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Renditeimmobilien / Anlageimmobilien: 5 Investitionstipps und 5 Fallstricke

Es kann sehr lukrativ sein, mithilfe von Immobilien eine Rendite zu erwirtschaften. Der Begriff „Betongold“ prägt diese Art der Investition nicht ohne Grund. Anlageimmobilien sorgen durch Mieteinnahmen für einen kontinuierlichen Cash-Flow. Die Mieteinnahmen sind kaum anfällig für Schwankungen, wie dies beispielsweise bei Dividenden-Auszahlungen von Aktiengeschäften der Fall ist.

Gründe genug, sich Renditeimmobilien einmal näher anzuschauen. Die folgenden fünf Investitionstipps helfen bei der Auswahl einer passenden Anlageimmobilie. Darüber hinaus verhindert die Kenntnis der fünf typischen Fallstricke klassische Anfängerfehler.

Punkt 1 

1. Fünf Tipps rund um Renditeobjekte

Vor dem Erwerb einer Immobilie gilt es, verschiedene Aspekte zu berücksichtigen, welche die Kaufentscheidung, den Preis des Objekts und die Finanzierung beeinflussen. Diese fünf Tipps bieten einen Überblick über die wichtigsten Vorgehensweisen und Informationen, die Anleger und Anlegerinnen vorab erfragen sollten.

1.1. Finanzierung clever planen

Mit der Finanzierung steht und fällt das Projekt, eine Anlageimmobilie zu erwerben. Die wenigsten Privatpersonen haben ausreichend Vermögen, um ein Gebäude mit ihrem Eigenkapital zu kaufen. Daher ist meist ein Kredit oder Darlehen notwendig.

Zuerst gilt es, Angebote verschiedener Banken einzuholen und die Konditionen der Kredite zu vergleichen. Hierbei sind in erster Linie die Laufzeiten und Zinsbeträge sowie die Zinsentwicklung zu berücksichtigen. Anleger und Anlegerinnen sollten auch die steigende Inflation einkalkulieren. Mithilfe einer langen Zinsbindung profitieren sie von den aktuell günstigen Kreditzinsen und können über viele Jahre zuverlässig kalkulieren.

Siehe dazu unsere weiterführenden Artikel:

Beitrag: Hausfinanzierung – was beachten?

Hausfinanzierung – was beachten?

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Hausfinanzierung – was beachten? Diese 14 Punkte sind wichtig

Viele Menschen träumen davon, im Laufe Ihres Lebens eine eigene Immobilie zu bauen oder zu besitzen. Tatsächlich bietet das eigene Haus jede Menge attraktiver Vorteile: mehr Platz für die Familie, ein eigener Garten und nicht zuletzt auch echte Unabhängigkeit von immer weiter steigenden Mietpreisen. Allerdings muss der absolut verständliche Wunsch eines Immobilienkaufs auch sehr gut geplant werden. Denn die allermeisten Häuslebauer oder Hauskäufer finanzieren den Traum von den eigenen vier Wänden wohl nur einmal im Leben. Umso wichtiger ist deshalb eine wirklich clevere und langfristig günstige Baufinanzierung, die heute und in Zukunft zum eigenen Budget passt. Wir zeigen Ihnen, worauf es dabei unbedingt ankommt.

Beitrag: Finanzierung durch Mieteinnahmen

Finanzierung durch Mieteinnahmen

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Finanzierung durch Mieteinnahmen: Miete und Steuerersparnis zahlen den Kredit

Egal, ob eine Immobilie selbst bewohnt wird oder diese als Kapitalanlage vermietet wird: In den meisten Fällen wird zur Finanzierung des Kaufes ein Kredit benötigt. Das schöne bei vermieteten Immobilien: Wenn es gut läuft, können die Mieteinnahmen im Verbund mit Steuervorteilen zum großen Teil die Immobilie finanzieren.

Wir zeigen auf, was bei einer Finanzierung durch Mieteinnahmen zu beachten ist. Damit Einnahmen und Steuerersparnis optimal harmonieren.

Beitrag: Finanzierungsbedarf ermitteln

Finanzierungsbedarf ermitteln

Finanzierungsbedarf ermittelnUm ein Eigenheim zu finanzieren gilt es als erstes, den notwendigen Finanzierungsbedarf zu ermitteln. Unsere Downloads liefern Ihnen entweder eine bequeme Excel-Tabelle, die alle wesentlichen Punkte von Hauskauf oder -bau, Grundstücks- und Erschließungskosten enthält und die Summen automatisch zusammenrechnet und am Ende den Kreditbedarf ausgibt. Alternativ steht Ihnen eine PDF-Version zur Verfügung.

1.2. Die Lage der Immobilie berücksichtigen

Die Lage einer Renditeimmobilie ist das A und O

Je besser die Lage, desto höher fallen meist die Mieteinnahmen aus. Für eine gute Infrastruktur, die Nähe zum Arbeitsplatz und für die Nähe zur Innenstadt sind Mieter und Mieterinnen in der Regel bereit, höhere Mieten zu bezahlen und die Wohnung oder das Haus langfristig zu mieten.

Für EigentümerInnen ist es zudem mit Blick auf kontinuierliche Mieteinnahmen wichtig, einen Wohnungsleerstand zu vermeiden.

Allerdings sind die Immobilienpreise in deutschen Städten, die wirtschaftlich wachsen und ein sehr gutes kulturelles Angebot aufweisen, deutlich höher. Es kann sich daher lohnen, beim Immobilienkauf auf kleinere Städte zu setzen, die noch ein attraktives Preisniveau aufweisen. Wenn sich diese in naher Zukunft wirtschaftlich und kulturell weiterentwickeln, können auch dort die Mieten steigen.

1.3. Instandhaltungskosten vor dem Kauf kalkulieren

Ein Gebäude muss regelmäßig renoviert und saniert werden, damit es seinen Wert erhält und es langfristig ein Zuhause bietet, in dem die Menschen gern leben. Daher sollten bereits beim Kauf die Instandhaltungskosten mit einkalkuliert werden. Zu diesen zählen beispielsweise:

  • Beseitigung von Schimmelbefall
  • Reparaturen von Rissen im Mauerwerk
  • Anstrich von Fassade, Fenstern und Türen
  • Erneuerungen von Bodenbelägen
  • Sanierungen der Sanitäreinrichtungen
  • Erneuerungen der Elektroinstallationen oder der Heizung

Um einen Überblick über etwaige Mängel der Immobilie zu erhalten, ist eine Begehung mit einem oder einer Sachverständigen ratsam.

1.4. Vorhandene Mietverträge prüfen

Sind in der Renditeimmobilie bereits Wohnungen vermietet, sollten potenzielle AnlegerInnen vor dem Kauf die bestehenden Mietverträge prüfen. Wurden Kautionen ordnungsgemäß hinterlegt? Gibt es unwirksame Klauseln in den Mietverträgen? Wie ist die Zahlungsmoral der Mieter? Bestehen Mietschulden und Rechtsstreitigkeiten?

Im Falle von größeren Problemen gilt es, den Kauf zu überdenken.

1.5. Realistische Kosten- und Risikoeinschätzung vornehmen

Der Kauf einer Immobilie schlägt in der Regel erst nach mehreren Jahren oder Jahrzehnten positiv zu Buche. Schließlich müssen sich der Kaufpreis, die Kaufnebenkosten sowie etwaige Renovierungskosten erst amortisieren.

AnlegerInnen sollten bereits vor dem Kauf berechnen, wann finanziell ein Plus zu erwarten ist. In die Kalkulation sind auch Risiken, Mietausfälle und ein finanzieller Puffer für unvorhergesehene Kosten einzubeziehen.

Punkt 2

2. Fünf Fallen für Immobilien-AnlegerInnen

Scheint ein Renditeobjekt vielversprechend zu sein, ist der Enthusiasmus meist groß. Oft gibt es jedoch Fallstricke, die den Erwerb der Immobilie und die Freude darüber schnell ins Wanken bringen. Mit Kenntnis der folgenden fünf Fallen lassen sich unschöne Überraschungen beim Immobilienkauf vermeiden.

2.1. Unterschätzung der Kaufnebenkosten

Bei der Suche nach Immobilien fällt der Blick als erstes auf den ausgeschriebenen Kaufpreis. Jedoch sind dies nicht die einzigen Ausgaben, die beim Erwerb des Objekts anfallen. Oftmals werden die Kaufnebenkosten unterschätzt. Diese können sich schnell auf einen hohen Betrag summieren und die Rendite schmälern. Zu den Kaufnebenkosten zählt Folgendes:

  • Maklergebühr (2–6 % des Kaufpreises)
  • Gebühren für den Notar (1–2 % des Kaufpreises)
  • Gebühren für das Grundbuchamt (0,3–0,5 % des Kaufpreises)
  • Grunderwerbssteuer (3,5–6,5 % des Kaufpreises)

Details zu den Kaufnebenkosten

Notarkosten

  • Gesetzlich vorgeschrieben für Kaufvertrag, Grundbucheintragung oder eine Eintragung der Grundschuld;
  • Faustregel: Für den Notar werden ca. 1,0 – 1,5 % des Kaufpreises zusätzlich fällig.

Beispielrechnung Immobilie 250.000 € Kaufpreis

Dienstleistung vom Notar Gebühren
Kaufvertrag beurkunden (2,0facher Satz) 1.070 Euro
Betreuungskosten (0,5facher Satz) 267,50 Euro
Zwei Unterschriften beglaubigen (0,2facher Satz, max. 130 Euro pro Unterschrift) 260 Euro
Kaufvollzug (0,5facher Satz) 267,50 Euro
Gesamtkosten
1.865 Euro
Tabelle 1: Beispielrechnung für die Notargebühren beim Kauf eines Hauses mit Kaufpreis 250.000 Euro, Quelle: GNotKG; Alle Angaben ohne Gewähr;

 

Grunderwerbsteuer

  • Faustregel: Die Grunderwerbsteuer beträgt je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 % des Kaufpreises!

Grundbuchkosten

  • Faustregel: Für das Grundbuchamt werden ungefähr 0,5% des Kaufpreises fällig!

Maklercourtage (falls involviert)

  • Faustregel:  Maklercourtage liegt zwischen 5,95 und 7,14% des Kaufpreises.

Modernisierung (je nach Einzelfall)

Umzugskosten (je nach Einzelfall)

Weitere Erläuterungen und Beispiele zu allen Kostenpunkten im Artikel "Welche Kaufnebenkosten gibt es?".

2.2. Übersehen von verborgenen Mängeln

Bevor AnlegerInnen eine Immobilie erwerben, ist es ratsam, das Gebäude mehrfach zu sichten und bestenfalls jemanden mitzunehmen, der den Zustand des Gebäudes fachmännisch einschätzen kann.

Kleine Reparaturen fallen meist bei jedem Hauskauf an. Wer jedoch einen hohen Kaufpreis zahlt und im Nachhinein feststellt, dass zusätzlich teure Sanierungsarbeiten notwendig sind, kann im schlimmsten Fall Liquiditätsprobleme bekommen.

2.3. Nichtbeachtung von Risiken bei der Vermietung

Die Vermietung von Häusern oder Wohnungen birgt immer ein Risiko, insbesondere dann, wenn die Nachfrage nach Wohnraum in der Region nicht so hoch ist, wie erwartet.

Nach dem Kauf kann es beispielsweise vorkommen, dass

  • Mieten nicht oder verspätet gezahlt werden,
  • niedriger ausfallen als gedacht,
  • die Wohnfläche plötzlich leer steht oder
  • Kosten beim Mieterwechsel entstehen.

Sofern AnlegerInnen die Mieteinnahmen in den Finanzierungsplan der Immobilie einbeziehen, sollten sie diese Risiken mit einberechnen. Im schlimmsten Fall entfallen die Einnahmen, wodurch das aufgenommene Darlehen nicht wie geplant zurückgezahlt werden kann.

2.4. Fehlkalkulation der Betriebskosten

Die gezahlten Kaltmieten der Mietenden sind längst nicht die Rendite, mit der Personen, die das Eigentum erworben haben, rechnen können. Von den Mieteinnahmen müssen AnlegerInnen unter anderem die Betriebskosten abziehen. Oftmals schätzen sie diese falsch ein. Folgende Betriebskosten dürfen Eigentümer nicht auf die Mieter umlegen:

  • Steuerabgaben
  • Instandhaltungsmaßnahmen und Reparaturen
  • Verwaltungskosten
  • Zinsen für die Immobilienfinanzierung
  • Anteilige Betriebskosten für eine leerstehende Wohnung im Haus
  • Unregelmäßig anfallende Kosten, z.B. für einen Baumschnitt

Häufig fallen die Verwaltungs- und Instandhaltungskosten höher aus, als es ursprünglich geplant war. Daher sollten Anleger und Anlegerinnen für diese Posten einen etwas höheren Betrag zurücklegen. Zudem leidet das Verhältnis zwischen Vermietenden und Mietenden darunter, wenn notwendige Arbeiten nicht durchgeführt werden, weil das Geld fehlt. Sind die Mietenden mit der Wohnsituation oder dem Zustand der Wohnung unzufrieden, könnten sie sich eine neue Bleibe suchen, was zum Leerstand führen kann.

Beitrag: Nebenkosten bei der Miete: was ist enthalten?

Nebenkosten Miete

Nebenkosten Miete

Nebenkosten bei der Miete: Was ist in den Nebenkosten enthalten? Wie spare ich?

Jedes Jahr sorgen viele Nebenkostenabrechnungen hierzulande für Unstimmigkeiten zwischen Mietern und Vermietern von Wohnungen und Häusern. Nur in den seltensten Fällen stecken dahinter Betrugsabsichten. In den meisten Fällen wurde die Abrechnung vom Vermieter aufgrund mangelnder Kenntnisse falsch gestaltet oder vom Mieter einfach nicht verstanden. Genau deshalb ist es für beide Seiten wichtig zu wissen, welche Positionen tatsächlich in die Abrechnung der Nebenkosten gehören und wie dabei in den Folgejahren eventuell Einsparungen vorgenommen werden können.

Wir zeigen auf, ► was in den Nebenkosten bei der Miete enthalten sein darf, ► wie diese umgelegt werden, ► was pauschale Nebenkosten sind und ► wie man als Mieter ohne große Komforteinbußen Nebenkosten sparen kann.

2.5. Unterschätzung von Steuerabgaben

Anleger und Anlegerinnen sollten auch die Steuern im Blick behalten. Beim Hauskauf fällt zunächst einmalig eine Grunderwerbssteuer an. Doch auch nach dem Kauf ist mit Abgaben zu rechnen.

Hierzu zählt die Grundsteuer, die jährlich erhoben wird und sich nach dem Grundstückswert und dessen Bebauung richtet.

Gut zu wissen: Die Grundsteuer kann auf die Mietenden umgelegt werden.

Bei der Steuererklärung sind zudem alle Mieteinkünfte anzugeben. Diese müssen als Einnahmen versteuert werden. Im Gegenzug ist es jedoch möglich, einen Teil der Ausgaben von der Steuer abzusetzen. Hierzu zählen unter anderem Kosten für Sanierungen und Reparaturen, die Absetzung für Abnutzung (AfA), laufende Kosten sowie die Zinsen des Immobilienkredits (nicht aber die Tilgung).

Punkt 3

3. Leserbefragung

Können Sie einen Tipp oder ein Fallstrick zu/bei Anlageimmobilien ergänzen?

Vielen Dank für jeden Hinweis!

 

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Punkt 4

4. Checkliste zum Kauf von Wohnung oder Haus

Gehen Sie zu zweit zur Immobilienbesichtigung und tauschen Sie danach Ihre Eindrücke aus. Nehmen Sie auch die folgende Checkliste zur Besichtigung der künftigen Wohnstätte und den Gesprächen mit dem bisherigen Eigentümer mit.

Zum Download

Pfeil

pdf  Checkliste Immobilienkauf

Grunddaten vom Haus / der Wohnung

  • Baujahr des Gebäudes
  • Letzte Renovierung
  • Quadratmeteranzahl Wohnfläche
  • Gesamte Nutzfläche
  • Raumanzahl
  • Größe vom Grundstück
  • Eigentumsgrundstück oder Erbpacht?
  • Prüfen Sie den Grundriss
  • Prüfen Sie die Flächenangaben
  • Prüfen Sie den Auszug vom Grundbuch
  • Fragen Sie nach der ehemaligen Baubeschreibung, darin finden sich Angaben zu den verwendeten Baustoffen, Ausstattungsdetails usw.
  • Prüfen Sie den Energieausweis
  • Fragen Sie nach den monatlichen Kosten des Hauses / der Wohnung (Energiekosten für Strom, Gas oder Öl, Erbpachtzins ...)
  • Ab welchem Termin könnten Sie einziehen?

Fragen an die Kommune

  • Sind Sanierungsmaßnahmen an der Straße vor dem Gebäude geplant? Kommen Kosten auf Sie zu?
  • Wird demnächst in der Nähe gebaut?
  • Gibt es Auflagen für die ins Auge gefasste Immobilie (Denkmalschutz, Milieuschutz, Überwegungsrechte ...)?

Geschichte der Immobilie

  • Gibt es Baulasten?
  • Ist eine Teilungserklärung ausgestellt?
  • Wann fand die letzte grundlegende Renovierung statt? Was wurde dabei alles gemacht?
  • Sind gesundheitliche Bedenken bezüglich der Baustoffe im Haus bekannt? (Auskunft: jetziger Besitzer)
  • Wie viele Eigentümer der Immobilie gab es bisher? (Besitzer)
  • Eigentumswohnung: Protokoll letzte Eigentümerversammlung
  • Eigentumswohnung: Welche Leistungen erbringt die Hausverwaltung?

Umfeld

  • Lebensmittel, Kleidung, Cafés in der Nähe?
  • Kindergarten, Krippe, Grundschule?
  • Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr
  • Sportstätten, Spaßbad, Lichtspielhaus, Vereine ... 
  • Kann man etwas zu den Nachbarn sagen? Liegen diese mit einem auf einer Welle?

Prüfung der Immobilie

Wichtige Bereiche

  • Zustand des Daches (Pfannen, Dämmung, Balken – Schädlingsbefall, Dachrinnen)
  • Heizungsprüfung (Bauart, Verbrauch, Alter)
  • Wie wird Warmwasser erwärmt (Art der Erwärmung, Speicher, Solar unterstützt?, Leitung zur Spülmaschine oder Waschmaschine?)
  • Heizkörperart (Alter, drehen die Heizkörperventile leichtgängig?, Flachheizkörper? Badheizkörper? Fußbodenheizung?)
  • Fassade von außen(Zustand, Aufbau, Risse im Mauerwerk)
  • Dämmung der Immobilie (Qualität, Art, Alter)
  • Fußböden (Material, Qualität, Mängel)
  • Aufteilung der Räume (Durchgangszimmer, Flure,  Abstellkammer, Kleinsträume ...)
  • Stauflächen und -raum
  • Helligkeit der Räume prüfen
  • Höhe der Decken

  • Art und Zustand des Wandbelages (Tapeten, Farben, Fliesen ...)
  • Fensterart und -zustand (Verglasung, Alter, Einbruchschutz, Rahmenart und -zustand, Funktionieren die Rollläden?)
  • Innen- und Aussentreppen (Alter, Zustand, Geräusche beim Benutzen)

Die Sinne gebrauchen

  • Wie riecht es in der Immobilie? (moderig: Schimmelgefahr)
  • Wie fühlen sich die Außenwände an (besonders kalt – hohe Heizkosten)?
  • Ist irgendwo Luftzug zu spüren?
  • Wie leise ist es in den einzelnen Räumen (Lärm von draußen? Straßenlärm? Sind Geräusche von nebenan zu hören?)

Immobilienausstattung

  • Brandschutzausstattung (Rauchwarner, Feuerlöscher, Rettungswege, sonstige Auflagen)
  • Stand der Barrierefreiheit (Bäder, Treppen, Hauseingang)
  • Zustand des Stromnetzes (Alter, technischer Stand, leuchten alle Lampen?)
  • Sicherungskasten (Überspannungsschutz? Alles korrekt abgesichert?)
  • Steckdosenverteilung in den Räumen; genug vorhanden?
  • Zustand der Leitungen für das Wasser (Alter, Zustand, Material: aus Kupfer? Ist der Druck des Wassers hoch genug?)
  • Wie sieht es mit der sonstigen Technik im Haus aus? (Lüftungsanlage, Alarmanlage, elektrische Rollos ... wie alt sind diese Einbauten? Wie gut funktionieren sie noch?)
  • Wo wird die Waschmaschine angeschlossen?
  • Sind Waschmaschine und Trockner separat abgesichert?
  • Alter und Zustand sonstiger besonderer Ausstattung (Kaminofen, Aufzug, Treppenlift, Sonnensegel, Markise, Sauna, Werkstatt, Smarthome-Technik ...)

Wichtige Räume

  • Unter dem Dach (Deckenhöhe, Dämmung, Nutzbarkeit, Zugang)
  • Badezimmer (Zustand, Design, Lüftungsmöglichkeit)
  • Küche (Mobiliarzustand, Arbeitsplattenzustand, Arbeitshöhe, Alter der Elektrogeräte)
  • Keller (Dichtigkeit, Wandfeuchte, Feuchtigkeit der Luft, Deckenhöhe, Zugang, Dämmung, Heizungsversorgung)

Außerhalb der Immobilie

  • Vorhandensein und Zustand von Garage/Carport, Terrasse, Balkons, Regenwassertank, Gartenhäuschen, Pool, Bepflanzung
  • Art und Zustand der Wege im Aussenbereich
  • Möglichkeiten zu Parken (Anzahl)

Muss irgendetwas dringend renoviert werden?

Alle Punkte in der Checkliste schriftlich festhalten.

Punkt 5

5. Fazit

Der Erwerb einer Immobilie kann eine lohnende Investition sein, sofern AnlegerInnen gut kalkulieren. Eine gründliche Recherche zum Wohnort, der Lage und dem Gebäude zahlen sich aus. Ebenso müssen alle Kostenfaktoren vor und nach dem Kauf in die Finanzierung eingeplant werden, um eine vielversprechende Rendite zu erwirtschaften. Wer sich vor dem Kauf gut informiert und die Darlehens-, Steuer-, Reparatur- und Instandhaltungskosten sinnvoll kalkuliert, kann auf lukrative Einnahmen hoffen.

Hast du eine Frage zum Beitrag oder etwas zu ergänzen bzw. zu korrigieren?

Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet.

 

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Punkt 5

6. Weiterlesen

Möglichkeiten in Immobilien zu investieren

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6 Möglichkeiten, in Immobilien zu investieren

Immobilien sind eine beliebte Geldanlage. Sie stehen für Wertstabilität, Sicherheit und regelmäßige Rendite. Dem Anleger stehen für eine Immobilieninvestition viele Wege offen. Nicht immer und nicht für jeden ist die jeweilige Investitionsart geeignet. Wir beleuchten 6 Möglichkeiten, in Immobilien zu investieren und nennen die jeweiligen Vor- und Nachteile.

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Rendite verständlich erläutert – Definition, Renditerechner, Formel und Beispiele

Was bedeutet Rendite? Unter dem Begriff Rendite versteht man den jährlichen Ertrag einer Geldanlage in Bezug auf das eingesetzte Kapitel.

So wird die Rendite berechnet ► Definition Rendite ► Renditerechner ► Formel Rendite berechnen ► Rendite von Immobilien ► ... von Aktien und Fonds ► Renditedreieck (mit Risiko und Verfügbarkeit) ► Beispielrechnungen

Finanzierung durch Mieteinnahmen

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Geldanlage in Immobilien - Pro und Contra

Die Geldanlage in Immobilien lohnt - will aber wohl überlegt seinSinnvoller Baustein einer weise zusammengestellten Geldanlage ist die Immobilie. Das Betongold darf gerne auch als Naturprodukt in Form von Bauland, Ackerland oder Wald ausgestaltet sein. Man kann es selbst nutzen oder über den Mietzins seine Rendite verdienen. Aber wie bei jeder Geldanlage lauern Risiken. Wir begründen Ihnen, wann sich für Sie die Geldanlage in Immobilien - Eigenheim und/oder Anlageimmobilie - lohnt, listen pro und contra auf und sagen, worauf Sie bei Ihrer Investition achten sollten.

Altersvorsorge durch Immobilien

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Altersvorsorge durch Immobilien - sinnvoll oder lieber nicht?

Generell gilt: Die Geldanlage in Immobilien ist ein kluger Baustein im Gesamtportfolio der Vermögensanlage und damit auch der Altersvorsorge. Doch sollte ich wirklich ein Haus kaufen und dann vermieten, um später eine zweite "Betonrente" zu erhalten? Stimmt es, dass ich bei einer selbstgenutzten und abgezahlten Immobilie praktisch mietfrei wohne? Ganz so einfach ist es nicht, am Ende überwiegt aber ein Argument, welches auf eine entscheidende menschliche Schwäche abzielt.

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