohen Verlustrisiken verbunden. Denn die virtuelle Währung hat keinerlei realen oder inneren Wert. Wert entsteht häufig durch gesellschaftliche Akzeptanz, Nutzen und Nachfrage – auch bei traditionellen Assets. Kryptowährungen sind, wie andere Vermögenswerte, wertvoll, wenn Menschen sie als Zahlungsmittel, Investment oder für andere Zwecke akzeptieren. Aber nur solange Handelsteilnehmer dies tun. Nicht nur die britische Finanzmarktaufsichtsbehörde FCA warnt Anleger vor einem möglichen Totalverlust. Dieses Risikos sollten allen bewusst sein, die sich auf das Geschäft mit einer Kryptowährung einlassen.

Geld-Welten-Rat: Wir raten vom Handel mit Kryptowährungen ganz allgemein ab. Der Markt ist undurchsichtig, wird von großen Playern stark beeinflusst und ist einer gewissen Willkür unterworfen. Niemand kann auch genau sagen, welche Kryptowährung sich durchsetzt bzw. wie lange diese attraktiv und nachgefragt ist.

Betrug vorbeugen: Wenn Sie auf einer Handelsplattform mit Bitcoin handeln wollen, sollten Sie dies nur auf Plattformen tun, die staatlich, z. B. von der Bafin, geprüft sind. Obwohl der Kryptomarkt volatil ist, gibt es zunehmende Regulierungsbemühungen weltweit, die für mehr Transparenz sorgen. In Deutschland unterliegen Krypto-Dienstleister der Aufsicht durch die BaFin, was zu einer stärkeren Kontrolle und Sicherheit beiträgt. Vor allem bei Handelsplattformen im Ausland kann es Ihnen passieren, dass ihr eingezahltes Geld nie wieder auftaucht.

Vorsicht vor großen Versprechungen auf Trading-Plattformen!

Dubiose Trading-Plattformen werben im Internet und den sozialen Netzwerken mit einfachen und schnellen Gewinnen beim Handel mit Kryptowährungen. Sie versprechen das schnelle Geld durch ihre (natürlich auf einem cleveren Algorythmus beruhenden) Empfehlungen. Mithilfe eines „persönlichen Beraters“ wird man erst beim Traden eingewiesen, dann unter Druck gesetzt und letztlich um sein Geld gebracht. Mehr dazu unter: https://www.vzhh.de/themen/finanzen/sparen-geldanlage/dubiose-trading-plattformen-wie-betrueger-schnellen-gewinnen-locken

Besser eine eigene Wallet

Wer mit Kryptowährungen handelt oder damit bezahlen will, sollte auf eine eigene Wallet setzen. Eine eigene Wallet ist dabei in unseren Augen sicherer als die Verwahrung auf einem Sammelkonto. Wählen Sie also eine Handelsplattform, die eigene Wallets ermöglicht.

Aber: Eine eigene Wallet (z. B. Hardware-Wallet) kann sicherer sein als Verwahrung auf der Plattform („Custody“), weil man selbst die privaten Schlüssel kontrolliert, muss dies aber nicht. Gerade für Anfänger bergen Hardware‑ oder Software‑Wallets weitere Risiken wie Diebstahl, Verlust, Phishing oder Bedienfehler (z. B. falscher Umgang mit Seed-Phrase). Tatsächliche Sicherheit hängt von mehreren Faktoren ab – nicht nur vom Wallet‑Typ.

Gibt es eine Frage zum Beitrag, etwas zu ergänzen oder vielleicht sogar zu korrigieren?

Fehlt etwas im Beitrag? Kannst du etwas beisteuern? Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet. Vielen Dank!

 

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Punkt 5

Bitcoin-CFDs und Co – schon eine Alternative?

Alternativ dazu gibt es auch die Möglichkeit, über unterschiedliche Anbieter wie beispielsweise Plus500 oder eToro sogenannte CFDs (Differenzkontrakte) für Bitcoin zu erwerben. Da in diesem Fall jedoch, vereinfacht ausgedrückt, nur auf den steigenden oder fallenden Kurs einer Kryptowährung wie Bitcoin „gewettet“ wird und kein tatsächlicher Kauf von Bitcoin erfolgt, wird diese Möglichkeit in diesem Artikel nicht weiter vorgestellt. Anfänger sind generell gut beraten, sich einen entsprechenden Kenntnisstand zum Thema CFD bzw. CFD-Broker anzueignen, bevor sie mit dem Handel beginnen, denn dabei handelt es sich um ein hochspekulatives Instrument für äußerst erfahrende Anleger.

Ähnliches gilt für den Kauf eines Bitcoin-Zertifikates oder eines Bitcoin-ETPs. Auch hier kauft man keine echte Bitcoins und begibt sich in komplizierteres Terrain. Einen ETF auf Bitcoins gibt es in der EU bisher nicht.  

Kryptowährungen und Risiko

Der Kauf und der Handel mit Bitcoin & Co. ist mit hohen Verlustrisiken verbunden. Denn die virtuelle Währung hat keinerlei realen oder inneren Wert. Wert entsteht häufig durch gesellschaftliche Akzeptanz, Nutzen und Nachfrage – auch bei traditionellen Assets. Kryptowährungen sind, wie andere Vermögenswerte, wertvoll, wenn Menschen sie als Zahlungsmittel, Investment oder für andere Zwecke akzeptieren. Aber nur solange Handelsteilnehmer dies tun. Nicht nur die britische Finanzmarktaufsichtsbehörde FCA warnt Anleger vor einem möglichen Totalverlust. Dieses Risikos sollten allen bewusst sein, die sich auf das Geschäft mit einer Kryptowährung einlassen.

Geld-Welten-Rat: Wir raten vom Handel mit Kryptowährungen ganz allgemein ab. Der Markt ist undurchsichtig, wird von großen Playern stark beeinflusst und ist einer gewissen Willkür unterworfen. Niemand kann auch genau sagen, welche Kryptowährung sich durchsetzt bzw. wie lange diese attraktiv und nachgefragt ist.

Betrug vorbeugen: Wenn Sie auf einer Handelsplattform mit Bitcoin handeln wollen, sollten Sie dies nur auf Plattformen tun, die staatlich, z. B. von der Bafin, geprüft sind. Obwohl der Kryptomarkt volatil ist, gibt es zunehmende Regulierungsbemühungen weltweit, die für mehr Transparenz sorgen. In Deutschland unterliegen Krypto-Dienstleister der Aufsicht durch die BaFin, was zu einer stärkeren Kontrolle und Sicherheit beiträgt. Vor allem bei Handelsplattformen im Ausland kann es Ihnen passieren, dass ihr eingezahltes Geld nie wieder auftaucht.

Vorsicht vor großen Versprechungen auf Trading-Plattformen!

Dubiose Trading-Plattformen werben im Internet und den sozialen Netzwerken mit einfachen und schnellen Gewinnen beim Handel mit Kryptowährungen. Sie versprechen das schnelle Geld durch ihre (natürlich auf einem cleveren Algorythmus beruhenden) Empfehlungen. Mithilfe eines „persönlichen Beraters“ wird man erst beim Traden eingewiesen, dann unter Druck gesetzt und letztlich um sein Geld gebracht. Mehr dazu unter: https://www.vzhh.de/themen/finanzen/sparen-geldanlage/dubiose-trading-plattformen-wie-betrueger-schnellen-gewinnen-locken

Besser eine eigene Wallet

Wer mit Kryptowährungen handelt oder damit bezahlen will, sollte auf eine eigene Wallet setzen. Eine eigene Wallet ist dabei in unseren Augen sicherer als die Verwahrung auf einem Sammelkonto. Wählen Sie also eine Handelsplattform, die eigene Wallets ermöglicht.

Aber: Eine eigene Wallet (z. B. Hardware-Wallet) kann sicherer sein als Verwahrung auf der Plattform („Custody“), weil man selbst die privaten Schlüssel kontrolliert, muss dies aber nicht. Gerade für Anfänger bergen Hardware‑ oder Software‑Wallets weitere Risiken wie Diebstahl, Verlust, Phishing oder Bedienfehler (z. B. falscher Umgang mit Seed-Phrase). Tatsächliche Sicherheit hängt von mehreren Faktoren ab – nicht nur vom Wallet‑Typ.

Bitcoin – aktueller Kurs und vergangene Entwicklung

Aktueller Bitcoin-Wechselkurs zum Dollar

Bitcoin-Höchststände
US-Dollar /
Bitcoin
erstmals
erreicht
benötigte
Tage
0,1 9. Okt. 2010
1 9. Feb. 2011 184
10 2. Jun. 2011 113
100 1. April 2013 699
1.000 27. Nov. 2013 210
10.000 29. Nov. 2017 1.463
20.000 16. Dez. 2020 1.113
30.000 2. Jan. 2021 17
40.000 8. Jan. 2021 6
50.000 16. Feb. 2021 39
60.000 13. Mär. 2021 25
70.000 8. März 2024 1.103
80.000 10. November. 2024 247
90.000 13. November 2024 3
100.000 5. Dezember 2024 22
Bitcoin-Allzeithoch
BitcoinUS-DollarDatum
1 125.965,51 6. Oktober 2025

 Quelle: Wikipedia und andere

Erläuterungen zum Kursverlauf

Bitcoin-Kursentwicklung

Im Jahr 2010 wurde erstmals ein Bitcoin-Kurs zwischen Nutzern eines Bitcoin-Forums ausgehandelt. In der Anfangszeit lag der Preis meist deutlich unter 10 US-Dollar je Bitcoin. Danach folgten immer wieder starke Kursanstiege – und ebenso heftige Rückschläge.

Im April 2013 stieg der Bitcoin-Kurs erstmals auf über 260 US-Dollar, fiel danach aber innerhalb weniger Wochen um mehr als 80 Prozent auf rund 50 US-Dollar. Bereits im November desselben Jahres folgte der nächste starke Anstieg: Bitcoin kletterte auf über 1.000 US-Dollar.

Anfang 2014 belastete der Zusammenbruch der Handelsplattform Mt. Gox den Markt schwer. Der Kurs fiel in der Folge wieder deutlich und lag zeitweise nur noch bei gut 300 US-Dollar. Nach einer längeren Seitwärts- und Erholungsphase stieg Bitcoin ab 2015 erneut kräftiger. Gründe waren unter anderem die wachsende mediale Aufmerksamkeit, zunehmendes Misstrauen gegenüber klassischen Finanzsystemen und die langsam steigende Akzeptanz von Bitcoin als digitales Anlagegut.

Im Mai 2017 überschritt Bitcoin erstmals wieder deutlich die Marke von 2.000 US-Dollar. Der Boom erreichte im Dezember 2017 seinen damaligen Höhepunkt: Am 16. Dezember 2017 wurden zeitweise mehr als 16.000 Euro für einen Bitcoin gezahlt. Danach folgte ein harter Einbruch. Ende 2018 und Anfang 2019 notierte Bitcoin zeitweise wieder unter 3.000 Euro.

Bis Anfang 2020 hatte sich der Kurs auf rund 8.000 Euro erholt. Am Tag des dritten Bitcoin-Halvings, dem 11. Mai 2020, lag der Schlusskurs bei knapp 8.000 Euro. Danach begann eine neue Rallye. Sie wurde unter anderem durch das wachsende Interesse institutioneller Anleger und die Ankündigung von PayPal befeuert, Bitcoin in seine Dienste einzubinden.

Anfang 2021 stieg Bitcoin auf über 40.000 US-Dollar. Im Frühjahr 2021 folgte ein weiterer Schub, unter anderem durch den Einstieg von Tesla in Bitcoin. Am 14. April 2021 wurde ein damaliges Rekordhoch von rund 64.800 US-Dollar erreicht. Anschließend geriet der Kurs wieder unter Druck – unter anderem durch kritische Äußerungen Elon Musks zur Ökobilanz von Bitcoin und durch das harte Vorgehen Chinas gegen Bitcoin-Mining.

Im Oktober und November 2021 erreichte Bitcoin erneut neue Höchststände von über 66.000 US-Dollar. Danach begann ein längerer Abwärtstrend. Ende 2022 fiel der Kurs zeitweise auf unter 17.000 US-Dollar. Auslöser waren unter anderem steigende Zinsen, schwächere Risikobereitschaft an den Finanzmärkten und mehrere Krisen im Kryptosektor.

Im Jahr 2023 erholte sich Bitcoin wieder deutlich und stieg bis Jahresende auf über 40.000 US-Dollar. Anfang 2024 sorgte vor allem die Zulassung der ersten Spot-Bitcoin-ETFs in den USA für neuen Auftrieb. Bitcoin überschritt im März 2024 die Marke von 73.000 US-Dollar. In der EU sind klassische, breit vermarktete Bitcoin-ETFs weiterhin nicht mit dem UCITS-Regelwerk vereinbar, weil ETFs dort grundsätzlich eine ausreichende Streuung benötigen; handelbar sind jedoch verschiedene Bitcoin-ETPs und ETNs.

Nach dem Wahlsieg Donald Trumps im November 2024 und einer kryptofreundlicheren Markterwartung stieg Bitcoin weiter. Im Jahr 2025 wurden neue Rekordstände erreicht. Im August 2025 überschritt Bitcoin erstmals die Marke von 124.000 US-Dollar. Als Treiber galten vor allem ETF-Nachfrage, institutionelle Käufe und die Erwartung einer günstigeren Regulierung in den USA.

Ab Herbst 2025 kam es jedoch wieder zu deutlichen Rückschlägen. Nach den Rekordständen fiel Bitcoin zeitweise klar unter die Marke von 100.000 US-Dollar. Anfang Februar 2026 rutschte der Kurs sogar unter 70.000 US-Dollar, zeitweise auch unter 64.000 US-Dollar. Als Ursachen wurden vor allem Gewinnmitnahmen, sinkende Risikobereitschaft, Abflüsse aus Krypto-ETFs und makroökonomische Unsicherheit genannt.

Bis zur Mitte des Jahres 2026 konnte sich Bitcoin wieder etwas stabilisieren, blieb aber weit unter den Höchstständen des Jahres 2025. Ende Mai 2026 notierte Bitcoin ungefähr bei 75.000 bis 76.000 US-Dollar beziehungsweise rund 65.000 Euro. Der Kurs lag damit weiterhin deutlich unter dem Rekordhoch, aber immer noch weit über den Niveaus früherer Marktzyklen.

Die starken Schwankungen zeigen: Bitcoin bleibt eine hochvolatile Anlage. Langfristig wurde der Kurs durch Knappheit, Halvings, mediale Aufmerksamkeit, institutionelle Nachfrage und den Wunsch nach alternativen Anlageformen gestützt. Kurz- und mittelfristig reagieren die Preise jedoch empfindlich auf Regulierung, Zinserwartungen, ETF-Zuflüsse oder -Abflüsse, politische Signale und die allgemeine Risikostimmung an den Finanzmärkten.

Kurzfazit

Bitcoin hat sich von einem kaum beachteten Internetexperiment zu einer weltweit gehandelten Anlageklasse entwickelt. Die Kursgeschichte zeigt jedoch auch: Auf starke Anstiege folgten bisher regelmäßig drastische Rückgänge. Wer Bitcoin kauft, sollte deshalb nicht nur auf mögliche Gewinne schauen, sondern auch starke Verluste, lange Durststrecken und die besondere Unsicherheit dieses Marktes einkalkulieren.

Analyse: Warum steigt der Bitcoin?

Warum steigt der Bitcoin?

Warum steigt Bitcoin?

Warum steigt der Bitcoin? Die Treiber des Preises & Gefahren

Wer regelmäßig die Kurse des Bitcoins verfolgt, ist bereits an die heftigen Kursschwankungen der Währung ge wöhnt. Experten sprechen in diesem Fall von einer hohen Volatilität. Allerdings ist diese in den letzten Jahren stetig gesunken. Der Bitcoin Kurs hingegen knackte im Februar 2021 die 40.000 Euro Marke und zum Jahresende 2024 sahen wir zum ersten Mal den Bitcoin über 100.000 $ steigen.

Doch was steckt hinter diesem Höhenflug? Ist es bloße Spekulation oder gibt es handfeste Gründe für den Anstieg? Dieser Artikel beleuchtet die vielfältigen Faktoren, die den Bitcoin-Preis beeinflussen – von wirtschaftlichen Entwicklungen über technologische Innovationen bis hin zu geopolitischen Ereignissen. Leser erhalten einen fundierten Überblick über die aktuellen Treiber des Bitcoin-Marktes.

Hier weiterlesen: Warum steigt der Bitcoin?


Analyse: Bitcoin – wann verkaufen?

Bitcoin wann verkaufen?

Bitcoin wann verkaufen?

Bitcoin wann verkaufen? Vom Finden des richtigen Ausstiegszeitpunktes

Wer einmal vom Bitcoin-Fieber gefangen ist, dem lässt es meistens so schnell nicht mehr los. Die meisten Besitzer von Bitcoin kennen wahrscheinlich das Phänomen, dass sie mehrmals am Tag den aktuellen Kurs checken. Die allesentscheidende Frage lautet: Wann soll ich mich wieder von meinem Krypto-Geld trennen? So viel sei schon vorneweg verraten: Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Doch es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich zumindest einer Antwort anzunähern.

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Leserumfrage zur Zukunft des Bitcoins

Bitcoin: Ihre Prognose – wo wird der Bitcoin-Preis 2030 stehen?

 

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Die bisherigen Stimmen:

100.000 – 250.000 € 187 Stimmen
250.000 – 500.000 € 150 Stimmen
500.000 – 1. Million € 149 Stimmen
Über 1 Million € 144 Stimmen
50.000 – 100.000 € 95 Stimmen
Weniger als 1.000 € 68 Stimmen
25.000 – 50.000 € 29 Stimmen
1.000 – 5.000 € 16 Stimmen
10.000 – 25.000 € 12 Stimmen
5.000 – 10.000 € 12 Stimmen

Sind Bitcoins bald eine Alternative zu anderen Zahlungsmitteln?

Ihre Prognose:

 

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Die bisherigen Stimmen:

Man wird in Zukunft mit Bitcoins an manchen Stellen bezahlen können, aber nicht überall. 147 Stimmen
Nein, Bitcoins werden sich nicht als allgemeines Zahlungsmittel durchsetzen. 86 Stimmen
Ja, mit Bitcoins wird man in Zukunft überall bezahlen können. 78 Stimmen

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* Die Wertpapiere müssen einen Auslieferungsanspruch auf "echte" Krypto-Token verbriefen.
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Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter Bödeker hat Volkswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit seinem Berufseinstieg im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich und bei einem Kapitalanlageunternehmen (für geschlossene Fonds) ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten.

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