Bitcoin wann verkaufen?

Ich habe Bitcoin: wann sollte ich verkaufen?

Wer einmal vom Bitcoin-Fieber gefangen ist, dem lässt es meistens so schnell nicht mehr los. Die meisten Besitzer von Bitcoin kennen wahrscheinlich das Phänomen, dass sie mehrmals am Tag den aktuellen Kurs checken. Die allesentscheidende Frage lautet: Wann soll ich mich wieder von meinem Krypto-Geld trennen? So viel sei schon vorneweg verraten: Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Doch es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich zumindest einer Antwort anzunähern.

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Zur Einführung: Wie funktioniert der Bitcoin?

Wie funktioniert Bitcoin?

Bitcoin: Was du darüber wissen musst

Wie der Bitcoin funktioniert – von Blockchain und Co.

Kryptowährungen und allen voran der Bitcoin sind in aller Munde. Die digitale Währung hat mittlerweile einen sehr hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Doch obwohl die meisten Menschen in der Zwischenzeit wissen, dass es Bitcoins gibt, fragen sie sich: Was ist Bitcoin? Wie funktioniert Bitcoin? Warum gibt es den Bitcoin? Wo kann man Bitcoins kaufen? Was ist eine Blockchain? Die Antworten auf diese Fragen und mehr gibt es in diesem Artikel.

Punkt 1

Warum ist der richtige Ausstiegszeitpunkt so schwierig zu bestimmen?

Wer bei der Suchmaschine als Suchbegriff „Bitcoin wann verkaufen“ eingibt, erhält gleich einmal über 14 Millionen Suchergebnisse. Da muss doch wohl auch eine gute Antwort auf die Frage nach dem richtigen Ausstiegszeitpunkt dabei sein. Doch ob der Verkauf zum aktuellen Zeitpunkt gerade nützlich und sinnvoll ist, ist auch immer von der persönlichen Strategie abhängig.

Wer den Bitcoin als langfristige Investition sieht, sollte sich durch die hohen Kursschwankungen nicht beunruhigen lassen und die Zeit einfach für sich arbeiten lassen. Wer jedoch innerhalb kürzerer Zeiträume Gewinne realisieren möchte, sollte dabei auch nicht darauf vergessen, dass auf den entsprechenden Gewinn in Deutschland Steuern fällig werden, wenn die veräußerten Bitcoins kürzer als ein Jahr gehalten wurden.

Analyse: Warum steigt der Bitcoin?

Warum steigt Bitcoin?

Warum steigt Bitcoin?

Warum steigt der Bitcoin? Die Treiber des Preises

Wer regelmäßig die Kurse des Bitcoins verfolgt, ist bereits an die heftigen Kursschwankungen der Währung gewöhnt. Experten sprechen in diesem Fall von einer hohen Volatilität. Allerdings ist diese in den letzten Jahren stetig gesundken.

Doch was steckt eigentlich genau dahinter, wenn der Kurs des Bitcoins wieder einmal sprunghaft ansteigt? Handelt es sich dabei nur um eine nicht steuerbare Laune oder gibt es wirklich jedes Mal triftige Gründe, die den Preis dermaßen in die Höhe treiben? 

Wie entsteht der Wert beim Bitcoin?

Wie entsteht der Wert beim Bitcoin?

wert bitcoin kupfer 564

So entsteht der Wert beim Bitcoin: von Begrenzung, Nachfrage & Co.

Der Bitcoin ist eine digitale Währung ohne realen Pendant. Mittlerweile gibt es Menschen, die durch den Handel mit der Währung reich geworden sind. Immer mehr Internetshops und Firmen akzeptieren Bitcoins als Zahlungsmittel. Doch wie entsteht eigentlich der Wert bei der "digitalen Münze"?

Gibt es historische Erfahrungen, auf die man zurückgreifen kann?

Vor allem ist dieses berühmte „Bitcoin wann verkaufen“-Frage jedoch nicht so einfach zu beantworten, weil es im Vergleich zu anderen Investitionsmöglichkeiten einfach noch keine Erfahrungswerte gibt. Bei Gold oder Aktien hat es fast jede Situation schon einmal in der Geschichte gegeben und deshalb ist es möglich, auf einen großen historischen Erfahrungsschatz zurückzugreifen. Bei Bitcoin passiert aktuell vieles hingegen zum ersten Mal.

Die Frage „Wie erwische ich den besten Ausstiegszeitpunkt?“ kann deshalb nicht im Rahmen von Fundamentalanalysen beantwortet werden. Der Bitcoin ist für alle gleichermaßen neues und somit unbekanntes Terrain.

Was sagen die "Experten"?

Bei entsprechenden Kursprognosen von selbsternannten Experten ist deshalb oftmals jede Menge Subjektivität im Spiel. Je nachdem, wie sie dem System grundsätzlich gegenüberstehen, fallen dann die Prognosen entweder sehr positiv oder entsprechend pessimistisch aus. Von „der Kurs wird sich im nächsten Jahr verzehnfachen“ bis zu „Das System wird innerhalb kürzester Zeit völlig zusammenbrechen“ ist im Normalfall in der regelmäßigen Berichterstattung innerhalb weniger Tage bei Bitcoin alles zu finden.

Sobald etwas besonders spektakulär klingt, kommt es in weiterer Folge auch zu den sogenannten Papagei- und Anglerprognosen. Während bei den Papagei-Prognosen die Meinung eines anderen Experten nur nachgeplappert wird, geht es bei der Anglerprognose darum, den bereits gewagten Prognosen noch eines draufzusetzen. So werden aus von einem Experten prognostizieren möglichen 10 Prozent Kursgewinn im nächsten Monat durch ein paar Anglerprognosen schnell einmal 100 Prozent. Ganz nach dem Motto: „Seht her, wer den größten Fisch gefangen hat!“.

Auch das Umfeld ist nicht immer einfach zu durchschauen. Ständig betreten oder verlassen Player den Markt. So wie in jüngerer Zeit Einzelpersonen wie Elon Musk, der mit seiner Ankündigung, den Bitcoin künftig als Zahlungsmittel für Tesla zu akzeptieren und angeblich gleich 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin zu investieren, den Kurs in neue Höhen schraubte. Wenn er diese Ankündigung in die Tat umgesetzt hat, gehört er jedenfalls selbst zu den größten Gewinnern seiner Ansage.

Auch Institutionen wie jüngst Mastercard bringen immer wieder Aufruhr in die Krypto-Szene. Die Ankündigung des Kreditkartenunternehmens, künftig auch Krypto-Transaktionen zu erlauben, sorgte für großes mediales Aufsehen.

Während in den ersten Jahren des Bitcoins bis etwa 2017 vor allem Privatanleger an Krypto-Geld interessiert waren, sind es mittlerweile immer mehr institutionelle Anleger, die sich auf die digitale Währung fokussieren. Das beflügelt die Kurse zusätzlich und sorgt auch für eine gewisse Sicherheit, dass es sich beim aktuellen Kursniveau nicht so wie 2017 um eine kurzfristige Blase, sondern um eine realistische Bewertung handelt.

Punkt 2

Aktueller Bitcoin-Wechselkurs zum Euro


Der Kurs vom Bitcoin

Unterschiedliche Chart-Techniken können weiterhelfen

Viele Investoren geben einfach gar nichts auf die Berichterstattung in den Medien und konzentrieren sich bei ihren Kauf- und Verkaufsentscheidungen ausschließlich auf ihre Chart-Analysen. Die Antwort auf „Bitcoin wann verkaufen“ erhalten sie deshalb nicht von Google, sondern von ihren Diagrammen.

Kritiker dieser Technik beanstanden jedoch, dass die Chart-Techniken zwar oftmals hinterher eine gute Begründung für einen Anstieg oder einen Abfall von Bitcoin bieten können, bei der Wahl des richtigen Verkaufszeitpunktes jedoch dennoch oft danebenliegen.

Während die Chart-Analyse für die einen also den heiligen Gral der Analyse bedeutet, ist es für andere nichts weiter als der berühmte Blick in die Kristallkugel. Deshalb ist es sinnvoll, die technischen Analysen nicht ganz aus den Augen zu lassen, sondern sie einfach als sinnvolle Ergänzung zu anderen Analysen zu sehen und seine persönliche Expertise damit anzureichern.

200-Tage-Trend

Einfach, aber bewährt ist beispielsweise der 200-Tage-Trend. Die sogenannten 200-Tage-Linie hatte ursprünglich den Zweck, Kursschwankungen von Aktien und Indizes zu glätten, damit der Trend besser sichtbar wird. Dementsprechend simpel ist sie auch zu berechnen. Sie wird ermittelt, indem das arithmetische Mittel der letzten 200 Schlusskurse berechnet und anschließend die Kurse miteinander verbunden werden.

Eine der wichtigsten Regeln der Chart-Techniker lautet

„The trend is your friend.“

Anders ausgedrückt: Das große Geld wird nicht durch tägliche Käufe und Verkäufe gemacht, sondern durch die konsequente Verfolgung langfristiger Trends.

Die Faustregel bei der 200-Tage-Linie lautet:

Klettert der beobachtete Wert über den gleitenden Durchschnitt, ist das ein Indiz dafür, dass der Kurs auch weiter steigen wird und deshalb ein klares Kaufsignal.

Analyse mit Kerzen-Charts

Ebenfalls sehr populär sind sogenannte Candlestick Charts. Dabei handelt es sich um ein Finanzdiagramm, mit dem die vier zentralen Informationswerte

  • Eröffnungskurs,
  • Schlusskurs,
  • Höchstkurs und
  • Tiefstkurs

über einen beliebig auswählbaren Zeitraum dargestellt werden können. Die Charts haben eine lange Tradition und kamen erstmals im 17. Jahrhundert im Reishandel in Japan zum Einsatz.

Aus den Candlesticks lassen sich die unterschiedlichsten Informationen herauslesen:

Kerzen mit einem kleinen Körper werden beispielsweise als „Short Days“ bezeichnet und weisen auf einen Handelstag mit geringer Volatilität hin. Die Eröffnungs- und Schlusskurse liegen in diesem Fall also nah beieinander.

Vor allem lässt sich an den Sticks auch erkennen, ob ein Tag „bullisch“ oder „bärisch“ war. Der Bulle und der Bär stehen dabei als Metapher für steigende oder fallende Kurse. Die Bullen mit ihren nach oben gerichteten Hörnern stehen als Symbol für den Anstieg, während die Bären auf einen Abfall hinweisen.

Chart-Technik mit einem Onlineseminar erlernen

Wer sich näher mit dem Thema Chart-Analyse beschäftigen möchte, ist gut damit beraten, sich entsprechenden Material zur Weiterbildung in Form von Büchern oder Online-Seminaren zu besorgen.

Für die Online-Seminare ist es nicht zwingend erforderlich, hunderte von Euros für gute Inhalte auszugeben. Das Seminar Kryptowährungen: BTC Trading mittels Technischer Analyse von Christoph Neuwirth ist beispielsweise zu einem Preis von 129,90 Euro erhältlich. Udemy ist jedoch bekannt für seine häufigen Verkaufsaktionen. Deshalb wird der Kurs mehrmals jährlich bereits ab 12,99 Euro verkauft. Also empfiehlt es sich, darauf zu warten, bis der Markt bei Udemy wieder einmal bärisch ist.

Erste Informationen finden sich auch auf Youtube:

Video: Chart-Technik mit Candle-Sticks

Länge: 11 Minuten

Chart-Software hilft

In weiterer Folge ist es sinnvoll, für die Analyse entsprechende Software zu verwenden. Zu den bekanntesten Anbietern gehören hier beispielsweise XTB, Tickmill und Admiral Markets. Automatisiertes Trading gibt es beispielsweise bei Bitcoin Prime. Die meisten Anbieter bieten dabei ein kostenloses Demo-Konto an. Das ist sinnvoll, um sich zunächst ein wenig mit der jeweiligen Software vertraut zu machen. Vor allem, weil sich die einzelnen Anbieter mit besonders vielen Zusatzfunktionen gegenseitig überbieten. Doch als unerfahrener Trader ist es wichtig, sich zunächst einmal mit den Basisfunktionen auseinanderzusetzen, um ein Gefühl zu bekommen.

Punkt 3

Es gibt keine Bitcoin-Weltmeisterschaften

Anders als im Sport gibt es beim Traden mit Bitcoin keine Meisterschaften mit offiziellen Siegern und Verlierern. Es geht nicht darum, den allerbesten Deal gemacht zu haben, indem möglichst günstig eingekauft und möglichst teuer wieder verkauft wurde. Wichtig ist, dass die Einkäufe und Verkäufe dann getätigt werden, wenn es den eigenen Vorstellungen entspricht und nicht aufgrund des Tipps irgendeinen Experten.

Das ist immer dann der Fall, wenn aufgrund der selbst festgelegten Strategie ein klares Signal dafür gegeben wird. Etwa, weil dabei der vorher festgelegte Preis, ab dem die Bitcoins verkauft werden sollen, erreicht ist.

Die schlechteste Strategie ist der Vergleich mit anderen. Gewinner sind alle, die sich auch dann freuen, wenn andere hohe Gewinne erzielen und selbst dabei vielleicht nicht das beste Geschäft gemacht haben, aber immer noch einen guten Deal erzielt haben.

Punkt 4

Leserumfrage zum weiteren Kursverlauf vom Bitcoin

Bitcoin: Ihre Prognose – wo wird der Bitcoin-Preis 2030 stehen?

 

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Punkt 5

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Aktueller Bitcoin-Wechselkurs zum Euro

Langzeit-Chart vom Bitcoin

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Die anteilige Marktkapitaliserung der Kryptowährungen mit tagesaktueller Währung in Dollar:

Bereitgestellt von Investing.com

Wir haben auf Geld-Welten.de zahlreiche Grundlagen zum Bitcoin zusammengestellt. Eine Auswahl:

Wie entsteht der Wert beim Bitcoin?

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So entsteht der Wert beim Bitcoin: von Begrenzung, Nachfrage & Co.

Der Bitcoin ist eine digitale Währung ohne realen Pendant. Mittlerweile gibt es Menschen, die durch den Handel mit der Währung reich geworden sind. Immer mehr Internetshops und Firmen akzeptieren Bitcoins als Zahlungsmittel. Doch wie entsteht eigentlich der Wert bei der "digitalen Münze"?

Bitcoin Nummer Eins

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Bitcoin weiterhin die Nummer Eins – aktivste Kryptowährungen

Aufgrund nahezu täglich erscheinender Pressemitteilungen ist der Bitcoin in den letzten Jahren zur bekanntesten Kryptowährung aufgestiegen. Jedoch machen andere Digitalwährungen dem Zahlungsmittel die Vormachtstellung streitig. Doch trotz des Wachstums von Litecoin, Dash, Ripple und Co ist das Geld mit dem markanten „B“ auf der Münzoberseite nach wie vor die Nummer Eins auf dem Markt der Kryptos.

Wie Bitcoin kaufen und verkaufen?

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Wie Bitcoin kaufen und verkaufen? So gelingt der Einstieg

Die Kryptowährung Bitcoin ist bereits seit längerer Zeit ein bestimmendes Thema im Internet. Das digitale Zahlungsmittel galt zu seiner Anfangszeit als das absolute Investment der Zukunft mit enorm hohen Gewinnspannen, doch mittlerweile hat sich der anfängliche Trend etabliert. In vielen Ländern dieser Erde ist der Bitcoin bereits ein anerkanntes Zahlungsmittel, sodass der Einstieg in die Kryptowährung für nahezu jeden Menschen mittlerweile interessant sein dürfte.

Die Frage, mit welcher sich jedoch Neueinsteiger beschäftigen sollten, geht in die Richtung des praktischen Ablaufs: Wie kann ich Bitcoins kaufen und verkaufen? Aufbewahren und damit bezahlen? Hier finden Sie die Antworten.

➨ Hier geht es zu allen Artikeln über den Bitcoin

Doch es gibt noch weitere Kryptowährungen:

Investment in Kryptowährungen - worauf achten?

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Ob Bitcoin, Ethereum oder Litecoin - Kryptowährungen befinden sich in letzter Zeit in aller Munde. Wie führt man ein Investment in der neuen Währung im Dschungel der Angebote richtig durch? Worauf muss zuvor geachtet werden? Damit das eigene Geld hoffentlich nicht verloren geht, haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt.

Der KaratBank Coin: Vorteile der goldwert-unterlegten Kryptowährung im Überblick

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Gold ist eine beliebte Investition, die Ihnen maximale Sicherheit durch den Fokus auf sich verknappende Sachwerte bietet. Andererseits können Sie mit Gold nicht bezahlen und müssen beim Verkauf mit höheren Gebühren rechnen. Kryptowährungen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Wer finanziell flexibel und von geopolitischen Ereignissen unabhängig sein möchte, investiert in Kryptowährungen wie Ethereum. Wie wäre es, wenn Sie die Vorteile aus beiden Investments wählen? Der KaratBank Coin beinhaltet beide Vorzüge und ist ein Investment, das die Sicherheit von Gold und die Flexibilität sowie die hohe Rendite von Ethereum vereint.

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Erläuterungen zu den Kurskapriolen vom Bitcoin

Im Jahre 2010 wurde das erste Mal ein Kurs zwischen Usern eines Bitcoin-Forums ausgehandelt. In der ersten Zeit bewegte sich der Kurs meist unter 10 Dollar für einen Bitcoin. Doch irgendwann stieg der Wert der Bitcoins stark an, um dann wieder abzusacken.

In obiger Grafik ist zu erkennen, wie der Kurs im April 2013 auf sein Maximum von knapp über 260 Dollar "explodierte". Wer zu diesem Zeitpunkt gekauft hatte, musste in den nächsten Wochen mit einem herben Verlust leben. Die digitale Währung sank um über 80 Prozent auf rund 50 Dollar.

Im November desselben Jahres kam es zu einer erneuten "Explosion". Der Kurs stieg auf über 1.000 Dollar je Bitcoin.

Dann kam es zum Konkurs der Bitcoin-Plattform "Mt. Gox" Anfang 2014. In diesem Zuge sackte der Wert wieder auf gut 300 Dollar je Bitcoin ab.

Nach einigem hin und her sehen wir seit Oktober 2015 wieder stark steigende Kurse. Experten machen hierfür die zunehmende Popularität der Währung in den Medien, verschiedene politische Entwicklungen, das mangelnde Vertrauen in etablierte Währungen und die weltweit steigende Akzeptanz zur Inzahlungnahme der Bitcoins verantwortlich. Seit Mai 2017 beobachteten wir Bitcoin-Kurse von über 2.000 Dollar

Doch die Bäume wachsen nicht in den Himmel!

Der erneute Bitcoin-Boom erreichte am 16.12.2017 seinen Höhepunkt: 16.497,34 Euro wurde für einen Bitcoin gezahlt. Ab Dezember 2018 / Anfang 2019 beobachteten wir dann wieder Bitcoin-Kurse unter 3.000 Euro für 1 Bitcoin.

Bis zum Anfang 2020 hatte sich der Wert des Bitcoin wieder auf rund 8.000 € erholt. In 2020 begann eine neue Bitcoin-Kursrallye. Angeheizt vom Einstieg einiger Finanzinvestoren in den Bitcoin und der Ankündigung Paypals, künftig den Kunden zu ermöglichen, mit Bitcoin zu bezahlen, schoss der Kurs von einem Hoch zum nächsten. 

Anfang Januar 2021 kletterte der Kurs auf über 40.000 $ (bzw. über 33.000 €).

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

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