Rendite Formel

Rendite: der Begriff verständlich erläutert

Unter dem Begriff Rendite versteht man den jährlichen Ertrag einer Geldanlage in Bezug auf das eingesetzte Kapitel. So wird die Rendite berechnet:

Vom Ertrag zur Rendite

Der Ertrag entsteht zumeist aus laufende Zinsen, durch Mieten oder Dividenden.

Zinsen erhält der Anleger, wenn er Anleihen erwirbt oder spart. Mieten werden durch die Vermietung von Immobilien eingenommen. Entscheidet sich der Anleger für den Erwerb von Aktien, so wird das eingesetzte Kapital durch Dividenden erhöht.

Kosten berücksichtigen

Die zusätzlichen Einnahmen, die durch Zinsen, Mieten oder Dividenden erzielt werden, sind zumeist mit Gebühren verbunden. So fallen beispielsweise bei der Verwaltung von Wertpapieren durch eine Bank Depotgebühren an. Auch die Vermietung von Immobilien bringt Gebühren mit sich, so muss der Vermieter beispielsweise die Verwaltungs- und Instandhaltungskosten seiner vermieteten Immobilie, die nicht auf den Mieter zu übertragen sind, aus eigener Tasche begleichen.

Der Reinertrag

Werden die anfallenden Gebühren von den zusätzlichen Einnahmen (Zinsen, Mieten, oder Dividenden) abzogen, ergibt sich der Reinertrag einer Geldanlage.

... ergibt sich die Rendite

Anhand des Reinertrages lässt sich die laufende Rendite bestimmen. Dazu muss der jährliche Reinertrag vorliegen.

Der Reinertrag in Prozent des Kapitaleinsatzes angegeben, ergibt die laufende Rendite.

Ansparrechner

Wahlweise kann eine einmalige Einzahlung mit einer monatlichen Sparrate beliebig kombiniert werden. Monatliche Sparrate oder Einmaleinzahlungen können auch bei 0 belassen werden.

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Alle Angaben ohne Gewähr! Die Berechnungen können von denen der Banken abweichen.

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Weitere Grundlagenartikel zur Geldanlage

Für Geldanlagen gilt: Mehr Ertrag – mehr Risiko

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Jede Anlageform trägt ein Risiko in sich. Doch das ganze Leben ist nicht ohne Risiko, also sollte uns das Risiko nicht abschrecken, unser Geld in andere Hände zu geben. Ein höherer Ertrag geht fast immer mit einem höheren Risiko der Anlageform einher.

Die Sicherheit sollte bei der langfristigen Geldanlageform an erster Stelle stehen. Es gibt aber durchaus Anlageformen mit unwesentlich höherem Risiko bei deutlich besserer Rendite.

Regel Nummer 3: Verfügbarkeit berücksichtigen

Je verfügbarer desto kleinere ZinsenJe längerfristiger Sie Ihr Geld anlegen, umso mehr binden Sie Ihr Geld. Es ist dann bis zum Ende der Laufzeit nicht verfügbar oder nur unter Verlusten zu veräußern. Darum sollten Sie die Verfügbarkeit der Geldanlage bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen.

Auch für die Verfügbarkeit gilt: Je schneller Sie wieder über Ihr Geld verfügen können, umso geringer fällt in aller Regel die Rendite aus. Doch nicht immer trifft dies zu. So haben Tagesgeldkonten meist höhere Verzinsungen als Sparbücher, beinhalten aber keine Kündigungsfristen.

Regel Nummer 2: Die Geldanlage streuen

Mehrere Bausteine senken das Risiko und erhöhen den ErtragDie moderne Geldanlagetheorie geht davon aus, dass ein Großteil des Anlageerfolges von einer ausbalancierten Anlagedifferenzierung abhängt. Entsprechend sollten Sie Ihre Geldanlage über verschiedene Anlageklassen streuen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese Anlageklassen voneinander unabhängig sind. Wenn Sie also schon in einer eigenen Immobilie leben oder eine vermietete Wohnung besitzen, müssen Sie nicht mehr in Immobilienfonds investieren.

Beispiele für eine gute Streuung Ihrer Geldanlage sind zum Beispiel:

Regel Nummer 1: Vermeiden Sie Verluste

Sicher anlegen, entspannter lebenGanz wichtig bei der Geldanlage: Versuchen Sie Verluste zu vermeiden. Insbesondere der Geheimtipp an der Börse steht an oberster Stelle bei der raschen Versenkung hart ersparten Geldes. (Das Geld ist natürlich nicht weg, es hat nur ein anderer ;-( . Aber auch jede andere Anlageform kann Ihnen Verluste einbringen.

Unsere Empfehlungen zur Anlagestrategie für Privatanwender

... als beste Kombination aus Renditechance und Risikominimierung

Anlagestrategie Geldanlage in ETF bzw. Indexfonds

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Ein ETF bzw. börsennotierter Indexfonds will in seiner Zusammensetzung die Wertentwicklung eines Börsenindexes nachbilden. Die Managementleistung der Fondsmanager ist damit in der Regel nicht sonderlich aufwendig, was sich in günstigeren Konditionen widerspiegelt. Die jährlichen Gebühren liegen zwischen 0,2 und 0,5 % der Anlagesumme, meist wird kein Ausgabeaufschlag erhoben.

Ein kleiner Nachteil von Indexfonds liegt darin, dass keine Wertsteigerung wie bei manchen (wenigen) Einzelwerten potentiell möglich wäre. Es gibt die Fondsart seit dem Jahr 2000.

In diesem Artikel finden Sie Indexfonds grundsätzlich erläutert, sicherheitsrelevante Auswahlkriterien, Aufteilungsstrategien, Fondsempfehlungen und kostengünstige Anlagemöglichkeiten.

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

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