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Geld in Gold anlegen - Ratgeber

Gold - das magische Metall zieht seit Tausenden von Jahren den Menschen in seinen Bann. Die Preisung seiner Eigenschaften als Wertanlage schwankt wie die Trends in der Mode. Dabei gibt es durchaus handfeste, beständige Gründe, die dafür sprechen, angespartes Geld in Gold anzulegen. Aber auch einige dagegen. Erfahren Sie in diesem Gold-Anlegen-Ratgeber, ob für Sie eine Anlage in das gelbe Metall sinnvoll ist oder nicht. Und: Wenn ich in Gold investiere, in welcher Form soll ich das tun.

 

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 Basiswissen Gold

Kaum zu glauben, aber wahr: Obwohl die Menschen seit der Steinzeit in mühsamer Kleinarbeit das Gold dem Boden entringen, entspricht die Menge des Goldes auf der ganzen Welt gerade einmal einem Quader von 20 Meter Kantenlänge (oder insgesamt gut 170.000 Tonnen, was sich schon beeindruckender anhört). Die Fördermengen sind derart klein, dass der Preis des Edelstoffes in Dollar je Feinunze - diese entspricht 31,103 Gramm - taxiert wird. Gold schmilzt bei 1.064 Grad Celsius und hat in seiner reinsten Form ein Gewicht 19,3 Gramm pro Kubikzentimeter.

Globale Goldmenge und Verteilung des Goldes

Der globale Goldwürfel

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Kantenlänge weltweiter Goldwürfel: 21,80 Meter

  • Im Jahre 2020 beträgt das Gewicht alles jemals geförderten Goldes zusammen knapp 198.000 Tonnen. Das ist natürlich nur eine Schätzung.
  • 19,3 Tonnen Gold haben ein Volumen von 1 m3. 198.000 Tonnen entsprechend ein Volumen von 10.259 m3.
  • 10.259 m3 entspricht dem Volumen eines Würfels mit gleichlangen Kanten der Länge 21,80 Meter (3. Wurzel aus 10.259).

Stellen Sie sich also einen gelben Betonklotz von gut 20 Meter Höhe und Breite vor. So viel Gold findet sich unter uns Menschen auf der ganzen Welt. Irgendwie überschaubar, nicht wahr?

Die weltweite Verteilung des Goldes

  • Die weltgrößten Goldbestände besitzen die USA (im Jahr 2020 gut 8.000 Tonnen), gefolgt von Deutschland (rund 3.300 Tonnen) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF, rund 2.800 Tonnen).
  • Im Jahr 2010 befanden sich circa 4.000 Tonnen Gold in Form von physischem Gold (Barren, Münzen ...) im Besitz deutscher Privatpersonen.
  • Der größte Teil des Goldes der USA lagert im Keller der Federal Reserve Bank of New York in Manhattan. Dort findet sich das mit 550.000 Barren größte Goldlager der Welt.
  • Die weltweit in allen Banken zusammen gelagerte Goldmenge beläuft sich momentan auf ungefähr 30.000 Tonnen. Dieser Wert war zu Zeiten des Goldstandards schon höher.
  • Klar ist: Die bei weitem größten Goldbestände befinden sich in privatem Besitz. Es wird geschätzt, dass allein in Indien etwa 20.000 Tonnen Gold in privatem Vermögen sind.

Verwendung des Goldes

Global werden 70 % des Goldes durch Juweliere verarbeitet, 11 % werden in Industrie, vor allem in der Elektronik, und Medizin, insbesondere in der Zahnheilkunde, verbraucht und 13 % werden durch Banken und Privatanleger für monetäre Zwecke in Form von Münzen und Barren verwendet.

Ethische Anlage? Gold Fairtrade und Co.

In letzter Zeit rücken die Abbaubedingungen des Goldes in den Fokus. Es gibt erste Siegel wie das Fairtrade-Siegel von Transfair, welches ökologische und soziale Kriterien in den Mienen zertifizieren will. Erste Goldanbieter von Schmuck und Münzen werben mit diesem Siegel. Mehr dazu unter test.de/gold.

Alles in allem sind die Siegel aber wohl von zweifelhaftem Wert, beim Abbau von Gold kommt immer Quecksilber zum Einsatz, der Abbau hinterlässt Umwelzerstörung und die Mienenarbeiter schuften wohl fast immer unter härtesten Bedingungen. Finanztest sieht im Kauf von "Alt-"Gold eine ethische Alternative. Dies ließe sich z.B. bei Münzen am Prägedatum erkennen. Aber unseres Erachtens nach ist dies keine Lösung des Problems, da auch der Kauf von Altgold die Nachfrage nach "Neu-"Gold ankurbelt.

Die Nachfrage nach Gold speist sich aus drei Quellen: Der Schmuckindustrie, dem Bedarf von Unternehmen und dem Anlagewunsch von Investoren und Banken. Internationale Banken lagern über 30.000 Tonnen in den Tresoren, Anleger halten geschätzte 26.500 Tonnen. Circa 2.500 Tonnen werden jedes Jahr in Goldminen gefördert. Größtes Förderland ist mittlerweile China.

Die Schmuckindustrie ist noch immer für den größten Teil der physischen Goldnachfrage verantwortlich. Doch mittlerweile kaufen auch die Manager von Goldfonds verstärkt Gold auf. Auch sicherten im Zuge der Finanzkrise immer mehr Vermögensverwalter die Depots ihrer Kunden mit Gold ab. Gleichzeitig wird weniger Gold produziert.

Der größte Goldschatz der Welt mit 8.133 Tonnen lagert unter den Straßen von New York: Im sagenumwobenen Fort Knox. Auch die Bundesbank hält dort noch einen Teil Ihrer Goldreserven.

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 Die Entwicklung des Goldpreises

10 Jahres-Entwicklung des Goldpreises je Feinunze in Dollar

Historischer Goldkurs in Dollar USD

Eine Unze Gold - 1 Monat in USD
Goldkurs in Dollar USD, 1 Monat

1 Monat in Euro je Feinunze
Goldkurs in Euro EUR, 1 Monat

Langjähriger Dollarpreis je Feinunze

 

Gold-Umrechner

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 Gründe für die Geldanlage in Gold

Gold steht auf der Erde nur begrenzt zur Verfügung, seine Förderung ist mühevoll und wird laufend schwieriger. Gleichzeitig ist es seit Menschengedenken der Stoff, aus dem die Träume sind. Wir verbinden Gold mit Reichtum, Sicherheit und Wertigkeit. In den gängigen Formen ist Gold weltweit handelbar, ist dabei klein, beweglich, lange lagerbar und, ein großer Vorteil, anonym zu verkaufen. Neben der Nutzung als Geldanlage wird Gold in der Schmuck- und Technologieindustrie benötigt, was eine permanente Nachfrage sicherstellt. Diese Gründe sind es, die immer wieder Anleger zum Golde greifen lassen. Siehe auch: Beitrag Gold verkaufen.

Denen ist das Gold gut, die es recht zu gebrauchen wissen, aber denen bringt es ernstlich Schaden, die es übel brauchen.

Johann Agricola (1499-1566), dt. ev. Theologe, Schüler Martin Luthers

Gründe dagegen

Ein Investmentbanker bringt es auf den Punkt: "Gold ist eine riskante Anlageform ohne inneren Wert."

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Gold an sich besitzt wenig praktischen Wert für den Besitzer, es bringt keine Zinsen oder Dividenden. Bei An- und Verkauf fallen je nach Gewicht und Art (Barren, Münzen) hohe Gebühren und Spreads an, die erst einmal beim Verkauf wieder durch Wertsteigerungen egalisiert werden müssen. Daneben lockt das Gold im eigenen Tresor Diebe an, bei der Aufbewahrung im Bankschließfach (welches jederzeit von Bundesbehörden überprüft werden könnte) fallen Gebühren an.

Mehr zu den Vor- und Nachteilen von Gold:

Artikel: Was Gold kann und was nicht

Was Gold kann und was nicht

 Goldbarren

Was Gold kann und was nicht

Als vermeintlich krisensichere Anlage setzen viele Privatanleger und Unternehmer auf das wertvolle Edelmetall. Es gilt als zeitlos, bietet Schutz vor einer Inflation und ist in der High-Tech-Industrie gefragter denn je. Die Rede ist natürlich von Gold. Doch warum wird Gold von vielen Anlegern in den Himmel gelobt und welche Schattenseiten hat eine Investition?

Wie sehen Sie Gold?

 

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 Wie in Gold anlegen?

Anleger haben viele Möglichkeiten, vom steigenden Goldpreis zu profitieren. Neben Schmuck, Münzen und Barren sind das Aktien von Goldminenbetreibern, außerdem spezialisierte Investmentfonds, börsengehandelte Indexfonds und Zertifikate. All diese Investments haben ihre speziellen Vor- und Nachteile.

Direkt in physisches Gold anlegen

Wenn Sie direkt in das Edelmetall investieren möchten, bieten sich vor allem zwei Wege an: Münzen und Barren.

Krügerrand Münze und Gold Maple Leaf

Gute Goldmünzen bieten den Vorteil, relativ kleine Summen in eine weltweit handelbare Goldanlage zu investieren. Dabei kommt es auf Reinheit (der Münze), Vertrauen (in den Händler) und Sicherheit (der Handelbarkeit) an. Die Maple-Leaf-Goldmünze aus Kanada besitzt die höchste Reinheit (999,9) unter den Goldmünzen, der Krügerrand (916,16 Reinheit) trumpft als älteste Goldanlagemünze der Welt, was eine hohe Verbreitung und Handelbarkeit gewährleistet. Die üblichste Handelsform der südafrikanischen Goldmünze enthält in der Standardausführung eine Unze des gelben Metalls. Beide Münzen gibt es aber auch mit kleineren Goldanteilen (bis runter zu einem zwanzigstel Unze Goldanteil).

Diese Münzen besitzen also den Vorteil problemloser Handelbarkeit und verlangen vom Anleger nur kleine Investitionssummen, dafür ist der Spread zwischen An- und Verkauf üblicherweise höher als bei größeren Goldbarren.

Münzen statt Minibarren

Gold in kleinen Stückelungen sollte besser in Form von Krügerrand oder Maple Leaf angelegt werden. Minibarren bis zu 5 Gramm haben eine zu hohe Spanne zwischen An- und Verkaufskurs.

Geldanlage in GoldbarrenGoldbarren

Gold wird in Barrenform zu 10, 20, 50, 100, 500 und 1.000 Gramm sowie 12,44 Kilo (400 Unzen) mit einem Feingehalt von üblicherweise 999,9 Prozent angeboten. Zumeist gilt: je kleiner der Barren desto höher der Spread (Differenz zwischen An- und Verkaufspreis). Der Wert eines Barrens bestimmt sich alleine aus seinem Goldgewicht und enthält keine Sammlerkomponente, wie sie bei Münzen auftritt.

Vorsicht vor Betrug

Kaufen Sie physisches Gold nur bei Banken oder Händlern, denen Sie bedenkenlos vertrauen können. Im Goldmarkt lockt, gerade wegen dem Wunsch der Kunden, anonym zu handeln, zwielichtige Gestalten auf sein Parkett. Auch im Internet.

Meist zahlen Sie nämlich per Vorkasse. Ein Kennzeichen von Seriosität kann die Teilnahme des Händlers im Berufsverband des deutschen Münzhandels sein (siehe Internetseite des Goldanbieters). Große Shops in Deutschland sind neben den Banken Anlagegold24, Pro Aurum, ESG Edelmetall-Service, Philoro, Solit Gruppe und Degussa Goldhandel.

Mehr dazu: 

Artikel: Soll ich Goldbarren oder Goldmünzen kaufen?

Geldanlage in Gold: Goldmünzen oder Barren?

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Viele Anleger investieren dieser Tage einen erklecklichen Anteil ihres Ersparten in Gold. Neben der Anlage in Gold-ETFs, Gold-Zertifikaten und anderen, eher „virtuellen“ Goldanlagemöglichkeiten, kann der Spargroschen auch in greifbares Gold umgewandelt werden. Doch in welcher Form? Soll ich mehrere kleine Goldmünzen wählen oder lieber gleich einen ganzen Barren kaufen? Beide Varianten besitzen Vor- und Nachteile.

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Goldbarren / Goldmünzen und Steuern

Auch von der Steuerseite gibt es Erfreuliches in Bezug auf das Gold zu berichten. Dabei beschränkt sich die steuerliche Bevorzugung des Goldes auf Barren mit hoher Reinheit und sogenannte Anlegermünzen (Krügerrand, Maple Leaf, ...). Beide können in Deutschland mehrwertsteuerfrei erworben werden. Bei einem gewinnbringenden Verkauf innerhalb eines Jahres nach Kauf muss der Gewinn mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz (nach Freibetrag) versteuert werden. Halten Sie Ihr Anlagegold über ein Jahr, müssen Sie Gewinne nicht versteuern.

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Gold richtig lagern

Wer Gold zuhause lagert, sollte sich einen stabilen Tresor mit wertiger Sicherheitsstufe (ab Widerstandsgrad 3 EN 1143-1 und VDS Klasse 3). Je schwerer der Wertschrank, umso besser. Die Alternative liegt im Bankschließfach.

Wenn Sie den Tresor im Keller stehen haben, könnte ein Entfeuchter eine sinnvolle Ergänzung sein. Dies ist vor allem bei Silber wichtig.

Barren und Münzen sollten Sie in ein Tuch einwickeln oder in einer Münzkapsel lagern, damit diese durch Kratzer keinen Schaden nehmen. Diese können den Wiederverkaufswert senken.

Kein Tresor möglich? Dann denken Sie sich ein kreatives Versteck aus. Eine Freundin versteckt kleine Goldmünzen in eingefrorener Suppe. Wichtig: Verraten Sie dieses Versteck nur einer weiteren (vertrauenswürdigen) Person!

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 Weitere Anlagemöglichkeiten in Sachen Gold

Goldminenaktien

Goldminenaktien als alternative AnlageformMit Goldminenaktien profitieren Sie manchmal (!) indirekt an einem Goldboom. Auf der Habenseite dieser Anlage können jährliche Dividendenzahlungen verbucht werden. Anderseits schwanken Goldminenaktien stark, sind von Schürfkosten, der politischen Lage in den Förderländern und den Stimmungen am Aktienmarkt abhängig. Als Blue Chip gilt die amerikanische Newment Mining, ein weiteres Schwergewicht ist Barrick Gold. Fazit: Goldminenaktien sind eine Spekulation, haben aber mit den Vorteilen des physischen Goldbesitzes wenig zu tun.

Goldaktienfonds und Goldfonds

Zu den gängigsten Anlagen für Goldfans zählen sogenannte Fonds, die Goldminenaktien und Zertifikate auf den Goldpreis in ihrem Portfolio führen. Mit dem Anschaffungspreis ist der für Fonds übliche Ausgabeaufschlag zu zahlen. Hinzu kommen Verwaltungsgebühren, die aber bei Goldaktienfonds (ETFs, durch den Handel über die Börse sind sie flexibler als physisches Gold, besitzen aber die für Fonds üblichen Risiken wie Schwankungen und Aktienkursrutsche. Der weltgrößte Gold-ETF ist der SPDR Gold Trust.) oder Goldfonds (ETCs, diese kaufen tatsächlich Gold mit dem Geld der Anleger, Preisvorteile beim Goldkauf durch die hohen Kaufvolumina, kleinere Anlagesummen, nach einem Jahr ebenfalls steuerfrei) günstig ausfallen.

Lieber nicht: Goldanlage in Schmuck

Die Wertanlage Ihres Geldes sollte selbst bei hoher Goldaffinität nicht in Goldschmuck erfolgen. Zwar lockt der Vorteil, die Geldanlage zusätzlich als Prestigeobjekt an der Haut der Liebsten zu nutzen, aber die Nachteile überwiegen. Der Preisanteil des Goldes am Kaufpreis des Schmuckes fällt in der Regel gering aus, was beim Verkauf beim Juwelier gnadenlos ans Licht tritt: Hier wird in aller, aller Regel nur der Goldanteil bezahlt, was einen Bruchteil des ursprünglichen Kaufpreises bedeutet. Es sei denn, der Schmuck ist durch die Hände einer berühmten Persönlichkeit gegangen.

Goldzertifikate

Zunächst: Hier auf Geld-Welten.de finden Sie eine Einführung in die Welt der Zertifikate. Goldzertifikate folgen den dort beschriebenen Vor- und Nachteilen.

Die Wertentwicklung der Goldzertifikate orientieren sich am ... Goldpreis. Wer hätte das gedacht. In ihrer einfachsten Form gibt es Goldzertifikate als Tracker-Zertifikate, die nahezu eine Eins-zu-eins-Partizipation an der Goldpreisentwicklung bieten. Sogenannte Quanto-Versionen dieser Zertifikate bieten einen zusätzlichen Schutz vor Währungsschwankungen. Hintergrund: Steigende Goldpreise in Dollar geht oft mit sinkenden Dollarkursen einher.

Fazit: Goldzertifikate gibt es in vielen Formen, sie sind gut handelbar und bieten eine indirekte Beteiligung an der Goldpreisentwicklung. Aber:

  • Es besteht (meist) kein Anspruch auf physische Goldlieferung (und damit kein Sachwert!)
  • Auf Gewinne aus Zertifikaten zahlen Sie (meist) Abgeltungssteuer.
  • Es besteht die grundsätzliche Möglichkeit der Pleite des Emittenten des Zertifikates (Lehmann!). Ihr Geld wäre dann teilweise, im Extremfall ganz verloren.

Gold ETC mit Goldauslieferung

Es gibt momentan drei Gold ETC, welche das verbriefte Geld nach Hause liefern lassen:

  • Euwax Gold
  • Gold Bullion Securities
  • Xetra-Gold

Die Lieferung des Goldes würde aber Geld kosten. Wenn man sich das Gold nicht nach Hause liefern lässt, kauft man dies teilweise sogar günstiger als beim Barrenkauf.

Alle drei Anbieter halten hohe Goldreserven, um ihren möglichen Lieferverpflichtungen Folge leisten zu können. Somit ähneln sie einer Direktanlage in physisches Gold. Das sieht der Fiskus nur bei einem Anbieter so: Momentan ziehen die Finanzämter nur bei Xetra-Gold keine Abgeltungssteuer ein, wenn nach einem Jahr Haltedauer Gewinne anfallen. Dagegen laufen aber von den anderen Anbietern Beschwerden.

Goldsparplan

Wie ein Goldsparplan funktioniert

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Fast wöchentlich geschieht irgendwo auf der Welt ein Terroranschlag, nationalistische Politiker kommen in immer mehr Ländern an die Macht. Die EZB lässt durch Minizinsen weiterhin viel Geld in die Finanzmärkte strömen. Dies ist für viele Menschen Grund genug, einen Teil Ihrer Ersparnisse lieber abseits der bekannten monetären Geldanlagen anzusammeln. Gold kann dabei die größte Beliebtheit auf sich ziehen. Seit Jahrtausenden steht das gelbe Edelmetall für (zeitweise trügerische) Wertbeständigkeit.

Ein Goldsparplan bietet die Möglichkeit, in festgelegten Intervallen kleinere Beträge in Gold zu investieren. Doch wie funktioniert so ein Goldsparplan eigentlich?

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 Fazit

Das eigene Geld in Gold anlegen kann ein sinnvoller Anlageschritt sein. Nicht unbedingt im Hinblick auf die Rendite meiner gesamten Geldanlage, aber als Polster für Krisenzeiten. Verbraucherschützer halten eine Quote von 5-10 Prozent physischen Goldes am eigenen Portfolio für vernünftig. Wir raten tendenziell zu kleinen Goldbarren oder, wem das zu aufwendig ist, zu Goldfonds (ETCs mit physischer Goldeinlagerung). Goldaktien und Zertifikate folgen eigenen Gesetzmäßigkeiten und sind anders zu betrachten. Die Goldanlage in Schmuck ist nicht empfehlenswert.

Mitreden

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Weiterführende Artikel zum Geld in Gold anlegen

Wie man Gold verkaufen sollte – Händlertricks, aktuelle Preise und Schätzhilfe

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Deutschland ist Erbenland. Oft finden sich im Nachlass auch Goldschmuck, seltener Goldmünzen und Goldbarren. Wer das Edelmetall dann zu Geld machen will, sollte einige Punkte berücksichten.

Mit unserem kurzen Ratgeber werden Sie Ihr Gold verkaufen ohne sich hinterher über einen zu geringen Erlös ärgern zu müssen.

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Klug Gold kaufen

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Wie Sie klug Gold kaufen – 6 Ratschläge

Wie wohl kein anderes Material steht Gold für Wertigkeit und Wohlstand, und das schon seit mehreren tausend Jahren. Und tatsächlich weist das gelbe Edelmetall eine Wertbeständigkeit auf, mit der sich keine Währung der Welt messen kann. So konnte man sich im alten Rom für eine Unze Gold (=1oz oder 31,1034768 Gramm) eine Toga kaufen, und auch heute noch bekommt man dafür mit einem Anzug einen vergleichbaren Gegenwert.

Geldanlage in Gold: Goldmünzen oder Barren?

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Viele Anleger investieren dieser Tage einen erklecklichen Anteil ihres Ersparten in Gold. Neben der Anlage in Gold-ETFs, Gold-Zertifikaten und anderen, eher „virtuellen“ Goldanlagemöglichkeiten, kann der Spargroschen auch in greifbares Gold umgewandelt werden. Doch in welcher Form? Soll ich mehrere kleine Goldmünzen wählen oder lieber gleich einen ganzen Barren kaufen? Beide Varianten besitzen Vor- und Nachteile.

Wann Gold verkaufen

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Wann sollte man Gold am besten verkaufen?

Die Zeiten sind für Sparer nicht sonderlich erträglich. Auf Tagesgeld oder Festgeld gibt es kaum noch Zinsen und die Realrenditen von sicheren Staatsanleihen pendeln um die Null Prozent. Da bleibt eigentlich nur der Aktienmarkt, insbesondere in Form der beliebten und von Experten empfohlenen ETF. Doch Fonds und Aktien sind nicht jedermanns Sache, nicht selten bestehen grundsätzliche Vorbehalte gegen die Welt der Börse.

Hinzu kommt ein Gefühl der Unsicherheit, niemand weiß, wohin die Reise wirtschaftlich geht. Darum fühlen sich viele Menschen von Gold angezogen und legen einen Teil ihres Ersparten in Edelmetall an. Doch wann Gold am besten verkaufen? Wann wäre der optimale Zeitpunkt? Wir unterscheiden mehrere Fälle.

Punkt 10

Gold-Videos

Hinweis: Hier sprechen vor allem Gold-Fans. Bleiben Sie bei aller Begeisterung kritisch!

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

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