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Nebenverdienst erzielen: Affiliate Marketing für Anfänger

Das System Affiliate Marketing kann ein durchaus profitables Geschäftsmodell sein. Die Umsetzung ist im Vergleich zu anderen Geschäftsmodellen wesentlich unkomplizierter und der Einstieg relativ einfach. Um als Einsteiger in diesem Bereich Fuß zu fassen, sollte man einige Dinge beachten und sich umfänglich über die verschiedenen Möglichkeiten informieren.

 
 

Was genau ist Affiliate Marketing?

Beim Affiliate Marketing handelt es sich prinzipiell um diverse Vergütungsarten, die durch Partnerprogramme ermöglicht werden. Man kann es auch als eine Art Partnerschaft auf Provisionsbasis bezeichnen.

Der jeweilige Partner wird als Merchant bezeichnet, der Affiliate Betreibende als Affiliate.

Heute ist Affiliate Marketing eine Milliardenbranche und nicht mehr aus dem Internetmarketing wegzudenken, die Anfänge liegen jedoch schon eine ganze Weile zurück. Auch, wenn sich nicht eindeutig zurückverfolgen lässt, wer Affiliate Marketing tatsächlich als Erster anbot, der Grundstein für die Entwicklung wurde zweifelsohne von Jeff Bezos, dem Amazon Erfinder gelegt. Als Amazon noch ausschließlich ein Buchshop war, konnten schon kurze Zeit nach Eröffnung des Shops mehr als 60.000 Partner generiert werden, die auf ihren Seiten entsprechende Verlinkungen zum Amazon Shop platzierten.

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Unterschiedliche Provisionsmodelle

Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Provisionsmodellen, eine genaue Kategorisierung lässt sich nicht so einfach machen. Das sogenannte AIDA-Modell (Attention, Interest, Desire, Action) liegt als Veranschaulichung der Customer Journey (Reise des Kunden, gemeint ist das Nutzerverhalten) jedem dieser Provisionsmodelle zugrunde. Zu den häufigsten Modellen gehören unter anderem:

  • Pay per Click

Hierbei erhält der Affiliate einen festgesetzten Betrag immer dann, wenn ein Anwender auf ein bestimmtes Werbemittel (beispielsweise einen Link) klickt und somit auf die Webseite des Merchants weitergeleitet wird. Diese Methode gerät jedoch zunehmend in den Hintergrund, da er dem Merchant keinen Abschluss garantiert. Dennoch lassen sich beispielsweise Besucherzahlen auf diese Weise erhöhen oder auch das Interesse auf die Webseite / das Angebot des Merchants lenken. Die Vergütung pro Klick ist relativ gering.

  • Pay per Lead

Hierbei wird immer dann eine Provision gezahlt, wenn der Anwender durch einen Klick auf einen Link einen bestimmten Lead beim Merchant erzeugt. Das kann das Eintragen in einen Newsletter sein, die Registrierung auf einer Webseite, das Downloaden einer Software oder auch die Teilnahme an einem Gewinnspiel. Die Vergütung ist also im Gegensatz zum Pay per Click an eine ganz bestimmte Aktion gebunden und somit wesentlich vorteilhafter für den Merchant, was eine höhere Provision für den Affiliate mit sich bringt.

  • Pay per Sale

Beim Pay per Sale wird die Vergütung dann ausgezahlt, wenn ein Anwender über einen Link tatsächlich einen Kauf beim Merchant tätigt. Hier ist die Vergütung im Vergleich zu den beiden anderen Arten am höchsten, meist wird entweder ein gewisser Prozentsatz des Kaufpreises oder aber ein Fixbetrag ausgezahlt.

  • Lifetime-Provision

Die Lifetime-Provision ist eine Erweiterung des Pay per Sale Modells. Während der Affiliate bei einer Pay per Sale Provision ausschließlich für einen einzelnen Kauf vergütet wird, ermöglichen sogenannte Lifetime-Provisionen die Vergütung auch von allen weiteren Käufen dieses Kunden beim jeweiligen Merchant.

Der Übergang der einzelnen Modelle ist in den meisten Fällen fließend, häufig werden auch Kombinationen aus diversen Provisionsmodellen angeboten. Im Netz findet sich eine stetig wachsende Zahl an entsprechenden Partnerprogrammen für die unterschiedlichsten Produkte / Dienstleistungen. Weitere Informationen zu diesem Thema sowie eine Auswahl diverser Partnerprogramme findet man auch über das Portal bonus-bunny.de. Es lässt sich auch gezielt nach Affiliate Programmen für spezifische Produkte / Dienstleistungen suchen.

 

Wie lassen sich diese Modelle umsetzen?

Wie man den Anwender nun zu der gewünschten Aktion bringt, kann auf unterschiedliche Arten realisiert werden. Neben einem eigenen Blog oder einer Webseite ist es auch möglich, in sozialen Netzwerken wie Facebook entsprechende Weiterleitungen zu platzieren. Bewährt haben sich beispielsweise Nischenseiten oder Facebookgruppen zu spezifischen Themenbereichen, in denen man dann zielgruppenspezifische Affiliate Programme schalten kann. Die Offerten lassen sich also auch einfach via Social Media verbreiten. Das Erstellen einer Webseite, eines Blogs oder einer Gruppe in sozialen Netzwerken allein sorgt jedoch nicht automatisch dafür, dass die platzierten Links auch tatsächlich geklickt werden. Ein weiterer Bestandteil des Affiliate Marketings ist daher die Optimierung der jeweiligen Seite und die Generierung von Besucherzahlen.

Fazit

In jedem Fall ist Affiliate Marketing eine der einfachsten Formen des Internetmarketings. Insbesondere für Anfänger sind hier schnell erste Erfolge zu erzielen, wenn man das Prinzip verstanden hat und weiß, was man beachten muss.

Die Geschäftsmodelle des Affiliate Marketing und die damit einhergehenden Potenziale und Einnahmemöglichkeiten entwickeln sich stetig weiter. Wie sich dieser Bereich in den nächsten Jahren genau entwickeln wird, kann man nicht vorhersagen. Feststeht hingegen, dass es wahrscheinlich zeitgemäßes Affiliate Marketing auch in Zukunft möglich sein wird.

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