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Geld im Urlaub – was beachten? 14 Tipps für sorgenfreies und günstiges Bezahlen ohne Reue

Sommerzeit ist Urlaubszeit! Um eine schöne Reise zu gewährleisten, sollten Sie sich im Vorfeld bereits Gedanken um Ihre Reisekasse machen. Welche Zahlungsmittel mitnehmen und wie kommt man im Urlaub günstig an Bargeld? Nicht wenige Urlauber widmen sich diesem entscheidenden Thema kaum oder erst zu spät. Im Endeffekt tauscht man dann oft zu ungünstigen Wechselkursen. Im schlimmsten Fall stehen sie im fremden Land ohne Geld da.

Um dieses Szenario zu vermeiden, haben wir hier wichtige Tipps für Ihre Urlaubskasse zusammengestellt. Wir erläutern ► Bargeld versus Karten, die  ► richtige Kreditkarte, ► Abheben im Ausland und warnen vor ► Betrüger-Tricks.

 

Das Wichtigste in aller Kürze:

  • Kreditkarte, Bargeld, Girocard – kombinieren Sie alle drei Zahlungsmittel sinnvoll. Setzen Sie nie nur auf eine "Karte".
  • Vermeiden Sie eine direkte Umrechnung in Euro am Geldautomaten.
  • Maximal ein Drittel der Reisekasse in Bargeld.

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Bargeld: notwendig, aber nicht zu viel!

Bargeld ist ein unkompliziertes Zahlungsmittel und wird fast überall akzeptiert. Im Urlaub sollte man (auch) stets etwas Bargeld zur Hand haben. Warum?

Vorteile Bargeld

  • Bei Störungen / Verlust / Diebstahl von Kreditkarte oder Girokarte kann man weiter bezahlen.
  • Um auch bezahlen zu können, wenn die Bezahlung mit einer Karte nicht möglich ist.
  • Bezahlen mit Bargeld kostet keine Gebühren.
  • Manchmal ist kein Automat zum Abheben zu finden, aber man hat einen Termin für eine Besichtigung einzuhalten.

Nachteile von Bargeld

  • Es kann leicht gestohlen werden,
  • Bargeld kostet oft hohe Wechselgebühren, wenn man in eine Fremdwährung umtauschen muss.
  • Ein Zurückwechseln der zu viel umgetauschten Fremdwährung nach dem Urlaub kostet wieder (verhältnismäßig viel) Geld.

Expertentipps Bargeld

Darum sollte man nicht allzu viel davon in den Urlaub mitnehmen.

Experten empfehlen, maximal ein Drittel des gesamten Urlaubsbudgets in bar mit sich zu führen.

So können Sie sicher sein, dass im Fall eines Diebstahls nicht Ihr gesamtes Urlaubsbudget dahin ist. Eine Ausnahme von dieser Regel wäre z. B. ein kurzer Städtetrip.

Bei Reisen in ein Land mit Fremdwährung empfiehlt es sich, einen Betrag von circa 100 Euro im Vorfeld bei einer Reisebank in Deutschland wechseln zu lassen, wenn es vor Ort bei Ankunft keine rasche Wechselmöglichkeit gibt. Dies kostet maximal 10 Euro an Gebühr und ist damit in vielen Fällen günstiger als in einer unseriösen Wechselstube im Reiseland. Mit dieser Summe starten Sie entspannt in den Urlaub und können sich beispielsweise ein Taxi zum Hotel nehmen.

Den Rest des Bargeldes heben Sie dann günstiger am Urlaubsort ab.

Heben Sie stets nur für einige Tage Bargeld ab, so dass der Schaden im Falle eines Verlustes gering bleibt.

Zusatztipp 1: Führen Sie immer nur so viel Bargeld wie nötig mit sich!

Bargeld kann relativ leicht gestohlen werden. Bei einem Strandbesuch ist es mehr als leichtsinnig große Mengen Geld dabei zu haben. Ein paar Euro für Getränke und Snacks reichen vollkommen aus und beugen bösen Überraschungen vor!

Zusatztipp 2: Geben Sie nie alles Bargeld aus!

Sie sollten immer etwas in der Hinterhand behalten. Auch wenn Sie am Ende wieder etwas Bargeld in Fremdwährung mit nach Hause nehmen müssen.

Zusatztipp 3: Einfuhrgrenzen beachten

Klären Sie vorab, wie viel der Fremdwährung Sie in das Urlaubsland einführen dürfen. Einige Länder beschränken die Einfuhr (und manchmal auch die Ausfuhr) der Landeswährung auf geringe Beträge. Wer mehr als wenige hundert Euro mitnehmen möchte, sollte sich vorab nach Grenzen der Einfuhr erkundigen. Stets aktuelle Auskunft über die Beschränkungen und deren Höhe finden Sie auf den Seiten vom Auswärtigen Amt.

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Tipps zum Bargeld Abheben im Ausland (mit Girocard oder Kreditkarte)

Um auch während der Reise flüssig zu bleiben, werden Sie im Ausland mindestens einmal Geld abheben müssen. Im Euro-Ausland ist dies in den meisten Fällen kein Problem und neben der Kreditkarte oft auch mit der Girocard (früher EC-Karte) möglich.

Schwieriger gestaltet sich das Abheben mit der Girocard hingegen außerhalb des Euro-Raums. Dort sind Sie stärker auf die Kreditkarte angewiesen.

Was ist günstiger: Geld abheben mit der Kreditkarte oder mit der Girocard?

Ob es im jeweiligen Land kostengünstiger ist, die Girocard oder die Kreditkarte zum Geldabheben zu nutzen, kann nicht pauschal gesagt werden. Dies hängt von Ihrer Bank und deren Gebühren sowie dem zugrundegelegten Wechselkurs ab.

Faustregel:

In der Regel ist das Geldabheben mit der Girocard günstiger.

Aber manche Kreditkarten ermöglichen ein völlig kostenloses Abheben von Bargeld im Ausland. Andere schränken dies ein, z. B. auf 10-mal oder auf max. 5.000 € pro Jahr.

Im konkreten Einzelfall kann es aufgrund unterschiedlicher Umtauschkurse zwischen Kreditkarte und Girocard-Abhebungen auch andersherum günstiger sein. Wer es genau wissen will, muss den Wechselkurs seiner Bank bzw. seines Kreditkartenanbieters in Erfahrung bringen. Dieser versteckt sich oftmals in den Tiefen der jeweiligen Internetseite. 

Zur Info: Girocards mit V-Pay-Logo können oftmals nur in Europa genutzt werden. Ihre kontoführende Bank kann die Karte aber für die weltweite Nutzung freischalten.

Zusatztipp 4: Notfallnummern

Doch Vorsicht: Bei Verlust der Karte ist die Kreditkarte oder Girocard umgehend zu sperren. Kreditkarten lassen sich über den internationalen Sperr-Notruf 116 116 rund um die Uhr kostenlos sperren! Alternativ können Sie auch den Notruf unter der Berliner Rufnummer 0049(0)30-405 040 50 erreichen oder die zentrale Sperrnummer 0 18 05 - 021 021 wählen.

Vorsicht Abzocke!

Sowohl die deutschen Banken als auch die Automatenbetreiber im Ausland wollen an den Touristen verdienen und schlagen so oft hohe Gebühren für Abhebungen im Ausland auf. Entscheiden Sie sich daher bereits bei der Wahl Ihrer Kreditkarte für eine Karte mit keiner oder geringer Fremdwährungsgebühr (weniger als 1,75 %).

Außerdem wichtig ist, an Automaten im Ausland immer in der dortigen Landeswährung abzuheben.

Merke:

NIE die Option "In Euro abrechnen" anwählen!

So vermeiden Sie die sogenannte „Dynamic Currency Conversion“ (kurz: DCC). Bei der DCC wird Ihnen der abzubuchende Betrag direkt in Euro angezeigt, wobei der „Service“ der Umrechnung schnell mit bis zu 10 Prozent Gebühren zu Buche schlagen kann.

Tückisch an DCC ist dabei die Tatsache, dass die aufgeschlagene Gebühr für Sie als Kunde nicht ersichtlich ist, weshalb viele Verbraucherschützer von legaler Abzocke im Urlaub sprechen.

Mit oder ohne Währungsumtausch?

Wenn die Option "Ohne Währungsumtausch" angeboten wird, sollten Sie diese wählen. Warum? Nur dann wird der Abhebungsbetrag in der jeweiligen Fremdwährung an die eigene Hausbank übermittelt, die dann in der Heimat die Umrechnung von Fremdwährung in Euro vornimmt. Hierbei erhalten Sie dann in der Regel die günstigeren Umtauschkurse.

Zusatztipp 5: Der Mix macht´s

Eine Mischung aus Girocard, Kreditkarte und Bargeld ist für nahezu jeden Urlaub eine gute Empfehlung.

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Welche Kreditkarte nutzen?

Von der weltweiten Akzeptanz her gibt es kaum einen Unterschied zwischen Visa und MasterCard, beide Karten werden im gleichen Maß akzeptiert.

Bei beiden Kreditkarten handelt es sich um "echte" Kreditkarten: Die Kreditkartenfirma räumt Ihnen einen Zahlungskredit (meist im vierstelligen Bereich) ein, die Bezahlung erfolgt durch Lastschrifteinzug am Monatsende oder in festen Raten. Daneben gibt es noch weitere Kreditkarten-Arten.

Der Einsatz einer Kreditkarte lohnt sich besonders bei Fernreisen. In den USA oder Asien ist es gang und gäbe mit dem Plastikgeld zu bezahlen, auch wenn sich Berichte häufen, dass Händler in den USA aufgrund der vielen Kreditkartenbetrügereien auf Bargeld bestehen.

Vorteile Kreditkarte

In vielen Hotels und nahezu allen Mitwagenstationen ist eine (echte) Kreditkarte zur Bezahlung oder zum Einhalt der Sicherheit vorgeschrieben.

  • Neben der hohen Akzeptanzrate überzeugt die Kreditkarte außerdem in puncto Flexibilität. Durch die flächendeckende Verbreitung von Geldautomaten muss man so im Urlaub nahezu nie auf dem Trockenen sitzen.
  • Manche Kreditkarten enthalten eine Reiserücktrittsversicherung.
  • Kreditkarten sind auch bei Diebstahl in aller Regel gegen Missbrauch geschützt/versichert.
  • Für den Fall des Falles kann viel Geld abgehoben werden.
  • Manche Kreditkarten ermöglichen die kostenlose Bargeldabhebung im Ausland.

Wie gesagt: Informieren Sie sich vor Reisebeginn (bzw. vor Abschluss eines Kreditkartenvertrages), welche Gebühren für Abhebungen und das Bezahlen im Ausland anfallen. Wählen Sie zum Bezahlen bzw. Abheben dann stets die günstigste Variante, die in der jeweiligen Situation möglich ist.

Nachteile Kreditkarte

Da sind zum einen die Kosten. Prinzipiell gibt es drei Wege, auf denen Kosten entstehen können:

  1. Die Entgelte der eigenen Bank bzw. Kreditkartenunternehmens für das Bezahlen bzw. Abheben.
  2. Welcher Wechselkurs bei fremden Währungen zum Tragen kommt.
  3. Die Entgelte der Bank, des Geldautomatenbetreibers oder des Händlers vor Ort.

Daneben gibt es natürlich noch die Jahresgebühr der Kreditkarte, die meist erhoben wird.

Zudem kann leicht der Überblick über die Geldausgabe im Urlaub verloren gehen.

Beitrag: Welche Kreditkarte passt zu mir?

Welche Kreditkarte passt zu mir?

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Welche Kreditkarte passt zu mir? 16 Punkte Checkliste

Eine Kreditkarte ist nicht gleich Kreditkarte und somit stellen sich viele, die prinzipiell an einer Kreditkarte interessiert sind, die Frage: "Welche Kreditkarte ist die Richtige für mich?"

Diese Frage lässt sich selbstverständlich nicht pauschal beantworten, vielmehr ist es so, dass sich in unterschiedlichen Lebenssituationen verschiedene Kreditkarten mehr oder weniger eignen. Welche Möglichkeiten stehen hier also generell zur Auswahl?

Unser Überblick verschafft Klarheit und führt schnell zur Wahl der für Sie passenden Kreditkarte.

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Tipp: Bezahlen im Ausland mit Kreditkarte oder Girocard ist meist günstiger

.... als das Bezahlen mit Bargeld nach dem Abheben am Automaten vor Ort.

Die bargeldlose Bezahlung im Ausland per Kreditkarte oder Girocard (früher hieß die EC-Karte) ist in den meisten Fällen günstiger als die Bezahlung mit umgetauschtem Bargeld. Die Akzeptanz von Kreditkarten und Girocard ist jedoch von Land zu Land unterschiedlich. Im europäischen Ausland kann mittlerweile in fast allen Geschäften neben der Kreditkarte auch mit der Girocard bezahlt werden.

Vorteile der Girocard (früher: EC-Karte)

  • Zahlungen werden zeitnahm vom Konto abgebucht, so bleibt die Übersicht beim Bezahlen besser erhalten. Der Kontostand ist schnell kontrolliert, die Kreditkartenabrechnung eher nicht.
  • Hohe Akzeptanz im EU-Raum.
  • Die Girocard ist bei jedem Konto dabei.

Nachteile Girocard für den Urlaub

  • Geringe Akzeptand im NIcht-EU-Ausland
  • Hohe Überziehungszinsen.
  • Geringeres Schadensrisiko bei Diebstahl, aber Sie haben die "Beweislast bei Missbrauch".

Was ist besser im Urlaub: Kreditkarte oder Girocard?

Wie man sieht, gibt es keinen klaren Gewinnder oder Verlierer. Stattdessen muss immer von Fall zu Fall und von Land zu Land unterschieden werden. Es gilt:

Informieren Sie sich vorab, welche Zahlungsmittel in Ihrem Wunschland akzeptiert werden und welche davon wann am günstigsten eingesetzt wird. 

Gut zu wissen!

Die Bezahlung in Euro in Europa mit Karte ist gebührenfrei. Kostenlos!

Dies verdanken wir der EU-Preisverordnung. Sie gibt vor, dass grenzüberschreitende Zahlungen nicht teurer als inländische sein dürfen.

Sind Zahlungen innerhalb Deutschlands kostenlos? Dann sind Gebühren für Euro-Zahlungen im Ausland nicht zulässig.

Aber Obacht! Beim Geldabheben im europäischen und außereuropäischen Ausland dürfen und werden Entgelte genommen. Auch das Bezahlen außerhalb Europas mit Girocard oder Kreditkarte ist in der Regel nicht kostenfrei.

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Tipp: Getrennte Aufbewahrung von Zahlungsmitteln

Wer Bargeld, Kreditkarte und Girocard an nur einem Ort aufbewahrt, kann bei einem Diebstahl schnell in Bedrängnis geraten. Daher lautet ein weiterer Tipp für Ihre Reisekasse:

Bewahren Sie Ihre Zahlungsmittel nicht alle an derselben Stelle auf.

Trennen Sie wenigstens Bargeld von den Karten, um im Notfall nicht ganz ohne Geld dazustehen.

Empfehlenswert ist zudem die Anschaffung eines Brustbeutels oder einer Bauchtasche, um Wertgegenstände nah am Körper aufzubewahren. So können Sie relativ sicher sein, nicht Opfer eines Diebstahls zu werden.

Beides gibt es für wenig Geld zu kaufen, z.B. Brustbeutel:



... oder Bauchtasche:



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Tipp: Nicht auf der Straße wechseln

Seien Sie bitte vorsichtig, wenn Ihnen "auf der Straße" das Wechseln von Geld im Urlaub angeboten wird. Nicht selten handelt es sich um Betrüger, die mit schlechten Kursen wechseln, manchmal Geld stehlen oder Falschgeld herausgeben.

Manchmal ist es schon gefährlich, nur den Geldbeutel herauszuholen.

Auf der sicheren Seite sind Sie beim Umtausch in Wechselstuben, die den Umtauschkurs deutlich außen angeschlagen haben. An Bahnhöfen, Flughäfen und Touristensammelpunkten sind die Wechselkurse meist schlechter als bei Banken oder offiziellen Wechselstuben.

Zusatztipp 6 für den Notfall: Geldtransfers in das Urlaubsland

Teuer, aber möglich: Sich von Verwandten oder Freunden Geld in das Urlaubsland schicken bzw. Geld ins Ausland überweisen zu lassen. Am schnellsten geht es mit Geldtransfer-Diensten wie Moneygram oder Western Union. Schon wenige Minuten nach Einzahlung des Bekannten im Heimatland können Sie das Geld bei einer Partneragentur in Ihrem Urlaubsland in Empfang nehmen.

Solch ein Transfer kostet oft hohe Gebühren. Prüfen Sie vorab auf geldtransfair.de (betrieben von der Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)), welcher Anbieter der günstigste und schnellste ist. Der Service ist kostenlos und unabhängig. 

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Tipp: Besser seltener abheben

Fast jede Abhebung kostet Bankgebühren unabhängig vom Betrag, den Sie abheben. Darum sollten Sie lieber seltener, stattdessen aber mehr Geld abheben. Verstauen Sie das meiste Geld dann sicher im Hotelsafe, den Rest bewahren Sie im Brustbeutel auf. So sparen Sie unnötige Abhebungsgebühren.

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Tipp: Getrennte Aufbewahrung von Zahlungsmitteln

Wer Bargeld, Kreditkarte und Girocard an nur einem Ort aufbewahrt, kann bei einem Diebstahl schnell in Bedrängnis geraten. Daher lautet ein weiterer Tipp für Ihre Reisekasse:

Bewahren Sie Ihre Zahlungsmittel nicht alle an derselben Stelle auf.

Trennen Sie wenigstens Bargeld von den Karten, um im Notfall nicht ganz ohne Geld dazustehen.

Empfehlenswert ist zudem die Anschaffung eines Brustbeutels oder einer Bauchtasche, um Wertgegenstände nah am Körper aufzubewahren. So können Sie relativ sicher sein, nicht Opfer eines Diebstahls zu werden.

Beides gibt es für wenig Geld zu kaufen, z.B. Brustbeutel:



... oder Bauchtasche:



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Weitere Sicherheitstipps für das Geld im Urlaub

  • Heben Sie das Geld möglichst an einem Automaten ab, der an einer belebten Stelle steht.
    Damit reduziert sich das Risiko eines Überfalls und der Automat kann auch nicht so leicht manipuliert werden. Beim Geldabheben fallen die häufigsten Betrügereien statt. Entweder durch "Skimming", dem Ausspähen der Kartendaten über unsichtbare Kameras oder über das kurzzeitige Herantreten bei der Eingabe der Geheimzahl. Manchmal, zum Glück selten, wird sogar die Tastatur eines Automaten dahingehend manipuliert, dass die Geheimzahl an den Betrüger übertragen oder von diesem ausgelesen werden kann.
    Allerdings gilt auch, dass Automaten im Stadtzentrum oft höhere Gebühren oder schlechtere Wechselkurse berechnen.
  • Verdecken Sie immer das Tastenfeld, wenn Sie Ihre Geheimnummer eingeben.
  • Achten Sie bei Abschluss des Vertrages mit einer Kreditkartenfirma darauf, dass Diebstahl und Missbrauch versichert sind. Der Eigenanteil sollte – wenn überhaupt vorhanden – gering ausfallen.
  • Verlangen Sie bei jeder Bezahlung und jedem Abheben einen Beleg und heben Sie diese einige Monate lang auf.
  • Nach dem Urlaub sollten Sie zeitnah alle Kontobewegungen überprüfen.
  • Karten und Bargeld sollten für Diebe möglichst unzugänglich aufbewahrt werden.
    Die sicherste Aufbewahrung gewährleistet ein Brustbeutel.
  • Stecken Sie die Geldbörse in eine der vorderen Hosentaschen.
  • Tragen Sie einen Rucksack vorne vor der Brust, wenn möglich.
  • In Restaurants wird gerne vom Nebentisch aus das Portemonnaie aus Tasche oder Jacke gestohlen.
    Manchmal wird dann nur die Kreditkarte herausgenommen und die Geldbörse wieder zurückgesteckt. So verschaffen sich die Diebe Zeit, um die Karte "abzuräumen".

 

Können Sie einen Tipp für mehr Sicherheit beim Geldumgang im Urlaub ergänzen?

Vielen Dank für jeden Tipp!

 

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Was ist eigentlich mit Sparkarten und Reiseschecks?

Beide Zahlungsmittel spielen nur noch selten eine Rolle, können nicht pauschal beurteilt werden. Früher waren die Sparcard von der Postbank und die Travellerschecks noch eine echte Größe bei der Urlaubsbezahlung, die große Verbreitung der Kreditkarten haben sie aber nahezu völlig verdrängt. 

Mehr Sicherheit mit Prepaid

Für sehr ängstliche Reisende empfehlen wir die Nutzung einer Prepaid Kreditkarte. Diese funktioniert auf Guthabenbasis, also ganz ohne Kreditrahmen. Damit kann die Prepaid Variante auch nicht überzogen werden. Sollte die Karte also in fremde Hände geraten, können Diebe „nur“ über das aufgeladene Guthaben verfügen. Eine volle Ausschöpfung des Kreditrahmens, wie bei einer klassischen Kreditkarte ist nicht möglich. 

Viele weitere Sicherheitstipps zur Reisekasse im Videobeitrag von der Stiftung Warentest-Redakteurin:

Punkt 10

Devisenrechner

Nutzen Sie zur Orientierung und zum Ausdruck eines kleinen Währungs-Spickzettels unseren Devisenrechner:

Punkt 11

 

Fazit: Reisekasse organisieren – Urlaub genießen

Wenn es um die Finanzen für den Urlaub geht, gilt es einige Punkte zu beachten. Eine vorzeitige Planung und der richtige Umgang mit Geld ermöglichen schließlich eine entspannte Reise. Dann bleibt nur noch zu sagen: Genießen Sie Ihren wohlverdienten Urlaub!

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