Bitcoin wann verkaufen?

Bitcoin wann verkaufen? Vom Finden des richtigen Ausstiegszeitpunktes

Wer einmal vom Bitcoin-Fieber gefangen ist, dem lässt es meistens so schnell nicht mehr los. Die meisten Besitzer von Bitcoin kennen wahrscheinlich das Phänomen, dass sie mehrmals am Tag den aktuellen Kurs checken. Die allesentscheidende Frage lautet: Wann soll ich mich wieder von meinem Krypto-Geld trennen? So viel sei schon vorneweg verraten: Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Doch es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich zumindest einer Antwort anzunähern.

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Zur Einführung: Wie funktioniert der Bitcoin?

Wie funktioniert Bitcoin?

Bitcoin: Was du darüber wissen musst

Wie der Bitcoin funktioniert – von Blockchain und Co.

Kryptowährungen und allen voran der Bitcoin sind in aller Munde. Die digitale Währung hat mittlerweile einen sehr hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Doch obwohl die meisten Menschen in der Zwischenzeit wissen, dass es Bitcoins gibt, fragen sie sich: Was ist Bitcoin? Wie funktioniert Bitcoin? Warum gibt es den Bitcoin? Wo kann man Bitcoins kaufen? Was ist eine Blockchain?

Alle Antworten zur Funktionsweise des Bitcoin ► Erfindung des Bitcoins ► Blockchain ► Mining/Schürfen ► Handel mit Bitcoin ► Aufbewahren/Wallet

Punkt 1

Warum ist der richtige Ausstiegszeitpunkt so schwierig zu bestimmen?

Wer bei der Suchmaschine als Suchbegriff „Bitcoin wann verkaufen“ eingibt, erhält gleich einmal über 14 Millionen Suchergebnisse. Da muss doch wohl auch eine gute Antwort auf die Frage nach dem richtigen Ausstiegszeitpunkt dabei sein. Doch ob der Verkauf zum aktuellen Zeitpunkt gerade nützlich und sinnvoll ist, ist auch immer von der persönlichen Strategie abhängig.

Wer den Bitcoin als langfristige Investition sieht, sollte sich durch die hohen Kursschwankungen nicht beunruhigen lassen und die Zeit einfach für sich arbeiten lassen. Wer jedoch innerhalb kürzerer Zeiträume Gewinne realisieren möchte, sollte dabei auch nicht darauf vergessen, dass auf den entsprechenden Gewinn in Deutschland Steuern fällig werden, wenn die veräußerten Bitcoins kürzer als ein Jahr gehalten wurden.

Erschwerend hinzu kommt, dass der Preis von BTC immer wieder stark schwankt. Verlieren und Gewinnen liegen eng beieinander. Innerhalb weniger Tage kann also die Marktsituation eine ganz andere sein, was die Entscheidung zu Verkaufen zusätzlich kompliziert macht. 

Analyse: Warum steigt der Bitcoin?

Warum steigt Bitcoin?

Warum steigt Bitcoin?

Warum steigt der Bitcoin? Die Treiber des Preises & Gefahren

Wer regelmäßig die Kurse des Bitcoins verfolgt, ist bereits an die heftigen Kursschwankungen der Währung gewöhnt. Experten sprechen in diesem Fall von einer hohen Volatilität. Allerdings ist diese in den letzten Jahren stetig gesunken. Der Bitcoin Kurs hingegen knackte im Februar 2021 die 40.000 Euro Marke und im April wurde ein Höchststand mit über 64.000 $ je Bitcoin erreicht.

Doch was steckt eigentlich genau dahinter, wenn der Kurs des Bitcoins wieder einmal sprunghaft ansteigt? Handelt es sich dabei nur um eine nicht steuerbare Laune oder gibt es wirklich jedes Mal triftige Gründe, die den Preis dermaßen in die Höhe treiben? 

Wie entsteht der Wert beim Bitcoin?

Wie entsteht der Wert beim Bitcoin?

wert bitcoin kupfer 564

So entsteht der Wert beim Bitcoin: von Begrenzung, Nachfrage & Co.

Der Bitcoin ist eine digitale Währung ohne realen Pendant. Mittlerweile gibt es Menschen, die durch den Handel mit der Währung reich geworden sind. Immer mehr Internetshops und Firmen akzeptieren Bitcoins als Zahlungsmittel. Doch wie entsteht eigentlich der Wert bei der "digitalen Münze"?

Beitrag: Wird es zum Crash des Bitcoins kommen?

Wann crasht Bitcoin?

Wann crasht Bitcoin?

Wird der Bitcoin irgendwann crashen? Gründe dafür und dagegen

Dem Bitcoin wird nahezu täglich in unterschiedlichen Medien das nahe Ende vorausgesagt. Die Gründe dafür wechseln sich ab. Mal sind die Regulierungen schuld, dann wieder die fehlende Akzeptanz als Zahlungsmittel und auch Hackerangriffe oder der hohe Stromverbrauch müssen immer wieder als Argumente für einen reißerischen Artikel mit Headlines wie „Wann crasht Bitcoin“ herhalten.

Doch wie sieht die Lage tatsächlich aus? Ist der Bitcoin in großer Crash-Gefahr? Wird der Bitcoin-Hype ein Ende haben? Bei Betrachtung der Faktenlage ist schnell erkennbar, dass es sowohl Gründe für als auch gegen einen großen Crash gibt.

Beitrag: Wird es ein Ende vom Bitcoin geben?

Wann endet Bitcoin?

Wann endet Bitcoin?

Wird der Bitcoin ein Ende haben? Wenn ja: wann könnte das sein?

Die digitale Währung Bitcoin gibt es erst seit 2009. Doch schon jetzt gibt es die ersten Diskussionen darüber, ob es nicht irgendwann einmal mit der ersten Kryptowährung vorbei sein könnte. Viele Laien, aber auch Experten diskutieren über Fragen wie „Wann endet Bitcoin?“ oder „Wie lange wird sich der Bitcoin halten?“.

Eindeutige Antworten darauf gibt es keine. Es existieren jedoch viele unterschiedliche Szenarien, die Einfluss darauf haben könnten, ob der Bitcoin langfristig überlebt.

Gibt es historische Erfahrungen, auf die man zurückgreifen kann?

Vor allem ist dieses berühmte „Bitcoin wann verkaufen“-Frage jedoch nicht so einfach zu beantworten, weil es im Vergleich zu anderen Investitionsmöglichkeiten einfach noch keine Erfahrungswerte gibt. Bei Gold oder Aktien hat es fast jede Situation schon einmal in der Geschichte gegeben und deshalb ist es möglich, auf einen großen historischen Erfahrungsschatz zurückzugreifen. Bei Bitcoin passiert aktuell vieles hingegen zum ersten Mal.

Die Frage „Wie erwische ich den besten Ausstiegszeitpunkt?“ kann deshalb nicht im Rahmen von Fundamentalanalysen beantwortet werden. Der Bitcoin ist für alle gleichermaßen neues und somit unbekanntes Terrain.

Plattformen vergleichen

Wie viel Gewinn man beim Verkauf und Handel mit Bitcoin (BTC) erzielt, kann auch davon abhängen, wo man verkauft. Je nach Website können die Preise und erzielten Beträge durch z. B. Verkaufsgebühren variieren. Tendenziell ist der Handel an einem Krypto-Marktplatz günstiger als an Börsen. Wer möglichst hohe Verkaufspreise erzielen möchte, sollte also im Vorfeld, am besten schon vor dem Investieren von Kapital in Coins, verschiedene Plattformen miteinander vergleichen.

Was sagen die "Experten"?

Bei entsprechenden Kursprognosen von selbsternannten Experten ist deshalb oftmals jede Menge Subjektivität im Spiel. Je nachdem, wie sie dem System grundsätzlich gegenüberstehen, fallen dann die Prognosen entweder sehr positiv oder entsprechend pessimistisch aus. Von „der Kurs wird sich im nächsten Jahr verzehnfachen“ bis zu „Das System wird innerhalb kürzester Zeit völlig zusammenbrechen“ ist im Normalfall in der regelmäßigen Berichterstattung innerhalb weniger Tage bei Bitcoin alles zu finden.

Sobald etwas besonders spektakulär klingt, kommt es in weiterer Folge auch zu den sogenannten Papagei- und Anglerprognosen. Während bei den Papagei-Prognosen die Meinung eines anderen Experten nur nachgeplappert wird, geht es bei der Anglerprognose darum, den bereits gewagten Prognosen noch eines draufzusetzen. So werden aus von einem Experten prognostizieren möglichen 10 Prozent Kursgewinn im nächsten Monat durch ein paar Anglerprognosen schnell einmal 100 Prozent. Ganz nach dem Motto: „Seht her, wer den größten Fisch gefangen hat!“.

Auch das Umfeld ist nicht immer einfach zu durchschauen. Ständig betreten oder verlassen Player den Markt. Ein gutes Beispiel dafür ist Elon Musk, der Anfang  2021 für Schlagzeilen sorgte, als er 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investierte. Der Kurs schoss daraufhin weiter in die Höhe.

Autos kaufen mit Bitcoin bei Tesla?

Nachdem Elon Musk, CEO von Tesla, Anfang des Jahres 2021 selbst Bitcoins im Wert von 1,5 Milliarden Dollar erwarb, kündigte er an, BTC bald auch als Zahlungsmittel bei Tesla akzeptieren zu wollen. Der Kurs vom Bitcoin stieg danach vehement an. Kurzfristig war dann eine Bezahlung von Tesla-Automobilen in den USA möglich.

Am 12. Mai 2021 verkündete Musk dann aber überraschend, aufgrund des hohen Stromverbrauches beim Bitcoin-Schürfen und den damit einhergehenden Umweltproblematiken diese Bezahlmöglichkeit wieder einzustellen. In der Folge sank der Bitcoin-Kurs stark. Manch einer spekuliert, dass Elon Musk sich vorab von seinen Bitcoin-Beständen getrennt hat, andere mutmaßen, dass er aufgrund der von der Biden-Regierung ausgerufenen Umweltschutzbemühungen zu diesem Schritt gedrängt wurde.

Ende Juli 2021 verlautbarte Musk, dass er und seine Firmen weiterhin Bitcoin halten, ungeschmälert an dessen Zukunft glauben und "vermutlich" auch bald wieder Tesla mit Bitcoin bezahlt werden können. Parallel kamen Gerüchte auf, dass Amazon bald Bitcoin akzeptieren könnte und der Kurs stieg wieder stark an.

Auch Institutionen wie jüngst Mastercard bringen immer wieder Aufruhr in die Krypto-Szene. Die Ankündigung des Kreditkartenunternehmens, künftig auch Krypto-Transaktionen zu erlauben, sorgte für großes mediales Aufsehen.

Während in den ersten Jahren des Bitcoins bis etwa 2017 vor allem Privatanleger an Krypto-Geld interessiert waren, sind es mittlerweile immer mehr institutionelle Anleger, die sich auf die digitale Währung fokussieren. Das beflügelt die Kurse zusätzlich und sorgt auch für eine gewisse Sicherheit, dass es sich beim aktuellen Kursniveau nicht so wie 2017 um eine kurzfristige Blase, sondern um eine realistische Bewertung handelt.

Beitrag: Wer akzeptiert alles den Bitcoin?

Wer akzeptiert Bitcoin?

Wer akzeptiert Bitcoin ?

Wer akzeptiert alles Bitcoin? Von großen und kleinen Firmen

Eine wichtige Frage, die sich viele im Zusammenhang mit der Digitalwährung Bitcoin stellen, ist jene nach der Akzeptanz: Wo kann man mit Bitcoin bezahlen? Wer akzeptiert Bitcoin? Das sind wohl die häufigsten Fragen, die dabei an Suchmaschinen wie Google oder Bing gestellt werden. Und auch wenn viele noch immer der Meinung sind, dass es sich beim Bitcoin aktuell ausschließlich um eine Spekulationswährung handelt, wird die Anzahl der Akzeptanzstellen immer größer. Grund genug, sich die Möglichkeiten ein wenig genauer anzusehen.  

Geld-Welten-Tipp: Preisalarm einstellen

Viele Bitcoin-Anbieter bieten die Möglichkeit, z. B. über ihre App, einen Preisalarm einzustellen. Sie erhalten dann z. B. auf Ihr Handy eine Push-Benachrichtigung. Dies kann für Sie sinnvoll sein, wenn Sie sich bereits sicher sind, dass Sie bei einem bestimmen Preisanstieg oder Preisabfall verkaufen werden. 

 Punkt 2

Aktueller Bitcoin-Wechselkurs zum Euro

Unterschiedliche Chart-Techniken können weiterhelfen

Viele Investoren geben einfach gar nichts auf die Berichterstattung in den Medien und konzentrieren sich bei ihren Kauf- und Verkaufsentscheidungen ausschließlich auf ihre Chart-Analysen bzw. technischen Analysen. Die Antwort auf „Bitcoin wann verkaufen“ erhalten sie deshalb nicht von Google, sondern von ihren Diagrammen.

Kritiker dieser Technik beanstanden jedoch, dass die Chart-Techniken zwar oftmals hinterher eine gute Begründung für einen Anstieg oder einen Abfall von Bitcoin bieten können, bei der Wahl des richtigen Verkaufszeitpunktes jedoch dennoch oft danebenliegen.

Während die Chart-Analyse für die einen also den heiligen Gral der Analyse bedeutet, ist es für andere nichts weiter als der berühmte Blick in die Kristallkugel. Deshalb ist es sinnvoll, die technischen Analysen nicht ganz aus den Augen zu lassen, sondern sie einfach als sinnvolle Ergänzung zu anderen Analysen zu sehen und seine persönliche Expertise damit anzureichern.

200-Tage-Trend

Einfach, aber bewährt ist beispielsweise der 200-Tage-Trend. Die sogenannte 200-Tage-Linie hatte ursprünglich den Zweck, Kursschwankungen von Aktien und Indizes zu glätten, damit der Trend besser sichtbar wird. Dementsprechend simpel ist sie auch zu berechnen. Sie wird ermittelt, indem das arithmetische Mittel der letzten 200 Schlusskurse berechnet und anschließend die Kurse miteinander verbunden werden.

Eine der wichtigsten Regeln der Chart-Techniker lautet:

„The trend is your friend.“

Anders ausgedrückt: Das große Geld wird nicht durch tägliche Käufe und Verkäufe gemacht, sondern durch die konsequente Verfolgung langfristiger Trends. Das heißt weder bei der kleinsten Euphorie oder Panik direkt zu verkaufen, noch von Habgier erfüllt ewig auf den optimalen Verkaufszeitpunkt zu warten.

Die Faustregel bei der 200-Tage-Linie lautet:

Klettert der beobachtete Wert über den gleitenden Durchschnitt, ist das ein Indiz dafür, dass der Kurs auch weiter steigen wird und deshalb ein klares Kaufsignal.

Analyse mit Kerzen-Charts

Ebenfalls sehr populär sind sogenannte Candlestick Charts, die zur Familie der OHLC Preisdiagramme (open high, low close) gehören. Dabei handelt es sich um ein Finanzdiagramm, mit dem die vier zentralen Informationswerte

  • Eröffnungskurs,
  • Schlusskurs,
  • Höchstkurs und
  • Tiefstkurs

über einen beliebig auswählbaren Zeitraum dargestellt werden können. Die Charts haben eine lange Tradition und kamen erstmals im 17. Jahrhundert im Reishandel in Japan zum Einsatz.

Die Candlesticks sind gut geeignet, um daraus die unterschiedlichsten Informationen herauszulesen:

Kerzen mit einem kleinen Körper werden beispielsweise als „Short Days“ bezeichnet und weisen auf einen Handelstag mit geringer Volatilität hin. Die Eröffnungs- und Schlusskurse liegen in diesem Fall also nah beieinander.

Vor allem lässt sich an den Sticks auch erkennen, ob ein Tag „bullisch“ oder „bärisch“ war. Der Bulle und der Bär stehen dabei als Metapher für steigende oder fallende Kurse. Die Bullen mit ihren nach oben gerichteten Hörnern stehen als Symbol für den Anstieg, während die Bären auf einen Abfall hinweisen.

Chart-Technik mit einem Onlineseminar erlernen

Wer sich näher mit dem Thema Chart-Analyse beschäftigen möchte, ist gut damit beraten, sich entsprechenden Material zur Weiterbildung in Form von Büchern oder Online-Seminaren zu besorgen.

Für die Online-Seminare ist es nicht zwingend erforderlich, hunderte von Euros für gute Inhalte auszugeben. Das Seminar Kryptowährungen: BTC Trading mittels Technischer Analyse von Christoph Neuwirth ist beispielsweise zu einem Preis von 129,90 Euro erhältlich. Udemy, die Website, auf der der Kurs angeboten wird, ist jedoch bekannt für seine häufigen Verkaufsaktionen. Deshalb wird der Kurs mehrmals jährlich bereits ab 12,99 Euro verkauft. Also empfiehlt es sich, darauf zu warten, bis der Markt bei Udemy wieder einmal bärisch ist.

Erste Informationen finden sich auch auf Youtube:

Video: Chart-Technik mit Candle-Sticks

Länge: 11 Minuten

Chart-Software hilft

In weiterer Folge ist es sinnvoll, für die Analyse entsprechende Software zu verwenden. Zu den bekanntesten Anbietern gehören hier beispielsweise XTB, Tickmill und Admiral Markets. Automatisiertes Trading gibt es beispielsweise bei Bitcoin Prime. Die meisten Anbieter bieten dabei ein kostenloses Demo-Konto an. Das ist sinnvoll, um sich zunächst ein wenig mit der jeweiligen Software vertraut zu machen. Vor allem, weil sich die einzelnen Anbieter mit besonders vielen Zusatzfunktionen gegenseitig überbieten. Doch als unerfahrener Trader ist es wichtig, sich zunächst einmal mit den Basisfunktionen auseinanderzusetzen, um ein Gefühl zu bekommen.

Punkt 3

Es gibt keine Bitcoin-Weltmeisterschaften

Anders als im Sport gibt es beim Traden mit Bitcoin keine Meisterschaften mit offiziellen Siegern und Verlierern. Es geht nicht darum, den allerbesten Deal gemacht zu haben, indem möglichst günstig eingekauft und möglichst teuer wieder verkauft wurde. Wichtig ist, dass die Einkäufe und Verkäufe dann getätigt werden, wenn es den eigenen Vorstellungen entspricht und nicht aufgrund des Tipps irgendeines Experten.

Das ist immer dann der Fall, wenn aufgrund der selbst festgelegten Strategie ein klares Signal dafür gegeben wird. Etwa, weil dabei der vorher festgelegte Preis, ab dem die Bitcoins verkauft werden sollen, erreicht ist.

Die schlechteste Strategie ist der Vergleich mit anderen. Gewinner sind alle, die sich auch dann freuen, wenn andere hohe Gewinne erzielen und selbst dabei vielleicht nicht das beste Geschäft gemacht haben, aber immer noch einen guten Deal erzielt haben.

Auszahlungsmethoden beim Verkauf von Bitcoin

In der Regel stehen einem verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, sich den beim Verkauf erzielten Betrag auszahlen zu lassen. Häufig ist bereits durch die Anmeldung oder Eröffnung eines Wallet ein Bankkonto hinterlegt, auf dass der Betrag per Banküberweisung transferiert wird. Einige Seiten bieten neben der Kreditkarte außerdem auch in Deutschland die Übertragung auf das eigene PayPal-Konto an.

Beitrag zu Wallets: Wo und wie kann ich Bitcoin aufbewahren?

Bitcoin – wo lagern?

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Bitcoin – wo lagern? Die Unterschiede der Wallets erläutert

Was mache ich nur mit meinen Bitcoins, nachdem ich sie gekauft habe? Wo lagere ich Bitcoins? Genau wie „echtes“ Geld müssen schließlich auch die Kryptowährungen irgendwo aufbewahrt werden. Unsere „normalen“ Münzen und Scheine bewahren wir meistens in einer Geldtasche auf. Der englische Begriff dafür lautet „Walllet“. Und genau das bringt uns der Antwort auf die Frage „Bitcoin wo lagern?“ schon sehr nahe: Die Bitcoins werden nämlich einfach in einer Wallet gelagert. Für diese Wallet gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Kryptowährungen und Risiko

Der Kauf und der Handel mit Bitcoin & Co. ist mit hohen Verlustrisiken verbunden. Denn die virtuelle Währung hat keinerlei realen Wert. Nicht nur die  britische Finanzmarktaufsichtsbehörde FCA warnt Anleger vor einem möglichen Totalverlust. Dieses Risiko sollten allen bewusst sein, die sich auf das Geschäft mit einer Kryptowährung einlassen.

Betrug vorbeugen: Wenn Sie auf einer Handelsplattform mit Bitcoin handeln wollen, sollten Sie dies nur auf Platformen tun, die staatlich, z. b. von der Bafin, geprüft sind. Hier finden sich allgemeine Erläuterungen der Bafin zum Thema und hier eine aktuelle Warnmeldung. Vor allem bei Handelsplattformen im Ausland kann es Ihnen passieren, dass ihr eingezahltes Geld nie wieder auftaucht.

Punkt 4

Leserumfrage zum weiteren Kursverlauf vom Bitcoin

Bitcoin: Ihre Prognose – wo wird der Bitcoin-Preis 2030 stehen?

 

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Punkt 5

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Erläuterungen zu den Kurskapriolen vom Bitcoin

Im Jahre 2010 wurde das erste Mal ein Kurs zwischen Usern eines Bitcoin-Forums ausgehandelt. In der ersten Zeit bewegte sich der Kurs meist unter 10 Dollar für einen Bitcoin. Doch irgendwann stieg der Wert der Bitcoins stark an, um dann wieder abzusacken.

In Kurschart ist zu erkennen, wie der Kurs im April 2013 auf sein Maximum von knapp über 260 Dollar "explodierte". Wer zu diesem Zeitpunkt gekauft hatte, musste in den nächsten Wochen mit einem herben Verlust leben. Die digitale Währung sank um über 80 Prozent auf rund 50 Dollar.

Im November desselben Jahres kam es zu einer erneuten "Explosion". Der Kurs stieg auf über 1.000 Dollar je Bitcoin.

Dann kam es zum Konkurs der Bitcoin-Plattform "Mt. Gox" Anfang 2014. In diesem Zuge sackte der Wert wieder auf gut 300 Dollar je Bitcoin ab.

Nach einigem hin und her sehen wir seit Oktober 2015 wieder stark steigende Kurse. Experten machen hierfür die zunehmende Popularität der Währung in den Medien, verschiedene politische Entwicklungen, das mangelnde Vertrauen in etablierte Währungen und die weltweit steigende Akzeptanz zur Inzahlungnahme der Bitcoins verantwortlich. Seit Mai 2017 beobachteten wir Bitcoin-Kurse von über 2.000 Dollar

Doch die Bäume wachsen nicht in den Himmel!

Der erneute Bitcoin-Boom erreichte am 16.12.2017 seinen Höhepunkt: 16.497,34 Euro wurde für einen Bitcoin gezahlt. Ab Dezember 2018 / Anfang 2019 beobachteten wir dann wieder Bitcoin-Kurse unter 3.000 Euro für 1 Bitcoin.

Bis zum Anfang 2020 hatte sich der Wert des Bitcoin wieder auf rund 8.000 € erholt. Der Schlusskurs lag am Tag des dritten Bitcoin-Halvings (11. Mai 2020) bei 7.979,33 Euro, dann begann eine neue Bitcoin-Kursrallye. Angeheizt vom Einstieg einiger Finanzinvestoren in den Bitcoin und der Ankündigung Paypals, künftig den Kunden zu ermöglichen, mit Bitcoin zu bezahlen, schoss der Kurs von einem Hoch zum nächsten. 

Anfang Januar 2021 kletterte der Kurs auf über 40.000 $ (bzw. über 33.000 €). Am 21. Februar 21 erreichte er ein Hoch bei knapp 48.000 € – hier wirkte sich der Bitcoin-Einstieg von Elon Musk mit 1,5 Milliarden $ aus sowie dessen Ankündigung, bei Tesla künftig Bitcoin als Bezahlung zu akzeptieren. Der offizielle Höchstkurs des Bitcoins wurde am 14. April 2021 erreicht: 64.748,91 Dollar. Der darauf folgende Sinkflug des Kurses wird vornehmlich den kritischen Äußerungen von Elon Musk zur Ökobilanz des Bitcoins zugeschrieben.

Im Juni 2021 kam dann der nächste Schlag für den Bitcoin: China geht gegen Bitcoin-Miner vor. In 2019 war das Land für 75% der Rechenleistung des Bitcoin-Minings verantwortlich. In der Folge sank der Bitcoin-Kurs weiter.

Analyse: Warum steigt der Bitcoin?

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Wer regelmäßig die Kurse des Bitcoins verfolgt, ist bereits an die heftigen Kursschwankungen der Währung gewöhnt. Experten sprechen in diesem Fall von einer hohen Volatilität. Allerdings ist diese in den letzten Jahren stetig gesunken. Der Bitcoin Kurs hingegen knackte im Februar 2021 die 40.000 Euro Marke und im April wurde ein Höchststand mit über 64.000 $ je Bitcoin erreicht.

Doch was steckt eigentlich genau dahinter, wenn der Kurs des Bitcoins wieder einmal sprunghaft ansteigt? Handelt es sich dabei nur um eine nicht steuerbare Laune oder gibt es wirklich jedes Mal triftige Gründe, die den Preis dermaßen in die Höhe treiben? 

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Wer einmal vom Bitcoin-Fieber gefangen ist, dem lässt es meistens so schnell nicht mehr los. Die meisten Besitzer von Bitcoin kennen wahrscheinlich das Phänomen, dass sie mehrmals am Tag den aktuellen Kurs checken. Die allesentscheidende Frage lautet: Wann soll ich mich wieder von meinem Krypto-Geld trennen? So viel sei schon vorneweg verraten: Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Doch es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich zumindest einer Antwort anzunähern.

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Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

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