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Geld im Urlaub – 8+3 Tipps – Wie organisiere ich meine Reisekasse?

Sommerzeit ist Urlaubszeit! Um eine schöne Reise zu gewährleisten, sollten Sie sich im Vorfeld bereits Gedanken um Ihre Reisekasse machen. Welche Zahlungsmittel mitnehmen und wie kommt man im Urlaub günstig an Bargeld? Nicht wenige Urlauber widmen sich diesem entscheidenden Thema kaum oder erst zu spät. Im Endeffekt tauscht man dann oft zu ungünstigen Wechselkursen. Im schlimmsten Fall stehen sie im fremden Land ohne Geld da.

Um dieses Szenario zu vermeiden, haben wir hier wichtige Tipps für Ihre Urlaubskasse zusammengestellt.

 
 

Inhalt

  1. Nicht zu viel Bargeld mitnehmen
  2. Bargeld Abheben im Ausland
  3. Welche Kreditkarte nutzen?
  4. Getrennte Aufbewahrung von Zahlungsmitteln
  5. Nicht auf der Straße wechseln
  6. Besser seltener abheben
  7. Bezahlen vor Ort meist günstiger mit Karte
  8. Devisenrechner

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Nicht zu viel Bargeld mitnehmen

Experten empfehlen, maximal ein Drittel des gesamten Urlaubsbudgets in bar mit sich zu führen. So können Sie sicher sein, dass im Fall eines Diebstahls nicht Ihr gesamtes Urlaubsbudget dahin ist.

Bei Reisen in ein Land mit Fremdwährung empfiehlt es sich, einen Betrag von circa 100 Euro im Vorfeld bei einer Reisebank in Deutschland wechseln zu lassen, wenn es vor Ort bei Ankunft keine rasche Wechselmöglichkeit gibt. Dies kostet maximal 10 Euro und ist damit in vielen Fällen günstiger als in einer unseriösen Wechselstube im Reiseland. Mit dieser Summe starten Sie entspannt in den Urlaub und können sich beispielsweise ein Taxi zum Hotel nehmen.

Zusatztipp 1: Führen Sie immer nur so viel Bargeld wie nötig mit sich!

Bei einem Strandbesuch ist es mehr als leichtsinnig große Mengen Geld dabei zu haben. Ein paar Euro für Getränke und Snacks reichen vollkommen aus und beugen bösen Überraschungen vor!

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Bargeld Abheben im Ausland

Um auch während der Reise flüssig zu bleiben, werden Sie im Ausland mindestens einmal Geld abheben müssen. Im Euro-Ausland ist dies in den meisten Fällen kein Problem und auch mit der Girocard möglich. Schwieriger gestaltet sich das Abheben hingegen außerhalb des Euro-Raums.

Sowohl die deutschen Banken als auch die Automatenbetreiber im Ausland wollen an den Touristen verdienen und schlagen so oft hohe Gebühren für Abhebungen im Ausland auf. Entscheiden Sie sich daher bereits bei der Wahl Ihrer Kreditkarte für eine Karte mit keiner oder geringer Fremdwährungsgebühr (weniger als 1,75 %).

Außerdem wichtig ist, an Automaten im Ausland immer in der dortigen Landeswährung abzuheben.

Merke:

NIE die Option "In Euro abrechnen" anwählen!

So vermeiden Sie die sogenannte „Dynamic Currency Conversion“ (kurz: DCC). Bei der DCC wird Ihnen der abzubuchende Betrag direkt in Euro angezeigt, wobei der „Service“ der Umrechnung schnell mit bis zu 10 Prozent Gebühren zu Buche schlagen kann.

Tückisch an DCC ist dabei die Tatsache, dass die aufgeschlagene Gebühr für Sie als Kunde nicht ersichtlich ist, weshalb viele Verbraucherschützer von legaler Abzocke im Urlaub sprechen.

Mit oder ohne Währungsumtausch?

Wenn die Option "Ohne Währungsumtausch" angeboten wird, sollten Sie diese wählen. Warum? Nur dann wird der Abhebungsbetrag in der jeweiligen Fremdwährung an die eigene Hausbank übermittelt, die dann in der Heimat die Umrechnung von Fremdwährung in Euro vornimmt. Hierbei erhalten Sie dann in der Regel die günstigeren Umtauschkurse.

 

Zusatztipp 2: Der Mix macht´s

Eine Mischung aus Girocard, Kreditkarte und Bargeld ist für nahezu jeden Urlaub eine gute Empfehlung.

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Welche Kreditkarte nutzen?

Der Einsatz einer Kreditkarte lohnt sich besonders bei Fernreisen. In den USA oder Asien ist es gang und gäbe mit dem Plastikgeld zu bezahlen. Dabei gibt es kaum einen Unterschied zwischen Visa und MasterCard, beide Karten werden im gleichen Maß akzeptiert.

Neben der hohen Akzeptanzrate überzeugt die Kreditkarte außerdem in puncto Flexibilität. Durch die flächendeckende Verbreitung von Geldautomaten muss man so im Urlaub nie auf dem Trockenen sitzen.

Wie gesagt: Informieren Sie sich vor Reisebeginn (bzw. vor Abschluss eines Kreditkartenvertrages), welche Gebühren für Abhebungen und das Bezahlen im Ausland anfallen. Wählen Sie zum Bezahlen bzw. Abheben dann stets die günstigste Variante, die in der jeweiligen Situation möglich ist.

Zusatztipp 3: Notfallnummern

Doch Vorsicht: Bei Verlust der Karte ist die Kreditkarte umgehend zu sperren. Kreditkarten lassen sich über den internationalen Sperr-Notruf 116 116 rund um die Uhr kostenlos sperren! Alternativ können Sie auch den Notruf unter der Berliner Rufnummer 0049(0)30-405 040 50 erreichen.

Mehr Sicherheit mit Prepaid

Für sicherheitsbewusste Reisende empfehlen wir die Nutzung einer Prepaid Kreditkarte. Diese funktioniert auf Guthabenbasis, also ganz ohne Kreditrahmen. Damit kann die Prepaid Variante auch nicht überzogen werden. Sollte die Karte also in fremde Hände geraten, können Diebe „nur“ über das aufgeladene Guthaben verfügen. Eine volle Ausschöpfung des Kreditrahmens, wie bei einer klassischen Kreditkarte ist nicht möglich. Einen aktuellen Vergleich von Prepaid Visa und MasterCards finden Sie hier.

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Getrennte Aufbewahrung von Zahlungsmitteln

Wer Bargeld, Kreditkarte und Girocard an nur einem Ort aufbewahrt, kann bei einem Diebstahl schnell in Bedrängnis geraten. Daher lautet ein weiterer Tipp für Ihre Reisekasse:

Bewahren Sie Ihre Zahlungsmittel nicht alle an derselben Stelle auf.

Trennen Sie wenigstens Bargeld von den Karten, um im Notfall nicht ganz ohne Geld dazustehen.

Empfehlenswert ist zudem die Anschaffung eines Brustbeutels oder einer Bauchtasche, um Wertgegenstände nah am Körper aufzubewahren. So können Sie relativ sicher sein, nicht Opfer eines Diebstahls zu werden.

Beides gibt es für wenig Geld zu kaufen, z.B. Brustbeutel:

... oder Bauchtasche:

 

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Nicht auf der Straße wechseln

Seien Sie bitte vorsichtig, wenn Ihnen "auf der Straße" das Wechseln von Geld im Urlaub angeboten wird. Nicht selten handelt es sich um Betrüger, die mit schlechten Kursen wechseln, manchmal Geld stehlen oder Falschgeld herausgeben.

Manchmal ist es schon gefährlich, nur den Geldbeutel herauszuholen.

Auf der sicheren Seite sind Sie beim Umtausch in Wechselstuben, die den Umtauschkurs deutlich außen angeschlagen haben. An Bahnhöfen, Flughäfen und Touristensammelpunkten sind die Wechselkurse meist schlechter als bei Banken oder offiziellen Wechselstuben.

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Besser seltener abheben

Fast jede Abhebung kostet Bankgebühren unabhängig vom Betrag, den Sie abheben. Darum sollten Sie lieber seltener, stattdessen aber mehr Geld abheben. Verstauen Sie das meiste Geld dann sicher im Hotelsafe, den Rest bewahren Sie im Brustbeutel auf. So sparen Sie unnötige Abhebungsgebühren.

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Bezahlen vor Ort meist günstiger mit Karte

Die bargeldlose Bezahlung im Ausland per Kreditkarte ist in den meisten Fällen günstiger als die Bezahlung mit umgetauschtem Bargeld. Die Akzeptanz von Kreditkarten ist jedoch von Land zu Land unterschiedlich. 

 

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Devisenrechner

Nutzen Sie zur Orientierung und zum Ausdruck eines kleinen Währungs-Spickzettels unseren Devisenrechner:

 

Fazit: Reisekasse organisieren – Urlaub genießen

Wenn es um die Finanzen für den Urlaub geht, gilt es einige Punkte zu beachten. Eine vorzeitige Planung und der richtige Umgang mit Geld ermöglichen schließlich eine entspannte Reise. Dann bleibt nur noch zu sagen: Genießen Sie Ihren wohlverdienten Urlaub!

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