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Das Internet ist ein gigantischer Markt. Zwar teilen sich den allergrößten Teil des Kuchens wenige Big-Player wie Google, Amazon oder Facebook untereinander auf. Doch in den Nischen tummeln sich Millionen von Klein- bis Mittelverdienern. Der völlig neu- und einzigartige Vorteil des Internets, mit wenigen Klicks eine riesige Anzahl von Interessenten direkt von Zuhause aus zu erreichen, lockt zahlreiche Goldschürfer ins Netz. Nicht immer ohne Risiko. Im Internet lauern an allen Ecken rechtliche Risiken, welche gierige Abmahnhaie gnadenlos zur eigenen Bereicherung ausnutzen.

Im folgenden Artikel listen wir sechs Verdienstquellen und -arten auf und ergänzen jeweils, worauf zu achten ist, um seriös und legal dem Verdienst nachgehen zu können.

Möglichkeit 1: Der eigene Blog

Wenn ich zu einem Thema etwas Neues und Einzigartiges zu sagen oder zu zeigen habe, liegt der Aufbau eines eigenen Blogs. Das ist im Grunde genommen eine Website, auf der die darauf erschienen Artikel in chronologischer Abfolge zugänglich sind. Zusätzlich können die Artikel mit Schlagworten versehen werden.

So eine Website kann auf verschieden Wegen Geld von zuhause aus verdienen. Voraussetzung ist jedoch, dass diese Seite auch Besucher verzeichnet. Die Möglichkeiten reichen von Bannerschaltung (z.B. per Google Adsense), der Integration von Partnerprogrammen bis zur bezahlten (sponsored) Veröffentlichung von Artikeln.

Seriös und legal

  • Man trenne Inhalt und Werbung klar und deutlich
  • Bei jeder Integration (Banner, Partnerlinks, Traffic-Messprogramm, Vergleichsrechner ...) prüfe man immer parallel, welche gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten sind. Bei der Nutzung von Google Analytics ist zum Beispiel ein Hinweis im Impressum notwendig. Ähnliches gilt für die Integration von Adsense sowie den Vergleichsrechnern von Tarifcheck24.
  • Ein Impressum ist Pflicht. Je nach Berufsgruppe sind Spezialangaben notwendig.
  • Man verunglimpfe nie jemanden namentlich, wenn man es nicht 100-prozentig beweisen kann.
  • Man achte auf Aktualität und Sicherheit der verwendeten Software (meist Wordpress, Joomla oder Drupal), um Hackern und Spamversendern das Leben schwer zu machen.
  • Man verwende möglichst nur eigene Bilder, auf denen zudem keine Rechtsverletzung begangen wird. Siehe hierzu: Was darf ich überhaupt fotografieren? 

Weiterlesen: Geld verdienen mit einer eigenen Webseite

 
 

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Möglichkeit 2: Der eigene Shop / Verkauf auf Ebay

Für den eigenen Shop gilt das gleiche, was oben für einen Blog geschrieben steht. Darüber hinaus sind die juristischen Anforderungen noch höher und man begibt sich in ein Abmahn-Haifischbecken.

Seriös und legal

  • Man werde zum Experten für die juristischen Anforderungen an den Shop bzw. den Ebay-Verkauf. Insbesondere die Regelungen zum Widerrufsrecht sind strikt einzuhalten.
  • Bei einer eingehenden Abmahnung suche man sofort juristischen Rat. Am besten, man hat schon vorher einen fairen Preis mit einem Anwalt ausgehandelt und muss nicht erst mit der Anwaltssuche beginnen, wenn eine Abmahnung im Briefkasten landet.

Weiterlesen: Geld verdienen mit dem eigenen Shop

Möglichkeit 3: Geld mit Online-Umfragen verdienen

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Der Verdienst mit bezahlten Umfragen kann großzügig ausfallen. Wenn Sie in einer größeren Stadt wohnen, können Sie dort bei Marktforschungsunternehmen vor Ort vorstellig werden. Suchen Sie hierfür einfach bei Google nach "Markforschung" plus Ihrem Wohnort bzw. der nächsten größeren Stadt. Bequemer geht es, wenn Sie an Online-Umfragen teilnehmen.

Seriös und legal

  • Hier sehen wir keine nennenswerten rechtlichen Probleme.

Weiterlesen: Anbieter und weitere Informationen auf Geld mit bezahlten Umfragen verdienen

Möglichkeit 4: Webseiten und Software testen

Ein guter Nebenverdienst: die Firmen zahlen für zuverlässige Tester einen Stundenlohn bis zu 35 Euro pro Stunde. Anbieter sind z.B. Usability.de, test.io, Userzoom.de, Scoreberlin.de, testbirds.de und internationale Seiten wie rapidusertests.com, utest.com, Uinspect.me oder usertesting.com.

Seriös und legal

  • Hier sehen wir ebenfalls keine nennenswerten rechtlichen Probleme.

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Möglichkeit 5: Geld verdienen mit dem Texten

Momentan werden überall Texter für Webseiten gesucht. Für Schnellschreiber eine problemlose Möglichkeit des Nebenverdienstes. Anbieter sind z.B. Textbroker.de, Content.de, Pagecontent.de, Contentworld.com und Bloggerjobs.de.

Weitere Tipps: siehe Geld im Internet von zuhause verdienen

 

Seriös und legal

Das Schreiben ist ein weites Feld. Von daher kann man an vielen Ecken juristische Probleme verursachen. Achten Sie vor allem auf diese Punkte:

  • Verunglimpfen Sie niemanden. Nennen Sie am besten nie Klarnamen oder eindeutige Zuordnungsmöglichkeiten, wenn sie negativ über eine bestimmte Person sprechen (müssen).
  • Sichern Sie Ihre Quellen. Machen Sie Screenshot oder drucken Sie Webseiten aus.
  • Kopieren Sie nie fremde Texte. Schreiben Sie diese immer "ausreichend" um.

Möglichkeit 6: Geld verdienen mit Surfen / E-Mail-Lesen

Die Verdienstmöglichkeiten sind meist sehr gering. Wer sich dennoch darauf einlässt, hat juristisch nicht viel zu befürchten.

Seriös und legal

  • Man achte auf die Seriosität des jeweiligen Anbieters, z.B. indem man nach Erfahrungen mit der jeweiligen Firma googelt.

Weiterlesen:

Wovon wir eher abraten:

  • Online pokern: Die Verdienstmöglichkeiten sind hoch, aber die ersten Jahre zahlt nahezu jeder gehörig ein, bevor man zu den "Haien" gehört, die sich an den "Fischen" laben.
  • Devisen- / Forextrading oder Daytrading: Auch hier locken hohe Verdienstmöglichkeiten. Dem stehen aber auch gewaltige Verlustrisiken gegenüber.

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